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2. Oktober 2018

 

#447

Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg – Success Stories – Patentinformationen – Information Professionals – Gerold Frers – Siemens – Michael Klems – Kreditech – Joachim C. Bartels – Fintech – David Chan – Alexander Graubner-Müller – Giles Andrews – Machine Learning - Lokalberichterstattung - Anna-Lena Wagner - Universität Trier - Meedia - ZB MED - Uni Bonn - Juliane Fluck - Intelligent Retrieval - Pattern Recognition

 

Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg

Donnerstag, den 11. Oktober 2018, 9.00 Uhr - 14 Uhr, Steilvorlagen für die Informationsvermittlung - Turning Information Complexity into Simplicity - Neue Chancen und Geschäftsmodelle für Information Professionals, auf der Frankfurter Buchmesse, Halle 4.2, Raum Dimension

https://www.infobroker.de/blog/steilvorlagen2018

Vorschau auf Success Stories II:
Führende Informationszentren

Patentinformationen im 21. Jahrhundert

Wie aus strukturierten Daten
Wettbewerbsvorteile entstehen

Schutzrechte sind für Unternehmen ein wirksames Schutzschild gegenüber dem Wettbewerb und tragen zum wirtschaftlichen Erfolg der Firmen bei.  Die Patentinformation ist ein wichtiger Baustein im Patentprozess sowie zur Technologie- und Wissensabsicherung im Entwicklungsprozess von Unternehmen. Daher werden Schutzrechte als ein Indikator für die Innovationskraft der Unternehmen betrachtet. Um diese Informationen zielgerichtet zu ermitteln, bedarf es eines tiefgehenden Spezialwissens auf dem Gebiet der Patentrecherche. Zusätzlich zu den Fachkenntnissen in dem die Recherche betreffendem technischen Fachgebiet sind erweiterte Grundkenntnisse im Patentrecht notwendig. Elementar ist das Know how über den Datenbestand und weitreichende Kenntnisse in den Retrievalsystemen der verschiedenen Datenbankanbieter (Hosts).

In den letzten Jahren hat sich die Patentinformationslandschaft dramatisch gewandelt, und dieser Prozess ist noch (lange) nicht abgeschlossen. Durch freie (kostenlose) Verfügbarkeit von Daten über das Internet wird die Erschließung der Daten scheinbar erleichtert und auch entsprechend genutzt. Der Vortrag geht auf den Wandel auf dem Gebiet der Patentinformation und die daraus resultierende Herausforderung für die dafür zuständigen Fachabteilungen ein. Ferner werden Qualitätsansprüche, Umfang von Recherchen, Ausbildung der Rechercheure, Kosten-Nutzenverhältnis, Kundenbindung und Berichtswesen angesprochen.

Gerold Frers, Leiter Patentabteilung der Siemens AG, Moderation: Michael Klems. Gerold Frers leitet seit Juni 2007 die „Patent Search and Information“ in der Patentabteilung der Siemens AG.

Davor war er seit 1996 Projektmanager „Elektronische Patentinformation“ innerhalb der Siemens AG und wurde seit 1985 als Patentrechercheur in der Patentabteilung der Siemens AG beschäftigt. Er ist Diplom-Ingenieur der Nachrichtentechnik/Höchstfrequenztechnik der Fachhochschule Wilhelmshaven Elektrotechnik. Er ist seit 2001 Mitglied Mitglied in der IMPACT-Group innerhalb der PDG (Patent Documentation Group) und hat Verbindung zu verschiedenen Arbeitsgruppen auf dem Gebiet der Patentinformation. Seit 2016: Mitarbeit innerhalb der „Business Europe“ Gruppe in der IP5 Initiative der Patentämter.


Kreditech

The „Amazon of Consumer Lending“
is piling up its losses

How much worth is credit lending
based on social media and algorithms?

By Joachim C. Bartels, Managing Director of the Business Information Industry Association

Kreditech, a Hamburg, Germany based Fintech company, announced that founder Alexander Graubner-Müller is stepping down as managing director, but to continue to support Kreditech as founder and shareholder while focusing on new opportunities as an investor and entrepreneur.   BIIA reported significant changes in May in the management of Kreditech with departure of the CFO and the appointment of David Chan as Chief Executive Officer.  

Kreditech offers credit and banking products to people with little or no credit history.  The company always saw itself as the panacea of online lending or even as the ‘Amazon for Consumer Lending’.  Obviously something appears to be wrong with its business model.  During the past 24 months the company has raked up over EURO 100 million in losses.  It has over 850,000 customers, 400 employees and 70 million euros in annual revenue.

In its latest press release the company stated that it was preparing for the next phase of growth, but it said nothing about how it was going to reduce its losses.   The press release is full of praises for the departing CEO:  “For the past eight months Graubner-Müller has been actively driving a complete transformation of Kreditech’s management team to prepare the company for its next phase of growth.”

“We appointed several new executives in 2018, including David Chan as CEO, ” states Graubner-Müller. “We’ve hired world-class experienced leaders in technology and financial services to take Kreditech to the next stage. With such an amazing leadership team in place, I feel it is the right time for me to fully pass on my duties to David and withdraw from the day-to-day operations of the company.”

“In the name of the shareholders and the board I would like to thank Alexander for his drive, his incredible dedication to the company and his tireless pursuit of Kreditech’s mission to improve access to credit for underbanked consumers around the world,” said Giles Andrews, chairman of the board, Kreditech. “We wish him all the best for his future endeavors.”

The company was always upbeat about its successes, but said little about its huge losses.  This raises questions about the credibility of techies and their algorithms and whether they have good judgement in making profitable lending decisions.  Or, in this case, is the credibility of on-line lending based on social media data, analytics, psychometrics, and machine learning at stake?

About Kreditech. Kreditech’s mission is to offer improved financial services for the underbanked through technology. Combining non-traditional data sources and machine learning, the company provides access to better credit and more convenience for digital banking. The product offerings include a variety of consumer loans, as well as “Lending as a Service”, allowing partners to integrate Kreditech’s credit products via an API into their own platform and services.

ZB MED

Mit der Universität Bonn
eine gemeinsame Berufung

für intelligentes Information Retrieval

Auf der Basis ihres laufenden Kooperationsvertrages haben die Universität Bonn und ZB MED gemeinsam Prof. Dr. Juliane Fluck berufen. Die Bioinformatikerin übernimmt zum 1. Oktober an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn eine W2-Professur für „Intelligent Information Retrieval and Pattern Recognition“. Bei ZB MED leitet sie den Programmbereich Angewandte Forschung.

Juliane Fluck hat ein Biologiestudium absolviert und im Bereich Zellbiologie und Immunologie promoviert. Parallel studierte sie im Nebenfach Informatik. Seit 2000 war die Bioinformatikerin am Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI tätig. Dort leitete sie seit 2006 die Gruppe Textmining. Im April 2017 übernahm sie die stellvertretende Leitung der Abteilung Bioinformatik.

Der Schwerpunkt der Tätigkeit von Prof. Dr. Fluck liegt im Bereich Text und Data Mining. Semantische Datenintegration und die elektronische Verfügbarkeit und Interoperabilität von Daten und Wissen sind Leitthemen ihrer Forschung. Bei Fraunhofer SCAI war sie bisher für akademische und industrielle Informationsextraktionsprojekte sowie die Entwicklung von Ontologien, Terminologien und Trainingskorpora verantwortlich. Juliane Fluck ist eine starke Unterstützerin von öffentlichen Evaluierungs- und Standardisierungsaktivitäten. Ihre Forschungsgruppe nimmt regelmäßig an Evaluierungswettbewerben teil. Sie selbst ko-organisiert solche Events.

 

Zitat

Lokalberichterstattung zeigt weiter

„heile Welt“

 Was zeichnet den deutschen Lokaljournalismus aus? Forscher haben dies nun untersucht. Ein Team der Universität Trier um Medienwissenschaftlerin Anna-Lena Wagner hat in einer groß angelegten Studie den Lokaljournalismus in Deutschland analysiert. Dazu wurden 103 Lokalzeitungen und viele tausend Artikel untersucht.  …

Auf der einen Seite zeigt sich, dass sich der Lokaljournalismus hinsichtlich der Themenvielfalt und Unabhängigkeit deutlich verbessert hat. Entgegen früherer wissenschaftlicher Kritik über die Dominanz zu “weicher” Themen im Lokalen, schreiben die Forscher im Fazit, sei die Qualität gestiegen. Auf der anderen Seite, so Wagner gegenüber SZ Online, gebe es “bei der Hintergrundberichterstattung (…) sicherlich noch Luft nach oben.” Die Analyse offenbart gegenwärtig Defizite, die sich schon früher erkennen ließen. “Die Zeitungen sind relativ unkritisch und enthalten in der Regel nicht allzu viele kontroverse Artikel”, konstatieren die Wissenschaftler. “Eine heile Welt des Lokalen” ließe sich auch im Jahr 2015 vorfinden. Und weiter: “Die Zeitungen sind bei Grafik und Text nur eingeschränkt unterhaltsam und bieten zumeist nur Berichte und Meldungen.” Dies führt zu der Schlussfolgerung, dass Lokalausgaben “der Anforderung einer anschlussfähigen Selbstbeobachtung der Gesellschaft nicht immer gerecht werden”. Außerdem sehen die Forscher gerade bei kleinen Blättern Potenzial bei der Einbindung der Bürger vor Ort und beim Kontakt der Redaktionen mit ihren Lesern.“

In:  https://meedia.de/2018/09/19/unabhaengig-vielfaeltig-aber-oberflaechlich-und-unkritisch-studie-zeigt-wie-es-um-den-lokaljournalismus-steht/?utm_campaign=NEWSLETTER_SONDER&utm_source=newsletter&utm_medium=email

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