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Open Password - Montag, den 4. März 2022

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WTI-Frankfurt digital – WTI AG (Schweiz) – Insolvenz – Datencrash – Lizenznehmer – Massenunzulänglichkeit – Insolvenzverwalter – Mitarbeiterunternehmen – Datentransfer – Geschäftszwecke – Willi Bredemeier – Wikipedia – Massearmut – Peter Halstenbach – Jan Halstenbach – FIZ Technik – Fachinformationsprogramme – Technik- und Management-Informationen – Usancen der Branche – Handelsregisteramt des Kantons Zürich – OnyX-Software – WTI-Mitarbeiter – Technische Informationsbibliothek Hannover – FIZ Karlsruhe – GBI-Genios – Kündigungen wegen Geschäftsaufgabe – Werner Müller – Miguel Grosser – WTI-Kundenbasis – BLISS

PATINFO – PING-Meeting – Workshops – Börsenmedien – Dow Jones – Wall Street Journal – Barron´s – Market Watch – LexisNexis CounselLink – Wikipedia Library – Wikimedia Foundation – Wiley Online Library – GroupM Premium Marketplace – SAS Skill Builder for Students – EBSCO Essentials – Google – Privacy Sandbox on Android – IDG Communications – Foundry – National Institutes of Health – Share Data Publicly – Zoom Info – Tracker – Outsell

I. Titel
WTI-Frankfurt digital und WTI AG (Schweiz):
Prozess, der in die Insolvenz führte, von längerer Hand vorbereitet? - Wenn es den Datencrash gegeben haben sollte, warum wurden die Daten nicht von den Servern der Lizenznehmer zurückgeholt? - Die schweizerische WTI AG verfügt über alle Datenbanken, die der WTI-Frankfurt digital gehört haben - Warum Masseunzulänglichkeit,
wenn dem Insolvenzverwalter Kaufangebote seitens der Lizenznehmer vorliegen? - Von Willi Bredemeier


II.
PATINFO: Nutzergruppenmeeting und Workshop


III. Börsenmedien: Wall Street Journal und Barron´s auf Deutsch

IV.
Internationale Nachrichten

WTI-Frankfurt digital und WTI AG (Schweiz)

Prozess, der in die Insolvenz führte,
von längerer Hand vorbereitet?

Wenn es den Datencrash gegeben haben sollte,
warum wurden die Daten nicht
von den Servern der Lizenznehmer zurückgeholt?

Die schweizerische WTI AG verfügt über alle Datenbanken, die der WTI-Frankfurt digital gehört haben

Warum Massenunzulänglichkeit,
wenn dem Insolvenzverwalter
Kaufangebote seitens der Lizenznehmer vorliegen?

Siehe auch: Insolvenz beantragt – Als Mitarbeiterunternehmen wirtschaftlich auf eigene Beine gekommen, dann an die Falschen verkauft, in: Open Password, 15. Oktober 2021, #986

Wem gehören die WTI-Datenbanken, wenn die WTI ihre Geschäfte aufgegeben hat? – Wurden die Datenbanken von der WTI-Frankfurt an die WTI Schweiz transferiert?, in: Open Password, 20. Oktober 2021, #988

Die Daten der Frankfurter WTI an die schweizerische WTI AG transferiert? – Den Geschäftszweck der WTI AG bereits im Juni an das Geschäftsmodell der Frankfurter WTI AG angeglichen, in: Open Password, 22. Oktober 2021, #991

Von Willi Bredemeier
Willi Bredemeier fürs Bibliotheksbuch
Willi Bredemeier

Open Password hat wiederholt über den Aufstieg und Niedergang der WTI-Frankfurt digital berichtet und auf die damit aufgeworfenen irritierenden Fragen aufmerksam gemacht. Am 17. Dezember hat nunmehr der Frankfurter Insolvenzverwalter für die WTI-Frankfurt digital „Massenunzulänglichkeit“ angemeldet. Open Password definiert „Massenunzulänglichkeit“ so, dass die WTI über keine nennenswerten Werte verfügt und auch keine bemerkenswerten Einnahmen erwartet, um Forderungen der Gläubiger befriedigen zu können, mithin ein Insolvenzverfahren mangels Masse nicht eröffnet noch fortgeführt werden kann. Nach Wikipedia hat der „Insolvenzverwalter eines Insolvenzverfahrens stets zu beachten, dass die Insolvenzmasse, also das noch vorhandene Vermögen in dem Insolvenzverfahren, ausreicht, die Kosten des Insolvenzverfahrens… sowie die sonstigen Massenverbindlichkeiten zu decken. Reicht die Masse nicht einmal für die Kosten des Insolvenzverfahrens (Massearmut), wird das Insolvenzverfahren … eingestellt“.

Ist das nun das Ende der Geschichte? Nein. Irritierende Fragen bleiben und neue sind hinzugekommen. Andererseits konnte mittlerweile die eine und andere Frage beantwortet werden und ergibt sich über das Agieren der zwischenzeitlichen Eigentümer der WTI-Frankfurt digital, Peter und Jan Halstenbach, ein eindeutigeres Bild.
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Als Mitarbeiterunternehmen wirtschaftlich auf eigene Beine gekommen, dann an die Falschen verkauft.
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Die WTI ging seinerzeit aus FIZ Technik hervor, das 1979 vom Bundesministerium für Wirtschaft im Zuge der deutschen Fachinformationsprogramme gegründet wurde, um mittelständische industrielle Unternehmen mit der neuen Online-Technik vertraut zu machen und mit Technik- und Management-Informationen zu versorgen. Die Einrichtung geriet in eine existenzielle Krise, als das BMWi seine Förderung einstellte. Dazu Open Password am 15. Oktober 2021:

„Gegen alle Wetten wurde FIZ Technik jedoch 2011 in Form einer Mitarbeitergenossenschaft weitergeführt und kam wirtschaftlich auf eigene Beine zu stehen. Mit seinen wirtschaftlichen Erfolgen erwarb die WTI in der Informationsbranche gleich doppelte Sympathie, nachdem die Fachkompetenz des Unternehmens schon zuvor unumstritten gewesen war.“

2019 wurde die WTI in eine GmbH umgewandelt, um leichter an für Investitionen benötigte Finanzmittel zu kommen. Nach etlichen Turbulenzen fiel die WTI Jan Halstenbach und seinem Vater Peter (oder Hans-Peter), beide unter anderem Unternehmensberater, in die Hände. Die Branche nahm diesen Wandel mit einiger Skepsis auf, da die Halstenbachs über keine Branchenkenntnisse verfügten, fast als erstes die bisherige Geschäftsführung der WTI entließen und entgegen den Usancen der Branche schnell mit Drohungen eines Rechtsstreites an der Hand waren.
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Prozess, der in die Insolvenz führte, von längerer Hand vorbereitet?
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Ende 2021 meldete der Geschäftsführer Jan Halstenbach für die WTI-Frankfurt digital beim Amtsgericht Frankfurt Insolvenz an und entließ alle Mitarbeiter wegen Geschäftsaufgabe. Die Frage, die sich von Beginn an stellte, war die, ob der Prozess, der am Ende in die Geschäftsaufgabe der WTI mündete, von den Halstenbachs von längerer Hand vorbereitet worden war und ob die Halstenbachs die von ihnen übernommene WTI-Frankfurt digital überhaupt zum wirtschaftlichen Erfolg führen wollten. Diese Frage lässt sich nunmehr mit größerer Sicherheit beantworten.

Am 7. Juli 2021 wurden vom Handelsregisteramt des Kantons Zürich wichtige Veränderungen für das schweizerische Unternehmen Theos Software AG eingetragen. Das Unternehmen erhielt einen Verwaltungsratspräsidenten namens Hans-Peter Halstenbach. Halstenbach war zuvor im Verwaltungsrat nicht aufgetreten, so dass die Folgerung naheliegt, dass Hans-Peter Halstenbach dieses Unternehmen übernommen hatte. Gleichzeitig wurde der Name des Unternehmens in WTI umbenannt. Ferner wurde der Geschäftszweck des Unternehmens, das bislang für den „Vertrieb und (die) Wartung von EDV-Betriebssystemen und Anwenderprogrammen“ tätig war, so verändert, dass die schweizerische WTI AG einem Klon der deutschen WTI-Frankfurt digital glich. Im Einzelnen heißt es in den Veränderungen des Geschäftszwecks:

„Die Gesellschaft bezweckt den Betrieb und die Unterhaltung von Datenbanken zur Informationsgewinnung. Den Absatz der gewonnenen Informationen. Die Förderung, Unterstützung und Beratung in Fragen der Informationsgewinnung, einschließlich der Information von Mitgliedern und Dritten sowie der Öffentlichkeitsarbeit. Den Handel von Informationen. Den Einkauf und Vertrieb von Anlagen zur Erzeugung technischer Fachinformation. Die Entwicklung und den Vertrieb von Software zur Suche, Analyse und Auswertung von digitalen Informationen und Anwenderprogrammen.“

Warum wurde die Theos Software AG in WTI umbenannt? Diese Frage hat Peter Halstenbach mittlerweile selbst beantwortet. Denn der nunmehrige Geschäftsführer der schweizerischen WTI AG zeigte sich Ende 2021 in einem Kundenbrief, der Open Password vorliegt, erstaunlich offen:

Da die WTI GmbH aus wirtschaftlichen Gründen den Geschäftsbetreib einstellen wird, wird deren Geschäftsbetrieb von der THEOS Software AG in enger Zusammenarbeit mit der WTI AG in der Schweiz – die auch deshalb gegründet wurde, um den auf dem Markt gut eingeführten Namen verwenden zu können – fortgeführt.“

Im selben Brief heißt es ferner:

„Bereits vor längerer Zeit hatten die WTI GmbH in Deutschland und die THEOS Software AG – seit 1985 Lizenznehmer der OnyX-Software für die Schweiz und Österreich – vertragliche Vereinbarungen geschlossen über Zusammenarbeit zur Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten und die Entwicklung eines Produktionssystems.

Ein zentraler Punkt der vertraglichen Vereinbarungen ist dabei, dass für den Fall, dass eine der beiden Gesellschaften nicht mehr fortgeführt wird, die andere Gesellschaft das Recht hat, die Geschäfte alleine weiterzuführen.“

War es demnach die Absicht der Halstenbachs, WTI-Frankfurt digital in die Insolvenz zu treiben und deren Geschäfte in der schweizerischen WTI AG fortzuführen? Wichtige Voraussetzungen für eine solche Entwicklung waren seit den Verträgen zwischen der THEOS Software AG und der Frankfurter WTI sowie der Änderung des Handelsregisteramtes des Kantons Zürich vom 7. Juli 2021 gegeben.
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Wenn es den Datencrash gegeben haben sollte, warum wurden die Daten nicht von den Servern der Lizenznehmer zurückgeholt?
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Wie kam es, dass die Frankfurter WTI GmbH insolvent wurde, obgleich es sich um ein gewinnbringendes Unternehmen handelte? WTI-Geschäftsführer Jan Halstenbach behauptete, alle Daten seien in einem Crash verlorengegangen. Open Password fragte bereits am 22. Oktober:

„Inwieweit wird diese Darstellung von den wegen Geschäftsaufgabe gekündigten Mitarbeitern bestätigt und sind die verloren gegangenen Daten wirklich nicht rückholbar?“

Nehmen wir an, es habe den Crash gegeben. Auch dann wären die WTI-Datenbanken nicht verloren gewesen, denn sie lagen den WTI-Lizenznehmern Technische Informationsbibliothek Hannover, FIZ Karlsruhe und GBI-Genios auf deren Servern weiterhin vor. Genauer gesagt: Die WTI-Datenbanken lagen den Lizenznehmern mit unterschiedlichen Inhalten vor. Man hätte diese Datenbanken also zusammenführen müssen, um die WTI-Datenbanken wieder komplett anbieten zu können.

Somit ergeben sich weitere Fragen zur WTI-Affäre: Warum wurde Jan Halstenbach nicht gefragt, warum er sich die eigenen Daten nicht bei seinen Lizenznehmern zurückgeholt hatte? Und wenn es dazu nur einiger Telefongespräche bedürft hätte, um die alte Datenlage für die WTI-Frankfurt digital wiederherzustellen (von der technischen Umsetzung einmal abgesehen), war die Kündigung der WTI-Mitarbeiter, ob es nun einen Datencrash gegeben hatte oder nicht, überhaupt rechtens?
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Die schweizerische WTI AG verfügt nach eigenen Angaben über alle Datenbanken, die der WTI-Frankfurt digital gehört haben. Wo bleibt da der Datencrash?
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Von vornherein wurde in der Branche der Verdacht geäußert, den Datencrash habe es bei der WTI-Frankfurt digital nicht gegeben. Vielmehr könne Jan Halstenbach den Transfer der Daten an die schweizerische WTI AG veranlasst haben, um die Geschäfte der WTI-Frankfurt digital durch die schweizerische WTI AG zu übernehmen und weiterzuführen. Diese Frage hat der Geschäftsführer der WTI AG, Peter Halstenbach, gleichfalls beantwortet. Dieser schrieb in einem Kundenbrief, der Open Password vorliegt, unter anderem:

„Weiterführung Datenbanken WTI

Da die WTI GmbH aus den wirtschaftlichen Gründen den Geschäftsbetrieb einstellen wird, wird deren Geschäftsbetrieb von der THEOS Software in enger Zusammenarbeit mit der WTI AG mit Sitz in der Schweiz – die auch deshalb gegründet wurde, um den auf dem Markt gut eingeführten Namen verwenden zu können – fortgeführt.

Vertragsgegenstand zwischen Ihrem Haus und der WTI AG ist damit die Zugriffsmöglichkeit auf alle WTI-Datenbanken über eine neue, moderne Software. Die WTI AG garantiert Ihrem Hause eine einwandfreie Datenlieferung.

Gerne kann die Verrechnung auf Ihren Wunsch und zu Ihrer Sicherheit auf monatliche Basis umgestellt werden.

Freundliche Grüße
WTI AG
Peter Halstenbach
Geschäftsführer“.


Damit sprechen die vorliegenden Indizien dafür, dass der Prozess, der am Ende in die Insolvenz der WTI-Frankfurt digital führte, von längerer Hand vorbereitet wurde. Nach dem Geschäftsführer der WTI AG, Peter Halstenbach, liegen „alle WTI-Datenbanken“ nunmehr auf dem Server der schweizerischen WTI AG und werden den alten Kunden der WTI-Frankfurt digital angeboten. Open Password kann belegen, dass bereits Gelder von alten Kunden der WTI-Frankfurt digital für die Nutzung der WTI-Datenbanken in die Schweiz geflossen sind.

Somit stellen sich weitere Fragen: Darf die schweizerische WTI AG die WTI-Datenbanken überhaupt vertreiben, da sie diese zum Schaden des rechtmäßigen Eigentümers, der ihnen anvertrauten WTI-Frankfurt digital, in Besitz genommen wurden? Und sind die darstellten Zusammenhänge strafrechtlich relevant?
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Warum „Massenunzulänglichkeit“, wenn dem Insolvenzverwalter
Kaufangebote seitens der Lizenznehmer vorliegen?
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Die vom Frankfurter Rechtsanwalt Miguel Grosser für die WTI-Frankfurt digital angemeldete „Massenunzulänglichkeit“ erschließt sich der Branche nicht ohne weiteres, da die WTI-Frankfurt digital ihre Datenbanken von der schweizerischen WTI AG zurückverlangen könnte. Die WTI-Datenbanken verfügen auch nach Ansicht der Halstenbachs über eine solide Kundenbasis und sehen und nutzen Möglichkeiten, mit den WTI-Datenbanken ein profitables Geschäft zu betreiben. Auch unter den bisherigen Lizenznehmern besteht ein großes Interesse, die WTI-Datenbanken weiter zu lizenzieren und wären zumindest teilweise bereit, die WTI-Datenbanken in eigener Regie fortzuführen. So ist Grosser für den Kauf der WTI-Datenbanken eine beachtliche Summe angeboten worden. Das hört sich nicht nach „Massenunzulänglichkeit“ an.

Bereits am 20. Oktober 2021 hatte Open Password geschrieben:

„So hat der Geschäftsführer von GBI-Genios, Werner Müller, seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt, die WTI-Datenbanken zusammenzuführen und den Betrieb weiterzuführen. Dazu will er auch Gespräche mit früheren Mitarbeitern der WTI führen.“

Mittlerweile versucht Müller die betriebswirtschaftliche Literaturdatenbank BLIISS, das frühere Flaggschiff der GBI. mit ehemaligen Mitarbeitern der WTI-Frankfurt weiter aktuell zu halten. GBI fusionierte später mit GENIOS-Wirtschaftsdatenbanken und heißt heute GBI-Genios. GBI-Genios hatte die Pflege von BLISS an die WTI-Frankfurt digital outgesourced.
Damit stellen sich weitere offene Fragen nunmehr an den Insolvenzverwalter. Daher schrieb Open Password am 20. Februar an den Insolvenzverwalter Miguel Grosser folgenden Brief:

"Sehr geehrter Herr Grosser,

mein Name ist Willi Bredemeier. Ich bin Herausgeber von Open Password. Sie finden alle seit 2016 erschienenen Ausgaben auf www.password-online.de

Wie andere Informationsanbieter so gehört auch die WTI-Frankfurt digital zu meiner Kernberichterstattung. Über die letzten Entwicklungen bei der WTI habe ich beispielsweise am 20. Oktober und 22. Oktober 2021 berichtet.

Ein weiterer Beitrag zur aktuellen Situation der WTI befindet sich in Vorbereitung. Derzeit sind mir vor allem zwei Zusammenhänge unklar. Dies mag zum Teil darauf zurückzuführen sein, dass ich in rechtlichen Fragen unerfahren bin.

Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir die folgenden Fragen beantworteten:

1) Sie haben am 17. Dezember beim Amtsgericht Frankfurt für die WTI "Massenunzulänglichkeit" angemeldet. Ich verstehe "Massenunzulänglichkeit" so, dass die WTI über keine nennenswerten Werte verfügt und auch keine nennenswerten Einnahmen erwartet, um Forderungen der Gläubiger befriedigen zu können. Wie kann das sein, wenn die angeblich in einem Datencrash verlorengegangenen Daten bei mehreren Großkunden der WTI in Lizenz vorliegen und diese bereit wären, die Datenbanken käuflich zu erwerben?

2) Sind Sie darüber informiert, dass Peter Halstenbach im Namen der WTI AG aus der Schweiz Angebote zur Nutzung der Datenbanken der WTI (Frankfurt) macht? Nach eigenen Angaben liegen dort alle Datenbanken der WTI-Frankfurt digital vor. Ist das nicht strafrechtlich relevant und müssten Sie nicht eine entsprechende Anzeige erstatten?

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir bis zum 28. Februar antworten könnten.

Im Voraus vielen Dank für Ihre Bemühungen
und freundliche Grüße
Dr. Willi Bredemeier
Herausgeber von Open Password"


Auf diesen Brief kam bis zum 3. März (16 Uhr) keine Antwort.
PATINFO

Nutzergruppenmeeting und Workshops

Zu den Konferenzprogrammen am 23. und 24 Juni siehe Open Password, 2. März 2022

22. - 24. Juni 2022, 44. Kolloquium der TU Ilmenau über Patentinformation und gewerblichen Rechtsschutz - Internationalisierung und Digitalisierung der IP-Welt

PING-Meeting

22. Juni, 18:15 Uhr
Treffen der deutschsprachigen Patentinformationsnutzergruppe
Congress Centrum Suhl

Workshops
Alle Workshops finden im Michel Hotel Suhl, Platz der deutschen Einheit 2, statt.

14.00 – 14.45 Uhr

ABP PATENT NETWORK, How to Meet with Patent Publications -
Meetings von Monitoring Ergebnissen

Clarivate, Unlocking the potential of IP Charting for IP Intelligence: .
Right data at the right time within the IP ecosystem

IP7 Technologies, Innovative Konzepte für Patentrecherche und
Patentmonitoring im IP7 Compass

Minesoft, Minesoft Updates: PatBase und andere Produkte

15.00 – 15.45 Uhr

infoapps, CleverPat, die neue, innovative und einfache
Gesamtlösung für Fremdpatentliteratur Recherche, Analyse und
Workflow IP – R&D.

ip-search / IGE, Neues von ip-search

DPMA, DEPATISnet und DPMAregister - Neuerungen, Tipps und Tricks

GSI Office Management, Der Weg zur Digitalisierung von
IP Management Systemen

16:00 – 16:45 Uhr

bck, POLYMARK bck GmbH und FoveaIP - Marken-
Designüberwachungen einrichten - weltweite Abdeckung

Continux, Digitale Transformation in der IP-Welt

Questel, Interner Workflow - AI-unterstützt - für effizientes
Wettbewerbs-Monitoring

Gridlogics, Coverage, Completeness, Correctness -
Qualität der Datenbestände kommerzieller Patentdatenbanken

17:00 – 17:45 Uhr

genese.de, Digitalisierung der IP Services in der Patentabteilung
(Genese/Pavis)

Kramer & Hofmann, XPAT als umfassendes Tool für die IP Arbeit,
jetzt mit KI Anbindung und Semantischer Such-Option

interface projects: Semantisch recherchieren mit INTERGATOR
Patent Search

FIZ Karlsruhe: Competitive Intelligence in STNext® - neue
Methoden



Börsenmedien

Wall Street Journal und Barron´s auf Deutsch


(Börsenmedien) Die Börsenmedien AG geht eine zweijährige Partnerschaft mit Dow Jones ein, dem Herausgeber von The Wall Street Journal, Barron's und MarketWatch. Durch die Zusammenarbeit können die Leser der Publikationen der Börsenmedien AG jetzt auch Artikel von Dow Jones auf Deutsch lesen.

Die Börsenmedien AG, Deutschlands führendes Medienhaus für Finanzinformationen, stellt ihren Lesern künftig eine Auswahl von Beiträgen aus dem Wall Street Journal sowie aus Barron's und MarketWatch in deutscher Sprache zur Verfügung. Die redaktionellen Inhalte sind Teil der kürzlich vereinbarten Kooperation mit Dow Jones International, der britischen Tochtergesellschaft des amerikanischen Traditionsverlags Dow Jones & Company. Die englischsprachigen Originalartikel werden von der Börsenmedien AG übersetzt und anschließend über verschiedene Publikationen des Verlages veröffentlicht. Zu diesem Zweck hat die Börsenmedien AG das Redaktionsteam aufgestockt und unter anderem drei Übersetzer eingestellt.



Internationale Nachrichten

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Source: Outsell

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