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Open Password - Freitag, den 27. August 2021

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Afghanistan – Journalistenzentrum Deutschland – DPV – bdfj - Shams Ul-Haq – Taliban – Islamischer Staat – Journalisten – Christian Laufkötter - Afghan Journalists Safety Committee - PATON – Patentstrategien – Patentmanagement – Cyber Security Report – Deloitte – Institut für Demoskopie Allensbach – Digitale Meinungsbildung – Datenbetrug – Schadsoftware – Fake News – Soziale Medien – Demokratie in Gefahr – Kooperation Staat/Wirtschaft – Führungskräfte – Unternehmensreputation – Filterblasen – Shitstorm – Abgeordnete – Cyber-Resilienz – Schlüsseltechnologien – Digitale Souveränität – Zentralisierung – Homeoffice – Corona – Kollaborationstools - Videokonferenztools - BIIA – Credit Information – Post Pandemic World – Economic Recovery – Knowing Your Customer – Digitalization – Cyberattacks – Fraud – Data Breaches – Money Laundering – Regulatory Developments – Information Asymmetry – Alternative Data – Transactional Data – Financial Crisis – 2nd Payments Services Directive – Self-reporting – Open Banking – Open Data – Rent Recognition Challenge – E-Commerce Platforms – Alibaba – Artificial Intelligence – Machine Learning – EU General Data Protection Regula tion - Unintended Consequences - Refinitiv – COVID-19 – Supply Chain Due Diligence – Phil Cotter – Due Diligence Checks – Risk Management – Disrupted Supply Chains – Risk Exposure – KYC – Remote Working Culture - Cybercrime

I.
Afghanistan: Journalistenzentrum Deutschland bittet um Unterstützung


II.
PATON: Entwicklung erfolgreicher Patentstrategien und eines effizienten Patentmanagement

III.
Cyber Security Report 2021: Bedrohungslage auf hohem Niveau - Digitale Meinungsbildung in Gefahr

IV.
Titelgeschichte
Credit Information in a Post Pandemic Digital World - By Neil Munroe

V.
Refinitiv Survey reveals true impact of COVID-19 on supply chain due diligence


Afghanistan
Journalistenzentrum Deutschland
bittet um Unterstützung
(Journalistenzentrum) Die Situation in Afghanistan verschärft sich zusehends. Für DPV und bdfj ist der Redakteur und Terrorismusexperte Shams Ul-Haq nach Kabul gereist, um über den blitzschnellen Umsturz der Regierung und dessen Folgen zu berichten. „Neben den Taliban ist auch der IS in Kabul stark aktiv. Es gibt konkrete Hinweise, dass der IS Angriffe auf die Stadt und den Flughafen plant“, berichtet er. Die Situation sei sehr unübersichtlich, da der IS auch gegen die Taliban kämpft. Die Arbeitsbedingungen für Journalisten vor Ort sind gefährlich: „Ich wurde bei Dreharbeiten von Taliban-Kämpfern mit Kalaschnikows an der Arbeit gehindert, trotz vorhandener Genehmigung. Die Taliban verstehen oft nicht, was erlaubt ist und was nicht. Das kann sehr gefährlich für uns Journalisten werden.“ Westliche Journalisten könnten, wenn überhaupt, nur mit starkem Sicherheitspersonal arbeiten.

Das Journalistenzentrum Deutschland fordert die bundesdeutsche Regierung auf, den Journalisten in Afghanistan zu helfen. Die Pressefreiheit nach westlichem Verständnis wird auf absehbare Zeit in dem Land nicht umsetzbar sein. „Doch es dürfen nicht jene Menschen darunter leiden, welche in den letzten Jahren versucht haben, diese Pressefreiheit zu etablieren“, sagt Christian Laufkötter, Pressesprecher der beiden Berufsverbände DPV und bdfj.

Für die Mehrheit der einheimischen Journalisten in Afghanistan und deren Angehörige geht es derzeit um das blanke Überleben. Die Taliban haben in den letzten Tagen bereits Familienmitglieder von Journalisten ermordet, welche in das Ausland fliehen konnten. Um den Menschen vor Ort zu helfen, ruft das Journalistenzentrum Deutschland zu Spenden an die Partnerorganisation Afghan Journalists Safety Committee (AJSC) auf. Informationen sind unter https://www.mediasupport.org/donate/?mc_cid=4e0580f7bf&mc_eid=abeb24093d zu finden.

Das Journalistenzentrum Deutschland wird durch zwei Berufsverbände getragen. Der DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten, gegründet 1989, ist mit ca. 7.500 Mitgliedern die tariffreie Spitzenorganisation der hauptberuflich tätigen Journalisten. Die bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten wurde 2007 gegründet und ist die größte Interessenvertretung exklusiv für zweitberuflich tätige Journalisten in Deutschland.
PATON

Entwicklung erfolgreicher Patentstrategien
und eines effizienten Patentmanagement

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Sie vom 7.-9. September 2021 nach Ilmenau zu einem interessanten Seminarblock einladen zu können.

Die Tagesseminare sollen Ihnen helfen, erfolgreiche Patentstrategien zu entwickeln und ein effizientes Patentmangement zu installieren. Im Seminar zu Markt- und Wettbewerberanalysen werden Fähigkeiten zur Beschaffung vielfältiger Informationen vermittelt, die Sie bei Entscheidungen zur Ausrichtung von Patentstrategien unterstützen.

Ab Oktober starten wir mit einem neuen Programm ins Wintersemester, mit wechselnden Online- und Präsenzseminaren. Seminare im Wintersemester 2021/2022: https://ladon.patent-inf.tu-ilmenau.de/de/menu-ws-2022

PATONakademie („Lebenslang lernen“)
Cyber Security Report 2021:
Elite-Panel


Bedrohungslage auf hohem Niveau:
Digitale Meinungsbildung in Gefahr

Cyber Security Report 2021
Datenbetrug im Internet sehen Entscheidungsträger als größte Cyber-Gefahr für
die Bevölkerung, dicht gefolgt von Schadsoftware und Fake News.

  • Soziale Medien beeinflussen politische Meinungsbildung: Mehr als die Hälfte der befragten Abgeordneten sehen eher Risiken als Chancen für die Demokratie.
  • Mangelnder Austausch zwischen Staat und Wirtschaft: Knapp 80 Prozent der Befragten monieren das Fehlen zielgerichteter Zusammenarbeit.
(Deloitte) Erhöhte Frequenz, großangelegt, präzise: Cyberangriffe besitzen mittlerweile das Potenzial, nicht nur enorme wirtschaftliche Schäden zu verursachen, sondern ebenso politische Spannungen hervorzurufen. Angesichts steigender Anzahl und Komplexität der Cyber-Angriffe verschärft sich die Bedrohungslage weiter. In diesem brisanten Umfeld schätzen Politik und Wirtschaft die Gefahrenlage rund um Cyber-Risiken hoch ein. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen Cyber Security Reports, für den Deloitte und das Institut für Demoskopie Allensbach mehr als 400 Führungskräfte aus Unternehmen sowie über 100 Abgeordnete aus den Landtagen, dem Bundestag und dem Europaparlament zum Stand der Cyber-Sicherheit in Deutschland befragt haben.
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Sorge um Manipulation der öffentlichen Meinung: Gefährdungslage im Wahljahr 2021 auf Rekordhoch
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Als größtes Cyber-Risiko für die Bevölkerung sehen die Entscheidungsträger Datenbetrug im Internet: 77 Prozent bewerten das als großes Cyber-Risiko, ein neuer Höchstwert. Auf der Gefährdungsliste folgen Computerviren und Schadsoftware mit 76 Prozent, wobei die Befragten die Gefährdung unterschiedlich einschätzen: 79 Prozent der Wirtschaftsvertreter sehen hier ein großes Risiko, bei den Entscheidungsträgern aus der Politik sind es 65 Prozent.

Im Wahljahr 2021 steigt auch das Risiko digitaler Wahlmanipulation: Beschleunigt durch die Corona-Pandemie verlagert sich der Wahlkampf teilweise ins Netz. Entsprechend groß ist die Sorge um die Manipulation der öffentlichen Meinung durch Fake News. 75 Prozent der Entscheidungsträger sehen hier große Gefahren.
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Fake News, Shitstorms und Filterblasen: Gefahren für Demokratie und Unternehmensreputation
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Nach wie vor zeigt sich eine positive Grundhaltung gegenüber den sozialen Medien. Die meisten Führungskräfte aus mittleren und großen Unternehmen (58 Prozent) und die Mehrheit der befragten Abgeordneten (60 Prozent) sehen darin eher Chancen als Risiken für die Unternehmen beziehungsweise für die Politiker.

Gleichzeitig wächst die kritische Haltung gegenüber dem zunehmenden Einfluss sozialer Medien auf die politische Meinungsbildung. Für 55 Prozent der Abgeordneten überwiegen in sozialen Medien eher die Risiken für die Demokratie (2019: 50 Prozent). Dabei bewerten 86 Prozent der Abgeordneten Filterblasen als eine sehr große oder große Gefahr für die Demokratie.
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Bekannte Risiken - noch ungenügende Reaktionen auf Unternehmensseite
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15 Prozent der Wirtschaftsführer berichten davon, dass ihre Unternehmen bereits Opfer eines Shitstorms geworden sind. Überdurchschnittlich häufig betroffen sind große Unternehmen mit 1.000 und mehr Mitarbeitenden: 22 Prozent hatten mindestens einen solchen Vorfall in der Vergangenheit. Trotzdem verfolgen nur 55 Prozent aller befragten Unternehmen systematisch, was in entsprechenden Medien über sie berichtet wird. Bei Unternehmen, die in sozialen Medien eher Risiken als Chancen sehen, ist dies unterdurchschnittlich häufig der Fall (40 Prozent).

Im Vergleich zu den Unternehmen sind Abgeordnete wesentlich häufiger von Shitstorms betroffen. Knapp jeder zweite Abgeordnete (49 Prozent) war schon bereits mindestens einmal einem Shitstorm ausgesetzt. 68 Prozent der Abgeordneten halten sich auf dem Laufenden, was in den sozialen Medien über ihre Partei geäußert wird.
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Cyber-Resilienz braucht technologische Unabhängigkeit.
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Die Förderung von Schlüsseltechnologien trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft auf dem internationalen Parkett zu stärken. Je enger die digitale Vernetzung, desto drängender wird die Frage nach der digitalen Souveränität des Standorts Deutschland. Das Thema treibt sowohl die Wirtschaft als auch die Politik um. Die große Mehrheit der Befragten hält es für die Cyber-Sicherheit in Deutschland für notwendig, dass wichtige Schlüsseltechnologien für die Digitalisierung und Vernetzung von deutschen oder europäischen Unternehmen hergestellt werden. Damit soll eine größere Unabhängigkeit im Bereich der Schlüsseltechnologien sichergestellt werden. Dies gaben 82 Prozent der Führungskräfte aus der Wirtschaft und 93 Prozent der Abgeordneten an - eine Steigerung um elf Prozentpunkte unter den Wirtschaftsführern und um vier Prozentpunkte unter den Abgeordneten gegenüber 2019.
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Kooperation von Politik und Wirtschaft unzureichend - Austausch essenziell für wirksamen Schutz
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Erheblicher Nachholbedarf besteht nach wie vor bei der Zusammenarbeit zwischen staatlichen Stellen und Wirtschaft. Knapp 80 Prozent der Abgeordneten und der Wirtschaftsvertreter sind der Meinung, der Austausch sei nicht ausreichend.

Die Wirtschaft sieht ihre Bedürfnisse durch die Politik im Bereich der Cyber-Sicherheit nur ungenügend berücksichtigt: Das geben gut zwei Drittel der Befragten (68 Prozent) an. Auch ein Großteil der Abgeordneten (58 Prozent) fühlt sich nur weniger gut oder gar nicht gut über die Bedürfnisse der Wirtschaft informiert. Auskünfte zu Fragen der Cyber-Sicherheit erhalten die befragten Abgeordneten aus ihrem eigenen Umfeld. Sie verlassen sich daher insbesondere auf Informationen von Behörden, vom wissenschaftlichen Dienst des Bundestages oder aus den Fraktionen.

Fast drei Viertel der Wirtschaftsführer (71 Prozent) fordern eine stärkere Zentralisierung staatlicher Stellen beim Thema Cyber-Sicherheit. Insbesondere große Unternehmen mit 1000 und mehr Mitarbeitenden halten eine zentrale Anlaufstelle für wichtig oder sehr wichtig. Anders die Ansicht der befragten Abgeordneten: 48 Prozent sind der Meinung, die Zuständigkeiten seien gut zwischen Bundes- und Landesebene aufgeteilt, weitere 12 Prozent plädieren sogar für eine stärker föderale Organisation in diesem Bereich.
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Gefahrenquelle Homeoffice - Einfallstor für Cyberattacken.
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Nicht zuletzt ist es auf die Corona-Pandemie zurückzuführen, dass die Bedeutung der Cyber-Sicherheit verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist. Die Verbreitung der Homeoffice-Arbeit und die starke Vernetzung erhöhen die Angriffsfläche für Cyber-Kriminelle. Mit der hohen Anzahl der IT-Systeme im Homeoffice, ihrer Verbindung miteinander und mit dem Unternehmensnetz sowie mit der verstärkten Nutzung von Kollaborationstools wächst auch der Bedarf an wirksamem Schutz. 34 Prozent der befragten Wirtschaftsführer geben an, die Cyber-Sicherheit habe durch die Corona-Krise in ihrem Unternehmen an Bedeutung gewonnen. 82 Prozent der Wirtschaftsvertreter und 52 Prozent der Abgeordneten berichten davon, dass spezielle IT-Sicherheitsmaßnahmen im Homeoffice getroffen wurden. Dazu gehören beispielsweise die Durchführung von Schulungen, die Installation spezieller Sicherheitssoftware oder die Sperrung bestimmter Anwendungen für die Mitarbeitenden.

Das Risiko, das von Beschäftigten im Homeoffice ausgeht, wird insgesamt als eher gering eingeschätzt. 71 Prozent der Führungskräfte aus der Wirtschaft und 84 Prozent der Abgeordneten halten die Risiken für weniger groß oder sehen kein zusätzliches Risiko. Gleichzeitig haben 34 Prozent der Wirtschaftsführer und 22 Prozent der Abgeordneten Zweifel am Risikobewusstsein ihrer Mitarbeitenden.

In Sachen Videokonferenztools beurteilen 67 Prozent der Wirtschaftsführer und 59 Prozent der Abgeordneten das Risiko als weniger groß oder gar nicht groß. Allerdings bestehen bei 56 Prozent der Abgeordneten und bei 48 Prozent der Führungskräfte aus der Wirtschaft Vorbehalte gegenüber Videokonferenztools aus den USA hinsichtlich des Datenschutzes und der Datensicherheit.
BIIAs August Contribution (2)

Credit Information in
a Post Pandemic Digital World


By Neil Munroe*
Neil Munroe
Neil Munroe

(BIIA) As we look to eventually exit the pandemic, there is no doubt that the focus will turn to how to stimulate economic recovery. Key to achieving this will be the ability for individuals and businesses to gain access to credit and key to making credit available will be having the best possible understanding of an individuals and a business’s ability to pay back any borrowings.

As we come out of the pandemic ‘knowing your customer’ is going to be more crucial than it’s ever been. When I use the term ‘know your customer’ I am not just referring to compliance with KYC regulations but to the whole customer lifecycle from acquisition, risk assessment, account management and collections.

All of these points of contact with customers are changing as the relationships more and more online. As we have all experienced this shift to a digital world has been accelerated by the pandemic. There is no doubt that the move to digital services can provide significant benefits to many. But as we have also seen it can increase the risks of financial crime, including cyberattacks, fraud, data breaches and money laundering. In such a world having access to relevant comprehensive information on a timely basis is going to be even more crucial.

So, what changes (if any) are we likely to see in the credit information space as a result of the push to restart economies and the ever-quickening move to a digital dialogue with customers? Many is the answer with a number already taking place. Changes in the ‘data landscape’ and in the use of technology I believe are two of the major ones. I also believe that you will see a significant shift in the service offerings of the credit information providers to support the growth in digital services and help limit the risks I mentioned above. Alongside all of this will be the challenge of regulatory developments that will come about as governments look to support individuals and businesses rights.

There is no doubt that the pandemic has increased the degree of information asymmetry between lenders and borrowers. While some businesses may appear solvent due to government support (e.g., subsidized loans, repayment holidays), their condition may weaken when this support expires. Credit providers are likely to see a deterioration in traditional credit history of businesses. The same can be said of individuals as measures put in place for them also expire.

It is likely that if credit providers are relying on traditional credit information, they will start to see a growing number of individuals and businesses who will fail to meet their lending criteria. There is no doubt that despite having had issues during the pandemic some of these individuals and businesses will have managed to recover and will be a good risk going forward. So how are credit providers going to identify these? One way will be through ‘alternative data’.

Around the world, alternative data can take many different forms; from non-financial data such as utility data (gas, electricity, telco), to transaction data such as current account information or online e commerce transaction information to data from social media platforms. In the case of non-financial data credit providers are able to gain a better understanding of how an individual or business is able to meet their commitments. With transactional data credit providers are also able to better understand cash flow and income. By accessing these ‘alternative data’ sources, credit providers are able to fill ‘the gap’ in their knowledge of a customers’ finances.

Prior to the pandemic the credit information industry had already identified that there was a gap in the information they could supply to provide a 360-degree view of a customer that credit providers need to make effective lending decisions and ensure such things as affordability requirement were met. Whilst credit information providers have always been able to provide a view of outgoings, providing informationon income has been more of a challenge.

The evolution of ‘open banking’ and ‘open data’ post the financial crisis of 2008 driven by the desire for governments for individuals and businesses to ‘own’ their data has provided the credit information industry the opportunity to fill the ‘gap’. The introduction of the 2nd Payments Services Directive (PSD2) in Europe has further supported this move.

Using open banking and open data channels driven by an individual’s consent has enabled credit information providers to enhance the level of both alternative and additional data they can provide. These channels provide credit information providers with real time access to new sources of data via APIs alongside the traditional monthly updates from lenders. This customer driven ‘self-reporting’ of data (on the basis it required consent from the individual or business) is changing the customer dynamics for the credit information providers with individuals and businesses also being seen as the ‘customer’ and more and more direct engagement with them as a result.

Is this really the case I hear you ask? Well, you only have to look at the advertising campaigns about ‘boosting your credit score’ and ‘taking control of your credit score’ to see that it is already taking place. Another example of the move to customer driven ‘self-reporting’ is the increasing ability for consumers to supply their property rental data to the credit information providers through specific organizations that have been set up to collect the data from individuals. This whole area was supported by the UK government with its Rent Recognition Challenge in 2017.

Further afield (particularly in the Far East) the data landscape is also changing as a result of the growth in e-commerce platforms. In countries where credit information is less developed this type of data is increasingly being used to grant credit to individual and businesses. As a result, such platforms are moving from e-commerce operations to also beeing credit informtion and financial service providers challenging the current players in the market. One well known example of this is Alibaba with ist Ant financial arm.

As these platforms play an increasing important role in the provision of finance there has been some concern over the fact that they operate outside the financial services reguatory infrastructure that protects individuals and businesses and prevents systemic shocks. In China where a number of the e-commerce platforms are based action is now being undertaken to ensure tht the financial services arms are required to obtain the necesssary licenses and permissions.

So, taking all of these developments into acount there is no doubt that the data landscape ic changing and will continue to change further as a result oft he pandemic and the move is digital. So, what is going to happen with all this new alternative data? Will credit providers be able to use it? Will it replace traditional data or work alongside it?

There is no doubt that traditional data sources and risk models may not be fully updated and well-calibated to provide an accurate assessment of an individuals oder businesses capacity to repay in the post-pandemic-reality. Traditional rise models, whether offered by credit information providers or built-in house by credit prodviders, will need to be adapted.

As the same time new analytical tools will be required to analyze the new alternative data that is available and incorporate it with traditional data to optimize the credit risk assessment. With the volume and velocity that the new data brings there is a need for new technology to be able to process and analyze it. Hence the interest in the industry in Artificial Intelligence (AI) and Machine Learning (ML) applications.

Credit information providers are already undertaking a lot of work on how these new technologies can be utilized internally and externally for clients and credit providers should expect to see new products and services being developed using these tools.

In any application, the key to their acceptance will be the transparency and explain ability of the decision that is made. The openness of the process is probably not an issue when the ‘computer says YES’ but it will be an issue when the ‘computer says NO’. These concerns have already been picked up by regulators who are keen to ensure that there is transparency about what data is being collected on individuals and businesses and how it is being used. Governments and regulators have been struggling to catch up with the fast-paced developments in AI and ML but are now starting to look to take action. For example, the EU has recently laid out its proposals for regulation of AI which could have far reaching consequences on its use. Discussions are also starting in the US on the subject.

The move to digital services spurred on by the pandemic can provide significant benefits to individuals and businesses but it can also lead to an increase in financial crime such as cyberattacks, fraud, data breaches and money laundering. For credit information providers these risks provide an opportunity, using their data and analytical capabilities, to offer services to credit providers to help identify and limit the risks. They have also highlighted their own vulnerability being such a key part of the financial ecosystem -recent high profile data breaches have highlighted this.

At the Business Information Industry Association (BIIA -www.biia.com) we have seen significant investment over the last couple of years by the credit information industry in both securing their own infrastructure and acquiring businesses to support credit providers in combating the growth in financial crime and it is likely that we will see continued investment going forward.

With the growing availability of data and the use of new technology there are growing concern from governments and regulators about how individuals can maintain control over the use of their data and how their privacy can be protected. As a result, privacy regulations based on the EU General Data Protection Regulation (GDPR) have been implemented in a number of countries around the world. In some cases where the GDPR has been ‘cut and pasted’ into the new regulation it has resulted in some unfortunate unintended consequences such as limitations on the access to the data from outside the country and specific requirement on consent which have in turn had an impact on the development of the credit information infrastructure. In Europe we are also starting to see as anticipated further clarification on the interpretation of the GDPR. Some of this interpretation could have an impact on the availability of data to credit information providers at a time when it could be argued that more data is required.

It is clear with all that is happening that the world is going to be a very different place for credit information providers as we exit the pandemic. The changing data landscape and new technology will change the focus of the credit information industry from one of data providers to value added service providers using their analytical and technology capabilities to deliver the services that credit providers will need to deliver their services in a digital world.

*Neil Munroe, CICM, Managing Director, CRS Insights Ltd, Deputy Managing Director, BIIA, Deputy Chair, International Committee on Credit Management (CCIM) magazine.

BIIA is the international co-operation partner of Open Password.

Compliance Gap

Refinitiv Survey Reveals True Impact of COVID-19
on Supply Chain Due Diligence


(BIIA) “COVID-19 plunged many organizations that already had fragile third-party networks into an uncertain, turbulent and very competitive market and forced them to rapidly expand their vendor network as they struggled to protect critical supply chains from disruption. Looking back at the lessons learned over the past 16 months, it is clear that businesses must close the compliance gap and focus on building a resilient supply chain with due diligence and financial crime prevention at its core,” said Phil Cotter, Global Head, Customer & Third-Party Risk, Refinitiv. “As organizations slowly recover from the COVID-19 impact, we expect an increase in technology investment as they seek new way to address customer and third-party risk challenges.”

New research shows only 44% of organizations conducted third-party due diligence checks during the COVID-19 pandemic, as companies struggled to prevent extensive supply chain disruption by creating new third-party relationships. Refinitiv, an LSEG business, one of the world’s largest providers of financial markets data and infrastructure, has published the findings of its global risk management survey. The report highlights how the COVID-19 pandemic substantially increased customer and third-party risks, and that technology holds the potential to help organizations respond to the risk challenge.

The survey found that respondent organizations were under mounting pressure to increase revenue (73%) and profits (65%) due to the COVID-19 pandemic. As their organizations were burdened to keep operations and disrupted supply chains running, the survey found that 65% of organizations took shortcuts with KYC and due diligence checks –significantly increasing their risk exposure. Only 44% of respondents conducted initial formal customer or third-party due diligence checks, a 5% drop compared to Refinitiv’s 2019 survey (49%).

When it comes to due diligence checks, by region, Europe was the lowest performing (40%) while Sub-Saharan Africa (56%) the highest. A focus on rapidly forging new third-party relationships also created an environment with reduced sanctions screening, with only 40% of organizations making screening a priority and 56% of respondents admitting they did not fully manage risks related to sanctions screening.

Regulators also eased pressure on organizations; compared to Refinitiv’s 2019 report, pressure from governments (75%), regulators (67%) and corporate boards (64%) was considerably lower during the pandemic. The new remote working culture during the pandemic made it more difficult for organizations to manage cyber risk, as 71% of organizations stated that operating with a remote workforce made cybercriminal attacks harder to contain. This was the impetus for half (51%) of organizations making cybercrime a priority during the pandemic. Fraud was also a big focus, with companies dedicating substantial resources (20%) to combatting this aspect of financial crime, followed by 16% for money laundering and 14% to cybercrime and theft.

To download the Refinitiv report ‘Global Risk Management Report 2021: How data, technology and collaboration are reshaping risk, please visit: www.refinitiv.com/en/resources/special-report/global-risk-and-compliance-report

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