Open Password -  Montag,

6. August 2018


# 414

 

Peter Müller-Bader - Ann Chapman-Daniels - Hugo E. Martin - Sabine Graumann - Graumann-Consulting - Open Password – Sommerprogramm – Michael Klems – Willi Bredemeier – Charles Dickens – Richard David Lankes – Helga Schwarz – Deutsches Bibliotheksinstitut – Wissenschaftsrat – Bibliotheken – Fachinformationseinrichtungen – Forschungsinstitute – Mission Impossible – Leibniz Gemeinschaft – ZB MED – Evaluierungen – Wissenschaftspolitik – Wissenschaftliche Bibliotheken – Öffentliche Bibliotheken – Beurteilungskriterien – FIZ Chemie – Senat Leibniz Gemeinschaft – Willi Bredemeier


Briefe

Zu: Peter Müller-Bader gestorben, in: Open Password, 3. August, #413

A wonderful person, so kind and encouraging

Thank you very much for forwarding this information, I will let some business information professionals in the UK know, who knew him also.  He was a wonderful person, so kind and encouraging to me early in my career at Predicasts, the US business information publishing company. Just before I moved back into the world of patents, we loaded Predicasts onto his servers. It was always such a pleasure to see him and Christoph Aschoff.  My best wishes to his family and friends. 

Best Regards, Ann Chapman-Daniel, Co-Founder Minesoft


Noch am 40. Geburtstag von GBI-Genios teilgenommen

Lieber Herr Bredemeier,

eben erreicht mich die traurige Nachricht, dass Peter (Müller-Bader) heute morgen verstorben und von seinen Leiden erlöst ist.

Schön war, dass er Ihre Würdigung zum 40. Jubiläum von GBI / Genios noch mitbekommen hat.

Herzliche Grüße Ihnen und ihrer lieben Frau Ihr Hugo E. Martin

Noch einmal rechtzeitig geehrt

Lieber Willi!

Ich habe keine gute Nachricht zu verkünden: Peter ist wohl gestern in Barchi gestroben. Wie schön, dass wir ihn noch geehrt haben und er dies wohl auch noch mitbekommen hat.

Gruß Sabine (Graumann), Graumann-Consulting, München

 

Open Password´s Sommerprogramm (5)

 

Lieber Leser von Open Password,
it´s summer time.

Nordsee, Ostsee, Schwarzwald, Münsterland, Österreich, Italien, Kroatien, Spanien, Dubai, Karibik, Hawai. Zurzeit sind unsere Leser scheint´s überallhin ausgeflogen. It´s summer time. Das hat auch die Redaktion gemerkt, so dass sich Michael Klems auf Reisen begeben hat und die verbliebene Stallwache, soeben von einem Urlaub in der Toskana zurückgekehrt, einen beachtlichen Teil seiner Zeit dem Garten, ihrer Frau und ihren Enkelkindern widmet (sofern er sich nicht gerade davongestohlen hat und an einem Buche schreibt).

Also haben wir für etwa drei Wochen unser Sommerprogramm gestartet. Wir kehren noch einmal zu unseren Publikationen des Jahres zurück und lassen sie uns in mehreren Portionen munden. Auch wenn wir damit nicht gleich Charles Dickens nachahmen, der den Fortsetzungsroman erfand und damit seine Auflagen steigerte, unsere Autoren, Richard David Lankes und Helga Schwarz, haben unsere entspannte Aufmerksamkeit verdient (zumal wir uns bislang auf Fremdrezensionen stützten und unsere eigenen Bewertungen zurückstellten).

„Sommerprogramm“ heißt allerdings nicht, dass wir auf eine aktuelle Berichterstattung verzichten. Und wenn es irgendwo in den nächsten drei Wochen brennen sollte, reiße ich mich vorübergehend sogar los, um Ihren Wissensdurst zu löschen. Aber sagen Sie das bloß nicht meinen Enkeln.

Mögen Sie immer ein kaltes Getränk in Ihrer Reichweite haben und eine gute Gesellschaft in Ihrer Nähe!

Herzliche Grüße sendet
Willi Bredemeier

 

Deutsches Bibliotheksinstitut

Die Hauptschuldigen am DBI-Untergang
waren ihre politischen Träger
und vor allem der Wissenschaftsrat

Seine Abwicklung konstituierte eine Praxis,
die die Einrichtungen der Forschungsinfrastruktur weiter gefährdet


Systematische Verwechslung von Bibliotheken
und Fachinformations-einrichtungen mit Forschungsinstituten
setzt sich fort

Dritter Teil

Von Willi Bredemeier

Open Passwords Buch des Jahres:

Helga Schwarz, Das Deutsche Bibliotheksinstitut zwischen Auftrag und politischen Interessen, Simon Verlag für Bibliothekswissen, 524 Seiten, ISBN 978-3-945610-37-4, Berlin 2018.


Als die Bund-Länder-Konferenz am 9. März 1998 beschloss, das Deutsche Bibliotheksinstitut möge abgewickelt werden, wurde dies in der Bibliotheks- und Informationswelt als Erdbeben wahrgenommen. Allerdings setzte sich rasch als Mehrheitsmeinung durch, das DBI habe seine Abwicklung wegen mangelnder Leistungsfähigkeit selbst verschuldet. Tatsächlich scheiterte das DBI jedoch, weil 

• es als Bund-Länder-Einrichtung von seinen Trägern so strukturiert wurde, dass eine gedeihliche Entwicklung auf die Dauer sehr unwahrscheinlich war;

• eine ausreichende Unterstützung seitens ihrer Träger und Kunden fehlte und sich die Anforderungen von Trägern und Bibliotheken zum Teil widersprachen und

• es als Folge seiner „Mission Impossible“ zu Leistungsdefiziten und wohl auch zu einer Motivationskrise innerhalb des DBI kam.

Gleichwohl hätte sich die Abwicklung des DBI womöglich abwenden lassen, wenn der Wissenschaftsrat seine Beurteilungskriterien dem DBI gegenüber transparent gemacht hätte. Das war nicht der Fall. Teilweise widersprachen die Forderungen des Wissenschaftsrates einander und sogar dem DBI-Gesetz. Zudem war es das erklärte Ziel des Wissenschaftsrates, die in der „Blauen Liste“ von Bund und Land geförderten Einrichtungen durch Abwicklungsbeschlüsse zu verringern.

Hier drängen sich Parallelen zu den späteren Evaluierungen der Leibniz Gemeinschaft auf, für die nach einem Kurswechsel die neuen Beurteilungskriterien nicht bekanntgegeben wurden, dass nämlich wissenschaftliche Bibliotheken und Fachinformationseinrichtungen nahezu ausschließlich nach ihren Forschungsleistungen zu beurteilen sind, ohne dass die Möglichkeit auch negativer Konsequenzen einer  einseitigen Ausrichtung dieser Einrichtungen auf  Forschungsleistungen für ihr Kerngeschäft bedacht wurden. Diese Entwicklung wurde von der Leibniz Gemeinschaft nicht kommuniziert und von der Öffentlichkeit nicht aufgegriffen. Auch Autoren, die den Abwicklungsbeschluss des Leibniz-Senates beispielsweise zur ZB MED kritisch kommentierten, blieben einer einzelwirtschaftlichen Sichtweise verhaftet und unterließen es, die Wiederholungen des „Falles DBI“ in einer Vielzahl von Einrichtungen mit teilweise ähnlich katastrophalem Ausgang zu thematisieren.

 

________________________________________________________________________

Wissenschaftliche Bibliotheken und Fachinformationseinrichtungen systematisch mit Forschungsinstituten verwechselt.
________________________________________________________________________

Für die Beurteilung des DBI in einem formalen Verfahren (= Evaluierung) war der Wissenschaftsrat zuständig. Es gehörte zu seinen Aufgaben, im Falle einer negativen Beurteilung auch Abwicklungsentscheidungen zu treffen. Der Wissenschaftsrat war jedoch für die Evaluierung des DBI ein ungeeignetes Gremium und traf seine Entscheidung zur DBI nach Kriterien, die er selbst hätte ablehnen müssen, wenn man ihn damit konfrontiert hätte:

(1) Der Wissenschaftsrat war ein für die Evaluierung des Deutschen Bibliotheksinstituts ungeeignetes Gremium. Wie sein Nachfolger im Evaluierungsbereich, die Leibniz Gemeinschaft, wollte der Wissenschaftsrat vor allem Forschungsleistungen bewerten. Die Forschungsleistungen eines Instituts bestehen im Falle exzellenter Leistungen aus einer Abfolge immer neuer Höhepunkte. Es gibt aber auch Einrichtungen, mit

„langfristige(n) Projekte(n) und Aufgaben, die nur gedeihen können, wenn sie eine sichere Perspektive haben. Dazu gehören die Bibliotheken.

Zwar muss es in der Wissenschaft Flexibilität geben, aber „Bibliothek“ ist eine Daueraufgabe. Nur im Detail sind Bibliotheken flexibel. Deshalb gehören Bibliotheken und ihre Unterstützungseinrichtungen eigentlich nicht in die WGL. Leider gibt es aber auch keine andere Förderorganisation für sie“ (Seite 422).

Beurteilt man Bibliotheken oder auch Fachinformationseinrichtungen nach Kriterien, die nicht für sie, sondern für Forschungsinstitute gelten, müssen sie zwangsläufig auf der Strecke bleiben, da sie

„nicht forschen und auch keine aufsehenerregenden Neuerungen vorweisen können, sondern beharrlich und unspektakulär notwendige Leistungen erbringen. Natürlich müssen auch sie evaluiert werden, aber nach Kriterien, die ihren Wert für die gesamte öffentliche Infrastruktur berücksichtigen. Sie nach ihrer „Marktfähigkeit“ zu beurteilen, wird ihnen nicht gerecht. Für sie gibt es keine zuständige Förderorganisation“ (Seite 424).

Die Leibniz Gemeinschaft schien für einige Zeit diese Überlegungen zu teilen, da sie eine Kommission berief, um ihre Evaluierungskriterien für wissenschaftliche Bibliotheken und Fachinformationseinrichtungen zu modifizieren. Mit dem Übergang der Leibniz Gemeinschaft zu einem neuen Präsidenten wurde diese Arbeit jedoch eingestellt und die nahezu ausschließliche Bewertung nach Forschungsleistungen auch bei wissenschaftlichen Bibliotheken und Fachinformationseinrichtungen durchgesetzt.

Diese Praxis wirft nach Schwarz die Frage der Legitimierung des Wissenschaftsrates, der Leibniz Gemeinschaft und weiterer Wissenschaftsorganisationen auf:

„Allen drei Wissenschaftsorganisationen gemeinsam ist ihre mangelnde demokratische Legitimation. Die Mitglieder in ihren Gremien sind nicht gewählt, sondern ausgewählt. Und zwar nicht von anderen Wissenschaftsorganisationen oder gar von einer breiteren (Fach-) Öffentlichkeit, sondern von der Politik oder durch Selbstreproduktion. Offiziell sind sie Beratungsgremien der Politik, aber wenn die Politik sich selbst verordnet, dass sie die Entscheidungen des Wissenschaftsrates 1:1 umsetzen sollen, mutieren die Wissenschaftsorganisationen zu Entscheidern. Sie bestimmen in Deutschland flächendeckend über Wohl und Wehe der außeruniversitären wissenschaftlichen Institutionen“ (Seite 424).

Was demnach bleibt, ist die dringende Notwendigkeit, eine Organisation einzurichten,

„die für reine Service-Institute ohne Forschung, aber mit Relevanz für Kultur, Bildung und Gesellschaft zuständig wäre, diese finanziell unterstützt und evaluiert“ (Seite 425)

sowie die Frage, warum sich die Politik dieser Praxis, die die deutsche Forschungsinfrastruktur und damit den Wissenschaftsstandort Deutschland schwächen, bislang nicht reformierend angenommen hat. Sind die aufgezeigten Zusammenhänge für sie zu komplex?

 

________________________________________________________________________

Kriterien radikal verändert, …
________________________________________________________________________

(2) Der Wissenschaftsrat widersprach sich im Laufe der Zeit in seinen Anforderungen, so dass das DBI es ihm nie oder nur zufällig hätte recht machen können. So war das DBI

„bei seiner Gründung vom Wissenschaftsrat als Service-Institut für die Wissenschaft klassifiziert worden“ (Seite 21).

Entsprechend hatte das DBI vor 1989 auch keine Forschung betrieben.

In seiner ersten Evaluierung kritisierte der Wissenschaftsrat, dass sich das Institut stärker orientiere

„an den Bedürfnissen der wissenschaftlichen Bibliotheken als an denen der öffentlichen … Während also eine direkte und über weite Strecken erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen DBI und wissenschaftlichem Bibliothekswesen zu konstatieren ist, ist diese zwischen DBI und öffentlichem Bibliothekswesen eher vermittelt und in vielen Arbeitsfeldern ausbaubedürftig. … Er empfiehlt dem Institut, auf ein ausgewogenes Verhältnis seiner Kooperation mit dem wissenschaftlichen und dem öffentlichen Bibliothekswesen hinzuarbeiten“ (Seiten 124, 125).

Hier wurde also eher ein „Trend weg von der Forschung“ empfohlen, da Öffentliche Bibliotheken kaum Forschung betreiben und eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit ihnen nur aus einem Zuwachs aus Service-Leistungen (beispielsweise Beratungen) bestehen konnte.

In den folgenden Jahren änderten sich die Evaluierungskriterien des Wissenschaftsrates für das DBI radikal. Das DBI hätte also gerade dann abgewickelt werden müssen, wenn es die  Auflagen des Wissenschaftsrates aus der ersten Evaluierung umfassend befolgt hätte. So

„wurde nicht mehr erwogen, ob ein zentrales Dienstleistungsinstitut für das gesamte deutsche Bibliothekswesen gebraucht wird, sondern der Service für die Wissenschaft war inzwischen alleiniger Maßstab bei der Bewertung. Ziel der Förderung durch den Wissenschaftsrat war nicht mehr – wie noch in den 80-er Jahren – eine breit aufgestellte Wissenslandschaft in Deutschland, sondern Exzellenz in der Forschung“ (Seite 249).

Erschwerend für die Lage des DBI kam hinzu, dass im Wissenschaftsrat eine „Kultur der Schließungen“ gepflegt wurde. Danach war die Schließung einer ganzen Reihe von Einrichtungen der „Blauen Liste“ das politische Ziel.

 

________________________________________________________________________

… aber nicht mitgeteilt.
________________________________________________________________________

(3) Dem DBI blieben die Kriterien, nach denen über ihre Existenz entschieden wurde, unbekannt. War es ein Fehler, dass das DBI vor seiner zweiten Evaluierung nicht versuchte, sich mit seiner Arbeit auf die veränderten Kriterien des Wissenschaftsrates einzustellen? Aber solches wäre gar nicht möglich gewesen, da es diese nicht kennen konnte:

„Der Wissenschaftsrat hatte die Änderung der Bewertungskriterien nicht rechtzeitig für die anstehende Evaluierungsperiode und nicht mit der notwendigen Klarheit kommuniziert, so dass mehrere Service-Institute nach der Evaluierung das Schicksal des Deutschen Bibliotheksinstituts teilten“ (Seite 250).

Und:

„Die Rigorisität, mit der das Primat der Forschung durchgesetzt werden sollte, wurde vom Wissenschaftsrat nicht klar kommuniziert, nur aus gelegentlichen Äußerungen seiner Mitglieder konnte auf die geänderten Leitlinien geschlossen werden. 1997 veröffentlichte die WGL die Vorschläge für künftige Evaluierungs- und Bewertungsverfahren, deren Tendenz Ende 1996 offenbar nur dem Vorsitzenden der Bewertungskommission bekannt war, der sie aber nicht an die Gruppe weitergab.“ 

 _______________________________________________________________________

Zum Beispiel FIZ Chemie: Auch hier intransparente und nicht verantwortbare Wissenschaftspolitik.
________________________________________________________________________

Das Deutsche Bibliotheksinstitut wurde in den 90er Jahren abgewickelt. Von den Einrichtungen, die in späteren Jahren einer ähnlichen Evaluierungspraxis unterzogen wurden, geht die Autorin auf den Fall „FIZ Chemie“ ein. Dieses war „wie das DBI hauptsächlich ein Service-Institut und Host wichtiger Datenbanken und engagierte sich zusätzlich in Lern- und Ausbildungsprogramme. Auch für dieses Institut empfahl der Bewertungsbericht keine Schließung, sondern verteilte Lob und Tadel gleichmäßig. Zum Beispiel:

„Mit seiner großen Kompetenz und Erfahrung bei der Bereitstellung spezialisierter Chemie-Informationen verfügt das FIZ Chemie über ein Alleinstellungsmerkmal, das es ihm auch in Zukunft erlauben kann, als eigenständige Einrichtung der dynamischen Entwicklung des Marktes standzuhalten. Nach dem Wegfall eines Großauftrages … befindet sich das FIZ Chemie in einer Umbruchphase, in der es sich einerseits auf die Sicherung und Weiterführung seiner bewährten Produkte und Dienstleistungen konzentriert, andererseits neue Projekte in Angriff nimmt. Dabei handelt es sich im Grundsatz überwiegend um erfolgversprechende und zukunftsweisende Ansätze; allerdings agiert das Fachinformationszentrum bezüglich der Planung und Steuerung seiner Neuausrichtung eher defensiv und noch zu wenig strategisch.“

Die Parallelen zum DBI sind deutlich, auch beim FIZ Chemie nahm die Weiterführung der bestehenden Projekte und die Pflege der Datenbanken einen großen Raum ein, neue Entwicklungen und strategische Planung standen nicht im Vordergrund. Die Bewertungskommission hatte sieben Aktionsfelder des Instituts definiert, von denen sie vier positiv und drei kritisch bewertete. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft änderte diese Klassifikation, indem er neun Arbeitsbereiche festlegte, davon fünf negativ beurteilte und vier positiv. Nun gab es ein Übergewicht der negativ beurteilten Aufgaben und damit eine Handhabe zur Schließung. Zusätzlich wurden die negativen Feststellungen zur „Umbruchphase“ und „Defensive bei Planung und Steuerung“ besonders stark gewichtet, die Relevanz der einzelnen Arbeitsbereiche für ihre Zielgruppen aber nicht untersucht. Der Passus von der Marktfähigkeit der Einrichtung im Bewertungsbericht ließ ein Ende der Förderung verantwortbar erscheinen. Bredemeier (2011) fasst die Causa wie folgt zusammen:

„Der Senat kann sich mit seiner Negativ-Empfehlung nicht auf den Bericht der Bewertungskommission stützen. Die Bewertungen zu Forschung, Forschungsprimärdaten und Strategische Planung sind nicht nachvollziehbar.“

Wie beim DBI wurde das anfänglich nicht so schlecht ausgefallene Gutachten der Bewertungskommission durch die weiteren Entscheidungsgremien heruntergedrückt. Positive Leistungen wurden bagatellisiert, Schwächen gravierender dargestellt.“

Auch hier werden wir demnach mit einer intransparenten Wissenschaftspolitik konfrontiert, die man als unverantwortbar hätte charakterisieren müssen, wenn ihre Kriterien und ihre Praxis offengelegt worden wären bzw. wenn man dazu Stellung genommen hätte.

Aus dem Archiv

Push-Dienst Archiv 2017 - Alle Beiträge

Direkt per Klick - alle Open Password Ausgaben in einer Gesamtübersicht.

Mehr...

---