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den 18. Juni
2020

# 772


Yuval Noah Harari – Menschheitsthemen – Menschheitsgefährdung – Ökologischer Crash – Globales Glück – Biodiversität – Willi Bredemeier – Information Professionals – Wissensgesellschaft – Humanismus – Techno-Religion – Dataismus – Elektronische Revolution – Biologische Selbstoptimierung – Michel Schmidt-Salomon – Neandertaler – Mensch und Tier – Stephen Hawking – Raumfahrt – Ausrottungsfeldzüge – Wildtierpopulationen – Haustiere – Tierrechte – Tipping Points – Atombombe – Kollateralschäden – Disruptionen – Eroberungen – Hernan Cortes – Eliminierung von Kriegen – Terrorismus – Gewaltpotenziale - Kapitalismus - De Gruyter – Bibliotheks- und Informationswissenschaften – World Guide of Libraries – Kaspersky Labs – Social-Media-Monitoring – SAGE Publishing – Textbook & Academic Authors Association – American Cancer Society – Bombora – Zoom Info – CCPA – Informa – China – Athena Health - Telehealth



Yuval Noah Harari
und die Gefährdung der menschlichen Spezies
durch Wissenschaft und Technologie


Der Mensch als größte Katastrophe,
die die Erde je heimgesucht hat

Eine neue ökologische Moral,
die das globale Glück
nach dem Befinden von Menschen
und Tieren misst

Nach dem radikalen Abbau der Biodiversität
vor dem ökologischen Crash?

Harari
I. Yuval Noah Harari, Eine kurze Geschichte der Menschheit (2011), München 2013 – II., ders., 21. Lektionen für das 21. Jahrhundert (2018), München 2019 – III. ders., Homo Deus, Eine Geschichte von Morgen (2015), München 2019

Von Willi Bredemeier
Zweiter Teil
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Sollten sich Information Professionals um die Konsequenzen ihres Handelns kümmern, wenn die Existenz ihrer Spezies auf dem Spiel steht?
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Bibliothekare, Dokumentare, Information Professionals und Informationswissenschaftler sind gemeinhin stolz, inmitten einer technischen Revolution tätig zu sein und die darauf aufbauende „Wissensgesellschaft“ ein Stück weit mit voranzutreiben. Neuerdings dürfte ihr Einfluss, soweit sie in den Analysebereich vorgestoßen sind, sogar größer geworden sein. Sollten sie sich für die Konsequenzen der von ihnen mitgestalteten Revolution mitverantwortlich fühlen, wenn diese in unserer Gesellschaft keinen Stein auf dem anderen lässt und sogar die Existenz der menschlichen Spezies (so wie wir sie kennen) infrage stellt? Das drohende Ende des Humanismus und die mögliche Ersetzung des marktwirtschaftlichen Bezugsrahmens durch eine Techno-Religion und die neue Universalwissenschaft des Dataismus sollte sie auch interessieren. Oder sehen sich die InfoPros als Angehörige eines mittleren Managements, die sich, von ihren Vorgesetzten und Kollegen auf enge Arbeitsbereiche festgelegt, nicht nur in ihren Arbeitsvollzügen, sondern auch intellektuell und in ihrem Engagement auf technizistische Details beschränken sollten?

Der israelische Historiker Yuval Noah Harari, der in Tel Aviv „Universalgeschichte“ lehrt, bietet Perspektiven und Erklärungen an, die wir gut gebrauchen können, um die Herausforderungen der „elektronischen Revolution“ (einschließlich der Möglichkeiten zur Selbstoptimierung aus der Biologie) zu bestehen. Wohl ist Harari auch in Deutschland mit seinen drei Büchern und insgesamt 1.534 Seiten Text zu hohen Auflagen gekommen, wurde er von nationalen Medien wie die „Süddeutsche“ und „Die Zeit“ als Lektüre empfohlen und kam der Autor gemeinsam mit Spitzenpolitikern zu öffentlichen Auftritten. Allerdings hat eine weitgehende Rezeption seiner Thesen nicht stattgefunden und beschränkt sich sogar die vernichtend gemeinte Kritik von Michael Schmidt-Salomon („Die große Harari-Ver(w)irrung“) letztlich auf seine ungewöhnliche Begriffswahl zum Nationalsozialismus, obgleich Harari diese Begriffe aus seinen Thesen und dem dabei entwickelten Bezugsrahmen abgeleitet hat. Ich halte die nur oberflächliche Befassung mit Hararis Inhalten unabhängig davon, dass sie unsere Branche bislang nicht erreicht haben, für einen Fehler.

Der Verzicht auf eine angemessene Debatte dürfte damit zu tun haben, dass Harari zu eingängig, zu plausibel, zu umfassend und nicht einseitig genug schreibt und damit weder in das Links-Rechts-Schema unserer Auseinandersetzungen noch in das Aufmerksamkeitsspektrum spezialisierter Wissenschaft passt. So mag manchem die von Harari beanspruchte All-Zuständigkeit verdächtig erscheinen, zumal er nicht nur die gesamte Geschichte der Menschheit einschließlich der Gegenwart und ihrer künftigen Herausforderungen ins Auge fasst, sondern auch die mittlerweile sechs entdeckten Cousins des Homo Sapiens (unter anderem den Neandertaler) und sogar die mit den Menschen am nächsten verwandten Tiere wie die Schimpansen und weiteren Säugetiere in seine Erörterungen einbezieht.

Allerdings könnte eine umfassende Perspektive wie diese notwendig geworden sein, nachdem unsere Spezies mittlerweile in ein „globales Dorf“ zusammengerückt ist und sich in technischer, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht und in geringerem Maße auch kulturell homogenisiert hat. Dies ist nicht nur mit den Vorteilen eines weltweiten teilweise freien Güteraustausches verbunden, sondern auch mit den Kosten, dass der Niedergang kultureller Vielfalt die Optionen der menschlichen Spezies für ihre weitere Entwicklung reduziert und fehlerhafte politische Maßnahmen immer mehr Menschen treffen können. Der britische Nobelpreisträger Stephen Hawking hat die damit eingegangenen Gefahren so hoch eingeschätzt, dass er uns empfohlen hat, zu den Sternen zu greifen, um die Überlebensrisiken der Menschen zu diversifizieren.

Dazu kommt, dass die Kosten des Siegeszuges von Homo sapiens über unseren Planeten einen ökologischen Crash wahrscheinlicher gemacht haben, der auch die Menschheit bedroht. Um diesen abzuwenden, sind globale Lösungen auf der Basis umfassender Kenntnisse im Rahmen einer weltweiten Zusammenarbeit vonnöten.
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Ausrottung der humanoiden Cousins – Radikaler Rückgang der Biodiversität – Stehen wir vor einem ökologischen Crash?
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Um angesichts dieser Bedrohungen zu realistischen Lösungen zu kommen, sollte man die in vielen Jahrtausenden eingeschliffenen Verhaltensroutinen unserer Spezies besser verstehen. Die Geschichte der Menschheit wird von Harari als eine Geschichte der Ausrottung, Instrumentalisierung und Versklavung von Konkurrenten – von Pflanzen und Tieren, von humanoiden Cousins und von anderen Menschen – beschrieben. Diese gingen mit einer ausschließlichen Fokussierung der Menschen auf die kurzfristigen Vorteile des eigenen Stammes einher.

Der Autor referiert die Thesen, nach denen die Neandertaler und die weiteren Cousins unserer Spezies entweder im Krieg mit dem Homo sapiens ausstarben oder weil sie von diesem auf immer weniger fruchtbare Landstriche zurückgedrängt wurden. Er vermutet, dass beides der Fall gewesen ist, dies auch aufgrund einer sehr unterschiedlichen Neigung zu Gewalttätigkeiten in den menschlichen Stämmen.

Zudem stellt er fest, das mit der Ankunft der Menschen in Amerika in einem kurzen Zeitraum „34 von 47 Großsäugetierarten, und in Südamerika sogar 50 von 60 (verschwanden)“ (I, 95) und dass „sich die massenhaften Artensterben … immer wieder (wiederholten) und zwar jedes Mal, wenn Menschen sich in einem anderen Teil der „Neuen Welt niederließen“ (I, 89), so geschehen auch nach der Entdeckung des australischen Kontinents. Damit wurde „der weise Mensch die größte Katastrophe …, von der die Tier- und Pflanzenwelt der Erde je heimgesucht wurde“ (I, 96).

Diese von den Wirkungen her gesehenen Ausrottungsfeldzüge des Menschen setzen sich aktuell beschleunigt fort: „Trotz gewachsenem Umweltbewusstsein haben sich die Wildtierpopulationen seit 1970 halbiert (und schon 1970 ging es ihnen alles andere als prächtig)“ (II, 116).

Zur Domestizierung der Haustiere stellt Harari fest: „Heute gibt es rund eine Milliarde Schafe, mehr als eine Milliarde Kühe und geschätzte 25 Milliarden Hühner. … Das Haushuhn ist das am weitesten verbreitete Federvieh aller Zeiten. Kuh und Hausschaf belegen die Plätze zwei und drei in der Rangliste der häufigsten Säugetierarten – gleich hinter dem Homo Sapiens“ (I, 120).

Dies mag aus einer evolutionären Sicht, soweit es um Reproduktion und Überleben von Spezies und nicht um das Wohlbefinden ihrer Mitglieder geht, als Erfolg gelten. Allerdings gehören diese Tiere gleichzeitig „zu den unglücklichsten Lebewesen, die es je gab. Die Domestizierung der Tiere geht mit einer Reihe brutaler Praktiken einher, die im Laufe der Jahrhunderte immer grausamer wurden“ (I, 121).

Harari beruft sich auf eine Reihe von Experimenten, mit denen nachgewiesen wurde, dass Säugetiere über ähnliche soziale und emotionale Bedürfnisse und Fähigkeiten wie die Menschen verfügen und ähnlich wie sie in Frustration und Verzweiflung getrieben werden können (I, 420 – III, 132). Diese Ähnlichkeit wird von dem Menschen auch anerkannt, wenn sie zu seinem Vorteil gereicht, so in Experimenten zwecks Entwicklung neuer Medikamente. Angesichts der aktuellen Behandlung der Tiere durch die Menschen findet Harari zu einer eindeutigen Bewertung und Empfehlung: „Wenn nur ein Bruchteil der Behauptungen von Tierschützern stimmen, dann ist die moderne industrielle Tierhaltung das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Wenn wir das globale Glück messen wollen, dürfen wir die Messlatte nicht bei Wohlhabenden, bei den Europäern oder bei den Männern und vermutlich nicht nur beim Menschen anlegen“ (I, 462).

Diese Brutalisierung ist auf die ausschließliche Beachtung kurzfristiger partikularer betriebswirtschaftlicher Vorteile in der Tierhaltung und einer ansonsten bestehenden Gleichgültigkeit gegenüber Tieren zurückzuführen. Hararis implizite Forderung, Rechte der Tiere auf Existenz und Lebensqualität auch unabhängig von ihrer instrumentellen Bedeutung für die Menschen anzuerkennen, wurde bislang nur von einer kleinen Minderheit radikaler Tierschützer erhoben. Sein Appell ist der bislang erfolgversprechendste Versuch, dem gesellschaftlichen Mainstream nahezulegen, diese Forderungen nicht nur als Kuriosität zu Kenntnis zu nehmen.

Bis vor Kurzem schienen sich die Menschen die totale Instrumentalisierung des Planeten für kurzfristige Vorteile menschlicher Stämme leisten zu können, ohne die damit einhergehenden Kollateralschäden beachten zu müssen. Das gilt angesichts der wachsenden materiellen Macht der Menschen nicht mehr. So können irreversible „Tipping Points“ in den ökologischen Umfeldern des Menschen in Kürze erreicht werden und verfügen die Menschen neuerdings über die Möglichkeit, den Planeten durch die Atombombe zu vernichten. Die Befürworter einer unregulierten technologischen Entwicklung bringen vor, dass es für jedes von den Menschen verursachte Defizit eine Technologie gebe, die nur gefunden werden müsse, um dieses zu heilen. An dieser These sind größere Zweifel denn je angebracht. Aber auch dann, wenn wir diese These weiter vorläufig aufrechterhalten, gilt, dass wir nach dem Wachstumscredo „immer schneller“ rennen müssen, um „dem ökologischen Armageddon immer zumindest einen Schritt voraus“ zu sein (III, 333, 334).

Ob das gelingt, ist die große Frage: „Der Kapitalismus hat … ein gieriges und chaotisches System heiliggesprochen, das sprunghaft wächst, ohne dass irgendjemand versteht, was vor sich geht und wohin wir rennen“ (III, 341).

Wie berechtigt Hararis Besorgnisse um die Menschheit sind, zeigt sich an dem im Mai erschienenen Abschlussbericht der Vereinten Nationen, der den massiven Abbau der Biodiversität in den letzten fünfzig Jahren dokumentiert. Dieser wurde durch Veränderungen in der Land- und Meeresnutzung, der Ausbeutung von Lebewesen, den Klimawandel, die Umweltverschmutzung und invasive Arten verursacht. Er hat „unsere Fähigkeit zur Armutsbekämpfung, zur Nahrungsmittel- und Wassersicherheit, zur menschlichen Gesundheit und zum übergeordneten Ziel, niemanden zurückzulassen“, untergraben.

Dabei zieht jede Ausrottung einer Tier- und Pflanzenart unwiederbringliche Verluste nach sich – von der Möglichkeit, neue Kenntnisse zu gewinnen, über ihre Inanspruchnahme beispielsweise für medizinische Zwecke bis zu dem weitgehend unausgeschöpften Potenzial der Interaktion zwischen Menschen und Tieren. Die auf ewig verlorenen Vorteile, die langfristig möglich gewesen wären, dürften in vielen Fällen deutlich höher als die kurzfristigen Vorteile sein, die durch das Ignorieren von Kollateralschäden erzielt wurden.

Spiegelt sich diese Situation in unseren Debatten oder in unseren Recherchen und in unseren weiteren Informationsfindungsprozessen ansatzweise wider? Und wenn kaum, an welcher Stelle wurde solches bislang problematisiert? Immerhin produzierte der UN-Bericht einen weltweiten Aufreger in den Medien, aber nach wenigen Tagen war es damit wieder vorbei.

Derzeit werden die größer gewordenen technologischen Disruptionen zu einer Kaskade und nehmen die ökologischen Ungleichgewichte zu. Damit fragt es sich, ob sich der Homo Sapiens seine auch hier gezeigte letztliche Gleichgültigkeit gegenüber anderen Lebewesen und seinen Willen zu einer totalen Instrumentalisierung seines Umfeldes zugunsten kurzfristiger und partikularer wirtschaftlicher Vorteile ohne Beachtung längerfristiger oder erst längerfristig sichtbarer Kollateralschäden weiter leisten kann.
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Kommen die Menschen im Umgang miteinander zur Vernunft?
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Harari deutet die Frage nur an, ob der von ihm angeprangerte Umgang mit Tieren einen ähnlichen Umgang in den Beziehungen zwischen den Menschen gefördert hat. Er stellt jedoch fest, dass bei der Auslöschung des Azteken- und Inka-Reiches, bei weiteren Kolonialkriegen und beim Sklavenhandel mit Afrikanern eine ähnliche Gleichgültigkeit der Europäer gegenüber ihren kulturell weitgehend fremden Opfern bestand. Auch sahen sich die spanischen Eroberer und britischen Menschenhändler unter keiner sozialen Kontrolle.

Dabei ging es den spanischen Eroberern vor allem um Gold, also einer Substanz, die nur durch soziale Zuschreibung einen Wert erhält und deren damalige Funktion sich besser hätte erfüllen lassen, wenn Cortes den spanischen König überzeugt hätte, Papier zu bedrucken und als Geldscheine auszugeben.
Harari hätte auch darstellen können, dass sich die Kriege unter den Menschen mit den Fortschritten der Militärtechnik, gipfelnd in zwei Weltkriegen, zu umfassenden Vernichtungskriegen ausweiteten. Er stellt jedoch fest, dass die Erfindung der Atombombe, mit der die wechselseitige Bedrohung einer unmittelbaren Vernichtung einherging, dem Krieg tendenziell ein Ende bereitet hat (III, 409). Ferner gilt, dass „Kriege einfach nicht mehr bezahlbar sind. … Heute setzt sich der Reichtum einer Gesellschaft … vor allem aus Humankapital, technischem Knowhow und komplexen sozio-ökonomischen Gebilden wie Banken zusammen, die sich sehr viel schwerer rauben lassen“ (I, 455).
Aktuell hat die Gefahr eines Atomkrieges allerdings wieder zugenommen - mit der Gewöhnung der Menschheit an die Atombombe, der Entfremdung der etablierten Nuklearmächte voneinander, der größer gewordenen Zahl der Nuklearstaaten und der Gefahr, dass Terroristen in den Besitz der Bombe kommen. Andererseits würdigt Harari den erfolgreichen Versuch der Europäischen Union, Konflikte der Nationalstaaten durch Zusammenarbeit und Integration zu lösen. Wie das unterschiedliche Gewaltpotenzial bereits der Steinzeitmenschen zeigte, war Frieden für sie schon immer eine Option, wenngleich nur eine Option unter anderen.

Kommt die Menschheit demnach zur Vernunft? Oder stürzt sie sich zum großen Teil mit der Ausbreitung elektronischer und biologischer Technologien in noch größere Gefahren, während sie sich der Konsequenzen ihrer Handlungen allenfalls vorübergehend bewusst ist?

Lesen Sie in der nächsten Folge: Warum sich der Homo Sapiens gegen seine Konkurrenten durchsetzte – Die langfristige Trend zu immer größeren Imperien – Die ersten Information Professionals



De Gruyter – Bibliotheks- und Informationswissenschaften – World Guide of Libraries – Kaspersky Labs – Social-Media-Monitoring – SAGE Publishing – Textbook & Academic Authors Association – American Cancer Society – Bombora – Zoom Info – CCPA – Informa – China – Athena Health - Telehealth

De Gruyter

Neu erschienen in der Reihe
Bibliotheks- und Informationswissenschaften

· Hochschullehrerverzeichnis 2020
· Deutscher Hochschulverband (Hrsg.), Museums of the World
· Richard Stang (Hrsg.), Zukunft Lernwelt Hochschule
· David Howell, Ludo Snijers, Conservation Research in Libraries
· World Guide to Libraries 2020.

Mehr zum World Guide of Libraries: The 35th edition of the comprehensive World Guide to Libraries contains current addresses and detailed information on the holdings of a total of approx. 41,500 libraries in more than 200 countries. Covered are
  • national libraries,
  • academic libraries,
  • university libraries including specialized and institute libraries,
  • school and college libraries,
  • the libraries of authorities, churches and companies,
  • special libraries of other patronage and
  • public libraries.
Besides contact details, entries include information regarding inter-library lending, library director, book, periodical and manuscript holdings, special holdings, areas of collection and much more.
Kaspersky Labs

Knappe Mehrheit weltweit
für staatliches Social-Media-Monitoring

Ein Drittel der Deutschen würde staatliches Social-Media-Monitoring für mehr Bürgersicherheit befürworten. Eine aktuelle Kaspersky-Studie zeigt die Einstellung deutscher Verbraucher zum Thema Social Rating, also zu sozialen Bewertungssysteme. So würde in Deutschland mehr als jeder Dritte (36 Prozent) die staatliche Aufsicht von Aktivitäten auf Sozialen Netzwerken zugunsten von mehr Sicherheit für die Bürger befürworten - weltweit sehen das sogar 51 Prozent der Befragten so.

Dabei haben nur 13 Prozent (weltweit 46 Prozent) der befragten Bundesbürger überhaupt schon einmal von Social-Rating-Systemen gehört; sie sind dennoch bereit, ihre persönlichen und sensiblen Daten, beispielsweise gegen Geld (42 Prozent), einen Job (34 Prozent) oder für bessere finanzielle Konditionen (33 Prozent), zu teilen.

Weitere freie Ressourcen in Pandemie-Zeiten

SAGE Publishing has opened resources from six titles that received 2020 Textbook Awards from the Textbook & Academic Authors Association. Materials from the texts support online teaching and learning and include videos, webinars, author interviews, and more. A new landing page with the featured resources joins SAGE's other various initiatives to provide free content for the teaching, learning, and research community during the COVID-19 pandemic.

American Cancer Society entlässt 1.000 Mitarbeiter.

The American Cancer Society has never faced a threat to its mission like COVID-19. The pandemic has severely reduced our fundraising revenue and forced us to take significant cost-saving measures. ACS is reducing its overall budget by approximately 30 percent, with cuts to both non-personnel and personnel expenses. Unfortunately, this included eliminating approximately 1,000 staff positions nationwide.

Datenschutzklage in Kalifornien.

B2B intent data company Bombora said it is suing its former partner ZoomInfo for gaining an unfair data advantage through, it claims, repeated abuses of the CCPA. Although CCPA enforcement doesn’t begin until July 1, the law went into effect on Jan. 1, which means it’s actively on the books. Bombora alleges that ZoomInfo is breaking California’s Unfair Competition Law by collecting and selling personal information without consent (which is a violation of CCPA).

Informa organisiert wieder Events – in China.

Informa PLC announced it is restarting some events in China from early July as exhibitors are keen to boost their trading activity. Running events in other countries will vary by region, customer confidence and event format, while those relying on international attendees will be impacted the most. Over 160 events representing £300mln revenue were cancelled or postponed to next year while 300 switched to a digital rather than a physical event in 2020.

Virtuelle Patientenvisiten.

athenahealth, Inc. unveiled athenaTelehealth, a new embedded offering that empowers healthcare providers to seamlessly conduct telemedicine visits with their patients. The embedded functionality enables practitioners to easily conduct telehealth visits that comply with HIPAA and move efficiently through workflows, from scheduling to patient messaging, video conferencing, simultaneous encounter documentation, and billing.

Source: Outsell

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