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Open Password - Freitag, den 18. März 2022

# 1043
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Hommage an das Buch – Open Password – Simon Verlag für Bibliothekswissen – Bücher, die uns bewegten

Barbara Schulz-Bredemeier – Harry Potter – Joanne K. Rowling – Erstes Juristisches Staatsexamen – Freundschaft und Mut – Tapferkeit und Verlust – Harry-Potter-Ausstellungen - Hamley London – Universal-Freizeitpark Orlando – Potsdam – Hermine

Helga Schwarz – The Lost Man: Wilhelm Solf in German History – Peter J. Hempenstall – Paula Tanaka Mochida – Honolulu – Hanna Solf – Samoa-Inseln – Gouverneur – University of Hawai – Kolonialamt – West-Samoa – Berlin – Bundesarchiv – Albert Einstein – Apia - Auswärtiges Amt – Hamburg-Samoanischer Club – Pazifik-Netzwerk – Österreichische Südpazifische Gesellschaft – Erich Schultz-Ewert - Tourismus-Börse Berlin – Nationalarchiv Samoa – Naturkatastrophe 2009 – Polynesische Sprachen – Konsonanten

Hommage an das Buch (VII)

Eine Initiative von Open Password
und dem Simon Verlag für Bibliothekswissen

Mit Herzblut, Leidenschaft und tiefen Kenntnissen über Bücher geschrieben,
„die uns bewegten“

Nun, da das Buch durch geringe Aufmerksamkeitsspannen, mangelnde Leselust und elektronische Formate bedroht ist, wird es Zeit für eine Hommage an das Buch. Open Password und der Simon Verlag für Bibliothekswissen haben sich zu dem Projekt, „Bücher, die uns bewegten“ zusammengetan und 41 Autoren gewonnen, die mit Herzblut, Leidenschaft und tiefen Kenntnissen berichten, wie sie von einem bestimmten Buch geprägt wurden.

In der siebenten Folge unserer Hommage an das Buch macht Barbara Schulz-Bredemeier aus den Büchern um Harry Potter ein Drei-Generationen-Familienprojekt, nicht ohne zu sagen, dass ihre Töchter es mehr mit Hermine halten. Helga Schwarz, den Lesern von Open Password durch mehrere Beiträge in Open Password und Verfasserin der Geschichte des Deutschen Bibliotheksinstituts bekannt, verfällt der samoanischen Kultur und versucht, das Geheimnis der verschwundenen Konsonanten zu klären.
Harry Potter und der Stein der Weisen
Barbara Schulz-Bredemeier liest das Buch ihres Lebens

„Harry Potter“ von Joanne K. Rowling

Ein Buch, das mein Leben verändert hat? Eine Lebens entscheidende Veränderung vorgenommen hat? Auch nach langem Überlegen und trotz meines großen Wunsches, meinem Vater durch die Beteiligung an seinem neuen Projekt eine Freude zu machen, ist mir da nichts eingefallen.

Aber vielleicht ein Buch bzw. eine Buchreihe, die mir viel bedeutet – und mein Leben unvergleichlich bereichert hat?

Jeder der Juristinnen oder Juristen im Familien- und Freundeskreis hat, weiß um die Mühen der Vorbereitung für das Erste Juristische Staatsexamen. Und so kam ich Pfingsten 1999 nach Hause, nicht nur um mit meinen Eltern das Abitur meines großen kleinen Bruders zu feiern, sondern auch um eine Woche Kraft zu tanken für die weitere Examensvorbereitung. In diesen schönen Frühsommertagen hatte mein Vater einen neuen Lesetipp für mich; in einer Buchhandlung in Hannover hatte er gleich drei Bände einer neuen Buchreihe gekauft – und der erste Band habe ihm sehr gut gefallen. Und so tauchte ich im schönsten Sonnenschein im Hattinger Wildgarten in die Welt von Harry Potter, seinen Freundinnen und Freunden ein. Ich las über Freundschaft und Mut, Tapferkeit und Verlust.

Die nächsten Jahre bekamen ihren eigenen Rhythmus durch das gemeinsame Warten auf den neuen Band und die nächste Verfilmung. Währenddessen und danach besuchte ich mit meinem Vater und meinem Bruder eine Harry Potter – Ausstellung bei Hamleys in London, trank in den Flitterwochen mit meinem Mann im Universal-Freizeitpark in Orlando Butterbier und erfuhr von Freunden und Verwandten Lieblingscharaktere und Lieblingsszenen. Und vor inzwischen zweieinhalb Jahren war es mir eine besondere Freude, nicht nur zusammen mit meinem Bruder und seiner Frau, sondern auch mit unseren Töchtern eine Harry Potter-Ausstellung in Potsdam zu besuchen. Übrigens sind nach einem guten Jahr des Vorlesens und des Ansehens der Filme meine Töchter auch große Fans geworden. Und Ihr mögt es glauben oder nicht, ihre Lieblingsperson ist Hermine.

Helga Schwarz liest das Buch ihres Lebens.

„The Lost Man: Wilhelm Solf in German History“
von Peter J. Hempenstall und Paula Tanaka Mochida

Helga Schwarz
Helga Schwarz

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1. Aerosole
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„Helga, kannst Du das lesen?“ fragt mich meine Freundin und Kollegin Paula, in deren Haus in Honolulu ich 1991 zu Besuch bin. Sie drückt mir ein kleines Buch mit einem in deutscher Sprache und deutscher Currentschrift geschriebenen Text in die Hand. Ja, ich kann das lesen, denn ich habe diese spitzen Buchstaben noch in der Schule gelernt. Es ist das Tagebuch von Hanna Solf, der Frau von Wilhelm Solf, des ersten deutschen Gouverneurs auf den Samoa-Inseln, das sie von 1907 bis 1909 geführt hat. Und so beginne ich Paula vorzulesen. Die ersten beiden Seiten sind mühsam, denn ich habe etliche Buchstaben wieder vergessen, aber dann geht es flüssig. Eine unbekannte Welt tut sich mir auf! Das Leben auf Samoa am Anfang des 20. Jahrhunderts, die Feindseligkeiten der dort ansässigen Inselbevölkerung untereinander, deren Befriedung die schwierigste Aufgabe des Gouverneurs war.

Eigentlich wollte ich mit Paula mehr über meine Arbeit auf Hawaii sprechen, aber diese wenigen Seiten, die ich vorlese, lassen mich meine Aufgabe fast vergessen. Auf der Suche nach Quellenmaterial für meine Magisterarbeit habe ich schon mehrere US-Universitätsbibliotheken besucht. Paula ist die stellvertretende Direktorin der Universitätsbibliothek der University of Hawaii at Manoa und ist als Tochter eines US-Offiziers nach dem 2. Weltkrieg von ihrem dritten bis zu ihren 16. Lebensjahr in Süddeutschland aufgewachsen, spricht fließend deutsch, hat deutsche Freunde und fühlt sich Deutschland sehr verbunden. Beim ersten telefonischen Kontakt vor meiner Reise hat sie mich aufgefordert, doch ja nach Honolulu zu kommen, dort gäbe es gutes Material für meine Forschung. So kommt es, dass eine Berlinerin (ich) einer Amerikanerin aus dem Tagebuch einer anderen Berlinerin vorliest.

Nein, dieses Tagebuch ist nicht das Buch, das mein Leben veränderte, aber es öffnete die Tür zu ihm.
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2. Infektion
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Paula berichtet, wie sie zufällig auf das Leben von Wilhelm Solf gestoßen ist und weil es Berührungspunkte mit ihrer eigenen Geschichte gibt, ist sie drangeblieben. Die vielen Facetten dieses Mannes haben sie beeindruckt. Wilhelm Solf (1862-1936) war hochgebildet, studierte Indologie, danach noch Jura und hatte ein starkes Interesse an fremden Kulturen. Diese Vorliebe glaubte er als Beamter des Kolonialamtes am besten umsetzen zu können. Nach kurzen Tätigkeiten in Indien und in Ostafrika wurde er 1900 zum Gouverneur des gerade in deutschen Besitz genommenen West-Samoa ernannt. Ab 1909 war er Reichstagsabgeordneter. In den Wirren nach dem 1. Weltkrieg und nach der Abdankung des Kaisers 1919 war er kurze Zeit Außenminister und dann bis zu seiner Pensionierung 1928 deutscher Botschafter in Japan. Danach bis zu seinem Tod im Widerstand gegen das Naziregime.

Paula hatte beschlossen, eine Biografie über diesen Mann zu schreiben. Sie hatte schon fleißig recherchiert und auch bereits einen Ko-Autor gefunden. Solfs privater Lebensmittelpunkt war immer Berlin, da traf es sich gut, dass nun eine waschechte Berlinerin vor ihr saß und sie mich bat, ihr bei den Recherchen zu Solfs Leben in Berlin zu helfen. Da hatte sie mich durch ihre Erzählungen bereits mit dem Solf-Virus infiziert und ich sagte zu.

Paula hatte im Zuge der biographischen Suche Kontakte mit den Nachfahren der Familie Solf aufgenommen und Hannas Tagebuch von ihnen erhalten. Auch im Bundesarchiv im Koblenz war sie schon gewesen und hatte dort viele Quellentexte einsehen können, darunter einen Briefwechsel von Solf mit Albert Einstein. Nach Samoa war sie ebenfalls schon zweimal gereist und erzählte mir drollige Geschichten über das verschlafene Hauptstädtchen Apia in den 1970er Jahren. Nur nach Berlin hatte sie es noch nicht geschafft.

Das musste nachgeholt werden! Zweimal kam Paula allein oder mit Familie nach Berlin. Wir klapperten alle Außenstellen des Bundesarchivs in Berlin und in Potsdam ab, was aber wenig einbrachte. Paula wollte unbedingt auch die Orte sehen, an denen Solf in Berlin gewohnt und gearbeitet hatte. Leider hatten die alle im Zentrum von Berlin gelegen, etwa dort, wo heute das Regierungsviertel ist. Da gab es also nichts mehr zu sehen, selbst die Straße, in der Solf privat gewohnt hatte, existiert nicht mehr.

Aber Nachkommen aus Hannas Familie leben noch in Berlin. Wir besuchten gemeinsam ein älteres Ehepaar, den Großneffen von Wilhelm Solf, der als Kind diesen noch kennengelernt hatte. Auch hatte er noch Schriftstücke, die er Paula überließ. Wir besuchten auch Erinnerungsorte an Hanna Solf, deren trauriges Schicksal in der Nazizeit mich tief berührte. Alles was ich in der Folgezeit über Samoa erfahren konnte, sog ich auf. Allmählich begannen Solf und Samoa ein wichtiger Teil meines Lebens zu werden. Ich wollte aber noch mehr Informationen. Die Jagd begann!
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3. Intensivstation
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In der Kaiserzeit war das Kolonialamt eine Abteilung des Außenministeriums gewesen, dort müsste also etwas sein! Ende der 1990er Jahre zog das Auswärtige Amt und mit ihm auch sein Archiv von Bonn nach Berlin. Es war recht einfach, dort Zugang zu erhalten. Zu Wilhelm Solf hatten sie zwei Kartons mit Akten, amtlichen Papieren, darunter interessante Statistiken, Fotos und auch kleine Artefakte aus Samoa. So konnte ich Paula weiter munitionieren.

Ich begann nach Mitstreitern oder Pazifik-Kennern zu suchen und entdeckte den Hamburg-Samoanischen Club, in dem Nachkommen von Deutschen, die auf Samoa gelebt und gearbeitet hatten, und auch eine ganze Reihe von Samoanerinnen und Samoanern versammelt waren. Ich wurde gleich Mitglied. Alle Mitglieder dort sind Laien mit persönlichem Samoa-Bezug, aber keine Wissenschaftler. Die fand ich, als ich auf das Pazifik-Netzwerk stieß. Hier sind Ethnologen, Geografen und weitere Wissenschaftler aktiv, aber auch Laien. Also klar – sofort Mitglied werden.
Beide Vereinigungen veranstalten regelmäßige Treffen und jährlich eine Mitgliederversammlung, der Hamburg-Samoanische Club, eher als folkloristische Veranstaltung, die wesentlich von den Samoanern selbst gestaltet wird, mit Musik und Tanz und vor allem einem traditionellen Festessen – Schwein im Erdofen! Bei den jährlichen Tagungen und Mitgliederversammlungen des Pazifik-Netzwerks stehen dagegen die Fachvorträge im Mittelpunkt, aber auch pazifische Folklore kommt nicht zu kurz. Ich habe sehr viel gelernt, wurde auf einschlägige Literatur aufmerksam, konnte spezielle Karten ergattern. Es gibt eine Zusammenarbeit mit der Österreichischen Südpazifischen Gesellschaft, die eigene Aspekte einbringt. Mein Horizont erweiterte sich ständig und die Kontakte dort sind von unschätzbarem Wert. Einige Mitglieder sind echte Freunde geworden.

Meine neuen Informationen flossen sofort nach Honolulu und das Projekt machte sehr gute Fortschritte. Ein deutscher Verlag wurde gefunden. Am 2. Juli 2005 wurde in Starnberg das Erscheinen des Werkes „The Lost Man: Wilhelm Solf in German History“ groß gefeiert. Paula war mit ihrer ganzen Familie erschienen, dazu die Nachkommen der Familie Solf, ebenso wie Paulas Jugendfreunde aus dem Allgäu, dazu auch ein Vertreter des Verlages. Eine frohe Runde zum Abschluss eines großen Unternehmens.
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4. Long-Pazifik
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War’s das nun? Keineswegs! Die Mitarbeit an diesem Buch hat mein Leben dauerhaft verändert. Ich war inzwischen nicht mehr berufstätig und auch die familiären Pflichten wurden weniger – jetzt konnte ich mich noch intensiver ‚reinhängen‘.

Durch meine Mitgliedschaft in den oben genannten Vereinigungen lernte ich immer mehr kenntnisreiche Menschen kennen, die sich den verschiedenen Aspekten des Südpazifiks widmen. So gibt es Spezialisten für fast jede Inselgruppe und jedes Fachgebiet. Viele von ihnen haben selbst längere Zeit dort gelebt und sind – wenn ich eine Frage habe – immer auskunftsfreudig. Andere leben immer noch dort und beantworten Fragen per E-Mail. Zwei von ihnen sind enge Freundinnen geworden, darunter die Enkelin des zweiten deutschen Gouverneurs auf Samoa, Erich Schultz-Ewert, des Nachfolgers von Wilhelm Solf bis 1914. Sie besitzt wertvolle historische Dokumente, die ihr Großvater trotz seiner Gefangenschaft in Neuseeland ab 1914 nach Deutschland retten konnte.
Das geografische Gebiet, das ich erkundete, weitete sich immer mehr. Nicht nur Samoa, sondern die polynesische Kultur insgesamt rückte in mein Blickfeld, auch wenn mein vorrangiges Interesse weiterhin Samoa galt. Aber noch war ich nicht dort gewesen.

2010 aber war es so weit. Zur Vorbereitung einer großen Südpazifik-Reise, die mich - im Anschluss an einen erneuten Hawaii-Aufenthalt - auch nach Fidschi und Neuseeland führen sollte, besuchte ich die Tourismus-Börse in Berlin. Dort traf ich Ron! Er war verantwortlich für den Stand von Samoa auf dieser Messe. Als ich ihm erklärte, dass ich auf der Suche nach Orten bin, an denen Wilhelm Solf gelebt und gearbeitet hatte, war er hellauf begeistert. „Endlich mal Jemand, der sich nicht nur für Strand und Südsee-Romantik interessiert, sondern für unsere Geschichte!“

Ron, in Ostpreußen geboren, im Rheinland aufgewachsen, Fußballspieler, Seemann, im Pazifik hängengeblieben, Fußball-Nationaltrainer in Tonga und jetzt auf Samoa ein Faktotum der samoanischen Regierung für alles, hielt Wort. Mein Aufenthalt auf Samoa war von ihm vollständig verplant, gleich nach der Ankunft ein Treffen mit dem Ministerpräsidenten. Die Enkelin des zweiten Gouverneurs hatte mir wertvolle Dokumente aus ihrem Besitz für das Nationalarchiv von Samoa mitgegeben, die ich ihm überreichen konnte. Dann ein Interview mit der örtlichen Tageszeitung, die auch einen Bericht über meine Motivation, Samoa aufzusuchen, erbaten. Treffen mit dem Bildungsminister, mit einer bekannten Frauenrechtlerin und Besuch in der Nationalbibliothek. Natürlich bekam ich auch alle Locations, an denen Solf gelebt und gewirkt hatte, zu Gesicht. Viele dieser Gespräche fanden in deutscher Sprache statt, denn es leben noch sehr viele Menschen mit deutschen Wurzeln auf Samoa und bekleiden auch wichtige Ämter, mehrere Minister waren 2010 deutschstämmig. Es waren trubelige Tage.

2012 feierte Samoa das fünfzigjährige Jubiläum seiner Unabhängigkeit. Aus diesem Anlass organisierte der Hamburg-Samoanische Club eine Gruppenreise nach Samoa. So kam es, dass ich nach zwei Jahren wieder auf Samoa war, Ron wieder traf und andere Bekannte von meiner ersten Reise. Der Hamburg-Samoanische Club ist auf Samoa hoch angesehen, denn er hat nach einer Naturkatastrophe 2009 auf der Hauptinsel tatkräftig Hilfe geleistet. So hatte unsere kleine Gruppe bevorzugten Zutritt zu mehreren festlichen Veranstaltungen. Bei diesem Aufenthalt fiel mir die sehr wohlklingende und melodische samoanische Sprache auf, auch Ron erzählte einiges darüber und über seine Eindrücke von anderen polynesischen Sprachen.

Meine Neugier war geweckt. Es wäre doch schön, wenn ich bei einem eventuellen weiteren Aufenthalt dort samoanisch sprechen könnte. Ich besorgte mir Material über die samoanische und weitere polynesische Sprachen. Stellte fest, dass diese Sprachen ganz anders funktionieren als europäische oder auch arabische Sprachen, das Erlernen daher echt schwierig. Ich erhielt grundlegende Einsichten in die polynesische Kultur, denn die Sprache enthüllt das Wesen eines Volkes.

Ich machte einen Verlag ausfindig, der polynesische Sprachlehrbücher verlegt und vertreibt. Beim Vergleich mehrerer dieser Sprachen und ihres Phonem-Inventars fiel unübersehbar ins Auge, dass im Zuge der Besiedlungsgeschichte des Südpazifiks bei der Entwicklung einer jeweils eigenständigen Sprache die Konsonanten immer weniger wurden. Ursprünglich – am Beginn der Besiedlung vor etwa 5000 Jahren waren es mindestens 27 Konsonanten, Hawaii – als letzte Inselgruppe von Polynesiern besiedelt - hat noch 7! Warum bloß? Bei meinen folgenden Recherchen fand ich viele Statistiken zum Vorkommen von Konsonanten in den einzelnen Sprachen, aber keine Erklärung für deren allmähliches Verschwinden.

Eine neue Herausforderung! Das muss doch untersucht werden. Offenbar hat das noch niemand gemacht. Also ran, Helga! So wird mich Samoa, Polynesien, seine wunderbare Kultur und seine Sprachen wohl für den Rest meines Lebens begleiten.

Peter J. Hempenstall und Paula Tanaka Mochida: The Lost Man: Wilhelm Solf in German History. – Wiesbaden: Harrassowitz, 2005 – 279 Seiten mit zahlreichen Abbildungen (Quellen und Forschungen zur Südsee; Reihe B: Forschungen; Band 2)

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