Open Password - Mittwoch, den 25. Oktober 2018

#458

Steilvorlagen Update - Aus- und Weiterbildung – Information Professionals – B. Jörs –  Informatik – CIO – Disruption – W. Brenner – J.M. Leimeister – M. Broy – Anforderungsprofile – G. Dueck – Polarisierung - Death by Amazon-Index – Bundesagentur für Arbeit – Mittleres Management – Top Management – A. Lamparter (A. Knoll) – Ben Kaden – Informationswissenschaft – Informationswissenschaft Darmstadt - Hochschulen – Studiengänge – A. C. Wagner – Hochschulen – Studiengänge – Qualitätsmessungen – MOOCs – Nischenqualifikationen – MINT-Fächer – Qualitätskontrollen – Exzellenzuniversitäten – Arbeitmarktchancen – Disintermediation – Blockchain-Hochschule – Woolf-University – IK – Online Marketing Engineering

 

Steilvorlagen Update

Die Dringlichkeit von Reformen
in der Aus- und Weiterbildung
hat sich noch einmal beschleunigt

 

Höhenflug der Informatik, aber
Hochshulen
und Informationswissenschaft in existenzieller Krise

 

Ausbildung und Weiterbildung
von InfoPros:
Eine Success Story


Interview mit Prof. Bernd Jörs, Hochschule Darmstadt

Hat sich aus der Sicht der Keynote-Speaker und Referenten seit ihrem Auftritt auf der Buchmesse-Veranstaltung „Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg“ einiges verändert? Wir haben sie gefragt. Keynote-Speaker Prof. Bern Jörs lehrt Informationswissenschaft an der Hochschule Darmstadt und wurde von seinen Studierenden wiederholt zum Professor des Jahres gewählt. Nachdem er vor zwei Jahren eine Brand- und Warnrede gehalten hatte, stellt er heute fest: In Ausbildung und Weiterbildung ist alles noch schlimmer geworden. 

Fünfter und abschließender Teil

Welche Konsequenzen für Ihre eigene Arbeit ziehen Sie selbst aus Ihrer Situationsanalyse?

Ich werde mich weiter um die Chancen von jungen und erfahrenen Menschen kümmern, wenn auch nicht im Mutter-Theresa-Stil. Für mich zeigt das tägliche Monitoring der Arbeits- und Berufswelt, dass Arbeit 4.0 und Bildung 4.0 zusammenwachsen, und ich folgere, dass die schleichenden Beschäftigungsfolgen der Digitalisierung früher anzugehen sind. Nichts bleibt wie es ist, und Bildung und Hochschulbildung können so nicht bleiben.

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Die Informatiker dringen ins Top Management vor. Die Informationswissenschaftler werden für Tätigkeiten ausgebildet, die bald niemand mehr braucht.

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Die Mutterwissenschaft der Informationswissenschaft, also die Informatik, will und kann endlich zu einer wichtigen Größe im Unternehmensmanagement werden und sich nicht nur immer auf die Rolle eines Chief Information Officers beschränken. Zu entscheidend ist der Einsatz von IT-Know-how und Data Science für den strategischen und operativen Unternehmenserfolg geworden. Ich habe schon auf der Steilvorlagenveranstaltung gefragt, warum nicht zunehmend InfoPros diese CIO–Funktionen übernehmen könnten. Jetzt geht man in der Informatik den nächsten Schritt und will von den Nebenrollen der Softwareentwickler und Nerds, die nicht nach Führungsaufgaben streben, herunter und die Karriereleiter herauf (W. Brenner; M. Broy; J.M. Leimeister: Auf dem Weg zu einer Informatik neuer Prägung in Wissenschaft, Studium und Wirtschaft, in: Informatik-Spektrum, 40. Jg., Heft 6, 2017, S. 602-606). Zu stark haben die erfolgreichen Aktivitäten der Startups und der Internet-Konzerne gezeigt, dass Informatik und geschäftlicher Erfolg eine zukunftsträchtige Symbiose bilden können.

So besetzen die Informatiker die Felder der Data Science, des Cloud-Computing, der Robotik, der Cyber-Security, der KI, der Hard- und Softwareproduktion und der E-Commerce-Plattformen. Sie entwickeln intelligente von den Kunden nachgefragte Produkte und Dienstleistungen und lösen zahlreiche disruptive Veränderungen der weltweiten Branchen- und Markverhältnisse aus. Diese lassen sich beispielsweise mit dem „Death by Amazon-Index“ messen und zeigen, dass die Informatik zu einer strategischen Waffe im Wettbewerb geworden ist.

„Diese Themen sind von so großer wirtschaftlicher Bedeutung, dass inzwischen die Internetgiganten systematisch eigene große Forschungsteams zu diesen Themen aufgebaut haben und dabei dramatisch stärker investieren als dies jede Hochschule kann. Selbst amerikanische Eliteuniversitäten können hier kaum mithalten. Diese Veränderungen sind an vielen Standorten von der hergebrachten akademischen Informatik kaum wahrgenommen worden, zumindest stehen konsequente Reaktion aus.“ Diese Bestandsaufnahme der Schweizer Wirtschaftsinformatiker W. Brenner und J. M. Leimeister (Uni St. Gallen) und des deutschen Informatikers M. Broy (TU München) wird mit der Forderung nach neuen Qualifizierungswegen in der Hochschulausbildung verbunden. Gefordert wird unter anderem die Qualifizierung zum „Entrepreneur-Informatiker“ oder zur „Informatik-Führungskraft, allerdings nicht auf der Basis einer rein softwarebasierten Wirtschaftsinformatik“. Zum Anforderungsprofil gehören zudem umfassende Informatikkenntnisse, Verständnis für das Geschäft und für Geschäftsmodelle, unternehmerisches Denken, Kenntnisse der Unternehmensorganisation, Herstellung marktfähiger digitaler Produkte und Dienste, Fähigkeiten in der laufenden Anpassung der technischen Entwicklung in der Informatik an die Erfordernisse des eigenen Unternehmens, Einbringen ausgereifter Konzepte für Datensicherheits- und Informationssystemsicherheit usw. „Eine Informatikausbildung neuer Prägung geht einen Schritt weiter. Es geht um die Kombination professioneller Informatik mit professioneller Unternehmensführung, mit Betriebswirtschaftslehre und Management“ (W. Brenner; M. Broy; J. M. Leimeister; a.a.O., S. 605). Es geht um „tiefgreifende Kenntnisse in Informatik, verbunden mit einer soliden Ausbildung in Managementfähigkeiten. Es geht darum, den Studierenden Mindset, Skillset und Toolset für diese neuen Anforderungen der digitalen Lebens- und Wirtschaftswelt zu vermitteln“ (a.a.O., S.605).

Das ist mal ein klares Qualifikationsziel und -profil mit nachvollziehbaren Begründungen. Brenner und andere haben erkannt, dass gerade das mittlere Management in vielen Branchen durch die KI-Algorithmen auf die Verliererstraße geraten ist, auch das akademisch gebildete mittlere Management.   

G. Dueck warnt: „Wer heute in einem Beruf nur mittelmäßig ist, packt ihn demnächst nicht mehr, eben weil es nur noch Schwieriges zu erledigen gibt. Man kann nicht mehr wie früher die Leistungsschwächeren mit einfachen Aufgaben betrauen, weil es die in den besser bezahlten Berufen nicht mehr gibt. Es öffnet sich die Schere zwischen den Menschen, die das Schwierige beherrschen, was Computer, Navis und Apps (noch) nicht leisten – und zwischen den Menschen, die am Schwierigen scheitern und deshalb die Arbeit mit Computern verrichten, die ihnen Instruktionen erteilen. Die Ersteren werden gut bezahlt, die anderen müssen Lohndumping befürchten“ (G. Dueck: DIE WELT, 6. September 2014).

Wollen die Information Professionals nicht diesen Polarisierungsprozessen im Beschäftigungssystem zum Opfer fallen und auf ihre automatisierungsbedingte Ablösung warten, müssen sie sich für die künftigen Anforderungen an das höhere Management qualifizieren. 

Was hat die informationswissenschaftliche Aus- und nur homöopathisch betriebene Weiterbildung den geschilderten Gefahren entgegenzusetzen? Ich nehme es gleich vorweg: nichts bis gar nichts.

Bereits 2005 war in Heft 1 des UNI-Magazin der Bundesagentur für Arbeit zu lesen: „Wirkliche Leitungs- und Führungsaufgaben, also managementtypische Anforderungen, werden den Informationswirten als „Zuarbeiter“, „Datensucher“ und „Recherchefachleute“ oder „Retrievalspezialisten“ kaum übertragen.“

Zudem hat DIE Informationswissenschaft höchstens für Tätigkeiten im mittleren Management ausgebildet, nicht für Führungsaufgaben, das informationswissenschaftlich geprägte Online Marketing Engineering ausgenommen.

Da hilft es nicht, dass viele InfoPros, nicht alle, dazu neigen, sich zu überschätzen. Anna Lamparter (Anna Knoll) stellte 2015 fest: „55% der Information Professionals glauben, dass sie Mehrwert für ihr Unternehmen schaffen, aber nur 34% der Nutzer sagen dasselbe.“

Die deutschsprachige Informationswissenschaft ist leider unfähig, in Nutzendimensionen zu denken und zur Umsetzung technischen Wissens in intelligente Produkte und Dienstleistungen beizutragen. Derweil lamentiert sie wie beispielsweise Ben Kaden: „Was ist eine Twitter-Timeline anderes als ein Current-Dienst-Verfahren? Was betreibe ich bei Delicious anderes als eine erweiterte Sacherschließung? Was erstellen wir bei Flickr anderes als ein riesiges Bildarchiv?“ (Ben Kaden, HUB, IWP, 62, 2011, S. 343-350). Geistige Beweglichkeit und Forschungserfolge, die sich an vielversprechenden Produkten ablesen ließen, sehen anders aus.  

Wie Ben Kaden geht die Darmstädter Informationswissenschaft mit ihrer anstehenden Eliminierung wirtschaftswissenschaftlichen und Management-Know-hows als Pflichtqualifikation einen der Informatik entgegengesetzten Weg. So wird die Isolierung und Randstellung der Informationswissenschaft in Lehre und zum guten Teil irrelevanter Forschung nachhaltig zementiert. Junge Studieninteressierte werden sich von dieser weltfremden Ausbildung abwenden. An den Lehrstuhltüren der Informationswissenschaft wird bald „Rest in Peace“ stehen, sofern die jeweilige Hochschule und der Staat nicht ungerührt solche Studien- und Forschungsangebote weiter finanziert.  

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Während sich die Hochschulen der 10.000sten Studiengangsvariante nähern, werden sie von den MOOCs und Internet-Konzernen existenziell infrage gestellt.

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Was sagt uns das zur Zukunft der Hochschulen und des Berufes des Hochschullehrers? Gegenüber den externen Entwicklungen geraten die mehrjährigen Bachelor- und Master-Studiengänge weiter ins Hintertreffen. Zertifikate und Know how unterliegen einem immer rascheren Entwertungsprozess.  Anja C. Wagner und andere merken an: “Viele Menschen, die im alten System ausgebildet wurden, sind nicht nur in den falschen Berufen unterwegs, sondern können zudem mit den Anforderungen einer Arbeit 4.0 nichts anfangen, weil das klassische Bildungssystem sie auf unselbstständig und unflexibel getrimmt hat.“

Und was tun die Hochschulen dagegen? Sie konzipieren neue Angebote für Nischenqualifikationen im Bachelor- und Masterbereich. So laufen wir allmählich auf die Akkreditierung von 19.000 Studiengangsvarianten zu. Dazu Anja C. Wagner und andere: „Master of Arts in Sorabistik, Onomastik, Keltologie garantieren zumindest den Lebensunterhalt der Professor*innen, Dozierenden und einiger Bürokrat*innen, die die Strukturen dafür aufbereiten. Dafür wird an den Hochschulen auf eine Diskussion verzichtet, welche Skills draußen benötigt werden und mit welchen Kompetenzen man die eigenen Studierenden ausstatten sollte, damit diese sich auf dem Arbeitsmarkt bewähren können. Pardon, ich habe vergessen zu erwähnen, dass viele Mitglieder der Hochschulen die Aufgabe ihrer Hochschule nicht in der Schaffung der Berufsfähigkeit ihrer AbsolventInnen sehen.

Die Folgen sind: viel zu wenige MINT-Studierende (16% aller deutschen Studierenden), überladene BWL-Studiengänge (53% der Studierenden), fehlende Lehrer für die Vermittlung von Digitalkompetenzen und keine Messung der Qualität der Arbeit der Hochschulen bis auf die sinnlose Auszeichnung von Exzellenz-Universitäten. Die Hochschulen und zahlreiche Hochschullehrer merken nicht, dass Hochschulabschlüsse draußen immer weniger als Qualitätssiegel auf Dauer geschätzt werden. Etwa 60% der deutschen HochschulabsolventInnen der Geisteswissenschaften sind in Berufen tätig, die nichts mit ihrem Studium zu tun haben. 48% der fast 42 Millionen akademisch ausgebildeten US-amerikanischen HochschulabsolventInnen sind in Jobs tätig, die keinen Bachelorabschluss benötigen (Huffington Post, 2014). Zwischen 10 und 20% der amerikanischen HochschulabsolventInnen arbeiten in prekären Arbeitsverhältnissen auf Billig-Job-Niveau (Huffington Post) und haben kaum Chancen, dort herauszukommen.

Kümmert die Hochschulausbildung das? Nein, man ist ja nicht verantwortlich. Mit den wahllos neukonzipierten Studienangeboten will man nur seine Rolle als „Platzhirsch im lokalen Wissenstransfer“ festigen (Anja C. Wagner und andere). Die extreme Zunahme an Studierenden ist kein Beleg für einen Qualitätssprung und dies gerade dann nicht, wenn wie in Deutschland 33% ihr Studium ohne Abschluss beenden. Was für eine Geldverschwendung, während die Hochschulen in Kenntnis dieser Fakten nichts sehen, nichts hören und nichts sagen. Da dürfte es wenig helfen, wenn Anja C. Wagner und andere sie warnen: „Bisher hatte man immer viel Zeit: Programme und Ausbildungsraster auszuarbeiten, solange sich die ökonomischen und technologischen Zyklen über mehrere Generationen hinzogen. Wissen (Ausbildung und Abschlüsse) waren langfristige Anlagen. Heute ist aber Wissen = Produkt geworden, mit kurzfristigen Anlauf- und Laufzeiten und offenen Schnittstellen.“

Da die Hochschulen den externen Anforderungen nicht nachkommen können, sind sie existenziell durch hochschulexterne Anbieter, den MOOCs und Internet-Konzernen, bedroht. In der Bildung ist Disintermediation angesagt. Das werden die Hochschulen spätestens spüren, wenn die Blockchain das Feld der Bildung bedient. Schon ist die erste Blockchain-Hochschule, die Woolf-University, in Großbritannien eröffnet worden (https://woolf.university/#/).

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Ausbildung und Weiterbildung der Information Professionals an der Hochschule: Eine Success Story

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Kehren wir zu den Chancen für Information Professionals und Informationswissenschaftler zurück.

Bereits vor meiner Darmstädter Zeit war ich mit der Suche nach beruflichen Chancen befasst. Ich gehörte der damals aufblühenden Telekommunikationsbranche an, erlebte die Dynamik der Internet-Ökonomie und der E-Commerce-Branche hautnah mit, arbeitete im Aufbaustab des hochschulinternen neuen Fachbereichs Media, begleitete Startups in der Online-Marketing- und E-Commerce-Branche und sah mich mit der Explosion und den wirtschaftlichen Chancen der Suchmaschinen konfrontiert. Nach meinem Wechsel zum Fachbereich „Information und Dokumentation“ der heutigen Hochschule für angewandte Wissenschaften Darmstadt sah ich die rückläufige Entwicklung von Beschäftigungsmöglichkeiten im Archiv- und Dokumentationsbereich und die schleichende schrittweise Schließung von Researchabteilungen und Firmenbibliotheken in der Wirtschaft. Während meiner langjährige Mitgliedschaft im wissenschaftlichen Beirat des Informations- und Kommunikationsringes der Finanzdienstleister (IK-Kreis) nahm ich Einblick in die berufliche Situation von InfoPros und lernte diese als sehr engagiert und fachlich ausgewiesen kennen. Spätestens seitdem sehe ich mich für die Schaffung von Zukunftschancen der jungen Studierenden, aber auch der bereits in ihrem Beruf Tätigen, im Rahmen meiner Hochschullehrertätigkeit als mitverantwortlich an.

So brach ich in meinem Schwerpunktfach „Wirtschaft- und Finanzinformation“ in die neue Welt des Online Marketing Engineering auf. Die Qualifikationsmischung aus angewandter Informatik, informationswissenschaftlichen Methoden (Information Retrieval, Relationale Datenbanken usw.) und Informationsökonomie erwiesen sich als geeignet, Arbeitsmarktchancen für den studentischen Nachwuchs zu schaffen. Das zeigen die anhaltenden hohen Vermittlungserfolg für Aufgaben im mittleren und höheren Management und dies sogar bei Bachelorabschlüssen, die überdurchschnittliche Zahl erfolgreicher Startup-Gründungen und das kontinuierlich erweiterte hochschulkooperative Firmennetz mit Großunternehmen und KMU aus allen Branchen. 2012 starteten wir ein Weiterbildungsangebot für langjährig Beschäftigte mit einem umfangreichen Wochenend- und Blended-Learning-Programm in zwei Semestern. Bis heute freue ich mich über Postings dieser TeilnehmerInnen auf Xing oder LinkedIn, wenn sie von ihren Erfolgen und beruflichen Aufstiegen berichten. Solche nachhaltigen Qualifikationen und Kompetenzen für neue Tätigkeitsfelder gerade in der Weiterbildung würde ich gerne viel häufiger anbieten. Derzeit arbeite ich an einer Institutionalisierung dieser Weiterbildungsangebote.

Ich hatte das Glück, schon vor 30 Jahren für die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen eines Award-Stipendiums mit wissensbasierten Expertensystemen zu tun zu bekommen, so dass ich mich schon lange mit Fragen der Künstlichen Intelligenz befasse. So konnte ich schon früh für meinen Bereich der aktuellen Bedrohung durch die Expansion der Algorithmen eine Integration von Qualifikationen aus der Data-Science-, Algorithmen-, Machine-Learning- und KI-Welt im Rahmen einer „datengetriebenen“ (Data Driven) Online Marketing Engineering“ entgegensetzen.  Dazu waren die passenden Hochschulsoftwarelizenzen (IBM SPSS Modeler) zu beschaffen und einschlägig ausgewiesene Experten als Lehrbeauftragte zu gewinnen.

Diese neuen InfoPros, wie sie auch an der TH Köln ausgebildet werden, können nach ihrem Abschluss aus einer Vielzahl von Stellen auswählen. Sie finden herausfordernde, sehr gut bezahlte Tätigkeiten, die sinnhaft sind und – wie auch die hohen Abwerbequoten zeigen - stark nachgefragt werden. Viele meiner früheren Studenten arbeiten heute zum Beispiel als Web-Analyst, SEO-Manager, Datenbank-Manager, KM-Spezialist oder auch als Social Media Manager. Der Beruf des Information Professionals erhält neue weitere Ausprägungen.

Voraussetzung für solche Erfolge ist, dass man sich um die jungen wie um die erfahrenen InfoPros kümmert und ihnen frühzeitig Hinweise auf Qualifikationsangebote gibt. Da wird viel zu wenig seitens der Hochschulen und der Informationswissenschaft getan.  

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