Open Password - Donnerstag,
den 28. November 2019

# 669

Password-Archiv – Monitoring Informationswirtschaft – Ralf Franke – BMWi - Willi Bredemeier – Rolf Hochreiter – Sabine Graumann – NFO Infratest – TNS Kantar – Marktforschung – IT-Gipfel – Evaluierung - Frank Piller - Andreas Tesch – TU München – Faktenberichte – Trendberichte – Workshops – Downloads - KIBA - Stefan Schmunk - Frauke Schade - Günther Neher - Informationskompetenz und Demokratie – Informationskompetenz in der Schule – Nathalie Mertes – ALA – Informationssuche – Konstruktivistische Lerntheorie – Medienkompetenz – Schulbibliotheken – Frameworks – Carol Kuhlthau – Curricula – Bibliotheken – Schüler – Bildungspolitik – Lehrer – i-Zentren – Informationsdidaktik

Password-Archiv:
Monitoring Informationswirtschaft

Ralf Franke geht

Ralf Franke, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, zuletzt zuständig für „Safety und Security bei Mittelstand-Digital: Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen“, geht in dieser Woche in den Ruhestand. Willi Bredemeier von (Open) Password, seinerzeit auch Institute for Information Economics, erinnert sich sehr gern an ein Jahrzehnt enger Zusammenarbeit im BMWi-Projekt „Monitoring Informationswirtschaft“, das zuletzt zu engen persönlichen Bindungen führte.

In dem erfolgreichen Team befanden sich seinerzeit von der Forschungsförderungsseite auch Rolf Hochreiter, von der Researchseite Sabine Graumann von NFO Infratest (heute TNS Kantar). Zur Förderung und Forderung an die Researchseite gehörte, dass sich NFO und TNS bei der erneuten Ausschreibung des Monitoring-Projektes alle drei Jahre etwas besonders Innovatives einfallen und sich dann gegen die Creme der deutschsprachigen Marktforschung durchsetzen mussten. Das „Monitoring“-Projekt besteht bis heute, wenngleich unter einem anderen Namen und in einer anderen institutionellen und personellen Besetzung. Es führte vor einigen Jahren zum IT-Gipfel, der alljährlich von der Bundeskanzlerin und mehreren ihrer Kabinettsmitglieder besucht wird. Unvergessen bleiben uns die vertrauensvolle Zusammenarbeit während der Laufzeiten der aufeinanderfolgenden Projekte, die kreativen Impulse von der Forschungsförderungsseite und unsere sagenhaften Arbeitstagungen in Berlin, München, Hattingen und am Starnberger See.  

Die Arbeit am ersten „Monitoring“-Projekt wurde im Jahre 2000 aufgenommen und zum Abschluss des Projektes im Jahre 2003 gab es eine externe Evaluierung. Im Juni-Heft 2003 zitierte Password aus dem Abschlussbericht des Gutachtens von Frank Piller und Andreas Tesch, „Gutachten zum Forschungsprojekt „Monitoring Informationswirtschaft“, TU München, und schrieb unter anderem:

Gemäß der Ausschreibung sollen mit dem Projekt folgende Ziele verfolgt werden:

1. Herstellung von Markttransparenz auf dem informationswirtschaftlichen Markt sowie seiner Teilmärkte …
2. Erkennen von Chancen, Barrieren, Risiken und Handlungserfordernissen…
3. Distribution und Bereitstellung der Ergebnisse an eine breite Öffentlichkeit… Insgesamt werden diese Ziele mit den vorliegenden Fakten und Trendberichten voll erreicht. 

Die Faktenberichte zeichnen ein detailliertes Bild der Entwicklung der informationswirtschaftlichen Teilmärkte auf nationaler wie internationaler Ebene. Die Sekundäranalyse zeichnet sich vor allem durch den Umfang und die Aktualität der zusammengetragenen und ausgewerteten Daten bzw. Studien aus. … Eine vergleichbare Zusammenführung und systematische Auswertung an informationswirtschaftlich relevanten Daten liegt in Deutschland nicht vor. … 

Mit den Trendberichten wurde … eine umfassende, zukunftsorientierte Darstellung der voraussichtlichen informationswirtschaftlichen Entwicklungen und den damit verbundenen gegenwärtig bestehenden Chancen, Barrieren, Risiken und Handlungserfordernissen vorgenommen. … (Es gelingt) dem Autor, (aus 100 Expertenbefragungen) ein detailliertes Stimmungsbild der Informationswirtschaft zu zeichnen… Die quantitative Auswertung besticht durch die Generierung neuartiger Indikatoren, die einen schnellen Überblick über die schwierig zu anlysierenden Einzelmeinungen zum Thema geben. Mit diesen Indikatoren treibt der Autor auch die Entwicklung einer angemessenen Methodologie voran. Dazu trägt auch der geradezu vorbildliche Methodologie-Teil bei… 

Durch das Zusammenbringen der Anbieter und Anwender von Informationsdienstleistungen (auf mehreren Workshops) stoßen (die Autoren) die Bewältigung eines von ihnen diagnostizierten Problems der Informationswirtschaft direkt an und leisten damit einen Beitrag zu deren positiven Entwicklung. Hier erweisen sich die Institute nicht nur als extrem flexibel, sondern auch motiviert und kompetent, bei der Behebung von Problemen der Informationswirtschaft mitzuwirken. … 

(Nach den) beeindruckenden Downloadzahlen beim BMWA und NFO Infratest … wurden die Berichte insgesamt über 200.000mal heruntergeladen.“ 

Lieber Ralf, diese und die späteren noch größeren Erfolge wären ohne unsere Zusammenarbeit und Deine Inputs für unsere Arbeit nicht möglich gewesen. Ich wünsche Dir auch im Namen von Sabine alles Gute und wünsche uns ein baldiges Wiedersehen.

KIBA

Stefan Schmunk von der Hochschule Darmstadt übernimmt Vorstandsvorsitz


Weiter mit Frauke Schade
und Günther Neher

Stefan Schmunk (Bild: Steven Wolf)

Die Konferenz der informations- und bibliothekswissenschaftlichen Ausbildungs- und Studiengänge (KIBA) hat auf ihrer Jahrestagung im November 2019 an der Hochschule Darmstadt Prof. Dr. Stefan Schmunk (Hochschule Darmstadt - HDA), Prof. Frauke Schade (HAW Hamburg) und Prof. Dr. Günther Neher (FH Potsdam) einstimmig als neuen Vorstand für die Amtszeit von 2019 bis 2022 gewählt. Den Vorsitz übernimmt Prof. Dr. Stefan Schmunk.  Sein Arbeitsprogramm für die kommenden Jahre wird der Vorstand im Januar vorstellen.

Nach zwei Amtsperioden hat sich die bisherige Vorsitzende Prof. Frauke Schade entschieden, nicht erneut für den Vorsitz zu kandidieren. Bedingt durch den Wechsel von der Hochschule für öffentliche Verwaltung zur Hochschule Hannover zum Wintersemester 2019/2020 und den damit verbundenen Veränderungen hat zudem Prof. Dr. Klaus Gantert sein bisheriges Vorstandsamt abgegeben. Die Mitglieder der KIBA dankten dem scheidenden Vorstand ausdrücklich für sein Engagement, insbesondere bei

• bei der Interessenvertretung der Hochschulen gegenüber Verbänden und der Berufsöffentlichkeit,

• beim Aufbau und der Pflege von Kontakten und Kooperationen und

• für die Thematisierung von Fragen der Nachwuchsförderung.

Prof. Dr. Stefan Schmunk ist zentraler Ansprechpartner für die KIBA und darüber hinaus Ansprechpartner für den dbv, Internationales/IFLA und den Hochschulverband Informationswissenschaft. Prof. Dr. Günther Neher vertritt die KIBA weiterhin in der DGI und im Beirat des FID BBI. Prof. Frauke Schade bleibt weiterhin Ansprechpartnerin für die BID, den BIB sowie für die AG Personalgewinnung der BID.

Die Kontaktdaten:  Prof. Dr. Stefan Schmunk, Hochschule Darmstadt, Mediencampus Dieburg, Fachbereich Media / Studienbereich Informationswissenschaft, Max-Planck-Str. 2
64807 Dieburg, E-Mail: stefan.schmunk@h-da.de , Ruf: (06151)16-39373

Prof. Dr. Günther Neher, Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Informationswissenschaften,
Kiepenheuerallee 5, 14469 Potsdam, E-Mail: g.neher@fh-potsdam.de, Ruf: (0331) 580-1528

Prof. Frauke Schade, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät Design, Medien, Information, Department Information, Finkenau 35, 22081 Hamburg, E-Mail: frauke.schade@haw-hamburg.de, Ruf: (0176) 43006628.
 
Die KIBA ist die Interessenvertretung der bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen in Deutschland. Sie dient ihren Mitgliedern als Forum für den Austausch und erarbeitet Positionen zu ausbildungsrelevanten Themen der Hochschulen in der Fachöffentlichkeit. Die KIBA betreibt Lobbyarbeit gegenüber Berufsverbänden und Politik, Berufspraxis und anderen Einrichtungen außerhalb des Hochschulbereichs. Sie vertritt außerdem die Belange und Interessen ihrer Mitglieder bei internationalen Organisationen wie der International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA). Die KIBA ist Sektion 7 des Deutschen Bibliotheksverbandes und Ausbildungskommission der Deutschen Gesellschaft für Information und Wissen (DGI).

 

Informationskompetenz und Schule

Mehr forschungsbasierte Ansätze
für Informationskompetenz in der Schule

Von Nathalie Mertes  

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1. Was ist Informationskompetenz? Was macht Informationskompetenz ist Kern aus? Wie weit greift sie, wo endet sie? Inwiefern spielt Informationskompetenz mit weiteren Kompetenzen zusammen? _____________________________________________________________________

Dieses Positionspapier beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Informationskompetenz (IK) im Kontext der Schule. 

IK ist mehr als eine Aneignung von Fertigkeiten. Lange Zeit wurde Informationskompetenz vorwiegend als sachkundiges Verhalten in und mit Bibliotheks- und Informationssystemen und als Aneignung der dazu erforderlichen Fertigkeiten verstanden. Aufbauend auf der Definition des Amerikanischen Bibliotheksverbands (ALA) aus dem Jahr 1989, die als Grundlage für viele spätere Papiere gedient hat, ging es vor allem um die Fertigkeiten, die benötigt werden, um einen Informationsbedarf zu erkennen, sowie Informationen zu suchen, zu evaluieren und zu nutzen. Dabei lag der Schwerpunkt in der bibliothekarischen Schulungspraxis häufig auf der Informationssuche. 

Basierend auf der konstruktivistischen Lerntheorie sind mittlerweile die Informationen, die Interaktion mit Informationen und die dazu erforderlichen kognitiven Prozesse ins Zentrum der Erörterungen gerückt. Danach geht es bei der Informationskompetenz vor allem um die aktive Auseinandersetzung der Lernenden mit den in einer Vielzahl an Quellen gefundenen Informationen, um die kritische und kreative Nutzung dieser Informationen zur Entscheidungsfindung und um die Entwicklung neuer Erkenntnisse und deren Kommunikation und Verbreitung. 

Informationskompetenz als zeitloser Oberbegriff. Im Kontext der Schule werden zahlreiche alternative Begriffe zur Informationskompetenz verwandt, insbesondere „Medienkompetenz“, „Computerkompetenz“ und „digitale Kompetenz“. Diese weisen zwar etliche Gemeinsamkeiten mit „Informationskompetenz“ auf. Es gibt aber auch Unterschiede, so dass die in der Praxis geläufige synonyme Verwendung wenig sinnvoll ist. Ein wesentlicher Vorteil des Begriffs „Informationskompetenz“ besteht darin, dass er die Möglichkeit bietet, nicht Trägermedien und Technologien, sondern die Informationen und deren Nutzung in den Vordergrund zu stellen. Er eignet sich somit bestens als Oberbegriff, der die anderen technologiebasierten Begriffe umfasst. Er behält seinen Wert unabhängig davon, wie künftige technologische Entwicklungen beschaffen sein mögen.

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2. Wie soll man Informationskompetenz vermitteln? Wie soll Informationskompetenz am besten vermittelt werden? Wie werden Menschen am besten zu informationskompetentem Verhalten motiviert und geführt?
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Interprofessionelle Zusammenarbeit bei der Förderung der IK. Bibliotheks- und Lehrkräfte sollten bei der Förderung der Informationskompetenz im schulischen Kontext stärker zusammenarbeiten. Viele Untersuchungen, beispielsweise die groß angelegten Wirkungsstudien zu Schulbibliotheken in den USA, weisen auf die große Bedeutung dieser Kooperation nicht nur für die Verbesserung der Informationskompetenz der Schüler, sondern für ihr Lernen insgesamt hin. 

IK-Förderung sollte stärker forschungsbasiert erfolgen. Informationskompetenz wird in vielen Definitionen, Modellen, Standards und in jüngerer Zeit in Frameworks beschrieben. Die meisten von ihnen entstanden aus der praktischen (schul)bibliothekarischen Arbeit heraus, als mehr oder weniger stark diskutierte Empfehlungen für die (schulische) IK-Förderung. Darüber hinaus liegen einige forschungsbasierte Konzepte vor, die in der Praxis seltener umgesetzt werden. Ein Beispiel dafür ist das auf der konstruktivistischen Lerntheorie basierende holistische Modell „The Information Search Process“ von Kuhlthau. Es sollte verstärkt auf forschungsbasierte Ansätze zurückgegriffen werden, auch um reduktionistischen mechanischen Vorgehensweisen und dem Vorwurf der Beliebigkeit entgegenzuwirken.  

Systematisierung statt Einseitigkeit. Um zu gewährleisten, dass die Schüler aller Klassen und Jahrgangsstufen die Möglichkeit haben, umfassende informationsbezogene Kompetenzen zu entwickeln, empfiehlt sich die Ausarbeitung eines schulweiten in den Fachunterricht integrierten IK-Curriculums unter Mitwirkung aller Akteure, das heißt von Lehrkräften, Bibliothekaren, IT-Fachkräften und Schülern. Unterstützt würden solche Maßnahmen durch eine stärkere Verankerung der informationsbezogenen Kompetenzen in die Bildungsstandards, Kerncurricula und andere rahmengebende Dokumente. Hier sind die Bildungspolitiker gefordert.

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3. Welches sind die zentralen Entwicklungen im Bereich der Informationskompetenz und Informationskompetenzvermittlung? Wie entwickelt sich Informationskompetenz? Welche Bereiche werden künftig wichtiger? ________________________________________________________________________

Die Sicht der Lehrkräfte auf die IK gilt es stärker zu berücksichtigen. Bisher bestimmte vor allem die bibliothekarische Sicht das Verständnis von Informationskompetenz im schulischen Kontext. Obwohl Lehrkräfte eine zentrale Rolle bei der Förderung von Informationskompetenz spielen, wurde ihre Perspektive bisher wenig erforscht. Eine Untersuchung der Autorin im Lehrerkollegium einer US-amerikanischen Schule (2014) fand ein umfassendes Verständnis von Informationskompetenz vor, auch wenn die Lehrkräfte mit dem Begriff selbst nicht vertraut waren. Bezogen auf ihre Schüler bestand Informationskompetenz für sie aus den folgenden sieben Komponenten: Informationstechnologien benutzen - Informationen finden - Informationen kontrollieren - Wissen aufbauen - Informationen ethisch nutzen - Informationen präsentieren und einen Rechercheauftrag als mehrstufigen Prozess durchlaufen. 

Zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Bibliotheken und Schulen zum Zwecke der IK-Förderung ist es unerlässlich, sich eingehender mit der Sichtweise der Lehrer zu befassen.     

Entwicklung zu i-Zentren, die von interdisziplinären Teams betreut werden.  Wenn die Bibliothek räumlich in die Schule integriert ist, wird dadurch die Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium erleichtert. Allerdings ist wenig wahrscheinlich, dass die Einrichtung multimedialer Schulbibliotheken in den nächsten Jahren in großem Stil in Deutschland gefördert wird. 

Ein realistischer und vielleicht effizienterer Ansatz, den die Australierin Hay empfiehlt, ist die Zusammenlegung von Computer- und Bibliotheksräumen zu einem „Informations-, Technologie- und Lernzentrum“ (i-Zentrum), das den rasanten digitalen Entwicklungen und der zunehmenden sozialen Vernetzung Rechnung trägt und den Zugang zu allen relevanten Quellen und (mobilen) Technologien ermöglicht. Es sollte ein offener physischer und virtueller Ort sein, der sich flexibel und dynamisch an die Bedürfnisse von Lehrenden und Lernenden anpasst. Ein solches i-Zentrum sollte von einem interdisziplinären Team, bestehend aus Informationsexperten, IT-Fachleuten und Lehrkräften, betreut werden.

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4. Weitere Aspekte des Themas? Welche? Warum sind diese wichtig? Was folgert daraus? _____________________________________________________________________

Für jede Schule gilt es festzulegen, wie Informationskompetenz verstanden werden soll. Informationskompetenz ist kein eindeutiger Begriff. Er ist abhängig vom jeweiligen kulturellen, sozialen, geografischen, politischen und zeitlichen Kontext und den damit vorgegebenen Werten und Rahmenbedingungen. Deshalb ist es unerlässlich, dass sich jede Schule die Zeit nimmt, um aufbauend auf der einschlägigen Fachliteratur und ausgehend von etwaigen Vorgaben festzulegen, wie sie den Begriff „Informationskompetenz“ versteht. Idealerweise erfolgt eine solche Beschreibung in Kooperation mit allen beteiligten Akteuren, also Lehrkräften, Informationsexperten, IT-Fachleuten, Lernenden und Eltern. 

Mehr Informationsdidaktik in der Aus- und Fortbildung von Bibliotheks- und Lehrkräften. Die Förderung der Informationskompetenz in Einrichtungen der formalen Bildung ist ein komplexes und facettenreiches Unterfangen. Von Bibliothekskräften, die mit Schulen zusammenarbeiten möchten, wird erwartet, dass sie in der Lage sind, diesem Rechnung zu tragen. Dazu gehört zum einen, sich mit den Lehrkräften über ein gemeinsames Verständnis von Informationskompetenz sowie Ziele, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten bei der IK-Förderung zu verständigen und fachspezifische Anforderungen zu berücksichtigen. Zum anderen gehört dazu die Bereitschaft beider Berufsgruppen, auf der Grundlage ihrer jeweiligen Kernkompetenzen voneinander und miteinander zu lernen. Die Chancen einer solchen Zusammenarbeit würde durch eine stärkere Berücksichtigung der Informationsdidaktik in der Aus- und Fortbildung beider Berufsgruppen verbessert. 

Nathalie Mertes arbeitet zur Zeit als Gastprofessorin am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin.

Leicht veränderte Fassung eines Beitrages, der für das Projekt „Informationskompetenz und Demokratie“ erstellt wurde (Daphné Çetta, Joachim Griesbaum, Thomas Mandl, Elke Montanari). Die ursprüngliche Fassung ist enthalten in: Çetta, D., Griesbaum, J., Mandl, T., Montanari, E. (Hg). (2019). Positionspapiere: Informationskompetenz und Informationskompetenzvermittlung: Aktueller Stand und Perspektiven. Projekt: Zukunftsdiskurse: Informationskompetenz und Demokratie (IDE):  Bürger, Suchverfahren und Analyse-Algorithmen  in der politischen Meinungsbildung, Universität Hildesheim, http://informationskompetenz.blog.uni-hildesheim.de/files/2019/10/Projekt_Informationskompetenz_und_DemokratieKompilation_aller_Positionspapiere.pdf. Die Fragen, die den Beitrag strukturieren und entsprechend hervorgehoben werden, wurden von den Hildesheimer Forschern gestellt.

 

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