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Open Password - Freitag, den 19. November 2021

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1000 Ausgaben Open Password – 35 Jahre Password – Willi Bredemeier - Danke! – Michael Klems – Corona – Information Professionals – Mobilisierung der InfoPros – Autoren – Interviewpartner – Serviceagentur für Autoren - Debattenforum – ZB MED – Zukunft der Informationswissenschaft – Fake News – Informationskompetenz – Sabine Graumann – Elisabeth Simon – Stephan Holländer - Jasmin Schmitz – Bernd Jörs – Winfried Gödert – Erda Lapp - Helga Schwarz – Wolfgang G. Stock – Mechtild Stock – Violeta Trkulja - Katrin Weller – Isabella Peters – Dirk Lewandowski – Anbieter – GBI-Genios – Minesoft – Ann Chapman-Daniels – Jochen Lennhof - Enfant Terrible – Tania Estler-Ziegler – Berliner Arbeitskreis Information – Walther Umstätter – Elisabeth Simon – Veranstaltungen – Von Print zu Online

Forschungsdatenmanagement – Universität Hildesheim – Annette Strauch-Davey – Learnweb – Moodle – Persistente Identifikatoren – ORCID – Coffee Lectures – Zenodo – Holger Eichelberger – EASy-Producer – NFD14 Ing – Archetypen – Alex-Golo – Mobile Internetnutzung – Smartphone . Kommunikation – Wissensvermittlung – Hilfen im Alltag – Unterhaltung – Fitness – Geldbeutel – Corona - Mobile 360° Studie – Textnachrichten – E-Mails – Soziale Plattformen – Videocalls - WhatsApp – Kostenpflichtige Apps – Gaming-Apps – Gesundheit-Apps – Sport-Apps – Smart Home – Sprachassistenten Newsletter

I. Titel (1):
1000 Ausgaben Open Password: Nach fast 35 Jahren “Password” und “Open Password”
lieben Dank an Sie und an Euch alle! -
Von Willi Bredemeier

II. Titel (2):
1000 Ausgaben Open Password: Vom Enfant Terrible der Dokumentationsbranche
zum vertrauten Freund - Von Tania Estler-Ziegler


III. Forschungsdatenmanagement Hildesheim: FDM im Eigenstudium und für alle Fachbereiche

IV. Mobile Internetnutzung: Nichts geht mehr ohne mein Smartphone
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Schon wieder der 1. April? Bei Open Password gab´s auch sonst viel zu lachen:
Michael Klems (l.) und Willi Bredemeier (Bild aus dem Video Talk zu den Steilvorlagen 2017 - https://youtu.be/zVvPwDAYFcQ


1000 Ausgaben Open Password (1)

Nach fast 35 Jahren “Password”
und “Open Password”
lieben Dank an Sie und an Euch alle!

Von Willi Bredemeier

Lieber Leser von Open Password,

Hier kommt die 1000. Ausgabe von “Open Password”. Ich finde das einen guten Anlass, um innezuhalten und sich zu vergegenwärtigen, wie weit wir mit “Open Password” (und dem voraufgegangenen Password) gekommen sind. Und nach den Perspektiven zu fragen.

Zumal ein weiteres Jubiläum bevorsteht. Legte man “Password“ und “Open Password” zusammen, so ließe sich in wenigen Wochen der 35. Geburtstag von “(Open) Password” feiern. Denn die erste Ausgabe von Password erschien im Januar 1986. In Internet-Jahren – so viel Eigenlob darf aus gegebenem Anlass sein – ein fast unvorstellbarer Zeitraum.

Ursprünglich wollte ich ausschließlich bewährte Kooperationspartner um einen “Rückblick & Ausblick” bitten und auf eigene Worte verzichten. Mittlerweile sind die Beiträge hereingekommen und haben mich in eine enthusiastische Stimmung versetzt. Ja, ich bin verstanden worden, und ich habe einiges von dem, was ich mir für die Branche vorgenommen hatte, erreicht. Ein guter Grund, um diese Beiträge mit Ihnen zu teilen.

Und dennoch bedürfen die Beiträge meiner Partner einer Ergänzung. Vor allem anderen habe ich “Danke” zu sagen.
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Ohne Michael Klems wäre keine Ausgabe von “Open Password” erschienen.
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In den Beiträgen meiner Kooperationspartner ist nicht nur von Password, sondern häufig von mir als Person die Rede. Dabei wäre keine Ausgabe von Open Password erschienen, wenn nicht Michael Klems gewesen wäre. Michael hat nicht nur das technische System von Open Password eingerichtet, er war auch immer da, wenn es im technischen System hakte. Typischerweise lief das so ab: Kaum hatte ich mich aufgeregt, war der Schaden behoben. Michael hat auch die redaktionelle Konzeption von “Open Password” mitgestaltet, in vielen Gesprächen und mit vielen Beiträgen aus dem Alltag eines Information Professionals und zu seinen Perspektiven. Wenn der 1. April nahte, wurde es Zeit für einen Jux, und ich war der erste, der darüber lachen durfte. Die Leser von Open Password mögen sich erinnern, wie Michael schwer an Corona erkrankte und nach der Genesung über seine Erfahrungen mit dem Virus schrieb.

Eines haben wir allerdings in den bisherigen Jahren von “Open Password” auch gemeinsam nicht geschafft, nämlich die Information Professionals stärker zum Reden zu bringen und dafür zu sorgen, dass sie ihre Interessen besser vertreten. Immerhin gehen die “Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg”, eine Veranstaltung, an der wir beide mitgewirkt haben, mittlerweile ins zehnte Jahr. Und die “Mobilisierung” der Information Professionals steht weiterhin auf unserer “To-do”-Liste und, wer weiß, vielleicht haben wir 2022 eine bessere und warum nicht die entscheidende Idee.

Danke, Michael!
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Die Qualität von “Open Password” hängt von der Sachkunde, dem Engagement und dem “Herzblut” seiner Autoren und Interviewpartner ab.
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Was wäre “(Open) Password” ohne seine Autoren und ohne seine Interviewpartner? Das gilt für “(Open) Password” ganz besonders, da es anders als das Vorläuferorgan weniger nachrichten- und stärker debatten- und autorengetrieben ist. Man könnte auch vereinfachend sagen: “Open Password” ist das, was seine Interviewpartner und Autoren sagen und schreiben. Die Qualität ihrer Beiträge hängt von ihrer Sachkunde, ihrem Engagement und, obgleich man das im wissenschaftsnahen Raum kaum sagen darf, auch von ihrem “Herzblut” ab. Nicht zuletzt sehe ich mich als Service-Agentur meiner Autoren, die im Redigieren von Texten und in der Abstimmung mit den Autoren zur Qualität von “Open Password” beitragen mag.

Schon 1985 träumte ich davon, “Password” zu einem Debattenforum auszubauen, auf dem sich im argumentativen Streit um das bessere Argument neue Perspektiven eröffneten, die letztlich die Branche wenn nicht gleich die Welt besser machen würden. Mit “Open Password” bin ich meinen Wünschen nähergerückt, beispielsweise wenn es um die Mobilisierung der Branche zur Rettung der ZB MED, die Zukunft der Informationswissenschaft oder die Bekämpfung von Fake News über die Förderung von Informationskompetenz ging.

Um an dieser Stelle nur wenige meiner Autoren, die “Open Password” und “Password” besser gemacht haben, stellvertretend für andere namentlich zu nennen: Sabine Graumann von Graumann Consulting, mit der ich von der MSSTUDY bis zu den “Steilvorlagen” Marktforschung und Veranstaltungsorganisation betrieb und darüber schrieb – Elisabeth Simon vom Simon-Verlag für Bibliothekswissen, mit der ich eine Leistungsschau der deutschsprachigen Informationswissenschaft zusammentrug und exzellente Bibliotheken und exzellent gelöste bibliothekarische Aufgabenbereiche identifizierte – Stephan Holländer, der in den ersten Jahren viel für “Open Password” schrieb und das Geschehen in der Schweiz für uns transparent machte – Jasmin Schmitz von der ZB MED, mit der ich, bildlich gesprochen, von Veranstaltung zu Veranstaltung zog und auf deren Kompetenz und Zuverlässigkeit ich immer bauen konnte – Bernd Jörs und Winfried Gödert, die wiederholt weitgehende Reformvorschläge für die Informationswissenschaft unterbreiteten – Erda Lapp, die an der UB der Ruhr-Universität Bochum praktisch und in Beiträgen für “Open Password” zeigte, dass bibliothekarische Exzellenz möglich ist - Helga Schwarz, Bibliothekarin und Informationswissenschaftlerin in Berlin, die uns als Beobachterin der Szene immer wieder mit klugen Anmerkungen überrascht – und um an die alten Zeiten von “Password” zu erinnern, Wolfgang G. Stock und Mechtild Stock, die in “Password” eine Art “TÜV” für die zentralen Angebote der Informationsbranche einrichteten, später die bei Stock Promovierenden bei den Informationswissenschaften zu Düsseldorf: Violeta Trkulja. Katrin Weller. Isabella Peters. Dirk Lewandowski. Und noch einmal Jasmin Schmitz.

Vielen Dank, liebe Autoren, ob sie hier nun genannt wurden oder ungenannt blieben!
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Kaum ein Anbieter, mit dem ich nicht kooperiert, der mich nicht gefördert hätte.
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Es gibt kaum einen größeren Anbieter auf dem deutschen Informationsmarkt, mit dem ich in den letzten 35 Jahren nicht kooperiert und der mich nicht gefördert hätte. In meinem Wohnzimmer hängt das Bild, das mir GBI-Genios schenkte und zeigt, wie ich im VW-Bulli im prallen Sonnenschein zu neuen Ufern aufbreche. Dies scheint mir eine gelungene Metapher von meinem Wechsel von “Password” zu “Open access” und “Online Only” in “Open Password” zu sein.

Als weiteren Anbieter will ich hier nur stellvertretend für alle Minesoft (London) nennen. Ihren späteren CEO Ann Chapman-Daniels lernte ich im Dezember 1986 auf der Online Information in London kennen. Damit habe ich mit ihr länger zusammengearbeitet habe als mit jedem anderen Menschen in der Informationsbranche. Mit Jochen Lennhof von Minesoft Deutschland habe ich mich zusätzlich zur Berichterstattung für Open Password in einem anderen Projekt ganz außerhalb der Informationsbranche zusammengetan, indem ich ihn als Autoren für das von mir herausgegebene Buch “Bücher, die uns bewegten” gewann.
Vielen lieben Dank an Sie und an Euch alle!

Und meinen Lesern, schulde ich nicht vor allem ihnen Dank? Aber ja doch, selbstverständlich. Für Sie, für Dich machen wir das ja.

Tausend Grüße
Ihr und Euer Willi Bredemeier
Tania Estler-Ziegler

Tania Estler-Ziegler

1000 Ausgaben Open Password (2)

Vom Enfant Terrible der Dokumentationsbranche
zum vertrauten Freund

Lieber Willi,

es ist jetzt rund 22 Jahre her, dass ich während meiner Ausbildung zur "Wissenschaftlichen Dokumentarin" erstmals von einem Willi Bredemeier und von einer Fachzeitschrift namens "Password" hörte. Die Artikel in der Zeitschrift und die häufig kontrovers geführten Diskussionen über deren Inhalt machten mich sehr neugierig auf dieses "Enfant terrible" der Dokumentationsbranche.

Kennengelernt habe ich Dich dann aber erst 2014 bei den Vorbereitungen für eine gemeinsame Veranstaltung im Rahmen des Berliner Arbeitskreis Information (BAK). Bei unserem ersten Treffen, das in einer meiner Lieblingskneipen in der Yorkstraße in Berlin-Kreuzberg stattfand, war ich sehr aufgeregt. Aber es wurde daraus ein wunderbarer Abend, an dem wir zusammen mit Walther Umstätter und Elisabeth Simon die Veranstaltung planten und die Grundlage für eine Freundschaft legten, die bis heute anhält.

2016 wurde die Zeitschrift "Password" zur Online-Zeitschrift "Open Password". Eine Zeitschrift, die ich immer in der Hand hatte, plötzlich online, ob das funktioniert, dachte ich so bei mir. Das es funktioniert hat, sehen wir an der heutigen tausendsten Ausgabe, zu der ich Dir herzlich gratulieren möchte. Bei unserem nächsten Treffen müssen wir auf dieses Ereignis mit einem Glas Sekt anstoßen und unsere dritte gemeinsame Veranstaltung dabei planen.
Ich schätze, dass wir dann 2024 zusammen die tausendfünfhundertste Ausgabe der "Open Password" feiern und freue mich darauf.

Deine Tania Estler-Ziegler, Berliner Arbeitskreis Information (BAK)



Lesen Sie in der kommenden Folge: Sich neu erfunden und jung geblieben – Zu groß der Tatendrang, zu spitz die Feder / Abermals die Stimme der Branche geworden – Wide-range reporting from the information industry – Hartnäckig die Entwicklungen in der Branche hinterfragt – All diesen Content dreimal in der Woche, wie kriegt man das hin?
Newsletter Forschungsdatenmanagement Hildesheim

FDM im Eigenstudium
und für alle Fachbereiche


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe FDM-Begeisterte!

Im Learnweb der SUH wird ab dem Wintersemester 2021/22 ein Kurs zum Forschungsdatenmanagement (FDM) angeboten, für den sich Studierende, Forschende und Mitarbeitende der Universität - zu jeder Zeit, ortsunabhängig - einschreiben können:https://hdl.handle.net/21.11101/0000-0007-F0A2-2

Hier haben sich bisher über 155 Forscher eingeschrieben. Auch Sie können es gerne jederzeit tun, falls noch nicht geschehen. Ich erinnere in diesem Newsletter hiermit gerne noch einmal daran. Einzelne Module zum FDM lassen sich sehr schön im Learnweb bearbeiten. Unser Kollege Jan-Timo Zimmermann hat dabei bestmöglich bei der technischen Umsetzung unterstützt. Mit dem Kurs im Eigenstudium können sich die Teilnehmenden der SUH einen soliden Überblick zum Umgang mit Forschungsdaten entlang des gesamten Datenlebenszyklus verschaffen und können in Moodle jederzeit Fragen stellen.

Der Kurs behandelt Themen von der Projektplanung an, zur Erhebung, Analyse, Speicherung und Nachnutzung durch Zugang. Innerhalb des Moduls “Persistente Identifikatoren” erfahren Sie beispielsweise, wie Sie ihre Datenpublikation eindeutig identifizierbar und dauerhaft auffindbar machen. Außerdem wird Ihnen der persistente Identifikator ORCID für Personen vorgestellt. Im Wintersemester haben wir bisher zwei Coffee Lectures mit jeweils ca. 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt.Die Folien (als Ergebnissicherung - mit DOI natürlich - finden Sie auf Zenodo unter dieser Collection URL: Collection URL:https://zenodo.org/communities/coffeelectures_fdm_hildesheim/

Am Mittwoch, den 24. November 2021, wird Dr. rer. nat. Holger Eichelberger, Institut für Informatik, Abteilung Software Systems Engineering (SSE) der Stiftung Universität Hildesheim, über den Einsatz von EASy-Producer in derIIP-Ecosphere sprechen: https://www.forschungsdaten.info/kalender-index/kalender-anzeige/2021/11/24/event/42186-Coffee-Lectures-Der-Eins/tx_cal_phpicalendar/ IIP-Ecosphere – Next Level Ecosphere for Intelligent Industrial Productionhttps://sse.uni-hildesheim.de/forschung/projekte/iip-ecosphere/ Es wird dabei konkret um sein Forschungsprojekt sowie um sein Forschungsdatenmanagement gehen.

Dazu werden auch Interessierte und Experten des NFDI4Ing-Konsortiums teilnehmen: https://nfdi4ing.de/ NFDI4Ing hat in einem deutschlandweiten Bottom-up-Prozessstrukturgebende Elemente eingeführt, die für Klassen von iFDM-Problemstellungen stehen, die sogenannten Archetypen. Archetypen decken spezifische, datengenerierende Ingenieurstätigkeiten ab, z.B. „der Ingenieur, der ein System mit Hilfe maßgeschneiderter Werkzeuge untersucht“ oder „der Ingenieur, der autodidaktisch Software entwickelt“ oder „der Ingenieur, der Felddaten erhebt und mit ihnen arbeitet“. Für jeden dieser ingenieurspezifischen Archetypen, betitelt Alex – Golo, entwickelt das Konsortium NFDI4Ing Lösungen.

Gerade auch Use Cases der SUH sind für Forschende und Forschungssupport (in Bibliotheken!) FÄCHERÜBERGREIFEND / INTERDISZIPLINÄR sehr interessant und wichtig zur Orientierung und zur Weiterentwicklung der nötigen Infrastrukturen.Deshalb sind hier die Institute ALLER FACHBEREICHE WIEDER herzlich eingeladen.

Mit guten Grüßen im November,Annette Strauch-Davey, UB Uni Hildesheim



Mobile Internetnutzung

Nichts geht mehr ohne mein Smartphone

  • Smartphone-Nutzung ist ungebrochen hoch, Bildschirmzeit steigt vor allem in der jüngeren Zielgruppe an
  • Das Smartphone ist der bevorzugte Kommunikationskanal und gleichzeitig Wissensvermittler, Alltagshelfer, Unterhaltungskünstler, Fitness Partner und Geldbeutel
(Add Alliance) Die mobile Internetnutzung ist durch die Corona-Pandemie weiter fortgeschritten - vor allem beim Einsatz des Smartphones. Eine Schlussfolgerung der aktuellen "Mobile 360° Studie" der Ad Alliance. 96 Prozent der Nutzer greifen mehrmals täglich nach ihrem Smartphone, und vor allem in der jungen Zielgruppe der bis zu 29-Jährigen (35%) hat sich die Bildschirmzeit auf mehr als fünf Stunden am Tag gesteigert.
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Brückenschlag zur vielfältigen Kommunikation
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Die Form alltäglicher Gespräche ist um einiges vielfältiger geworden – zusätzlich zu dem Schreiben von Textnachrichten (82%) und E-Mails (72%) sowie dem Telefonieren (45%) sind Soziale Plattformen (48%) und Videocalls (22%) beliebter geworden. Das Smartphone ist das Mittel zur Herstellung des gemeinschaftlichen Gefühls.

80 Prozent der Männer und 63 Prozent der Frauen sind nicht bereit, 1000 Euro und mehr für ein Smartphone auszugeben. Dabei umfasst die durchschnittliche Lebensdauer eines Smartphones 3,4 Jahre. 62% ziehen bei einem Neukauf die gleiche Marke vor.

Der Endgeräte-Liebling ist vor allem in der pandemischen Phase ein wichtiges Bindeglied, um Beziehungen aufrechtzuerhalten. Kommunikation (84%) sowie Nachrichten und Informationen (83%) sind die Hauptfunktionen, immerhin 26% nutzen die Möglichkeiten der Videotelefonie. Nach WhatsApp werden der Facebook Messenger (41%), Telegram (22%) sowie Signal (24%) am meisten genutzt. Letzteres hat den größten Zuwachs (+16 Prozentpunkte) zu verzeichnen, während der Facebook-Messenger sechs Prozentpunkte verloren hat.
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Kontaktlos, aber nicht abgeschnitten
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Das eigene Zuhause ist gleichzeitig zum Büro, Kinosaal, Fitnessstudio, Shoppingcenter, Restaurant und zur Spielhalle geworden und das Smartphone nimmt die Rolle eines Informations- und Wissensvermittlers, Entertainers, Fitnesspartners, Spielgerätes oder auch als Geldbeutel ein. Entsprechend rasant ist die Zunahme an kostenpflichtigen Apps: 42 Prozent (+30 Prozentpunkte) geben an, solche auf ihrem Smartphone zu haben. Vor allem dann, wenn sie einen wichtigen Nutzen haben (75%), ist man bereit, dafür zu zahlen. Die eine oder andere Entwicklung wurde sicherlich durch die Pandemie befeuert - wie beispielsweise der Aufstieg von Gaming- und Gesundheits-Apps. 47% gaben an, einen Schrittzähler auf ihrem Smartphone integriert zu haben. 33 Prozent haben die App ihrer Krankenkasse auf dem Mobiltelefon, 26 Prozent eine Sport- und Workout-App.

Zusätzlich zu den Shopping- und Lieferdienst-Apps gewinnen Apps an Bedeutung, die den Weg in die digitale und kontaktlose Zahlungswelt vereinfachen. 24% nutzen im stationären Handel die Möglichkeit der mobilen Bezahlung. PayPal (52%) ist vor Apple Pay (45%) die beliebteste Art der mobilen Zahlung, mit deutlichem Abstand folgen Google Pay und Payback Pay (21%).
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Deutschland im smarten Daheim noch nicht angekommen
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Aktuell nutzen 26% smarte Komponenten in den eigenen vier Wänden oder könnten sich vorstellen, dies in den kommenden sechs Monaten zu tun. 33 Prozent geben an, sich vorstellen zu können, ihren Haushalt zukünftig mehr zu vernetzen. 51% möchten ihren Sprachassistenten nicht missen, 41 % steuern darüber verschiedene Geräte im eigenen Haushalt und 37 % empfinden sie als Erleichterung in ihrem Leben (37%).
Das Smartphone ist bereits Entertainmentplattform für jede Lebenslage, ultimative Informationsquelle und hat das Potenzial und die Technologie für das Smart Home.
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