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20. August 2018


# 422

 

Aus- und Weiterbildung – Information Professionals – Bernd Jörs – Steilvorlagen Update – Anja C. Wagner – Angelica Laurençon – Anja Draheim – Lebenslanges Lernen – Arbeitsunsicherheit -Freelancer – Peter Thiel – Universität St. Gallen – Entrepreneurship Informatik – Bildungssystem – Grundkompetenzen – Risikodiskussionen – Handlungsdruck - Bedingungsloses Grundeinkommen – Finnland – Arbeit 4.0 – Bildung 4.0 – Alvin Toffler – Künstliche Intelligenz – Disruption – Großbritannien – China – Machine Learning – DSGVO – German Angst – Evi Hermann – InfoPro und Maschine – Ethik der Algorithmen – Andras Holzinger – Banken - Fußballerisierung – Innovationsstillstand – Algorithmen – Andreas Holzinger – Katharina Zweig – Sabine Graumann – FinRobot – AI in Bibliotheken – Discovery Systeme – Informatik-Spektrum -SciELOSuggest – Chatbots – Cornelia Diethelm


Steilvorlagen Update

Die Dringlichkeit von Reformen
in der Aus- und Weiterbildung
hat sich noch einmal beschleunigt

Algorithmen: Ersetzung oder Ergänzung
der InfoPros?

Interview mit Prof. Bernd Jörs, Hochschule Darmstadt

Hat sich aus der Sicht der Keynote-Speaker und Referenten seit ihrem Auftritt auf der Buchmesse-Veranstaltung „Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg“ einiges verändert? Wir haben sie gefragt. Keynote-Speaker Prof. Bern Jörs lehrt Informationswissenschaft an der Hochschule Darmstadt und wurde von seinen Studierenden wiederholt zum Professor des Jahres gewählt. Nachdem er vor zwei Jahren eine Brand- und Warnrede gehalten hatte, stellt er heute fest: Es ist alles noch schlimmer geworden. 

Sie hatten in Ihrer Keynote auf der Steilvorlagen-Veranstaltung vor zwei Jahren Notwendigkeiten zu weitgehenden Reformen für Aus- und Weiterbildung unserer Information Professionals gesehen. Sie bleiben bei Ihrer Beurteilung? Oder hat sich seitdem Einschneidendes verändert?

Mein Plädoyer für mehr und vor allem nachhaltigere Aus- und Weiterbildung für Information Professionals sollte ein Warn- und Aufweckruf zugleich sein. Ich wollte auch an die für Aus- und Weiterbildung Verantwortlichen appellieren, ihrer Verantwortung für die berufstätigen und kommenden InfoPros nachzukommen, denn eines muss immer wieder betont werden: AUSbildung ist nie mehr AUS, wie meine Kolleginnen von der „Flowcampus-Initiative Berlin, Anja C. Wagner, Angelica Laurençon und Antje Draheim richtig festgestellt haben.

Die Bereitschaft und Notwendigkeit zum lebenslangen Lernen ist brutale Tatsache geworden und wird nicht erst irgendwann abverlangt. Ein wachsender persönlicher Wohlstand mit zunehmendem Alter durch einmal erworbenes Wissen ist vorbei. Einfach vorbei. Das gilt auch für die Tatsache, dass die Zeiten sicherer Daueranstellungen mit planbar abgestuften Karrierewegen in vielen Branchen vorbei sind. Freelancertum bzw. Entrepreneurship wird in vielen Wirtschaftszweigen das normale Arbeitsverhältnis. Die Universität St. Gallen entwickelt hierfür gerade Studienangebote wie „Entrepreneurship-Informatik“. Man muss halt nur mal die Entwicklung im FinTech-Bereich zur Kenntnis nehmen.

Viele InfoPros arbeiten ja bereits als Freelancer. Archivare, Infobroker und Dokumentare (in Rundfunkanstalten) sollen schon mal deren Biografien und Qualifikationswege studieren, auf sie kommt das gleiche zu. Damit verbunden sind wiederum faktische Abhängigkeiten und oft (mehrere) prekäre Arbeitsverhältnisse. Von wegen „free“. Diese Freelancer arbeiten dann meist für Unternehmen auf Zeit und projektbasiert, wie für eine Gig-Economy typisch. InfoPros als Zu- und Zeitarbeiter? Und wie erhalten Freelancer neue Aufträge? Durch dauerhafte, aber einschlägige, proaktive und selbstinitiierte Weiterbildungen und Umschulungen im Bereich digitaler Kompetenzen, also nicht gemäß einer festgeschriebenen tarifvertraglichen Vereinbarung. Die Zukunft heißt lebenslang selbständig, eigeninitiativ das Lernen organisieren, und zwar die richtigen und (arbeitsmarkt)relevanten Qualifikationsmodule wählen.

Nicht nur der InfoPro wird zum „DJ seines Lernlebens“ (Anja C. Wagner). So wie es Peter Thiel, Mitgründer von Paypal und Facebook vorhersagt mit Hinblick auf die Wahl von Hochschulausbildungsangeboten. Er kritisiert das Motto: „Es ist egal was Du tust, Hauptsache du machst es gut“ und sagt: “Leider stimmt das nicht. Es kommt sehr wohl darauf an, was wir tun. Daher sollten wir unsere Kräfte unermüdlich auf etwas richten, das wir gut können, aber vorher müssen wir uns Gedanken machen, ob es auch in Zukunft noch einen Wert haben wird“ (P. Thiel: Zero to one, 2014, S.91).

Wer hofft, dass die ausgerufene algorithmisch geprägte Wissensgesellschaft die neue Jobmaschine wird, sollte sehr vorsichtig sein. Auf einen Qualitätsjob kommen hier meist drei Billig-Jobs. Es werden weniger arbeitende Menschen benötigt. Die Diskussionen zum bedingungslosen Grundeinkommen kommen nicht von ungefähr und Finnland hat damit gerade seine ersten Testerfahrungen gemacht. Die Dynamiken der Arbeit 4.0 und Bildung 4.0, die beide unweigerlich zusammenwachsen, haben an Fahrt nochmals zugelegt. Die Dringlichkeit von Reformen gerade in der Weiterbildung hat sich deshalb nochmals beschleunigt.

Ich muss deshalb noch stärker an meiner damaligen Beurteilung festhalten und zur Kenntnis nehmen, dass diese Akzeleration und Notwendigkeit die zukünftigen Anforderungen an die Berufseinsatzfähigkeit von InfoPros noch einschneidender tangiert als ich noch vor zwei Jahren gedacht habe.

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Mit 18.500 Studiengänge und 365 Ausbildungsangebote produzieren wir eine Vielzahl von Fachidioten, Studienabbrechern und Umschülern.

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Alvin Toffler hat es ja schon auf den Punkt gebracht: „Die Analphabeten des 21. Jahrhunderts sind nicht mehr jene, die weder lesen noch schreiben können, sondern Menschen, die unfähig sind, ständig zu lernen, zu verlernen und stets weiter zu lernen.“ Das Problem ist vor allem, dass das (Erfahrungs-)Wissen von InfoPros noch immer wertzuschätzen ist, aber durch die technologischen Entwicklungen, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz, immer mehr an ökonomischer Effizienz verliert.

Ich habe deshalb für Reformen plädiert, weil ich denke, dass die traditionellen akademischen und nicht-akademischen Bildungs- und Qualifizierungsangebote auch seitens der Hochschulen trotz ihrer aberwitzig hohen Zahl an Studiengängen (>18.500) und dualen Ausbildungsangeboten (circa 365 Ausbildungsberufe) so nicht überleben werden und mit den exponentiell sich entwickelnden Praxisdynamiken nicht mehr Schritt halten können. Vielleicht ist das Qualifizierungs- und Bildungssystem in die Jahre gekommen und ist es noch zu sehr an der dauerhaften Inwertsetzung und Verwertbarkeit einer einmaligen Ausbildung mit Diplom-, Bachelor- und Masterabschluss sowie dauerhaften (industriellen) Verwertbarkeit ausgerichtet.

Wir produzieren somit eine Vielzahl von Fachidioten, Studienabbrecher und Umschüler. Wir beruhigen uns in der dauerhaften Diskussion über die Arbeitsmarktfolgen der Digitalisierung mit unserer traditionellen „Beruhigungspille“ und Stereotyp: „Es wird schon nicht so schlimm“ oder wie der Rheinländer sagt: „Et hätt noch emmer joot jejange“. Gut, wer daran festhält, der glaubt, die Muster der Vergangenheit werden wieder wirksam, alles wird halb so schlimm, der sollte nur eines machen, für seine Ansicht Verantwortung übernehmen, möglichst durch ein beglaubigtes Dokument, das er seinen Kindern in die Hand drückt und sich anschließend oder vorher die menschenleere  Produktionshalle „Factory 56“ im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen oder die Lackiererei des Autoproduzenten Peugeot/Opel ansehen. Disruption hört man nicht gerne, man wartet lieber ab, natürlich ohne Verantwortung für sein Unterlassen zu übernehmen. Die Verhaltenswissenschaft hat ja gezeigt, Menschen empfinden den Verlust durch Unterlassen oder Nichthandeln weniger stark als durch aktives Handeln herbeigeführten Verlust.

In Großbritannien ist vor kurzem „Programmieren“ ab der 5. Klasse als Schulpflichtfach eingeführt worden. China hat 2018 „Machine Learning“ zu einem neuen Schulpflichtfach erhoben. Solche zukunftsträchtigen Grundkompetenzen werden in Deutschland erst jahrelang ohne Ergebnis qualvoll langsam diskutiert. Wir (re)akkreditieren und zertifizieren lieber Studiengänge auf fünf bis sieben Jahre Haltbarkeit in einer Zeit, während die Halbwertzeit des Wissens über die Arbeitsmarkt-, Berufs- und Zukunftschancen viel dramatischer sinkt. Darin ist Deutschland Weltmeister: Dauerdiskussionen, Bedenkenträgerei, Abwarten, Schönreden und Nichtstun oder fortlaufend Hinterherrennen und neue Nischenstudiengänge ins Leben rufen. Die aktuelle Diskussion zur DSGVO gibt einen tiefen Einblick, was die Europäer in der Digitalökonomie am meisten interessiert und beschäftigt: Risikodiskussionen. German Angst lässt grüßen. So viel Diskussion hätte ich mir beim Datenschutzthema auch bei der Neufassung der neuen bayerischen Polizeiaufgabenverordnung gewünscht.

Es ist immer wieder das gleiche: Andere sind innovativ und handeln, machen dadurch natürlich auch Fehler, aber andere sitzen relativ tatenlos da, kritisieren alle Innovationen und Erfolge kräftig, wissen alles besser, gehen keine Risiken ein und posten lieber statt zu performen, wie Evi Hartmann in ihrem neuen Buch richtig konstatiert.

In der neuen NEW Economy ist jedoch eines angesagt: (schnell) MACHEN. Das ist bei vielen noch nicht angekommen. Dazu braucht es Mut, die bestehenden Qualifikationssysteme in Frage zu stellen und neue Wege zu gehen. Es muss ja nicht zu 100% perfekt sein, es reichen auch 70-80%. Hauptsache, man entscheidet und tut etwas. Was man vorfindet ist: Mutlosigkeit, Anstrengungslosigkeit, Ängstlichkeit und eine Fussballerisierung der Gesellschaft, der Werbung und der Freizeit (das lenkt so schön ab).

Softwareprogamme auf der Basis intelligenter Algorithmen übernehmen die klassische Aufgabenwelt der InfoPros und ersetzen diese. Oder werden sie von den InfoPros in Dienst genommen, die so neue Geschäfts- und Positionierungsmöglichkeiten entdecken?

Ja, alles was automatisierbar ist, wird automatisiert. Es sei denn, wir haben die neuen „Maschinenstürmer“ oder der Gesetzgeber regelt das wieder. Die Folgen wären klar: Abnehmende Wettbewerbsfähigkeit, Ineffizienz, Sinnlosigkeit der Arbeit, Stillstand, Im-Stich-lassen der nachfolgenden Generationen. Von Innovationen brauchen wird dann nicht mehr zu sprechen oder uns diese gar wünschen. Das wir gar nicht wollen, ist meines Erachtens sowieso einer der Hauptgründe für den Innovationsstillstand in Deutschland.

Digitale Innovationen machen Angst. Aus Sicht der Bildungsreform ist genau hier die Schnittstelle, um zu erkennen, wie man durch zielgerechte weitblickende Qualifikationsangebote das kooperative (collaborative) Arbeitsverständnis von Mensch, hier InfoPros und Maschine, hier die Algorithmen, verbinden kann. Wir müssen also über die wirklichen Skills und deren Qualifikationsqualitätsziele sprechen. Appetitmachende oder beruhigende 1-2-Tagesschulungen in einem Vier-Sterne-Hotel reichen nicht mehr. Wie die Entwicklung bei den KI-Algorithmen zeigt, müssen nicht nur die methodische Kompetenzen qualifiziert werden, um zu verstehen, was die algorithmischen Softwarelösungen machen, sondern vor allem eine kritisch-analytische Sicht muss geschult werden, um die eingesetzten algorithmischen Softwarelösungen kritisch zu hinterfragen, um die automatisch erzeugten Ergebnisse richtig zu interpretieren und nicht nur durch Python- und R-Schnellschulungen zu blindgläubigen Anwendern von Softwaretools zu verkommen. Fragen der Ethik der Algorithmen und der Theorielosigkeit des Maschinellen Lernens gilt es kritisch-rational anzugehen – dies gerade in einer Welt von Big Data-Hype und KI-Euphorie. Nicht umsonst ist eine der aktuellen KI-Forschungsthemen mit dem Begriff „ex-AI“, also der „explainable Artifical Intelligence“, verbunden, also „Daten im Kontext einer Anwendungsdomäne zu verstehen“, wie der österreichische Informatiker Andreas Holzinger hervorhebt. Katharina Zweig von der TU Kaiserslautern geht hier mit ihrer Initiative „Algorithm Watch“ richtige Wege.

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Was die Algorithmen schon alles können – und was (noch) nicht.
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InfoPros kommen nicht mehr ohne algorithmische (Software-)Lösungen aus. Sabine Graumann hat ja nachdrücklich für die Recherchekompetenz der InfoPros plädiert, sodass Kollege „Crawler“ aus ihrer Sicht einer der Hauptmitarbeiter in der Tagesarbeit der InfoPro sein muss. Wenn man keinen Nachweis über den effizienten und relevanten Einsatz von solchen KI-Werkzeugen als InfoPro und damit gleichzeitig die Konzeption von neuen Erlös-, Geschäftsmodellierungs-, Produkt-, Dienstleistungs- und Vermarktungsmöglichkeiten für neue Geschäftsfelder und Chancen vorlegen kann, wird die berufsbedingte Kompetenzakzeptanz und Ergebnisnachweisführung rasch auf den Nullpunkt sinken. Man wird schlichtweg nicht mehr ernstgenommen und gebraucht.

Aber das ist ja kein neues Problem: Die bibliothekarische und InfoPro-Welt weiß schon lange um die verfügbaren Automatisierungstools. Ich hatte schon auf der Steilvorlagenveranstaltung darauf hingewiesen, dass die Informationsvermittlung genau wie die Katalogisierung oder die klassische „Auskunftstheke“ ebenso in den nächsten Jahren von der KI nicht nur durch Chat-Bots, bedroht sind, wie es heute schon z.B. die Vermögensverwalter in Banken sind, wo vermehrt Anlageentscheidungen rein auf der Basis von Algorithmen (FinRobot) getroffen werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Selbstlernende KI-Lösungen verbessern signifikant die Suche (in den zahlreichen Bibliotheksbeständen), d.h. für den Benutzer ist es möglich, verschiedene Datenquellen sinnvoll zu verbinden und Zusammenhänge und Rückschlüsse zu erhalten, die mit den bestehenden Suchsystemen nicht möglich sind; die KI-Softwarelösung kann n-gram-basierte, quantitativ-inhaltlich gestützte Analysen und Auswertungen der Literaturquellen veranlassen und die bestehenden Discovery Systeme ersetzen. Diese KI-Systeme können ebenso die herkömmlichen, ja klassisch-bibliothekarischen Tätigkeiten wie z.B. die Katalogisierung ergänzen, erleichtern oder vielleicht einmal komplett automatisieren. Ein bereits existierendes Beispiel für solch ein intelligentes Werkzeug ist der SciELO Suggester.

Maschinenlernende Systeme besitzen schon heute die Fähigkeit, schwer verständliche Inhalte wie es fremdsprachige Bücher, mit Fachjargon übersäte Beiträge und in Grafiken enthaltene Informationen sind, in für die User verständliche Daten und Texte zu übersetzen oder umzuwandeln. Qualitätsmessungen der Informationen werden in einer Zeit, in der traditionelle InfoPros und Bibliothekare noch ihre „Informationskompetenz“ als herausragendes Alleinstellungsmerkmal betonen, auch automatisiert. Chatbots können künftig vermehrt in der Beratung von InfoPros integriert werden und auch in Bibliotheken zum Zuge kommen, um die realen oder virtuellen Auskunftsdienste zu unterstützen und teilweise zu automatisieren.

Ich möchte die Frage abschließend noch mit einer Prise Disruptionssalz anreichern, da die KI- und Robotics-Entwicklungen der nächsten zehn bis zwanzig Jahre die InfoPros-Arbeit stark verändern und die InfoPros-Arbeit massiv unterstützen, aber nicht ganz ersetzen werden (Verantwortung oder Haftung für Entscheidungen?) sowie die Qualität der Entscheidungsfindung in neue Dimensionen steigern. Vorab sei angemerkt, dass fast 50% von weltweit 800 interviewten Führungskräften der Vorstellung zustimmen, „dass die erste intelligente Maschine 2026 in der Geschäftsleitung Einsatz nimmt“ (Cornelia Diethelm: Roboter auf der Teppichetage, in: Informatik-Spektrum, April 2018, Vol. 41, Issue 2, S.88-96). Deshalb ein paar Kostproben aus dem Fachartikel von C. Diethelm:

„...Roboter können intellektuelle Vorarbeit bei Standard-Traktanden an Sitzungen leisten, zum Beispiel indem sie die Umsatzentwicklungen oder das Kundenverhalten analysieren“ und diese „mit weiteren, öffentlich zugänglichen Informationen wie Wetter oder Marketingausgaben in Bezug setzen“ (S. 92.)

„So wäre es ...denkbar, dass Roboter Anträge auf mehr Stellenprozente oder den Ausbau eines Lagers ablehnen, weil sich aufgrund historischer Daten, dem aktuellen Marktumfeld und strategiekomformen Prognosen kein Handlungsbedarf ableiten lässt“ (S. 92).

„...können Roboter auch einzigartige Einblicke in aktuelle Entwicklungen gewähren, die das Wissen der Business Intelligence-Abteilung wiedergeben und so die Wissensvermittlung intern sicherstellen. Solche Informationen erleichtern es der Geschäftsleitung, sich frühzeitig mit Innovationen und neuen Geschäftsfeldern auseinanderzusetzen...“ (S. 92).

„Auch SWOT-Analysen und Konkurrenzanalysen zu spezifischen Themen lassen sich automatisieren“ (S.93).

„Intelligente Maschinen können bereits heute bessere faktenbasierte Entscheidungen treffen als Menschen – und dies schneller und zuverlässiger“ (S. 93).

Lesen Sie in der nächsten Folge: Der intelligente Rechner wird selbstverständlicher Partner des CI-Professionals - Die Lösungen zur Automatisierung kreativer Lösungen befinden sich bereits im Einsatz - Die Kanzleien und ihre InfoPros im Belagerungszustand

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