Open Password - Dienstag, den 3. September 2019

# 621

 

Berliner Arbeitskreis Information - Willi Bredemeier - Frauke Schade - Dirk Lewandowski - Vivien Petras - Carmen Krause - Florian Dörr - Tanja Estler-Ziegler - Zukunft der Informationswissenschaft – Informationswissenschaftliche Lehre – Bibliothekarische Studiengänge – HTWK Leipzig – Stefan Frank – Michael Frank –  Inhaltserschließung – DNB – Klaus Ceynowa – Bibliothekartag – Intellektuelle Erschließung – Recherchekompetenz – Bachelorstudium – Masterstudium – Indexierung – Crowdbasierte Erschließung – IBI – HU Berlin – Fernlehrgang – Spartenübergreifendes Studium – Klassifikationssysteme – Digitale Bibliotheken -  Informationssysteme – Robotron – Daphne – Audio & Video – Europeana – Deutsche Digitale Bibliothek – Bibliotheksinformatik – Medienintegration – Progressive Web Applications - FIZ Karlsruhe - SEMANTiCS - FIZ Karlsruhe - Informationsinfrastrukturen

Briefe

Ein Diskurs zwischen Hochschullehrern und Studierenden über die Zukunftder Informationswissenschaft

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Berliner Arbeitskreis Information (bak) lädt Sie nochmals herzlich zu unserer Diskussionsveranstaltung in Kooperation mit Open Password ein, bei der Autoren des kürzlich erschienenen, von Willi Bredemeier herausgegebenen Buches

Zukunft der Informationswissenschaften: Hat die Informationswissenschaft eine Zukunft?

und Studierende ihre Sicht auf das Thema darstellen und einen Diskurs führen.

Prof. Dr. Frauke Schade von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg stellt in ihrer Keynote die Ergebnisse einer Umfrage darüber vor, was im deutschsprachigen Raum in der Informationswissenschaft gelehrt und geforscht wird.

Prof. Dr. Dirk Lewandowski, gleichfalls von der HAW Hamburg, dürfte mit seiner These, Warum die Frage nach der Zukunft der Informationswissenschaft falsch gestellt ist, für einige Spannung sorgen.

Prof. Dr. Vivien Petras von der Humboldt-Universität macht strategische Überlegungen zur Zukunft der Informationswissenschaft am Beispiel des Berliner IBI deutlich.

Die Masterstudenten Carmen Krause (FH Potsdam) und Florian Dörr (HU Berlin) sprechen über ihre Erfahrungen und Erwartungen und was sie sich in ihrem Studium noch wünschen.
In der anschließenden Podiumsdiskussion mit den Referenten wird das Plenum einbezogen.
Moderatorin ist Michaela Jobb, Leiterin der "Bibliothek Wirtschaft und Management" der TU Berlin.

Die Diskussionsveranstaltung findet am Donnerstag, den 05. September 2019 um 17:30 Uhr im Hörsaal 14 der Universitätsbibliothek der TU, Fasanenstr. 88, 10623 Berlin (R/S/U Zoologischer Garten) statt.

Den Abend wollen wir gemeinsam mit allen Teilnehmenden im Restaurant Filmbühne am Steinplatz, Hardenbergstraße 12, 10623 Berlin ausklingen lassen. Ab 20:00 Uhr ist dort ein Tisch reserviert.

Bitte melden Sie sich unbedingt telefonisch (030-755 183 66) oder per Mail (bak[at]ub.tu-berlin.de) an. Bei der Anmeldung bitte auch dazuschreiben, ob Sie mit in das Restaurant Filmbühne kommen.

Wir freuen uns auf Sie.

Mit freundlichen Grüßen Tania Estler-Ziegler (Vorstandsvorsitzende), Berliner Arbeitskreis Information (BAK), c/o Universitätsbibliothek der TU Berlin, Fasanenstr. 88, 10623 Berlin, http://bak-information.de/

Zukunft der Informationswissenschaft
Aus der informationswissenschaftlichen Lehre
Gesamtbilder - Beispiele

Bibliothekarische Studiengänge
an der HTWK Leipzig:

Veränderung und Kontinuität

Inhaltserschließung, spartenübergreifendes Studium
und integrierende Möglichkeiten von Informationssystemen

Von Stefan Frank und Michael Frank

Zweiter Teil
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3. Entwicklungen im Lehrgebiet Inhaltserschließung
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Die Inhaltserschließung ist eine bibliothekarische Kernkompetenz, die in der Praxis starken Veränderungen unterworfen ist. Die Deutsche Nationalbibliothek setzt bei der Erschließung zunehmend auf Automatisierung. Die Frage nach dem Stellenwert und der Zukunft intellektueller Inhaltserschließung wird in der Bibliothekswelt kontrovers diskutiert. Anlässlich eines Beitrages von Klaus Ceynowa, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 31. Juli 2017 flammte die Diskussion neu auf (siehe auch einen Blogartikel von Heidrun Wiesenmüller und die Kommentare dazu)[[1]] und wurde auf dem anschließenden Bibliothekartag in Berlin weitergeführt. Dabei scheint es, dass sich die Fürsprecher der intellektuellen Erschließung wieder engagierter zu Wort melden, meist ohne dabei eine Unterstützung durch automatische Verfahren gänzlich abzulehnen. Aus Nutzersicht ist die thematische Ordnung einer Sammlung unverzichtbar. Unabhängig von der Frage, wie realistisch eine perspektivische Ablösung intellektueller Inhaltserschließung ist, bedürfen Entwicklung, Betrieb und Qualitätssicherung automatischer Verfahren theoretischer Kenntnisse. Auch für die Entwicklung von Recherchekompetenz ist ein grundlegendes Verständnis der Methoden der Inhaltserschließung Voraussetzung.

Bei der Überarbeitung des Lehrgebietes im Jahr 2017 haben wir uns für das Bachelorstudium zum Ziel gesetzt, stärker zwischen den im Pflichtbereich zu vermittelnden Grundlagen, die jeder Bibliothekar beherrschen muss, und dem Handlungswissen und vertieften Verständnis zu differenzieren, das im Rahmen fachlicher Spezialisierung im Wahlpflichtbereich angesiedelt werden kann. Darauf aufbauend wurden im Masterstudium solche Kompetenzen stärker gewichtet, die eher konzeptionelle und Managementaufgaben der Inhaltserschließung beinhalten. Im Bachelor-Pflichtmodul „Grundlagen der Inhaltserschließung“ haben wir eine erhebliche Stoffreduktion durchgeführt, wobei wir vor allem die Behandlung von spezifischem und Detailwissen zurückgenommen haben. Wurden bisher recht viele der verbreiteten bibliothekarischen Klassifikationssysteme besprochen und geübt, um eine große Breite berufsrelevanter Fähigkeiten zu bilden, beschränken wir uns nun auf eine exemplarische Auswahl verschiedener Klassifikationstypen und vermitteln an deren Beispiel das Handlungswissen – jedoch beschränkt auf eher einfache Fälle – und die theoretischen Kenntnisse, die dann im Beruf auf andere Systeme und neue Entwicklungen übertragen werden können. Im Wahlpflichtbereich wird die Fähigkeit zur Indexierung erweitert und vertieft. Neu im Wahlpflichtbereich des Bachelorstudiums verankert wurden die Themen automatische Inhaltserschließung und crowdbasierte Erschließung. Im Masterstudium werden darauf aufbauend Fähigkeiten zur Beurteilung sachgebiets- und medienbezogener Anforderungen an die Inhaltserschließung, zur Erstellung und Beurteilung von Sacherschließungskonzepten und zur Erstellung von Dokumentationssprachen erworben – und dazu Kenntnisse ausgewählter Fachthesauri und -klassifikationen, zur Erstellung von Konkordanzen und zur Anwendung automatischer Erschließungsverfahren.

Bemerkenswert ist, dass wir uns offenbar mit ähnlichen Fragen beschäftigt haben wie das Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) der Humboldt-Universität zu Berlin], auch wenn dies unter gänzlich anderen Bedingungen anders im Curriculum umgesetzt wurde. Ziele und Funktionen vor dem Hintergrund unterschiedlicher Informationsumgebungen, automatische und crowdbasierte Verfahren und ihr Verhältnis zur traditionellen Erschließung finden sich dort im Bachelorstudiengang, bei uns über Bachelor und Master verteilt. Die Behandlung strategischer und konzeptioneller Fragestellungen sowie Nutzeranforderungen und Qualitätskriterien findet sich dort im weiterbildenden MALIS-Fernstudiengang, bei uns im Master. Am IBI wurde stärkeres Gewicht auf die Konvergenz von Formal- und Inhaltserschließung, webbasierte Informationsumgebungen, Metadatenstandards und Internationalisierung gelegt.

[1] [Wiesenmüller (2017)]

[2] [Beckmann u. Petras (2018)]

 

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4. Erfahrungen mit dem spartenübergreifenden Studium
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Die Leipziger Bibliotheksstudiengänge sind spartenübergreifend. Nur einige Module aus dem Wahlpflichtkatalog sind spezifisch auf Problemfelder Öffentlicher bzw. Wissenschaftlicher Bibliotheken ausgerichtet. In zahlreichen Modulbeschreibungen findet sich der Bezug auf Wissenschaftliche und Öffentliche Bibliotheken explizit (z. B. Vermittlung von Lese- und Informationskompetenz, Bestandsentwicklung), oft wird er implizit vorausgesetzt (z. B. Formalerschließung, Bibliotheksmarketing).

Im Lehrgebiet Inhaltserschließung lässt sich am Vergleich der Bedarfe in verschiedenen Bibliothekstypen die Problematik unterschiedlicher Nutzeranforderungen und Informationsumgebungen verdeutlichen. Die Vermittlung der Klassifikationstheorie erfolgt einführend an den strukturell einfacheren Aufstellungssystematiken Öffentlicher Bibliotheken. Komplexere Strukturmerkmale werden dann anhand von Systematiken erläutert, die in Wissenschaftlichen Bibliotheken Anwendung finden. So können die Studierenden Verständnis für die Anforderungen an eine bedarfs- und nutzerorientierte Inhaltserschließung und die entsprechenden Methoden und Verfahren entwickeln.

Auch die Lehre für den Bereich Digitale Bibliotheken ist auf mehrere Nutzerkreise zugeschnitten. Ziel ist nicht nur die Vermittlung von Fähigkeiten zur Erstellung, sondern auch zur Vermittlung digitaler Informationsangebote. Das Thema ist für Bibliotheken aller Typen relevant. Einige prominente Informationsportale zeichnen sich gerade durch breite Zielgruppen aus und wenden sich gleichermaßen an wissenschaftliche Nutzer und die allgemeine Öffentlichkeit. Eine spartenübergreifende Lehre ist angesichts dieser Tendenz zur Konvergenz besonders sinnvoll – gerade auch, um die Problematik solch heterogener Zielgruppen zu diskutieren.

Im Profilierungsmodul „Bibliothekspädagogik – Lernort Bibliothek“ des Masterstudiengangs erarbeiten die Teilnehmer in getrennten Gruppen Schulungskonzepte für eine Öffentliche bzw. eine Wissenschaftliche Bibliothek und führen die Schulungen durch. Die bibliothekspädagogischen Grundlagen werden gemeinsam erarbeitet. Somit entstehen Synergieeffekte, und der Blick über den Tellerrand fördert eine Reflexion des eigenen beruflichen Handelns.

Insgesamt bereichert die spartenübergreifende Lehre die Entwicklungsmöglichkeiten unserer Studierenden mehr als dass sie zu Reibungsverlusten führt. Wir beobachten auch, dass zahlreiche unserer Studierenden einer Tätigkeit in verschiedenen Bibliothekstypen gegenüber aufgeschlossen sind und sich gerade nicht frühzeitig und für immer festlegen wollen. Wir sind überzeugt, dass die Überwindung der Spartentrennung in der Lehre für uns der richtige Weg ist.

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5. Integrierende Möglichkeiten von Informationssystemen
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Informationssysteme über Informationssammlungen im Bibliotheksbereich sind in ihrer technischen Realisierung im Sinne der Informatik geeignet, ähnliche Prozesse in anderen Bereichen zu unterstützen. Facetten wie einfache Suche im Datenbestand, Aufbau einer Expertensuche mit Unterstützung sich dynamisch entwickelnder Hierarchien von Begriffen und Thesauri ihrer Beziehungen, Anzeige mehrseitiger Schriftquellen mit Blätterfunktion und anderes finden sich in abgewandelter Form auch in Informationssystemen z.B. für Notenarchive, für Archive über Konzertaufführungen sowie für schriftenorientierte Museen und Sammlungen. Dazu kommen weitere multimediale Präsentationstechniken. So müssen Bilder von Objekten angezeigt werden, zu denen eine Zoom- oder Lupenfunktion anzubieten ist. Gegenstände sind als dreidimensionale interaktive Darstellung auf Bildschirmen zu realisieren, möglichst fotorealistisch bis in die Details. Videos sind schon fast Standard in Webauftritten und Informationssystemen, obwohl ihre Herstellung sehr aufwändig ist. Mitunter sind Tonaufnahmen in hoher Qualität zu realisieren. Mit diesen technischen Angeboten für Webbrowser und Apps können Museen und Sammlungen unterschiedlichsten Profils ihre Bestände in Auswahl einem viel breiteren Publikum zugänglich machen. Aber auch Informationsdienste für Unternehmensgruppen und Branchen profitieren von den sich entwickelnden technischen Möglichkeiten.

Ein Beispiel ist das von der Robotron Datenbank-Software GmbH (Dresden) angebotene Managementsystem für Museen verschiedenster Art robotron*Daphne[[1]]. Sein informationstechnischer Aufbau folgt klassischen Informationssystemen für schriftorientierte Daten, erweitert sie aber um Bild-, 3D- und Videofunktionalitäten. Auch die geräteunabhängige Wiedergabe wurde integriert, was den Einsatz nutzereigener Smartphones und Tablets ermöglicht und dem Betreiber lokal am Ort seiner Präsenz Hardwarekosten spart. Die Frage des Rechtemanagements für die Assets wurde berücksichtigt und zusätzlich positiv in Form eines Webshops für ausgewählte Assets umgesetzt.

Weitere Beispiele finden sich unter Webauftritten der europäischen Bibliothek und Kulturpräsentation Europeana]. In diesen Webauftritten sind multimediale Informationssysteme aller europäischen Nationen vereint, wobei die technische Umsetzung der einzelnen Untersysteme auch vom Entwicklungsstand der eingesetzten Webtechnologien her sehr unterschiedlich sein kann. In Deutschland wurden diese Aktivitäten unter dem Dach der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) gebündelt]. Damit können Konsistenz und Schritthalten mit den Entwicklungen bei der Präsentation im Web technisch garantiert werden. Auch die Breite und Strukturen der Angebote sind durch zentrales Management der 30.000 Partner und durch föderale Finanzierung zukunftssicher beherrschbar.

Mit der Ansiedlung der Studienrichtung Bibliotheksinformatik im Studiengang Medieninformatik sind die Voraussetzungen geschaffen, den Blick auf die Integration anderer Medienformen in Informationssysteme unter Wahrung der rechtlichen Rahmenbedingungen in die Ausbildung der Technologiespezialisten zu richten. Die Orientierung auf Webtechnologien wird durch die Tendenz zu Progressive Web Applications (PWA) verstärkt, die in der Perspektive das technische Potential haben, Apps auf Smartphones erfolgreich Konkurrenz zu machen. Aber auch die Grundausbildung in neuesten Informationstechnologien ist gewährleistet.

[1] [robotron*Daphne (2018)]

[2] [Europeana Collections (2018)]

[3] [Deutsche Digitale Bibliothek (2018)]

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6. Fazit
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Die Entwicklung von Studiengängen ist ein kontinuierlicher Prozess. Die Relevanz der Studieninhalte und die Praxistauglichkeit des Studiums müssen stetige Aufmerksamkeit erhalten. Seit der letzten großen Umstellung auf gestufte Abschlüsse führen wir die nötigen Anpassungsprozesse ohne Umbrüche durch. Auch die Erweiterung des Ausbildungsangebots um die Studienrichtung Bibliotheksinformatik ist eine Reaktion auf neue Anforderungen unter Nutzung vorhandener Kapazitäten. Abgesehen davon, dass jede Hochschule mit ihren Ressourcen haushalten muss und damit überfordert sein dürfte, ihre Studiengänge ständig völlig neu zu entwickeln, hat sich für uns auch sonst der Wert von Kontinuität in der grundsätzlichen Ausrichtung gezeigt, ohne die eine Profilbildung unserer Studiengänge unmöglich erscheint. Der Bedarf an Absolventen, die über gut entwickelte Metakompetenzen verfügen und mit verschiedenen und sich verändernden Situationen umgehen können, steht gut mit unseren praxisnahen, breit aufgestellten und individuell gestaltbaren Studiengängen in Einklang. Die Einarbeitung in neue Aufgaben – beim Berufseinstieg und während der gesamten beruflichen Biographie – und die Fort- und Weiterbildung gehören in den Bereich des lebenslangen Lernens. Entscheidend für das bibliothekarische Studium ist, dass unsere Absolventen Veränderung als etwas Positives sehen und sie gestalten können.

Literatur

[Beckmann u. Petras (2018)] Beckmann, Regine; Petras, Vivien: Inhaltserschließung am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin: Inhaltserschließung in der Ausbildung bleibt wichtig, Schwerpunkte ändern sich. In: BuB: Forum Bibliothek und Information 70 (2018), Nr. 1, S. 41–43.

[Deutsche Digitale Bibliothek (2018)] Stiftung Preußischer Kulturbesitz: Deutsche Digitale Bibliothek [online]. Berlin: Stiftung Preußischer Kulturbesitz, 2018. – https://www.deutsche-digitale-bibliothek. de/. – Zugriff am 19. Oktober 2018

[Europeana Collections (2018)] Europeana Foundation: Europeana Collections [online]. Den Haag: Europeana Foundation, 2018. – https://www.europeana.eu/portal/de – Zugriff am 19. Oktober 2018

[Georgy (2017)] Georgy, Ursula: Bibliotheks- und informationswissenschaftliche Aus- und Weiterbildung: Herausforderungen und Perspektiven. In: Bibliotheksdienst 51 (2017), Nr. 10-11, S. 864–875. – https://doi.org/10.1515/bd-2017-0099

[Haase (2007)] Haase, Jana: Chancen nach dem Studium? Befragung von Absolventen des Studiengangs Bibliothekswesen/Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HTWK Leipzig zur rückblickenden Bewertung des Studiums, zum Berufseinstieg und zur beruflichen Entwicklung. Leipzig: Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Diplomarbeit, 2007. – http://hdl.handle.net/10760/11184

[Hacker (2008)] Hacker, Gerhard: Das Leben ist eine Baustelle. In: Bibliotheken in Sachsen 1 (2008), Nr. 3, S. 180–184. – http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-ds-1220961011613-97499

[robotron*Daphne (2018)] Robotron Datenbank-Software GmbH: robotron*Daphne [online]. Dresden: Robotron Datenbank-Software GmbH. – https://www.robotron-daphne.de/. – Zugriff am 19. Oktober 2018

[Seefeldt u. Syré (2017)] Seefeldt, Jürgen; Syré, Ludger: Portale zu Vergangenheit und Zukunft: Bibliotheken in Deutschland. 5., überarbeitete und erweiterte Auflage. Hildesheim: Georg Olms Verlag, 2017

[Seela (2015)] Seela, Torsten: Auf der Suche nach dem Königsweg: Jubiläumskolloquium „100 Jahre bibliothekarisches Studium in Leipzig“. In: Information – Wissenschaft & Praxis 66 (2015), Nr. 1, S. 77– 78. – https://doi.org/10.1515/iwp-2015-0003

[Wiesenmüller (2017)] Wiesenmüller, Heidrun: Das neue Sacherschließungskonzept der DNB in der FAZ. – Ostfildern: Heidrun Wiesenmüller, 2017. – https://www.basiswissen-rda.de/neues-sacherschliessungskonzept-faz. – Zugriff am 19. Oktober 2018

Provider´s Corner

FIZ Karlsruhe

SEMANTiCS 2019: Für leistungsfähige Informationsinfrastrukturen

Auf der SEMANTiCS-Konferenz in Karlsruhe diskutieren Vertreter aus Industrie und Wissenschaft vom 9. bis 12. September über den Einsatz Semantischer Technologien und Künstlicher Intelligenz. FIZ Karlsruhe ist Mitveranstalter. Der digitale Wandel hat Forschungsdaten, -methoden und -prozesse erfasst. Leistungsfähige Informationsinfrastrukturen haben eine Schlüsselstellung, um die neuen Herausforderungen zu bewältigen. In verschiedenen Gesprächsrunden, Präsentationen und mit einem eigenen Stand wird FIZ Karlsruhe sein Spektrum als Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur vorstellen.

Die SEMANTiCS zählt zu den führenden Konferenzen im Bereich Semantische Technologien und Künstliche Intelligenz. FIZ Karlsruhe ist es gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gelungen, diese renommierte internationale Veranstaltung zu ihrem 15-jährigen Jubiläum nach Karlsruhe zu holen. Gut zwei Jahre intensiver Planung sind in die Programmgestaltung geflossen, deren Attraktivität sich an den Anmeldungen von über 400 Teilnehmern aus Wissenschaft und Wirtschaft weltweit zeigt.

Forschung in Industrie und Wissenschaft erzeugt immer schneller immer größere Mengen an Daten. Ihre schiere Menge und vor allem ihre Nutzbarmachung und „Veredlung“ zu Information und Wissen erfordern eine nachhaltige Informationsinfrastruktur. FIZ Karlsruhe bietet in diesem Kontext offene und rechtssichere Plattformen, Software und Services an. Darüber hinaus beteiligt es sich an der Etablierung einer Grundversorgung für die Forschung mit Verfahren und Diensten für das Forschungsdatenmanagement ꟷ der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI).

 

 

 

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