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den 23. April 2020

# 742


Stadtbibliotheken – Marzahn-Hellersdorf – Renate Zimmermann – Digitalisierung - Leseförderung – Digitale Bildung – Makerspace – Deutsch als Zweitsprache – Autorenlesefonds – Leseförderung für Kita- und Grundschulkinder – Medienkompetenz – Kamishibai – Kontaktstelle für Schulen – Lesestart-Kampagne – Vorlesewettbewerb – Musikbibliothek Marzahn – Musik Querbeet – Marzahner Konzertgespräche – Lebende Bücher – Schwebende Bücher – Literarisches Frühstück – Literarischer Kaffeeplausch – Live bei Kleist – Schwebende Bücher - ConTech 2020 – Webinars – Esme Richardson – Inspired Selection – Josh Nicholoson – Scite – Smart Citations – AI – Michael Puscar – Oiga Technologies – Annette Strauch – UB Hildesheim – Forschungsdatenmanagement – Forschungsethik – Artegic - Home Office – E-Mail-Bearbeitung

Stadtbibliotheken von Marzahn-Hellersdorf

Lebende Bücher, Schwebende Bücher, Schreibwerkstatt für Jugendliche und Erwachsene - und vieles mehr

„Tollste Bibliothek des Universums“
(Google-Rezension)

Von Renate Zimmermann
Renate Zimmermann
Renate Zimmermann
Bild: Gerhard Westrich




Die Bibliothekslandschaft des Stadtbezirks Marzahn-Hellersdorf besteht aus sechs Bibliotheksstandorten für rund 270.000 Einwohner. Im Jahr 2018 konnten wir 546.000 Besucher begrüßen. Circa 2280 Veranstaltungen, Führungen und Ausstellungen zogen 48.000 Teilnehmer an, damit sind wir neben Pankow Berliner Spitzenreiter in punkto Anziehungskraft unserer Angebote.

Natürlich gehören zu unserem Standardprogramm viele Nutzungsmöglichkeiten, die auch berlinweit angeboten werden. Dazu gehören

Einsatz von digitalen Möglichkeiten
  • Schulungen und Hilfestellungen für die Nutzer*innen der digitalen Angebote des Verbundes der Öffentlichen Bibliotheken Berlins
  • Aktuelle Informationen auf unserer Webseite, durch unseren monatlichen Newsletter und auf Facebook
  • Einsatz von Tablets bei Veranstaltungen zur Leseförderung für Kinder und Jugendliche jeglichen Alters
  • Teilnahme als Bündnispartner an Projekten zur Digitalen Bildung
  • Aufbau von Makerspace-Angeboten
Attraktive Serviceleistungen
  • Erstellen von Handreichungen zur Bibliotheksbenutzung in einfacher Sprache (deutsch, englisch, arabisch, persisch) und Verwendung eines Tischflipchart für die Anmeldung von Menschen ohne Deutschkenntnisse
  • Einrichtung einer Abteilung mit Medien für Geflüchtete: „Deutsch als Zweitsprache“
  • Ausleihe von Medienkoffern an Schulen und Wohnheime für Geflüchtete
  • Bereitstellung von e-Readern zur Ausleihe, ebenso TipToi- und TING-Stifte und die dazugehörigen Bücher und Spiele sowie Laptops zur Nutzung vor Ort
  • Hohe Aufenthaltsqualität ohne Schwellenangst für Lernende, Studierende, Berufstätige, Familien, Senioren und Menschen aus allen sozialen Schichten
  • Anlauf- und Bearbeitungsstelle für Anträge zum Berliner Autorenlesefonds
Leseförderung für Kita- und Grundschulkinder
  • Leseförderung und Vermittlung von Medienkompetenz als eine wichtige bibliothekarische Aufgabe. Täglich besuchen Kitagruppen und Schulklassen die Bibliotheken, um den Umgang mit Büchern, Nachschlagewerken und unserer Datenbank zu erlernen und zu festigen. Damit der Besuch in der Bibliothek neben dem pädagogischen Wert auch Freude macht, lesen wir eine Geschichte vor und die Kinder haben ausgiebig Zeit, sich Bücher anzuschauen. Die meisten Gruppen kommen regelmäßig und bekommen so verschiedene bibliothekarische Angebote unterbreitet, die in einem Kinder-Bibliotheks-Programm (KiBiP) zur Sprach- und Leseförderung zusammengefasst sind.
  • Einsatz des Erzähltheaters Kamishibai, ein bühnenähnlicher Schaukasten aus Holz, in den wechselnde Bilder eingelegt werden, die die erzählte Geschichte in szenischen Abfolgen begleiten
  • Bibliotheksunterricht und Förderung der Medien- und Informationskompetenz für Klassen der Grund- und Sekundarschulen
  • Vorlesen für Kinder, Geschwister und Eltern
  • Die „Kontaktstelle für Schulen“ in der Mittelpunktbibliothek „Ehm Welk“ als Partner beim Erwerb von Lese- und Medienkompetenz für Schulen und Kitas. Diese leistet aktive Unterstützung für die Unterrichts- und Projektarbeit und fördert mit ihren Serviceangeboten die Teamarbeit vor Ort, in ihrem Projektraum und in der Schule bzw. Kita.
  • Teilnahme an der Lesestart-Kampagne. Mit dieser sollten bereits kleine Kinder für Bücher und das Lesen begeistert werden. Auch die Eltern sollten motiviert werden, das (Vor)Lesen mehr in den Alltag einzubauen.
  • Ausrichtung des bundesweiten Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels für Schüler der 6. Klassen auf Bezirksebene
  • Bibliotheksführungen innerhalb der Erwachsenenbildung und für Geflüchtete
  • Schulungen für Eltern im Umgang ihrer Kinder mit Smartphones, Apps und Co
  • Ausbildung von jährlich drei Azubis zu Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste.
renate z - schreibwerkstatt-leipziger-buchmesse © Renate Zimmermann
Schreibwerkstatt auf der Leipziger Buchmesse
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Was machen wir anders als andere Bibliotheken?
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Was aber machen wir anders als andere Bibliotheken? Welche Veranstaltungsformate findet man bisher nur in Marzahn-Hellersdorf, welche Rolle spielen dabei Kooperationen, öffentlichkeitswirksame Werbung und das persönliche Engagement?

Veranstaltungsformate mit Alleinstellungsmerkmal. Die vielfältigen Angebote sind schrittweise gewachsen, haben sich weiterentwickelt und sind teilweise über die Stadtbezirksgrenzen hinaus bekannt geworden. Die wichtigsten stellen wir hier kurz vor:
  • Die Musikbibliothek Marzahn bietet mehr als vierzig verschiedene Musikinstrumente wie z.B. Gitarren, Ukulelen, Blockflöten, Perkussionsinstrumente, Saxophone und eine elektrische Violine zur Ausleihe an. Bibliotheksbesucher können damit üben oder sie einfach nur mal ausprobieren. Dafür steht ein Überaum zur Verfügung, der stark frequentiert wird.
  • Musik Querbeet: Alle zwei Monate reden wir über Musik, über Neu-Gehörtes, Un-Gehörtes oder Wieder-Gehörtes. In gemütlicher Runde empfehlen (nicht nur) Mitarbeiter Musik, die ihnen am Herzen liegt. Musik hören und anschließend darüber diskutieren - dazu lädt diese Veranstaltungsreihe der Musikbibliothek alle Musikbegeisterten herzlich ein. Schmalzstullen und Wein tragen dazu bei, dass sich die Besucher bei uns wohl fühlen.
  • Marzahner Konzertgespräche: Diese beliebte Veranstaltungsreihe findet in enger Kooperation mit Berliner Konzerthäusern statt, deren Musikwissenschaftler und Referenten dem an klassischer Musik interessierten Publikum Vorträge anbieten zu Komponisten und deren Werken, die demnächst in Berlin zur Aufführung kommen. Oft können die Besucher im Anschluss günstige Eintrittskarten dafür erwerben.
  • Zweimal im Jahr zum Frühjahrs- und Herbstkonzert zeigen die Schüler der Marzahn-Hellersdorfer Musikschule „Hans Werner Henze“ im Foyer der Mark-Twain-Bibliothek während der Öffnungszeit ihr Können. Sie erfreuen die Besucher mit außergewöhnlicher stimmlicher und instrumentaler Virtuosität.
  • Monatliche Bastelnachmittage: Ob Origami, Fensterbild oder stimmungsvolle Tischdekoration… viele nicht mehr benötigte und ausgesonderte Bücher sind zu schön fürs Altpapier. Wir hauchen ihnen neues Leben ein und laden unsere Besucher zu kreativen Bastelrunden ein mit gemeinsamem Austausch von Inspirationen und Anregungen in gemütlicher Runde. Dabei sind schon viele schöne Kunstwerke entstanden. Manche schmücken die Bibliothek und locken neue Teilnehmer an. Mittlerweile hat sich ein fester Kern gebildet und in einer eigens dafür gegründeten WhatsApp-Gruppe tauschen sich die Papierkünstler auch darüber hinaus über ihre Bastelleidenschaft aus.
  • Lebende Bücher: Im Rahmen des „UNESCO-Welttag des Buches“ fand 2007 das für Berlin einzigartige Projekt „Lebende Bücher in Ihrer Bibliothek“ in der Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“ statt.

    Das Projekt bot ein besonderes Erlebnis, welches über das Lesen eines normalen Buches weit hinausging. Diese Bücher leben und können selbst etwas erzählen. Es handelt sich um Menschen, die für verschiedenste Berufe, Lebensarten und Formen bürgerlichen Engagements stehen, die es in unserer Gesellschaft gibt. Sie sind bereit, sich persönlichen Fragen zu stellen und etwas von ihrem Leben, ihren Ansichten und Ideen zu erzählen. Unter den „Lebenden Büchern“ befanden sich beispielsweise die damalige Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Dagmar Pohle, Pastor Bernd Siggelkow, Leiter der Arche in Berlin Hellersdorf, ein Entwicklungshelfer, eine Mitarbeiterin von Greenpeace, ein Globetrotter, ein diplomatischer Korrespondent, der Leiter vom „Afrika-Haus Berlin“, der Müller der Marzahner Mühle, der Behindertenbeauftragte des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf, ein erfolgreicher Paralympic-Athlet und viele andere. In der Bibliothek stand den Besuchern ein Katalog zur Verfügung, woraus die Personen ausgewählt und zum Gespräch vorgemerkt werden konnten - zu Gruppen- und Einzelgesprächen in der Bibliothek. Am Vormittag war die Veranstaltung für Schulklassen offen. Rund 1400 Menschen haben an diesem Tag die Bibliothek besucht. Seither reißt das Interesse an „Lebenden Büchern“ weltweit nicht ab. Immer wieder bekommen wir Anfragen zum Projekt und sind beratend tätig, so auch beim Kirchentag, 2012 beim Tag der Offenen Tür in der Münchner Stadtbibliothek und 2013 für ein Quartiersfest in Zürich. Im April 2016 berichteten wir über das Projekt in der Morgensendung von Radio multicult.fm. Wir freuen uns auf weitere spannende Begegnungen!
  • Die Lesereihe „Das Literarische Frühstück“ gibt es schon seit 1998. Als Frühstück ist die Reihe auf einen Wochentag um 10.00 Uhr festgelegt. Zum „literarischen Frühstück“ gehören: Ø Lese- und Vortragsreihe für ein breites Publikum, Zielgruppe: Senioren und NichtberufstätigeØ Angebot für Sozialschwache oder sozial Benachteiligte Ø Bildung und Kultur für JedermannØ Ort der Kommunikation und der Begegnung, verbunden mit Kaffee, Tee und Keksen in entspannter und gemütlicher AtmosphäreØ Diskussion und Auseinandersetzung mit literarischen und politischen ThemenØ Kennenlernen von fremden Kulturen, ihrer Tradition, Bräuche und Sitten Ø Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung Ø Podium für bekannte und unbekannte Autorinnen und Autoren.
  • Literarischer Kaffeeplausch: Dieses Event findet am ersten Mittwoch des Monats in der Mittelpunktbibliothek „Ehm Welk“ statt. Wurde anfänglich „nur“ aus Werken der Weltliteratur gelesen, gibt es heute ein abwechslungsreiches Programm. Schauspieler, Autoren, Märchenerzählerinnen, Schattentheater, Papiertheater und viele andere sind Gäste der Bibliothek. Die Veranstaltungen sind heute zu einem beliebten und festen Treffpunkt für die Generation 50+ geworden. Einige Besucher waren dieser Veranstaltungsreihe von Beginn an treu und halten sich diese Termine immer frei. Kaffee, Tee und hausgebackener Kuchen sorgen für Gemütlichkeit und angeregte Gespräche.
  • Live bei Kleist: Wer die kleine Heinrich-von-Kleist-Bibliothek betritt, kann auf den ersten Blick nicht erahnen, dass hier einmal im Monat 60 bis 100 Gäste bequem Platz finden. Mit wenigen Handgriffen werden ganze Regalreihen zur Seite gerollt und die Bibliothek in einen kleinen Theatersaal für die Veranstaltungsreihe „Live bei Kleist“ verwandelt. Durch den Berliner Autorenlesefonds und den Förderverein der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf ist es möglich, den Kiezbewohnern und unseren Besuchern monatlich eine Lesung oder ein Konzert anzubieten. Die Veranstaltungsreihe ist inzwischen eine feste Institution im Kiez und gut besucht. Die Bibliothek lädt auch regelmäßig zum Seniorenfrühstück
  • Schwebende Bücher: Viele lesen, doch kaum einer spricht darüber. Dabei ist der Austausch über Gelesenes gewinnbringend für alle, zumal der Überblick über den deutschen Buchmarkt mit jährlich 100.000 Neuerscheinungen nahezu unmöglich ist.

    Wir haben deshalb eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die 2019 mit mehr als 1200 vorgestellten Büchern in die 60. Runde ging. In gemütlichem Ambiente treffen sich zwei oder drei Mitarbeiterinnen der Bibliotheken alle sechs Wochen mit interessierten Besuchern in der Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“, um über ihre Leseerlebnisse auch jenseits der Bestsellerlisten zu berichten. Es wird nicht nur gelobt, sondern auch kritisiert. Die Auswahl zieht sich durch alle Genres hindurch – vom Roman über das Sachbuch, Hörbuch und Kinderbuch, Altes und Neues. Eine kunterbunte Mischung schwebt jedes Mal auf einer eigens dafür gespannten Leine. Zur Tradition geworden sind das Vorlesen eines Bilderbuches und die Rubrik „Wiederentdecktes“. Um auch jedes Mal ein gutes Angebot parat zu haben, bekommen die RezensentInnen oft Zuarbeit aus dem Kollegenkreis. Dann heißt es immer: „Ich habe hier einen Tipp für deine Schwebenden Bücher!“ Damit später anderen Interessierten den Zugriff auf die Empfehlungen möglich ist, wurde ein Regal eingerichtet, in dem die Lieblingsbücher der Mitarbeiter sowie die Listen und andere Lesetipps zum Mitnehmen parat liegen. RadioEins-Moderator Thomas Böhm, selbst schon Gast bei den Schwebenden Büchern, fand das Konzept so toll, dass er die Mitarbeiterinnen in seine Sendung “Die Literaturagenten” einlud, um das Format einem größeren Publikum bekannt zu machen. Aber auch engagierte BuchhändlerInnen haben die Veranstaltung schon mit ihren mitreißenden Lese-Empfehlungen bereichert.
Lesen Sie in der abschließenden Folge: Die weiteren Alleinstellungsmerkmale - Lokale, regionale und internationale Vernetzung.


Con.Tech 2020
Freie Webinare anstelle Präsenzkonferenz:

Inspire Your Network, Smart Citations
and Remote Solutions

Being able to reach out to colleagues, extended networks and friends is more important now than ever before. By launching free weekly webinars we hope to provide a new way to do just that. We are going to cover topics that are central to the way we are working and doing business today.

Lasting just 30 minutes each session will include presentation and attendee interaction. Here are the initial sessions:

29th April – “Adapt, Innovate and Inspire: supporting you, your workforce and your network during times of change” Esme Richardson, Account Director & Verity Hawson, Account Director, Inspired Selection

6th May – “An introduction and overview of Smart Citations” Josh Nicholson, CEO, scite

13th May – “Why evidence-based content matters more than ever --and how to make the most of remote working solutions to deliver it” Sabine Louet, Founder&Editor, SciencePOD

20th May – “Using AI to create personalized, remote curriculums for students” Michael Puscar, Founder, Oiga Technologies.
These webinars are free and open to everyone, please share these with anyone you feel would be interested. Please do also share the relevant webinars with colleagues who have been furloughed or have sadly lost their job, they are still very much a part of our community.

More webinars are already in the pipeline and ConTech.Live will continue to work to help keep our community together.




Briefe Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, Forscher können sich, wenn sie bereit für ein Forschungsdatenmanagement sind, jederzeit in der Universitätsbibliothek Hildesheim zum Umgang mit Daten informieren. Wir kommen dabei auf der technischen Ebene gut kontinuierlich weiter und gehen ganz verantwortungsvoll mit der Wissenschaftsfreiheit um. Noch vor Beginn der geplanten Forschungsprojekte denken wir das Thema Forschungsethik, Ethik in den Wissenschaften und sicherheitsrelevante Forschung mit, um Missbrauch von Forschung zu vermeiden. In Beratungen zum FDM (‘First-Level’ - Support) ist die Forschungsethik immer ein Thema, beim qualitativen oder quantitativen Forschungsprozess. Die Art der Datenerhebung hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Wir gehen mit Smartphones und Tablets, usw., ins "Feld". Was ist dabei zu beachten? Ethik als Disziplin sucht „die allgemeinen Prinzipien oder Beurteilungskriterien zur Beantwortung der Frage nach dem richtigen Handeln zu begründen“(vgl. Diener, Edward, Crandall, Rick (1978): Ethics in Social and Behavioral Research). Zentrale Elemente zur Forschungsethikneben der Verantwortung sind Überlegungen zur Wertebasis und ethische Entscheidungsfindungen: Wer trägt Verantwortung als Forscher? Wofür tragen die Forschenden die Verantwortung, d.h. für welche Handlungen in ihrer Forschungstätigkeit und wem gegenüber? Bei diesen Überlegungen müssen immer die Anforderungen der Ethikstandards in den Fachgesellschaften erfüllt werden. Auch im Bereich des Maschinellen Lernens, Big Data, Künstliche Intelligenz und Algorithmen werden alle angeregt, sich um eine ethische Reflexion des Forschungsthema zu kümmern. In der der Biologie oder in den Lebenswissenschaften, bei Projekten der Politikwissenschaften und in den Erziehungs- und Sprachwissenschaften werden forschungsethische Fragen gestellt, also an allen Fachbereichen der eigenen Universität. Informationen zur ersten digitalen Coffee Lecture der UB Hildesheim finden Sie auf der Webseite der Stiftung Universität Hildesheim: https://www.uni-hildesheim.de/veranstaltungen/artikel/online-veranstaltung-coffee-lectures-forschungsdatenmanagement-ethische-grundsaetze-und-reflexions/ Love your data (and stay healthy)! Annette Strauch, Annette Strauch, M.A., Forschungsdatenmanagement (FDM), Research Data Management (RDM), https://www.uni-hildesheim.de/forschungsdaten/, Stiftung UNIVERSITÄT Hildesheim Love your data! Password-Autorin Annette Strauch wird in Kürze einen größeren Beitrag über Forschungsdatenmanagement veröffentlichen.
Artegic
E-Mail-Bearbeitung in Home-Office-Zeiten
Das E-Mail Versandvolumen ist nach einer Untersuchung der artegic AG in den letzten 14 Tagen branchenübergreifend im Durchschnitt um 12,5 Prozent gestiegen ist.
Die Reaktionszeit der Nutzer ist um 25 Prozent gesunken. So vergeht im Schnitt deutlich weniger Zeit zwischen Empfang einer E-Mail und deren Öffnung durch den Nutzer. Empfänger, die zuhause oder im Homeoffice sind, dürften also häufiger und schneller ihre E-Mails lesen. Auch die Nutzungszeiten verteilen sich nun gleichmäßiger als zuvor über die Tage der Woche sowie auf den Tagesverlauf. Auch berufliche Mails werden zunehmend außerhalb der klassischen Arbeitszeiten gelesen, also am Abend und am Wochenende.
Besonders deutlich sind die Effekte wachsender Response-Raten bei Unternehmen mit E-Commerce-Angeboten, digitalen Medienangeboten und Lieferservices. Hier ist zum Teil zu einer Verdreifachung der Öffnungs- und Klickraten gekommen. Dahingegen geht die Response bei Unternehmen, deren Geschäft ausschließlich von stationärem Handel, Face-to-Face Kontakt oder Offline-Erlebnissen abhängig ist, leicht zurück.
Con.Tech 2020

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Inspire Your Network, Smart Citations
and Remote Solutions

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Lasting just 30 minutes each session will include presentation and attendee interaction. Here are the initial sessions:

29th April – “Adapt, Innovate and Inspire: supporting you, your workforce and your network during times of change” Esme Richardson, Account Director & Verity Hawson, Account Director, Inspired Selection

6th May – “An introduction and overview of Smart Citations” Josh Nicholson, CEO, scite

13th May – “Why evidence-based content matters more than ever --and how to make the most of remote working solutions to deliver it” Sabine Louet, Founder&Editor, SciencePOD

20th May – “Using AI to create personalized, remote curriculums for students” Michael Puscar, Founder, Oiga Technologies.

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Briefe

Forschungsdatenmanagement, Forschungsethik und sicherheitsrelevante Forschung


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Forscher können sich, wenn sie bereit für ein Forschungsdatenmanagement sind, jederzeit in der Universitätsbibliothek Hildesheim zum Umgang mit Daten informieren. Wir kommen dabei auf der technischen Ebene gut kontinuierlich weiter und gehen ganz verantwortungsvoll mit der Wissenschaftsfreiheit um. Noch vor Beginn der geplanten Forschungsprojekte denken wir das Thema Forschungsethik, Ethik in den Wissenschaften und sicherheitsrelevante Forschung mit, um Missbrauch von Forschung zu vermeiden. In Beratungen zum FDM (‘First-Level’ - Support) ist die Forschungsethik immer ein Thema, beim qualitativen oder quantitativen Forschungsprozess. Die Art der Datenerhebung hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Wir gehen mit Smartphones und Tablets, usw., ins "Feld".

Was ist dabei zu beachten? Ethik als Disziplin sucht „die allgemeinen Prinzipien oder Beurteilungskriterien zur Beantwortung der Frage nach dem richtigen Handeln zu begründen“(vgl. Diener, Edward, Crandall, Rick (1978): Ethics in Social and Behavioral Research). Zentrale Elemente zur Forschungsethikneben der Verantwortung sind Überlegungen zur Wertebasis und ethische Entscheidungsfindungen: Wer trägt Verantwortung als Forscher? Wofür tragen die Forschenden die Verantwortung, d.h. für welche Handlungen in ihrer Forschungstätigkeit und wem gegenüber? Bei diesen Überlegungen müssen immer die Anforderungen der Ethikstandards in den Fachgesellschaften erfüllt werden. Auch im Bereich des Maschinellen Lernens, Big Data, Künstliche Intelligenz und Algorithmen werden alle angeregt, sich um eine ethische Reflexion des Forschungsthema zu kümmern. In der der Biologie oder in den Lebenswissenschaften, bei Projekten der Politikwissenschaften und in den Erziehungs- und Sprachwissenschaften werden forschungsethische Fragen gestellt, also an allen Fachbereichen der eigenen Universität.

Informationen zur ersten digitalen Coffee Lecture der UB Hildesheim finden Sie auf der Webseite der Stiftung Universität Hildesheim: https://www.uni-hildesheim.de/veranstaltungen/artikel/online-veranstaltung-coffee-lectures-forschungsdatenmanagement-ethische-grundsaetze-und-reflexions/

Love your data (and stay healthy)!
Annette Strauch, M.A., Forschungsdatenmanagement (FDM), Research Data Management (RDM), https://www.uni-hildesheim.de/forschungsdaten/, Stiftung UNIVERSITÄT Hildesheim

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Artegic

E-Mail-Bearbeitung in Home-Office-Zeiten

Das E-Mail Versandvolumen ist nach einer Untersuchung der artegic AG in den letzten 14 Tagen branchenübergreifend im Durchschnitt um 12,5 Prozent gestiegen ist.

Die Reaktionszeit der Nutzer ist um 25 Prozent gesunken. So vergeht im Schnitt deutlich weniger Zeit zwischen Empfang einer E-Mail und deren Öffnung durch den Nutzer. Empfänger, die zuhause oder im Homeoffice sind, dürften also häufiger und schneller ihre E-Mails lesen. Auch die Nutzungszeiten verteilen sich nun gleichmäßiger als zuvor über die Tage der Woche sowie auf den Tagesverlauf. Auch berufliche Mails werden zunehmend außerhalb der klassischen Arbeitszeiten gelesen, also am Abend und am Wochenende.

Besonders deutlich sind die Effekte wachsender Response-Raten bei Unternehmen mit E-Commerce-Angeboten, digitalen Medienangeboten und Lieferservices. Hier ist zum Teil zu einer Verdreifachung der Öffnungs- und Klickraten gekommen. Dahingegen geht die Response bei Unternehmen, deren Geschäft ausschließlich von stationärem Handel, Face-to-Face Kontakt oder Offline-Erlebnissen abhängig ist, leicht zurück.

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