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Open Password - Dienstag,
den 28. April 2020

# 745



#Fake News - Fake News – W-Fragen – Umgekehrte Google-Suche – YouTube-Dataviewer - Metadaten – Elia Johannes Panskus – Willi Bredemeier – Simon Verlag für Bibliothekswissen – Maschinelle Faktenprüfung – William Wang – University of California – LIAR – Fact Checking – Social Bots – Oxford University – Russland – Cyberkrieg – Donald Trump – Brexit – Netzwerkdurchsetzungsgesetz – Facebook – Relevanz – Hillary Clinton – USA – Bundesrepublik – BITKOM – Fake-News-Kampagnen – Stefan Hauff-Hartig – FAZ – IPTC – Twitter – Umgekehrte Bildersuche – YouTube-Dataviewer – Amnesty International – Filterblasen - Bildungspolitik - COVID-19-Barometer – Millenials – GenZ – Pandemie – Kantar – Semi-Quarantäne – Bewältigungsmechanismen – Drysolation – Medienkonsum – Online-Plattformen – Soziale Medien – Marken – Werbung – Humor in der Werbung

Panskus 0
#Fake News

Zur Identifizierung von Fake News
Rückkehr zu „W-Fragen“ und
alten journalistischen Tugenden geboten

Aber unterstützende Tools wie umgekehrte Google-Suche
und YouTube-Dataviewer

Eher untergeordnete Bedeutung von Metadaten

Elia Johannes Panskus, #FakeNews – Propaganda und Desinformation im Digitalen Raum, Simon Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2020

Von Willi Bredemeier
Fake News lassen sich am ehesten entlarven, wenn Journalisten die klassischen „W-Fragen“ stellen („wer“, „was“, „wann“, „wo“ und eventuell „warum“) und am vorliegenden Text oder Bild prüfen, ob diese Fragen zufriedenstellend beantwortet worden sind (zum Beispiel: „War das Wetter am angegebenen Tag wirklich so, wie es auf dem Bild angezeigt wird?“). Der Königsweg bei der Identifizierung von Fake News besteht mithin daran, bei den alten journalistischen Tugenden des Fact Checking zu bleiben oder zu ihnen zurückzukehren. Allerdings kann dieser Prozess des Fact Checking zeitraubend ausfallen, so dass sich die Frage nach unterstützenden Tools stellt.

Das Ergebnis des Autors, dass für die Identifizierung von Falschmeldung besonders wichtig ist, „W-Fragen“ zu stellen und zu beantworten, ist umso plausibler, als er ursprünglich ausgezogen war, um eine andere These, die von einer besonderen Bedeutung von Metadaten für das Fact Checking, zu prüfen. Tatsächlich fand er unter anderem auf der Basis von vier Interviews eine nur geringe Relevanz von Metadaten für das Fact Checking vor (siehe auch Elia Johannes Panskus, Metadaten zur Identifizierung von Falschmeldungen im digitalen Raum – Eine praktische Annäherung, in: Willi Bredemeier, Hrsg., Zukunft der Informationswissenschaft – Hat die Informationswissenschaft eine Zukunft?, Berlin 2019).

Für die Zukunft sieht Open-Password-Autor Panskus eine besondere Bedeutung der maschinellen Faktenprüfung voraus. Dies ist allerdings Zukunftsmusik, zumal der bekannteste Forscher in diesem Bereich, William Wang von der University of California, mit dem von ihm mit 10.000 Beispielen aufgebauten LIAR, einer öffentlichen Datenbank zur Erkennung von Falschmeldungen, auf eine Erfolgsquote von lediglich 27% gekommen ist. Gleichwohl meint Panskus: „Nichtsdestoweniger ist eine maschinelle Erstdurchsuchung von Datensätzen auf mögliche Falschmeldungen durchaus sinnvoll. Zum Beispiel um „innerhalb kürzester Zeit mögliche Falschinformationen aus großen Datenmengen herauszufiltern – etwa in Momenten allgemeiner Desorientierung nach einem Unglück“ (Zitat nach Küchemann) (65).
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Wenn jeder vierte Kommentar in Sozialen Medien von einem Bot stammt, wird es Zeit, Facebook nicht anders als Print-, Radio- und Fernsehmedien zu behandeln.
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Die Notwendigkeit, Fake News besonders in den Sozialen Medien möglichst flächendeckend zu identifizieren, wird allgemein als dringlich erkannt, da Fake News das Vertrauen in demokratische Institutionen, darunter die Medien, als demokratische Kontrollinstanz untergraben und den rationalen öffentlichen Diskurs in allen gesellschaftlichen Bereichen radikal infragestellen. Die massenhafte Verbreitung von Falschmeldungen hat durch die Sozialen Medien dramatisch zugenommen, da sich dort Jedermann kostenfrei und anonym an die Fabrizierung von Falschmeldungen machen kann. Damit verbunden haben die Gatekeeper in den traditionellen Medien mit ihren eingespielten Routinen des Fact Checking an Bedeutung eingebüßt. Hinzu kommt, dass Fake News zu einem fortlaufend eingesetzten Instrument in innen- und außenpolitischen Auseinandersetzungen geworden sind und der Anteil der von Social Bots erzeugten Kommentare an allen Stellungnahmen in Sozialen Medien nach einer Studie der Oxford University bei 25 % Prozent liegt.

Insbesondere Russland hat seinen Cyberkrieg gegen den Westen hochgradig professionalisiert: „Portale wie RT, News Front oder Sputnik sind russische Beispiele einer … Maschinerie, die viele Millionen Menschen erreicht und mit Falschmeldungen versorgt. Dies funktioniert durch eine perfekte Vernetzung der Sender, eine Taktik der totalen Irreführung, Überspitzung und Übertreibung“ (Seite 81). Der jetzige amerikanische Präsident hat seine Wahl möglicherweise durch die Produktion von Fake News via Twitter und zusätzlicher russischer Hilfe gewonnen und Großbritannien wäre vielleicht ohne die Beeinflussung seiner Wähler durch Fake News nach wie vor Mitglied der Europäischen Union.

Mittlerweile gibt es Versuche, die Betreiber der Sozialen Medien für die Beseitigung von Lügen auf ihren Plattformen in die Pflicht zu nehmen. So verlangt das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, dass die Plattformen für Soziale Medien strafbare Inhalte nach externer Anzeige binnen 24 Stunden zu löschen haben. Ich halte diese Versuche für halbherzig. Auch werden ihre Vorgaben beispielweise seitens Facebook eher nachlässig verfolgt. Hier hat Open Password vorgeschlagen, die Betreiber der Social-Media-Plattformen als Publizisten anzusehen und sie den gleichen Verpflichtungen wie den Medien im Print-, Radio- und Fernsehbereich zu unterwerfen
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Ein Rückstand in Deutschland im Fact Checking im Vergleich zu den USA?
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Wohl wurden bereits viele Beiträge zu Fake News publiziert. Allerdings ist die Diskussion noch nicht fortgeschritten, so dass nach wie vor grundlegende Fragen zu klären sind. Nachdem er sich die Vorschläge anderer Autoren angesehen hat, entscheidet sich Panskus für die folgende Definition von digitalen Falschmeldungen („Fake News“): Sie „sind der Versuch der gezielten Beeinflussung des Denkens, Handelns und Fühlens von Menschen. Wer Falschmeldungen nutzt, möchte nicht diskutieren und mit Argumenten überzeugen, sondern mit allen Tricks die Emotionen und das Verhalten der Menschen beeinflussen. Falschmeldungen im Digitalen werden über soziale Medien oder andere digitale Kanäle verbreitet. Sie gehen von Einzelnen oder Gruppen aus, die in eigenem oder fremdem Auftrag handeln. Falschmeldungen umfassen sowohl gezielte falsche Tatsachenbehauptungen, gezielte Verzerrung von Fakten als auch eine gezielte übertriebene Fokussierung auf ein Thema. Falschmeldungen sind ebenfalls die gezielte Verbreitung von Nachrichten, die durch unbeabsichtigte schlechte Recherche, Irrtümer oder fehlerhafte Darstellung von Zusammenhängen durch die Urheber entstanden sind. Ziel von Falschmeldungen kann beispielsweise die Diskreditierung von Politikern sein oder die öffentliche Meinung zu manipulieren. Auch kommerzielle Interessen können ein Motiv für Falschmeldungen sein“ (35-36).

Zu diskutieren wäre hier, ob man nicht zwischen bewussten Falschmeldungen und falschen Meldungen „aus Versehen“ unterscheiden und den Begriff „Fake News“ für gezielte Manipulationen reservieren sollte. Die Aufnahme einer „gezielten übertriebenen Fokussierung auf ein Thema“ in die Definition von Fake News ist überraschend, zumal die Relevanz von Themen häufig sehr unterschiedlich bewertet wird und der Anspruch auf eine Deutungshoheit über die kleinere oder größere Bedeutung eines Themas als Angriff auf die Meinungsfreiheit gesehen werden kann. Allerdings wurde die schlampige E-Mail-Praxis der Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, offensichtlich ein Thema von untergeordneter Bedeutung, überaus aufgebauscht und war dies Bestandteil einer Fake-News-Kampagne mit dem Ziel, Donald Trump zum Präsidenten der USA zu machen.

Fact Checking im Sinne einer Tätigkeit, die einzelnen Personen oder einer organisatorischen Einheit als deren Hauptaufgabe zugeordnet werden kann, ist in der USA wesentlich weiterentwickelt als in der Bundesrepublik. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass es in den USA mehr Fake News als bei uns gibt. So ist „der Wahlkampf in den USA deutlich stärker von Radikalität, Böswilligkeit und Unterstellung gekennzeichnet“ (27-28) und sind die USA für Russland, die Bundesrepublik allenfalls in Europa der Hauptgegner im Cyber War. Zudem gilt nach einer BITKOM-Umfrage, dass nur etwa 22 Prozent der Internetnutzer in Deutschland Soziale Medien als Nachrichtenquelle nutzen“ (28).

Allerdings war auch die Bundesrepublik schon Ziel von Fake-News-Kampagnen vor allem seitens Russlands sowie der populistischen und extremen Rechten. Das war besonders bei der Flüchtlingskrise der Fall, als die Bundesregierung 2015 eine Million Flüchtlinge aufnahm. Einzelbeispiele sind die tatsächlich nicht stattgefundene Vergewaltigung des russlanddeutschen Mädchens Lisa und die angebliche Initiative der Grünen, aus Rücksicht auf Muslime „Weihnachtsmärkte“ in „Winterfeste“ umzubenennen. Auch in diesen Fällen dürfte der angerichtete Schaden groß gewesen sei, messbar in Vertrauensverlusten für die Mainstream-Politik und die Qualitätsmedien, da auch hier galt: „Eine Richtigstellung von Fake News erreicht nie auch nur im Ansatz eine ähnlich hohe Zahl an Menschen wie die ursprüngliche falsche Meldung“ (Stefan Hauff-Hartig im Vorwort von #Fake News, Seite 11).

Gleichwohl fragt es sich, ob „Fact Checking“ als eine vorwiegend organisatorisch ausdifferenzierte Tätigkeit gesehen werden sollte. Die FAZ, von dem Autoren angeschrieben, war hier anderer Meinung: „Mitarbeiter, die ausschließlich Artikel prüfen, aber selbst nicht schreiben und keine Primärrecherche durchführen, entsprechen nicht unserer Vorstellung von Journalismus“ (24). Da auch Panskus trotz seines ursprünglich anderen Ansatzes seiner Studie die aktive Faktenprüfung nach den „W-Fragen“ empfiehlt, hat diese Meinung einiges für sich.

Allerdings ist die heutige journalistische Praxis insoweit eine andere, als man sich auf die Unterstützung ergänzender Tools stützt. Der Gedanke, Metadaten zu diesen Tools zu zählen, war zunächst verlockend, weil diese den Texten und Bildern eine einheitliche Struktur geben. Aber häufig liegen für Bilder „in sozialen Netzwerken wie z.B. Facebook gar keine Metadaten vor“ (49) und kommt eine IPTC-Studie „zu dem Ergebnis, dass Facebook, Flockr, Twitter Metadaten beim Veröffentlichen vollständig entfernen“ (50). Zudem sind Metadaten leicht zu fälschen. „Oftmals sind die Metadaten auch nicht entscheidend, denn Bilder oder Videos werden einfach wiederverwendet, Dinge aus dem Zusammenhang gerissen oder als neu verkauft, ohne dass die Metadaten verändert wurden“ (62).

Nützlicher ist hier vor allem die umgekehrte Google-Bildersuche, mit der zum Beispiel festgestellt werden kann, wo und in welchem Kontext das Bild früher verwendet wurde, und der YouTube-Dataviewer von Amnesty International zur Identifizierung von Videos. Der Dataviewer zeigt die exakte Upload-Zeit an und ermöglicht zudem eine umgekehrte Google-Bildersuche (60).
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Auch die erfolgreiche Identifizierung von Fake News hilft nicht in Filterblasen.
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So wichtig die Identifizierung von Fake News auch sein mag, ihre Erfolge stoßen dort auf ihre Grenzen, wo die Nutzer von Sozialen Medien gar nicht an der Wahrheit, sondern an einer Bestätigung ihres Weltbildes interessiert sind. Hier gilt auch für die Bundesrepublik, dass eine große Minderheit gegenüber den Eliten in Politik, Wirtschaft und Medien skeptisch eingestellt ist. 44% der Bundesdeutschen glaubten nach einer Umfrage, dass Nachrichten von oben gesteuert sowie geschönt und unzutreffend seien.

Zu der bestehenden Immunität geschlossener Weltbilder gegenüber entgegenstehenden Fakten haben die Sozialen Medien mit ihren Personalisierungsmaßnahmen beigetragen. Damit sich hier vieles ändert, sieht Panskus vor allem die Bildungspolitik in der Pflicht, mit der die Endnutzer qualifiziert werden sollten, in eigener Kompetenz Fake News als solche zu erkennen.
Weltweites COVID-19-Barometer

Einkommen der Millennials und GenZ
leiden stärker unter der Coronakrise

Millennials und GenZ spüren die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie stärker als jede andere Generation. Das geht aus der jüngsten Analyse des COVID-19-Barometers von Kantar hervor. Die Studie untersucht, wie die Coronakrise die Einstellungen, Verhaltensweisen und Erwartungen der Menschen in mehr als 50 Ländern beeinflusst. Obwohl der Grad der Besorgnis bei den Millennials und GenZ insgesamt unter dem Durchschnitt liegt – 35 Prozent der 18-24-Jährigen und 37 Prozent der 25-34-Jährigen geben an, dass sie über die Situation sehr besorgt sind, verglichen mit 41 Prozent insgesamt – hat die Pandemie größere Auswirkungen auf die Millennials und die GenZ als auf die älteren Generationen.

Mehr als die Hälfte der Millennials (52 Prozent) und 49 Prozent der GenZ geben an, dass sie bereits Auswirkungen auf ihr Haushaltseinkommen spüren. Weitere 26 Prozent in der gesamten Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen erwarten, dass sie in Zukunft betroffen sein werden - mehr als jede andere Altersgrupppe. __________________________________________________________________________

Junge Erwachsene nutzen ein breites Spektrum von Bewältigungsmechanismen, um ihr psychisches Wohlbefinden zu unterstützen.
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  • Für 41 Prozent der Millennials und GenZ war es am schwersten, auf soziale Kontakte zu verzichten, gefolgt von Freiheit und den eingeschränkten Möglichkeiten, das Haus zu verlassen.
  • Im Vergleich zu den älteren Generationen beschäftigen sich die 18- bis 34-Jährigen intensiver mit Bewältigungsstrategien, sie schlafen mehr und üben andere Dinge aus, die zu ihrem Wohlbefinden und ihrer psychischen Gesundheit beitragen:
    • 53 Prozent der GenZ und 48 Prozent der Millennials bewegen sich mehr (im Vergleich zu 43 Prozent insgesamt).
    • 53 Prozent der GenZ und 45 Prozent der Millennials schlafen mehr (41 Prozent insgesamt).
    • 23 Prozent der GenZ und 22 Prozent der Millennials meditieren (18 Prozent insgesamt).
    • Insbesondere die Millennials entscheiden sich für eine „Drysolation“, eine Alkoholabstinenz während der Dauer der Corona-Beschränkungen, von ihnen vermeiden 26 Prozent Alkohol (21 Prozent insgesamt).
    • 18 Prozent der GenZ und 20 Prozent der Millennials meiden Nachrichten (17 Prozent insgesamt).
  • Beide Generationen nutzen die Gelegenheit, sich neue Fähigkeiten anzueignen:
    • 40 Prozent der GenZ und 38 Prozent der Millennials geben an, dass sie sich auf ihre persönliche Entwicklung konzentrieren, verglichen mit einem weltweiten Durchschnitt von 29 Prozent.
    • 57 Prozent der GenZ und 63 Prozent der Millennials probieren neue Rezepte aus (51 Prozent insgesamt).
Während die 18-24-Jährigen nach Beschäftigungsmöglichkeiten suchen, scheinen sich die 25-34-Jährigen mehr auf stressmindernde Aktivitäten zu konzentrieren. Hintergrund könnte sein, dass sie die finanzielle Belastung durch die Pandemie noch stärker spüren als ihre jüngeren Altersgenossen.
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Medienkonsum steigt immer noch weiter an.
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  • Sowohl der Medienkonsum zu Hause als auch der Online-Konsum haben insbesondere bei jüngeren Zuschauern deutlich zugenommen.
  • Online-Videos verzeichnen den größten Zuwachs, wobei 72 Prozent der GenZ und 69 Prozent der Millennials angaben, sie häufiger zu nutzen (52 Prozent insgesamt). Von allen Online-Plattformen wächst YouTube am stärksten, wobei 71 Prozent der GenZ und 65 Prozent der Millennials den Kanal häufiger nutzen. Auch TikTok gewinnt mit einem Anstieg der Nutzung um ein Drittel (33 Prozent) bei GenZ und 27 Prozent bei den Millennials an Bedeutung.
  • Die Nutzung sozialer Medien hat weiter zugenommen, wobei mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der 18- bis 34-Jährigen mehr Zeit auf sozialen Kanälen verbringen. Instagram ist der Kanal, der unter jungen Erwachsenen die stärkste Zunahme verzeichnen kann. 63 Prozent der GenZ und 49 Prozent der Millennials geben an, dass sie ihn vermehrt nutzen. Hintergrund könnte sein, dass immer mehr Menschen die Video- und Live-Stream-Funktionen der Plattform nutzen, um an Aktivitäten wie beispielsweise virtuellen Trainings und Kochkursen teilzunehmen.
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Millennials und GenZ erwarten mehr von Marken. ___________________________________________________________________________
  • Im Vergleich zu anderen Generationen haben junge Erwachsene eine höhere Erwartungshaltung gegenüber Marken. Diese sollen sich proaktiver mit der Gesellschaft und ihren Bürgern auseinandersetzen:
    • 50 Prozent der GenZ und 46 Prozent der Millennials sagen, dass Unternehmen den Kauf von Masken und Desinfektionsmitteln für Krankenhäuser durch Spenden unterstützen sollten (44 Prozent insgesamt).
    • 39 Prozent der GenZ und 33 Prozent der Millennials sind der Meinung, dass Unternehmen Spenden zur Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung leisten sollten (32 Prozent insgesamt).
    • 22 Prozent der GenZ und 23 Prozent der Millennials sind der Meinung, dass Marken mit gutem Beispiel vorangehen und den Wandel anleiten sollten (18 Prozent insgesamt).
  • Im Einklang mit allen anderen Altersgruppen sind nur sechs Prozent der Millennials und der GenZ der Meinung, dass Marken mit der Werbung aufhören sollten.
    • Humoristische Stilmittel sind im gegenwärtigen Klima ein über Generationen hinweg polarisierendes Thema; 38 Prozent meinen, dass Humor in der Werbung zum gegebenen Zeitpunkt unangebracht ist, obwohl 24 Prozent dem nicht zustimmen. Aber im Vergleich zu den älteren Generationen sind die 18-34-Jährigen etwas resistenter gegenüber humorvollen Akzenten im aktuellen Umfeld. 41 Prozent der GenZ und 39 Prozent der Millennials finden Humor unangebracht.
Weitere Informationen unter www.kantar.com/Campaigns/Covid-19-Barometer

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