Open Password -  Montag,

30. Juli 2018


# 411

 

Open Password – Sommerprogramm – Michael Klems – Willi Bredemeier – Charles Dickens – Richard David Lankes – Helga Schwarz – Deutsches Bibliotheksinstitut – Wissenschaftsrat – Öffentliche Bibliotheken – Wissenschaftliche Bibliotheken – Forschungsinfrastruktur – Mission Impossible – Missmanagement intern – Missmanagement der Träger – Deutsche Bibliotheksstatistik – Bibliothekarische Auslandsstelle – Zeitschriftendatenbank – Bibliotheksdienst – db-nachrichten – Beyersdorf – Wiedervereinigung – ekz – Bibliothekstechnik – Leibniz-Gemeinschaft – ZB MED

 


Open Password´s Sommerprogramm (3)

 

Lieber Leser von Open Password,
it´s summer time.

 

Nordsee, Ostsee, Schwarzwald, Münsterland, Österreich, Italien, Kroatien, Spanien, Dubai, Karibik, Hawai. Zurzeit sind unsere Leser scheint´s überallhin ausgeflogen. It´s summer time. Das hat auch die Redaktion gemerkt, so dass sich Michael Klems auf Reisen begeben hat und die verbliebene Stallwache, soeben von einem Urlaub in der Toskana zurückgekehrt, einen beachtlichen Teil seiner Zeit dem Garten, ihrer Frau und ihren Enkelkindern widmet (sofern er sich nicht gerade davongestohlen hat und an einem Buche schreibt).

Also haben wir für etwa drei Wochen unser Sommerprogramm gestartet. Wir kehren noch einmal zu unseren Publikationen des Jahres zurück und lassen sie uns in mehreren Portionen munden. Auch wenn wir damit nicht gleich Charles Dickens nachahmen, der den Fortsetzungsroman erfand und damit seine Auflagen steigerte, unsere Autoren, Richard David Lankes und Helga Schwarz, haben unsere entspannte Aufmerksamkeit verdient (zumal wir uns bislang auf Fremdrezensionen stützten und unsere eigenen Bewertungen zurückstellten).

„Sommerprogramm“ heißt allerdings nicht, dass wir auf eine aktuelle Berichterstattung verzichten. Und wenn es irgendwo in den nächsten drei Wochen brennen sollte, reiße ich mich vorübergehend sogar los, um Ihren Wissensdurst zu löschen. Aber sagen Sie das bloß nicht meinen Enkeln.

Mögen Sie immer ein kaltes Getränk in Ihrer Reichweite haben und eine gute Gesellschaft in Ihrer Nähe!

Herzliche Grüße sendet
Willi Bredemeier

 

Deutsches Bibliotheksinstitut

Im ersten Jahrzehnt überwogen die Verdienste

Die Hauptschuldigen am Untergang des DBI waren ihre politischen Träger
und vor allem der Wissenschaftsrat


Seine Abwicklung konstituierte eine Praxis,
die die Einrichtungen der Forschungsinfrastruktur weiter gefährdet

Von Willi Bredemeier

Open Passwords Publikation des Jahres: Helga Schwarz, Das Deutsche Bibliotheksinstitut zwischen Auftrag und politischen Interessen, Simon Verlag für Bibliothekswissen, 524 Seiten, ISBN 978-3-945610-37-4, Berlin 2018.

Als das Deutsche Bibliotheksinstitut nach seiner zweiten Evaluierung durch den Wissenschaftsrat abgewickelt werden sollte, wurde dies unter Bibliothekaren und Mitgliedern der Informationsbranche als Erdbeben wahrgenommen. So sehr hatte man sich auf Expansion, auf die Gründung neuer Institute und die Akquisition neuer Geschäftsbereiche, eingestellt. In diesem Bezugsrahmen hatte eine Abwicklung des DBI schon deswegen keinen Platz, als es als „der zentrale deutsche Ansprechpartner für alle das Bibliothekswesen und die Bibliothekstechnik berührenden Fragen in In- und Ausland“ gegründet worden war. Die sich rasch herausbildende Mehrheitsmeinung war allerdings die, dass die DBI ihren Untergang angesichts ihrer mangelhaften Leistungen selbst heraufbeschworen habe und es sich insoweit um einen abweichenden Fall handele.

In ihrer Fallstudie zum Aufstieg und Untergang des DBI weist Helga Schwarz auf der Basis eines umfassenden Dokumentenstudiums und von Interviews mit den damaligen Handlungsträgern nach, dass dieses einfache Erklärungsmodell durch einen differenzierteren und zum guten Teil alternativen Ansatz ersetzt werden sollte und die nunmehr zwei Jahrzehnte zurückliegende Abwicklung der DBI mit Blick auf die aktuellen Gefährdungslagen der Einrichtungen der deutschen Forschungsinfrastruktur politisch hochgradig aktuell geblieben ist. Insbesondere sollte die These „Das DBI war selbst an seiner Abwicklung schuld“ durch diese These ersetzt werden: „Die Hauptschuldigen am Untergang des DBI waren ihre politischen Träger und vor allem der Wissenschaftsrat, während die Unterstützung des DBI durch die Bibliotheken, die die Abwicklung vielleicht hätten abwenden können, mangelhaft war.“

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Obgleich das DBI von ihren Trägern auf eine „Mission Impossible“ geschickt worden, war, reüssierte sie in ihrem ersten Jahrzehnt. ________________________________________________________________________

Wer die Studie von Schwarz sehr selektiv läse, fände allerdings auch Indizien für eine Geltung des derzeit vorherrschenden Erklärungsmodells. Beispielsweise schreibt die Autorin:

„Es gab nur wenig Austausch zwischen den einzelnen Abteilungen und Arbeitsgruppen, Arbeitsergebnisse wurden nicht kommuniziert. Es gab keine Zuständigkeit für eine Planung über Abteilungsgrenzen hinweg, die Verteilung der Mitarbeiter auf mehrere Standorte des Instituts war einem Gedankenaustausch ebenfalls hinderlich und der Direktor war für die Mitarbeiter nur wenig ansprechbar. Er hatte teilweise resigniert, da die Kommunikation mit den Abteilungsleitern nicht gut funktionierte und er eine Verminderung der Anzahl der Abteilungen im DBI nicht hatte durchsetzen können. Den Bitten der Senatsverwaltung nach Zusammenstellung und Übermittlung bestimmter Daten und Liste kamen die angesprochenen Abteilungsleiter nicht nach und trugen damit zum sich verschlechternden Klima zwischen Senat und DBI bei. …

Das DBI hatte sich aber mit den vielen kleinen Projekten in seiner Aufgabenstruktur verzettelt. Die Projekte waren auch nur eingeschränkt innovativ. Die Arbeiten wurden im Rahmen der hergebrachten Strukturen erledigt, d.h. nicht abteilungsübergreifend, dort wo es nötig gewesen wäre. Zum Teil wurden diese Aufgaben nicht vom DBI initiiert, sondern das DBI ergriff die Gelegenheit, Aufgaben zu übernehmen, für die gerade ein Träger gesucht wurde und verlor dann diese Aufgabe wieder, wenn sich ein besserer Träger fand…

Insbesondere die schnelle Verbreitung des Internet und die Möglichkeiten, die es auch für Bibliotheken bot, wurden vom DBI nicht erkannt. … (Es war) im EDV-Bereich schlechter ausgestattet und in seinen Arbeitsweisen rückständiger als die Bibliotheken, die es beraten soll(te) … (Damit) war der im DBI-Gesetz formulierte Auftrag „Das Institut erforscht, entwickelt und vermittelt bibliothekarische Methoden und Techniken…“ vernachlässigt worden.  

Auch war die strikte Trennung von Dienstleistungen für Öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken inzwischen obsolet; es hatte sich herausgestellt, dass die Probleme und Anforderungen insbesondere auf dem Sektor der Datenverarbeitung spartenübergreifend sind. Aufgabe des DBI wäre es gewesen, einen Think Tank zu etablieren, der Anstöße für eine Neuausrichtung des deutschen Bibliothekswesens hätte geben können.

Wegen dieser Versäumnisse litt die Außenwahrnehmung des DBI, denn seiner Rolle als Motor der Innovation im Bibliothekswesen konnte es nicht mehr gerecht werden. Gelegentliche Fehler bei den Serviceleistungen und technische Pannen bei der Datenverarbeitung wurden von anderen Einrichtungen des Bibliothekswesens sofort öffentlich gemacht, so dass der Direktor klagte, „dass es immer mehr Personen gibt, die die Fehler des Instituts sehr weit ausschlachten“ (Seite 199-201).

Anders als im vorherrschenden Erklärungsmodell werden die gravierenden Defizite des DBI von der Autorin allerdings historisiert, das heißt auf seine Spätphase bezogen, und nach den exogenen Gründen für diese Defizite gefragt. Hingegen überwiegen für die Frühphase des DBI aus der Sicht von Schwarz eindeutig die Verdienste, obgleich das Institut von seinen politischen Trägern von Anfang an auf eine „Mission Impossible“ geschickt worden war: 

„Nicht alles, was das DBI plante und begann, gelang auch. Aber es überwiegen die Verdienste des DBI in jenem Jahrzehnt: die Datenbanken, die DBS (= Deutsche Bibliotheksstatistik), die Publikationen, Beratung und Fortbildung und die Arbeit der Bibliothekarischen Auslandsstelle“ (Seite 119).

Unter den positiv zu würdigenden Leistungen des DBI befand sich mit der Zeitschriftendatenbank sogar ein ausgesprochenes Highlight, das von mehreren lateinamerikanischen Ländern als Modell übernommen werden sollte:

„Die Zeitschriftdatenbank war bei ihrer Planung und Implementierung Anfang der 70er Jahre ihrer Zeit voraus. Kein anderes großes Verbundsystem arbeitete mit mehreren Dateien und mit über Identnummern dateiübergreifend verknüpften Datensätzen, statt mit einer Verknüpfung über Ansetzungsformen, wie z.B. das MARC-Format. Obwohl diese Struktur den Datentausch komplizierter macht, da für einen Titel jeweils mehrere Datensätze maschinell zusammengesucht und aufbereitet werden müssen, hat sich genau diese Struktur als zukunftsfest erweisen und dient als Vorbild für andere Systeme“ (Seite 97).

Zu den Publikationen heißt es:

„Zum vielbeachteten und stark nachgefragten Publikationsorgan des DBI entwickelte sich die Zeitschrift „Bibliotheksdienst“; zur wichtigsten Veröffentlichungsreihe die „dbi-materialien“, die hauptsächlich Arbeitsergebnisse der Kommission veröffentlichten, aber auch Gutachten, Projektabschlussberichte und Dokumentationen von Fortbildungsveranstaltungen. Diese beiden Produkte waren für beide Sparten des Bibliothekswesens wichtig“ (Seite 87).

Dabei hatte der „Enthusiasmus der Anfangsphase“ sogar über die desolate Situation der Vorläuferorganisationen des DBI hinweggetragen, die mit der Gründung der DBI verschmolzen. Zu dieser Ausgangssituation stellte der Direktor des DBI, Beyersdorf, später fest:

„Die Ausgangslage beider ehemaliger Arbeitsstellen war bei Gründung des DBI denkbar schlecht. Seit langem hatten keine Stellenvermehrungen stattgefunden, Investitionen durften nicht getätigt werden, die Sachmittel reichten ebenfalls nicht mehr aus, um die Preissteigerungen aufzufangen. … Besondere Probleme mussten daher in der institutseigenen Verwaltung auftreten, da diese noch hinter der Personalausstattung in den beiden ehemaligen Arbeitsstellen zurückblieb.  … Dem Institut wurden von Anfang an nur die unbedingt für die Aufrechterhaltung des Betriebs erforderlichen Mittel zugestanden. …  (während) erfolgversprechende und einnahmeträchtige Vorhaben, Publikationen und Projekte meist einen Vorlauf erforderten, bei dem bereits Kosten anfallen, die aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht zur Verfügung stehen, so dass die Durchführung der Vorhaben gefährdet“ waren (Seite 81).

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Aber nachdem das DBI die Wiedervereinigung des deutschen Bibliothekswesens mit einem Gewaltakt mit bewerkstelligt hatte, begannen die „Mühen der Ebene“.

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Als Scheidelinie zwischen Aufstieg und Niedergang macht Schwarz die deutsche Wiedervereinigung aus, als der DBI die Aufgabe zugewiesen wurde, einen entscheidenden Beitrag zur Vereinigung des deutschen Bibliothekswesens zu leisten:

„Das DBI hatte mit einer ungewöhnlichen Kraftanstrengung die Vereinigung des deutschen Bibliothekswesens unterstützt und die Integration mit zwei Einrichtungen der ehemaligen DDR bewältigt. Es vertraute darauf, dass es sich damit lang andauernde Anerkennung bei den Unterhaltsträgern erworben habe, selbst wenn die Forderungen des Wissenschaftsrats aus der Evaluation von 1989 nicht so zügig wie erwartet umgesetzt werden konnten. Die Rahmenbedingungen für seine Tätigkeit waren inzwischen andere. Hatten zur Bewältigung der Anforderungen aus den Jahren 1990 und 1991 alle Mitarbeiter ihr Bestes gegeben, so zeigten sich nun gewisse innerbetriebliche Verwerfungen. Die Mühen der Ebene begannen.

Die beiden getrennten Standorte trugen nicht zum Zusammenwachsen der Abteilungen bei, die Situation ähnelte der des DBI in den ersten beiden Jahren. Die Hoffnung auf ein neues gemeinsames Gebäude lähmte eher als dass es sie beflügelte. Einige strukturelle Veränderungen sollten erst im neuen Haus realisiert werden. Vor allem wurde die grundlegende Erneuerung der IT-Ausstattung an den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter bis zum erhofften Bezug des eigenen Hauses aufgeschoben. Dadurch geriet das DBI gegenüber seinen Kooperationspartnern, den Bibliotheken, den Verbünden, der ekz und den Herstellern von Bibliothekssystemen immer weiter in den technischen Rückstand, was die Zusammenarbeit erschwerte und schließlich teilweise Spott hervorrief. Weder die Leitung des DBI noch das Kuratorium brachten die Kraft zu einem energischen Umsteuern auf“ (Seite 179f.).

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Das DBI konnte den Forderungen der Wissenschaftler nicht nachkommen, weil ihm die Kriterien seiner Evaluierung vorenthalten worden waren. Siehe auch die weiteren Abwicklungen wissenschaftlicher Bibliotheken und Fachinformationseinrichtungen in der Leibniz Gemeinschaft und die aktuellen Gefährdungen der deutschen Einrichtungen der Forschungsinfrastruktur.
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Das Deutsche Bibliotheksinstitut scheiterte letztlich, weil 

• es als Bund-Länder-Einrichtung von seinen Trägern so strukturiert wurde, dass eine gedeihliche Entwicklung auf die Dauer sehr unwahrscheinlich war;

• eine ausreichende Unterstützung seitens ihrer Träger und Kunden fehlte und sich die Anforderungen von Trägern und Bibliotheken zum Teil widersprachen und

• es als Folge seiner „Mission Impossible“ zu Leistungsdefiziten und wohl auch zu einer Motivationskrise innerhalb des DBI kam.

Gleichwohl hätte sich die Abwicklung des DBI womöglich abwenden lassen, wenn der Wissenschaftsrat seine Beurteilungskriterien dem DBI gegenüber transparent gemacht hätte. Das war nicht der Fall. Teilweise widersprachen die Forderungen des Wissenschaftsrates einander und sogar dem DBI-Gesetz. Zudem war es das erklärte Ziel des Wissenschaftsrates, die in der „Blauen Liste“ von Bund und Land geförderten Einrichtungen durch Abwicklungsbeschlüsse zu verringern.

Hier drängen sich weitgehende Parallelen zu den Evaluierungen mittlerweile der Leibniz-Gemeinschaft auf, für die die Beurteilungskriterien nicht bekanntgegeben, dass nämlich wissenschaftliche Bibliotheken und Fachinformationseinrichtungen nahezu ausschließlich nach ihren Forschungsleistungen zu beurteilen sind, ohne dass die Implikationen einer einseitigen Ausrichtung dieser Einrichtungen auf Forschungsleistungen für ihr Kerngeschäft zu bedenken wären. Darüber hinaus wurden Einrichtungen, deren mögliche Abwicklung ins Blickfeld gerückt war, mit Forderungen bedacht, die schon aus zeitlichen Gründen nicht zu erfüllen waren.

So hat sich der „Fall DBI“ hat sich seit den 90er Jahren mehrere Male wiederholt – ohne dass dieser Trend in der Öffentlichkeit ausreichend sichtbar gemacht worden ist. Auch Autoren, die den Abwicklungsbeschluss des Leibniz-Senates beispielsweise zur ZB MED kritisch kommentierten, blieben einer einzelwirtschaftlichen Sichtweise verhaftet und unterließen es, die zweifelhafte Evaluierungspraxis des Wissenschaftsrates und später der Leibniz Gemeinschaft auf den Prüfstand zu stellen.

Lesen Sie in der nächsten Folge: „Mission Impossible“ – ein Bund-Länder-Konstrukt, das nicht auf Dauer funktionieren konnte.

 Briefe

Most journals don’t charge authors"

Zu:Gegen „Raubverlage“, „Pseudokongresse“ und Pseudoverlage - „Open Access“ trug zur Verbreitung von „Fake Science“ bei, in: Open Password, 27. Juli

 „Open Access“ trägt zur Verbreitung von „Fake Science“ bei, lautet eine ebenso reißerische wie schiefe Überschrift im Password Pushdienst von heute. Die zugrundeliegende Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. erhebt aber auch unberechtigte Vorwürfe gegen die „grundsätzlich zu begrüßende“ Open Access Bewegung. „Im open access-Modell müssen die Autoren eine Gebühr für die Produktionskosten ihrer Publikationen entrichten“. Das ist in dieser Allgemeinheit FALSCH. Nach dem OOAJ gilt: „most journals don’t charge authors“.

Klaus Graf, UB Universität Freiburg

Anmerkung: Von wegen schiefe Überschrift. In der ausgewerteten Mitteilung der AWMF heißt es: „Gerade die Open-Access-Bewegung hat in den letzten Jahren zu den gravierenden Fehlentwicklungen beigetragen.“


Zitat

Kölner Archäologen stoßen
auf älteste Bibliothek Deutschlands

Aus https://www.welt.de/regionales/nrw/article179943742/Koelner-Archaeologen-stossen-auf-aelteste-Bibliothek-Deutschlands.html - Zitat:  

„In Köln haben Wissenschaftler Fragmente einer Bibliothek gefunden, die knapp 200 Jahre nach Christus entstanden sein soll. Die Bibliothek soll außerdem eine ganz besondere Statue geschmückt haben.

Die Kölner Bodendenkmalpflege hat die nach eigenen Angaben älteste nachweisbare Bibliothek Deutschlands entdeckt.  … Bereits vor einem Jahr wurden laut Zeitung die Fundamente bei Bauarbeiten für das neue Citykirchenzentrum der Evangelischen Kirchengemeinde Köln freigelegt. Intensive Analysen hätten deutlich werden lassen, dass das zwischen 150 und 200 Jahre nach Christus entstandene Gebäude an der südwestlichen Ecke des römischen Forums eine Bibliothek gewesen sei. „Nach unserem Wissen ist das hier die erste römische Bibliothek, die sich nachweisen lässt.“

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