Open Password -  Dienstag, den

28. August 2018


# 427

 

2030 - Sven Gábor Jánszky – Lothar Abicht – 2b AHEAD Think Tank – Suchmaschinen – Dirk Lewandowski – HAW Hamburg – Suchmaschinen – Data Analytics – Business Intelligence – Exasol – DSGVO – Medienfasten – Silke Schwarz – David Martin – Uni Witten-Herdecke – Kantonalbank Schaffhausen – Kevin Brühlmann – Schaffhauser AZ – Meedia Extra – Twitter - FZ Jülich – Literaturversorgung ohne Elsevier


Neu erschienen:

Sven Gábor Jánszky

Unser Leben und Arbeiten 2030:

Künstliche Intelligenz hebt die Moral
auf übermenschliches Niveau

Sven Gábor Jánszky und Lothar Abicht, 2030 – Wie viel Mensch verträgt die Zukunft?, 2 AHEAD Publishing 2018.

Jánszky, Password-Autor und Chairman des Zukunftsforschungsinstituts „2b AHEAD Think Tank“, hat bereits in seinen Erfolgsbüchern „2020“ und „2025“ die künftige Arbeits- und Lebenswelt dargestellt. Er nimmt für sich in Anspruch, als erster der Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf unser Leben konkret beschrieben zu haben. Mit „2030“ weitet er seinen zeitlichen Horizont abermals aus. Ein Interview mit Jánszky wird in Kürze erscheinen.

Zentrale Thesen von 2030 lauten:

• "Wir erleben Menschen, die ihren digitalen Assistenten mehr vertrauen als anderen Menschen.

• Wir erleben den Opa-Bot, über den die Tochter Marga mit ihrem verstorbenen Großvater telefonieren kann.

• Wir erleben, dass die Menschen kaum noch krank werden, weil die nächste Generation von Thermomix & Co. auf Basis von Echtzeit-Körperdaten jede Nahrung zu Medical Food macht.

• Wir erleben Menschen, die zum Cyborg geworden sind, weil sie die Technik in ihren Körper gelassen haben. Wir erahnen das signifikante Geschäftsfeld des Wunsch-Baby-Tourismus, bei dem eine Frau mit einem Designerbaby im Bauch als Urlaubsandenken heimkehrt.

• Wir sehen den wichtigsten verbliebenen Kampf der Ideologien zwischen Naturalismus und Technologismus. Wir beobachten, wie die Forscher im Jahr 2030 beginnen, nach der Kraft und der Intelligenz nun auch die Moral digital auf ein übermenschliches Niveau zu heben.

• Und wir erleben einen Digitalminister, der sein Land darauf vorbereitet, dass in der nächsten Generation die Menschen mehr wissen, mehr sehen und mehr fühlen – und dennoch nur noch die zweitintelligenteste Spezies auf der Erde sind."

Neu erschienen:
Dirk Lewandowski

Update Suchmaschinen

Dirk Lewandowski, Suchmaschinen verstehen, zweite überarbeitete und erweiterte Auflage, Springer Vieweg Verlag 2018.

Password-Autor Dirk Lewandowski von der HAW Hamburg hat den Stand des Wissens über Suchmaschinen auf den neuesten Stand gebracht. Zu den Veränderungen gegenüber der ersten Auflage teilt er in seinem Vorwort unter anderem mit:  

• „Das Buch wurde erheblich erweitert. Neben zahlreichen neu hinzugenommenen Abschnitten findet sich ein komplett neues Kapitel zur Suchmaschinenwerbung. Damit wird das Themenspektrum um ein weiteres bedeutendes (und abseits des Marketings viel zu wenig behandelten) Thema erweitert.

• An vielen Stellen habe ich den Text auf der Basis von Anregungen von Leserinnen und Lesern oder aus eigener Einsicht verbessert. Ich habe mich, wie schon bei der ersten Auflage, bemüht, den Text möglichst verständlich zu halten. In der neuen Auflage finden sich neben zahlreichen verbesserten Erklärungen auch neue Abbildungen, um die Themen noch besser verständlich zu machen.

• Alle im Text genannten Zahlen, beispielsweise zur Internet- und Suchmaschinennutzung, wurden anhand der neuesten Studien und Erhebungen auf den aktuellen Stand gebracht. Auch die Screenshots der Suchergebnisseiten wurden durchgehend aktualisiert. Teilweise haben sich in der Ergebnisdarstellung nur geringfügige Änderungen ergeben; der Anspruch war allerdings, dass das Buch durchgehend den aktuellen Stand zum Zeitpunkt der Manuskriptabgabe zeigt. Ebenso wurden alle im Text genannten URLs überprüft und auf den aktuellen Stand gebracht.

Nicht zuletzt dient eine Neuauflage auch dazu, Fehler zu beseitigen. Natürlich wird auch diese zweite Auflage nicht frei von Fehlern sein, ich habe mich aber redlich (und mit hohem Zeitaufwand) bemüht, sie auf ein Minimum zu reduzieren.

Trotz aller Erweiterungen habe ich darauf geachtet, dass es sich weiterhin um ein einführendes Buch handeln soll. Ich war mir der Gefahr bewusst, das Manuskript immer weiter auszubauen, was zwar die Detailtiefe stärken, die Lesbarkeit und die kompakte Darstellung aber erheblich einschränken würde. So habe ich mich bemüht, der Versuchung zu widerstehen, vor allem zu meinen „Lieblingsthemen“ weitere umfangreiche Ausführungen zu ergänzen. Wer sich tiefer für das ein oder andere Thema interessiert, sei auf die Empfehlungen für weiterführende Literatur am Ende eines jeden Kapitels verwiesen."

In der Pipeline:
Deutsch-britische Umfrage

Moving the Enterprise from Business Intelligence to Data Analytics

Umfrage im Auftrage der Exasol AG unter jeweils 250 Entscheidern und IT-Verantwortliche in deutschen und britischen Unternehmen. Exasol sieht sich als „führender Hersteller von analytischen In-Memory-Datenbanksystemen“. Im Folgenden Vorabergebnisse der in Kürze erscheinenden Studie.

• Drei von vier Unternehmen gaben an, ihren Fokus von Business Intelligence auf Data Analytics zu verlagern. 40% der Unternehmen befassen sich bereits mit Machine Learning und Künstlicher Intelligenz.

• Stärkster Treiber dieser Entwicklung ist das Streben nach bessere Qualität, Verfügbarkeit und Validität der Daten.

• 82% der befragten Unternehmen wissen nicht, wo sich ihre kritischen Daten befinden. Die verteilte Lagerung von Daten verlangsamt die Transformation.

• 11% geben an, ihre Bemühungen hätten sich bereits ausgezahlt. 1% sehen sich als datengetriebenes Unternehmen. 54% geben an, ihre Entscheidungen auf der Basis von Daten getroffen zu haben.

• Häufigster Grund für das Scheitern von Projekten ist eine allgemeine Verunsicherung zu Sicherheitsfragen, insbesondere im Zusammenhang mit der DSGVO.

https://www.exasol.com/en/insights/bi-to-data-analytics/#section-1

 

„Medienfasten“

Rettungsringe für jene, die von
der Informationsflut verschlungen sind

Benötigen wir ein „Medienfasten“. Ja, meinen Projektleiter Dr. Silke Schwarz und Prof. Dr. David Martin vom Gerhard Kienle Lehrstuhl für Medizintheorie, Integrative und Anthroposophische Medizin an der Universität Witten-Herdecke, oder zumindest einige von uns. Dazu gehören auch Sie, wenn Sie eine oder mehrere der folgenden Fragen bejahen:

„1. Ich verbringe mehr Zeit mit digitalen Medien als mit meinen Kindern.

2. Ich hatte in der Vergangenheit, zum Beispiel im Urlaub, schon das Gefühl, dass es mir sehr guttut, weniger Medien zu nutzen.

3. Ich fühle mich gestresst von der Dauererreichbarkeit und Dauerberieselung und wünsche mir mal ungestörte medienfreie Zeit.

4. Ich habe das Gefühl, dass ich ohne moderne Medien gar nicht mehr leben kann.

5. Gute Freunde, mein Partner oder meine Kinder sagen, dass ich dauernd mit Medien beschäftigt bin.

6. Mein Kind verbringt viel zu viel Zeit an den Medien und ich will ihm helfen und ein gutes Vorbild sein.“

Zitat

130 Jahre Bankengeschichte
durch den Schredder gejagt

„Die Schaffhauser Kantonalbank hat ihr gesamtes Archiv aus 130 Jahren kürzlich durch den Schredder gejagt. Und niemand wusste davon. Die Politik hat es verpasst, der Vernichtung einen Riegel vorzuschieben. …

Eine Umfrage der «az» bei einigen anderen Kantonalbanken zeigt: Mit dieser Praxis steht die Schaffhauser Staatsbank allein da. … Für den Wirtschaftshistoriker Matthieu Leimgruber, der als außerordentlicher Professor an der Universität Zürich lehrt, ist die Zerstörung des Archivs eine Tragödie. «Die Kantonalbanken waren im 20. Jahrhundert lange, mindestens bis 1945, viel wichtiger als die sogenannten Großbanken, insbesondere für die regionale Entwicklung und Kreditpolitik.»

Auch die Begründung der Verantwortlichen überzeugt Leimgruber nicht: «Persönlichkeitsschutz ist wichtig für Anstaltsinsassen. Aber warum sollten wir wichtige politisch-wirtschaftliche Fragen wie die Vergabe von Darlehen an regionale Firmen, Kreditentscheidungen und so weiter vergessen? Das ergibt überhaupt keinen Sinn!»

Kevin Brühlmann, Ein Bankenskandal, in: Schaffhauser AZ - https://www.shaz.ch/2018/08/20/ein-bankenskandal/

 

Schlagzeile

Männlich, überheblich, selbstverliebt 

Männlich, überheblich, selbstverliebt: Studie entlarvt, was aktive Twitterer von “Normal-Onlinern” unterscheidet“

In: MEEDIA Extra vom 21. August

 

FZ Jülich

Literaturversorgung ohne Elsevier-Zugang

 9. Oktober, Literaturversorgung ohne Elsevier-Zugang, an der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich. Programm und Anmeldung unter: <http://www.fz-juelich.de/zb/sic> www.fz-juelich.de/zb/sic    .  

 

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