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Open Password - Montag, den 9. August 2021

# 958

Bibliotheken. Wegweiser in die Zukunft – Die HerausgeberInnen – Erdmute Lapp – Silke Sewing – Renate Zimmermann – Willi Bredemeier - Die Autoren – Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich – Universitätsbibliothek Bochum – Staatsbibliothek zu Berlin – Zeitschriftendatenbank – Deutsche Nationalbibliothek – Deutsches Musikarchiv – Fachschule für Bibliotheken „Erich Weinert“ – Wissenschaftliche Allgemeinbibliothek Suhl - Stadt- und Kreisbibliothek Meiningen – Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf – Schreibwerkstatt – Ruhr-Universität Bochum – Universität Bremen – Westfälische Rundschau – Europäische Kommission – Bundesministerium für Wirtschaft – Password – Open Password – Richard D. Lankes – Zukunft der Informationswissenschaft -
Streaming – Broadcaster – Netflix – Prime Video – Netflix – Öffentlich-rechtliche Sender – Nachrichtenportale – Kerstin Niederauer-Kopf – AGF Videoforschung – Kantar – Bild.de – Spiegel.de – Lockdown – Amazon Prime Video – Disney+ - Dazn – Magenta TV – Big Screen – YouTube – Smartphone – Mediatheken – Kinder - Homeschooling - Institute for Competitive Intelligence – Fundamental Certificate – KI – Musikindustrie – Deloitte – Musikstreamingdienste – Ralf Esser – Kompositionen – Virtuelle Musiker – Adaptive Musik – Produktion – Mastering-Prozess – Auffindbarkeit – Journalismus – Datenverfügbarkeit – Media Consumer Survey – Klaus Böhm – Kreativität, Emotion und Bauchgefühl

I.
Titelgeschichte
Neu erschienen: Bibliotheken. Wegweiser in die Zukunft -
Projekte und Beispiele -
Die HerausgeberInnen - Die Autoren


II.
Streaming: Online-Angebote der Braodcaster überholen in Summe Netflix - Netflix stagniert erstmals auf hohem Niveau - Prime Video wächst deutlich

III.
InfoPros: Fundamental Certificate in Competitive Intelligencve für 7.000 Euro

IV.
KI in der Musikindustrie: Zwischen Spielerei und Branchenrevolution




Neu erschienen

Bibliotheken. Wegweiser in die Zukunft
Projekte und Beispiele

Die HerausgeberInnen

Dr. Erdmute Lapp
Bibliotheken. Wegweiser in die Zukunft – Die HerausgeberInnen – Erdmute Lapp – Silke Sewing – Renate Zimmermann – Willi Bredemeier - Die Autoren – Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich – Universitätsbibliothek Bochum – Staatsbibliothek zu Berlin – Zeitschriftendatenbank – Deutsche Nationalbibliothek – Deutsches Musikarchiv – Fachschule für Bibliotheken „Erich Weinert“ – Wissenschaftliche Allgemeinbibliothek Suhl - Stadt- und Kreisbibliothek Meiningen – Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf – Schreibwerkstatt – Ruhr-Universität Bochum – Universität Bremen – Westfälische Rundschau – Europäische Kommission – Bundesministerium für Wirtschaft – Password – Open Password – Richard D. Lankes – Zukunft der Informationswissenschaft -
Streaming – Broadcaster – Netflix – Prime Video – Netflix – Öffentlich-rechtliche Sender – Nachrichtenportale – Kerstin Niederauer-Kopf – AGF Videoforschung – Kantar – Bild.de – Spiegel.de – Lockdown – Amazon Prime Video – Disney+ - Dazn – Magenta TV – Big Screen – YouTube – Smartphone – Mediatheken – Kinder - Homeschooling

I.
Titelgeschichte:


Erda Lapp für Bibliotheksbuch
.Erdmute Lapp

Dr. Erdmute Lapp, Sprachwissenschaftlerin (Slavistik, Anglistik, Amerikanistik), Bibliothekarin; zu Beginn ihrer Karriere Bearbeiterin informationsrelevanter bibliothekarischer Projekte zu einer Zeit, als Projekte in Bibliotheken grundsätzlich nicht akzeptabel waren; Spezialbibliotheks- und Führungserfahrung in der Benutzungsabteilung der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich; Direktorin der Universitätsbibliothek Bochum seit der Jahrtausendwende, d.h. seit der Zeit, in der deutlich wurde, dass Universitätsbibliotheken benutzerorientiert agieren müssen wie Spezialbibliotheken. In der Universitätsbibliothek Bochum hat sie den Aufbau einer modernen Bibliothek organisiert, in der Projektarbeit, innovative Bibliotheksdienste, Kundenorientierung sowie internationaler Austausch im Zentrum stehen. Besonders wichtig ist ihr die Bibliothek als Lernort, Makerspace, Veranstaltungszentrum, internationaler Kulturtreffpunkt - leider sind diese Aktivitäten der Bibliothek durch Corona unterbrochen. Außerdem ist sie Übersetzerin aus dem Englischen und Russischen, eine Übersetzung aus dem Kroatischen ist ein noch unerfüllter Wunsch.



Silke Sewing
Silke
Silke Sewing

Silke Sewing ist Leiterin der Bibliothekarischen Dienste der Zeitschriftendatenbank an der Staatsbibliothek zu Berlin. Bis 2010 war sie an der Deutschen Nationalbibliothek tätig, zuletzt als stellvertretende Leiterin des Deutschen Musikarchivs. Sie ist überzeugt davon, dass die Bibliothekslandschaft sich in den kommenden Jahren stark wandeln wird und aus ihr Innovation in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Open Science, Citizen Science erwachsen wird.

Renate Zimmermann
Renate Zimmermann
Renate Zimmermann wurde 1959 in Meiningen/Thüringen geboren und absolvierte nach einer landwirtschaftlichen Berufsausbildung mit Abitur an der Fachschule für Bibliothekare „Erich Weinert“ in Leipzig ein Fernstudium zur Diplombibliothekarin. Nach der bibliothekarischen Tätigkeit in der Wissenschaftlichen Allgemeinbibliothek Suhl und der Stadt- und Kreisbibliothek Meiningen zog sie 1988 nach Berlin und arbeitet seitdem in der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf als Bibliothekarin und Medienpädagogin und betreut das Online-Marketing. Darüber hinaus leitet sie seit 2010 erfolgreich eine Schreibwerkstatt für Jugendliche, aus deren unterschiedlichsten Projekten zahlreiche Publikationen zahlreiche Publikationen hervorgegangen sind.

Im Simon-Verlag für Bibliothekswissen sind vor ihr folgende Bücher erschienen: „Heiteres aus dem Bibliotheksalltag“ (2010), „Platzverweis für eine Erbse“ (2011), „Guten Tag, haben Sie Bücher?“ (2013), „Feuerwerk der Fantasie“ (2014).

Willi Bredemeier
Willi Bredemeier fürs Bibliotheksbuch
Willi Bredemeier

Dr. Willi Bredemeier holte nach einer Laufbahn als Versicherungskaufmann das Abitur am Dortmunder Abendgymnasium nach. An der Ruhr-Universität Bochum studierte er Sozialwissenschaften, an der Universität Bremen promovierte er in Wirtschaftspolitik über Tarifverhandlungen in der Bundesrepublik. Nach vier Jahren als Zeitungsmacher bei der Westfälischen Rundschau (Dortmund) und nach 14 Jahren Forschung und Technologietransfer an den Universitäten Bochum, Freiburg und Münster machte er sich selbstständig und engagierte sich in den Bereichen Publizistik, Marktforschung (mit späteren Großprojekten beispielsweise für die Europäische Kommission und das Bundesministerium für Wirtschaft) und Öffentlichkeitsarbeit (was im Laufe der Jahre zu einer Zusammenarbeit mit fast allen namhaften Informationsanbietern führte). Seine Fachzeitschrift "Password" baute er seit 1986 in dreißig Jahren zu dem Informationsorgan der Informationsbranche aus. 2016 wandelte er das Printorgan in eine Online-Publikation nach dem Open-Access-Modell um ("Open Password"). Nach vielen Sachbüchern publiziert er einen Roman, der 2020 in überarbeiteter 2. Auflage unter dem Titel „Der andere Heimatroman“ erschienen ist. Bredemeier war an zwei Vorläufern dieses Buches beteiligt, an der Übersetzung von Richard D. Lankes, „Expect More – Demanding Better Libraries for Today´s Complex World“ und als Herausgeber des Readers „Zukunft der Informationswirtschaft – hat die Informationswirtschaft eine Zukunft?“

Neu erschienen (2):


Bibliotheken. Wegweiser in die Zukunft.
Projekte und Beispiele

Die Autoren*


Ursula Arning ist Leiterin Open Access / Digitale Langzeitarchivierung bei der ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften.

Sören Auer ist Direktor der Technischen Informationsbibliothek Hannover.

Irene Barbers ist die Leiterin Literaturerwerbung an der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich.

Jens Bemme arbeitet an der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden im Bereich Citizen Science.

Lisa Beutelspacher ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Mediothek Krefeld.

Petra Böhler ist Leiterin der Stadtbücherei Olsberg.

Michael Bosnjak ist Direktor des Leibniz Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation.
Markus Brantl ist Stellvertetender Leiter der Bayerischen Staatsbibliothek und zuständig für Digitale Bibliotheken und Langzeitarchivierung.

Evelyn Buchholtz ist Leiterin der Mediothek Krefeld.

Anne Christensen war Direktorin der Leuphania Universität Lüneburg und arbeitet heute als Projektmanagerin und Consultant bei effective webwork.

Arkadiusz Danszczyk ist stellvertretender Direktor der Martin-Opitz-Bibliothek.

Bastian Drees ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Informationsbibliothek Hannover.
Konrad Förstner leitet den Programmbereich „Data Science und Services“ an der ZB MED-Zentrum Lebenswissenschaften.

Benjamin Flämig ist Leiter E-Services/Digitale Dienste an der Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB) Luzern.

Sylvia Gramann ist Leiterin der Stadt- und Kreisbibliothek „Anna Seghers“ in Meiningen.

Ursula Hartwieg leitet die Koordinierungsstelle für die Erhaltung schriftlichen Kulturguts in der Stiftung Preußischer Kulturbesetz – Staatsbibliothek Berlin.

Annika Heikes ist Referentin für Kulturelle Bildung im Kultursekretariat Gütersloh.

Bernd Jeucken ist Leiter der Stadtbibliothek Hattingen.

Klaus Kempf ist Leiter der Bayerischen Staatsbibliothek.

Nicole Krüger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZEW) – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft

Marvin Lanczek ist im Zentrum für Bibliotheks- und informationswissenschaftliche Weiterbildung (ZBIW) für Fort- und Weiterbildungsangebote für wissenschaftliche Bibliotheken zuständig.

Erdmute Lapp ist Direktorin der Universitätsbibliothek der Ruhr-Universität Bochum.

Birte Lindstädt ist Leiterin Forschungsdatenmanagement bei der ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften.
Anja Paola Meyer ist Mitarbeiterin an der Stadtbibliothek Paderborn.

Thomas Meiers arbeitet am Heinrich-Hertz-Institut des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik.
Bernhard Mittermeier ist Leiter der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich.

Martin Munke arbeitet an der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden im Bereich Citizen Science.

Dietrich Nelle war zwischenzeitlich Interimsdirektor der ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften und ist als Ministerialdirigent im Bundesministerium für Bildung und Forschung für Grundsatzfragen für Innovation und Transfer zuständig.

Clemens Neudecker ist Forschungsreferent der Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Staatsbibliothek zu Berlin.

Tamara Pianos ist Leiterin Informationsvermittlung der Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZEW) – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft

Margret Plank ist Leiterin des Kompetenzzentrums für nicht-textuelle Materialien an der Technischen Informationsbibliothek Hannover

Frank Raumel ist Leiter des Medien- und Informationszentrums der Stadtbücherei Biberach.

Dietrich Rebholz-Schuhmann ist wissenschaftlicher Leiter von ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften.

Oliver Renn ist Leiter des Informationszentrums Chemie | Biologie | Pharmazie an der ETH Zürich.

Anna Sophia Rosenhayn ist Referentin für Kulturelle Bildung im Kultursekretariat NRW Gütersloh.

Tom Rosmann ist Leiter Forschungsliteralität beim Leibniz Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation.

Dagmar Schnittker ist Leiterin der Stadtbibliothek Ibbenbüren.

Frank Seeliger ist Leiter der Hochschulbibliothek der TH Wildau.

Silke Sewing ist an der Stiftung Preußischer Kulturbesitz – Staatbibliothek Berlin für Bibliothekarische Dienste zuständig.

Annette Strauch ist für das Forschungsdatenmanagement der Universitätsbibliothek der Universität Hildesheim zuständig.

Kathrin Stroth ist Leiterin der Stadtbibliothek Paderborn.

Hans-Jakob Tebarth ist Direktor der Martin-Opitz-Bibliothek.

Michael Vogel arbeitet an der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden im Bereich „Erhaltung Schriftlichen Kulturguts“.

Hannelore Vogt ist Direktorin der Stadtbibliothek Köln.

Bianca Weber ist wissenschaftliche Mitarbeiterin für Vermarktung und Öffentlichkeitsarbeit beim Leibniz Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation.

Erich Weichselgartner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für Archivierungs- und Veröffentlichungsdienste beim Leibniz Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation
.
Alexa Werner ist für Öffentlichkeitsarbeit und Digitale Strategien im Kultursekretariat NRW Gütersloh zuständig.

Thomas Wolf arbeitet in der Bayerischen Staatsbibliothek.

Renate Zimmermann ist Bibliothekarin der Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“ im Berliner Stadtbezirk Marzahn-Hellersdorf.

*einschließlich Interviewpartner und Referenten auf der Tagung „Zukunft wissenschaftlicher Bibliotheken?!“ in Trägerschaft von ZB MED und Open Password


Streaming

Online-Angebote der Broadcaster
überholen in Summe Netflix

Prime Video wächst deutlich

Netflix stagniert erstmals auf hohem Niveau


(AGF) Vom hohen Interesse an Nachrichten während der Corona-Pandemie profitieren Streaming-Angebote mit entsprechenden Inhalten. Die Online-Video-Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender wurden Anfang 2021 von deutlich mehr Personen genutzt als im Herbst 2020. Auch die Nutzung von Videos auf Nachrichtenportalen ist stark gestiegen. Dies sind Ergebnisse der Plattformstudie 2021-I. "Das gesteigerte Informationsinteresse treibt die Bewegtbildnutzung insgesamt", sagt Kerstin Niederauer-Kopf, Vorsitzende der Geschäftsführung der AGF Videoforschung.

Fast ein Drittel (30 Prozent) der für die Studie vom Marktforschungsinstitut Kantar im Auftrag der AGF Befragten gab während des Befragungszeitraums an, in den letzten vier Wochen Angebote öffentlich-rechtlicher Sender genutzt zu haben, die neben den Informationsinhalten im Befragungszeitraum auch erfolgreiche fiktionale Formate in den Mediatheken hatten. In der vorhergehenden Welle 2020-II waren es noch 23 Prozent. Entsprechend stieg auch die Nutzung der Angebote von Broadcastern insgesamt deutlich an und zwar von 29,5 Prozent auf 36 Prozent. Damit liegen diese Angebote in Summe erstmals über Netflix (32 Prozent).

Ähnlich kräftig ist der Anstieg bei Videos auf Nachrichtenportalen wie Bild.de und Spiegel.de, die verstärkt Videos einbauen. Diese nutzten 21,5 Prozent der Befragten (2020-II: 16,4 Prozent). "In den Zahlen spiegelt sich der Pandemie-Verlauf: Auf den ersten Lockdown im Frühjahr 2020 folgte ein fast schon ,normaler' Sommer mit nur wenig Einschränkungen im öffentlichen Leben. Der zweite Lockdown ab November 2020 war hingegen mit hohen Unsicherheiten und deutlichen Einschränkungen für den Handel, Schulen und die Gastronomie verbunden. Diese dauerten zudem wesentlich länger an als die Beschränkungen im Frühjahr 2020. Diese Situation hat sehr wahrscheinlich zu einem höheren Bewegtbild- und insbesondere auch Nachrichtenkonsum geführt", so Kerstin Niederauer-Kopf. __________________________________________________________________________________

Amazon Prime Video startet Aufholjagd
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Nachdem Netflix in den vorherigen beiden Wellen spürbar wachsen konnte, geht die Nutzung nun leicht um knapp einen Prozentpunkt auf 32,3 Prozent zurück. Dafür schaltet in der aktuellen Welle 2021-I Prime Video einen Gang hoch: 24 Prozent und damit fast jeder Vierte gab an, in den letzten vier Wochen Amazons Streaming-Dienst genutzt zu haben. Damit verkürzt sich der Abstand zu Netflix deutlich. Der Prime-Video-Zuwachs korrespondiert mit insgesamt steigenden Amazon-Prime-Kundenzahlen des Online-Händlers, der in den vergangenen Monaten vom Mangel an physischen Einkaufsmöglichkeiten profitiert hat. Zudem dürfte sich die stetige Ausweitung des Prime-Video-Angebots positiv in den Nutzungszahlen widerspiegeln.

Ebenfalls auf Wachstumskurs ist Disney+. Von den Befragten gaben 8,6 Prozent an, Disney+ in den letzten vier Wochen genutzt zu haben (2020-II: 6,6 Prozent). Insgesamt ist die Anzahl der Streaming-Angebote, die im Schnitt genutzt werden, von 1,3 auf 1,5 gestiegen.

Auch in der Nutzung in den letzten drei Monaten zeigt sich dieses Bild. Netflix ist auch in dieser Zeitspanne erstmals ohne Zugewinne (33,4 Prozent). Hingegen wuchsen Prime Video (25,3 Prozent), Disney+ (9,8 Prozent) und Dazn (3,6 Prozent). Erstmals in der Top 5 vertreten ist die Megathek Magenta TV mit 2,7 Prozent.
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Nutzung findet am Big Screen statt, YouTube überzeugt auf Smartphones.
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Der Anteil der Haushalte, die mindestens ein mit dem Internet verbundenes Fernsehgerät haben, ist auf 47 Prozent gestiegen (2020-II: 42 Prozent). "In den letzten drei Jahren hat sich der Anteil damit nahezu verdoppelt", sagt Kerstin Niederauer-Kopf.

Streaming-Angebote und Mediatheken werden dann auch gern auf dem großen Bildschirm genutzt, das gilt insbesondere für Angebote der TV-Sender: 64 Prozent der Befragten geben an, Online-Angebote der Broadcaster, insbesondere der breit distribuierten und frei verfügbaren öffentlich-rechtlichen Sender, gerne auf dem Big Screen zu sehen. Auch Netflix (76 Prozent), Prime Video (76 Prozent) und Disney+ (67) kommen auf eine hohe Nutzung am Smart-TV. Disney+ hat auch die höchste Nutzung auf Spielekonsolen (12 Prozent).

YouTube hingegen ist der Primus auf dem Smartphone. Während die Smart-TV-Nutzung bei 29 Prozent liegt, sind es am Smartphone 71 Prozent. YouTube liegt mit seinem Angebot damit auf diesem Device weit vor allen anderen Streaming-Angeboten. Auf ein ähnlich hohes Niveau kommen mit 71 Prozent jedoch auch Videos auf Nachrichtenportalen.
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Internetnutzung von Kindern weiter auf hohem Niveau
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Die Internetnutzung der Kinder im Alter von 3 bis 13 Jahren, die in der Welle 2020-II sprunghaft angestiegen ist, verharrt mit 76 Prozent auf hohem Niveau. Homeschooling und fehlende Freizeitaktivitäten spiegeln sich hier wider. Die Lockerungen und die Rückkehr zum Schulalltag haben erst nach der Befragung für die Welle 2021-I eingesetzt. "Es bleibt damit weiterhin spannend, ob es sich hier um eine pandemiebedingte kurzfristige Veränderung handelt, oder ob sich die Internetnutzung von Kindern und Pre-Teens dauerhaft auf diesem hohen Niveau einpendeln wird", so Niederauer-Kopf.

Die Befragung zur Plattformstudie dient der AGF zur Ergänzung ihrer Messung. Dafür erhebt Kantar zwei Mal jährlich in computergestützten persönlichen Interviews (CAPI) die Bewegtbild- und Mediennutzung der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren in TV-Haushalten.
.Institute for Competitive Intelligence

„Fundamental Certificate“ in Competitive Intelligence für 7.000 Euro

30. August – 24. September, FCCI – Fundamental Certificate in Competitive Intelligence - Praxisbewährte Methoden für Markt- und Wettbewerbsanalysten - Teilnahmegebühr: 6795 EUR. Die Bewerbungsunterlagen erhalten Sie hier: https://www.competitive-intelligence.com/Bewerbung?CP_select=Fundamental%20Certificate%20in%20Competitive%20Intelligence%20-%20FCCI&CP01=yes

Das FCCI-Zertifikat umfasst die benötigten Konzepte und Vorgehensweisen der professionellen Markt- und Wettbewerbsbeobachtung. Erfahrene Referenten vermitteln praxisbewährte Verfahren für Planung, Erhebung, Analyse und Berichterstattung von Competitive/Market Intelligence Projekten. FCCI-Absolventen können effizient und selbständig herausfordernde Intelligence Aufgaben lösen.

Neben den 10 Unterrichtstagen sind umfangreiche betreute Ausarbeitungen Teil des Zertifikats. Jeder Workshop aus diesem Zertifikat kan auch als einzel Workshop gebucht werden:

Tage 1/2: Basisworkshop Markt- und Wettbewerbsanalyse (ICI-1)
Tag 3: Effizienz-Training für professionelle Marktrecherche und -Analyse (ICI-2)
Tag 4: Reporting und Kommunikation für Markt- und Wettbewerbsbeobachtung (ICI-3)
Tag 5: Internetrecherchen und OSINT (Open Source Intelligence) für Competitive / Market Intelligence (ICI-4)
Tage 6/7: Dynamische Gesprächs- und Elicitationtechniken (Human Intelligence) für Competitive / Market Intelligence Professionals (ICI-5)
Tage 8/9: Grundlegende Verfahren zur Markt- und Wettbewerbsanalyse (Competitive / Market Intelligence) (ICI-6)
Tag 10: Abschlussprojekt Markt- und Wettbewerbsanalyse (ICI-7)

Mehr Information: https://www.competitive-intelligence.com/fundamental-certificate-incompetitive-intelligence-fcci/ici/zertifikate/fundamental-certificate-in-competitive-intelligence-fcci

KI in der Musikindustrie

Zwischen Spielerei und Branchenrevolution

· Von Empfehlungen über Marketing bis zur Komposition: Das Potenzial von künstlicher Intelligenz für die
Musikindustrie ist groß und vielfältig.
· Kritiker befürchten, dass Algorithmen den Trend zu Mainstream-Musik verstärken könnten.
· KI braucht Daten, doch viele Konsumenten haben Bedenken ihre Nutzungsdaten zu teilen. Die
Musikindustrie braucht vertrauensfördernde Datenschutzkonzepte.


(Deloitte) Die Anwendungsfelder von Künstlicher Intelligenz (KI) ziehen sich längst durch alle möglichen Branchen. Aber wie gut passen Maschinelles Lernen, Natural Language Processing, Deep Learning und Musik, die eng verknüpft ist mit zutiefst menschlichen Eigenschaften wie Kreativität und Emotionalität, zusammen? „Fakt ist, KI ist schon längst in der Musikbranche angekommen: Wer Musikstreamingdienste nutzt, ist schon heute vertraut mit Song-Empfehlungen, die ein Algorithmus ausgesucht hat. Doch das Potenzial der Technologie ist überraschend vielfältig“, erklärt Ralf Esser, Leiter Industry Insights bei Deloitte. „In unserem aktuellen Sector Briefing haben wir uns das Thema genauer angeschaut und Anwendungsfelder sowie entscheidende Erfolgsfaktoren für künstliche Intelligenz in der Musikindustrie identifiziert.“

Die relevanten Anwendungsfelder von KI in der Musikindustrie lassen sich in drei Kategorien einteilen:

1. Komposition und Produktion. Schon heute nutzen Künstler KI auch im Kreativprozess, beispielsweise können „virtuelle Musiker“ mit Hilfe von Deep Learning selbstständig Musik erzeugen. Spannende Möglichkeiten bietet KI auch im Bereich der „adaptiven Musik“, also Musik, die sich dem jeweiligen Kontext anpasst. So verändert sich beispielsweise der Soundtrack eines Games abhängig von Verhalten und Gesundheit der Spielfigur. Bei der Produktion kann intelligente Software, basierend auf Machine Learning, beispielsweise den Mastering-Prozess unterstützen.

2. Auffindbarkeit und Marketing. Neben der Erstellung von Playlisten und relevanten Musikempfehlungen beim Streaming kann KI auch Labels bei der Suche nach neuen Hits behilflich sein, indem die unzähligen Songs, die am Tag auf Online-Plattformen hochgeladen werden, nach bestimmten Charakteristika abgesucht werden.

3. Kommunikation und Journalismus. Wie teilweise heute bereits bei Finanznachrichten kann KI auch im Bereich Musikjournalismus Redakteure unterstützen, indem sie enorme Mengen an Informationen scannt und relevante Datenpunkte automatisch identifiziert und bereitstellt. Die so gewonnene Zeit können Redakteure dann für komplexere Recherchen nutzen.

Erfolgsfaktor Datenverfügbarkeit. Unverzichtbar für die Umsetzung von KI-Anwendungen ist die Verfügbarkeit relevanter Daten. Ausschlaggebend hierfür sind zwei Faktoren: das Regulierungsumfeld sowie die Aufgeschlossenheit von Mediennutzern, ihre Daten zur Verfügung zu stellen, damit die KI lernen kann. Laut dem aktuellen „Media Consumer Survey von Deloitte“ herrscht bei den deutschen Nutzern eher Zurückhaltung: Altersübergreifend sind 37% der Befragten bereit, für bessere Content-Empfehlungen ihre Daten zu teilen. Gleichzeitig bleibt der Anteil derer, die der Weitergabe grundsätzlich skeptisch gegenüberstehen, unverändert hoch. Dennoch ist die Bereitschaft zur Weitergabe von Daten in den vergangenen sechs Jahren signifikant und kontinuierlich gestiegen.

„Künstliche Intelligenz wird sich in den kommenden Jahren in der Musikindustrie weiter durchsetzen, denn viele Zweige der Branche können von der Technologie profitieren“, fasst Klaus Böhm, Leiter des Bereichs Media & Entertainment bei Deloitte, zusammen. „Wie in allen Kreativbranchen gilt es jedoch, KI-Lösungen mit Fingerspitzengefühl umzusetzen. Wichtig wird sein, dass vorhandene Bedenken nicht zu einer ausgeprägten Verweigerungshaltung oder rigiden Regulierungsschritten führen, die den Fortschritt blockieren. Denn die Musik hat schon immer stark von Veränderungen gelebt. KI reiht sich ein in die lange Tradition von Phonograph, Synthesizer und mp3. Zudem bleiben auch in Zeiten von Künstlicher Intelligenz menschliche Kreativität, Emotion und Bauchgefühl unerlässlich für die Musik.“

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