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Open Password - Montag, den 11. Oktober 2021

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Fachinformationsverlage – Nobelpreise – Thieme – Chemie – Benjamin List – David McMillan – SYNLETT – Katalysatoren – Organocatalysis

Wissenschaftliche Spezialbibliotheken – Sebastian Nix – Digitalisierung – Corona-Pandemie – Open Science – Inhaltliche Kuratierung – Semantisches Wissensnetz – Langfristige Verfügbarkeit – Max-Planck-Institut für Bildungsforschung – Bibliothek und wissenschaftliche Information – Interdisziplinäre Projekte – Literaturversorgung – Open-Access-Services – Literaturrecherchen – Große Datenmengen – Kollaboratives Arbeiten – Strategieprozess – Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität – Psychologen – Neurowissenschaftler – Historiker – Google Scholar – Wikipedia – OPAC – Finanzierung, Beratung, Lizenzierung – Pflege von Profilen – Bibliothek als Ort – School of Design Thinking – Hasso-Plattner-Institut

China – Edtech Companies – Suzy Home – In-home Usage Testing Solution – Experian – United for Financial Health – Vulnerable Communities – COVID-19 – Springer Nature – protocols.io – Elsevier – Scopus – SSRN Preprints – ADR Data Cloud – Konsortium der Sächsischen Hochschulbibliotheken – Taylor & Francis – OA Books Deal – GigXR – HoloHuman 3D – Brave – Video Conferencing Tool – Illegal Websites – Bloomberg – BQuant Enterprises – Open Research Publishing Platform – Culture Amp – Employee Experience – Wolters Kluwer – Best Care Everwhere – Refinitiv – Wealth Practice 360 – Deutsche Börse – Post Trade Platform - Outsell

I.
Fachinformationsverlage: Nobel Prize in Chemistry 2021 for editor and authors of Thieme Chemistry

II. Titelgeschichte
Wissenschaftliche Spezialbibliotheken: Wohin geht die Reise? - Werkstattbericht über Veränderungen in einer mittelgroßen Spezialbibliothek - Von Sebastian Nix

III. International News

Fachinformationsverlage

Nobel Prize in Chemistry 2021
for editor and authors of Thieme Chemistry

(Thieme) This year’s Nobel Prize in Chemistry goes to Benjamin List, Germany, and David MacMillan, USA, for the development of asymmetric organocatalysis. In 2013, Benjamin List published a two-volume work on this topic with Thieme. As Editor-in-Chief of the journal SYNLETT of Thieme Chemistry, he has been largely responsible for its content since 2015. Furthermore, he has been an active member of the editorial board of the journal SYNFACTS since 2006. David MacMillan is the author of several chapters in Science of Synthesis, Thieme's digital reference work for organic synthetic chemistry. For SYNLETT, he authored the paper ”Strategies to Bypass the Taxol Problem.” In 2006, he received the Thieme IUPAC Prize.

Catalysts are substances that enable and accelerate chemical reactions but are not consumed in the reaction process itself. Therefore, catalysts are fundamental tools for chemists in research and industry. For a long time, only two types of catalysts were known: metal complexes and enzymes. In 2000, Benjamin List and David MacMillan independently developed a third possibility: The so-called asymmetric organocatalysis. For this achievement, both scientists have now been awarded the Nobel Prize in Chemistry 2021, which is endowed with a total of around 980,000 Euros.

Wissenschaftliche Spezialbibliotheken

Wohin geht die Reise?

Werkstattbericht über Veränderungen
in einer mittelgroßen Spezialbibliothek[1]

Von Sebastian Nix



[1] Der vorliegende Beitrag basiert auf einem Vortrag des Autors im Rahmen der 38. ASpB-Fachtagung am 15. September 2021.
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Sebastian Nix

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Herausforderungen durch digitalen und institutionellen Wandel
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Dass Digitalisierung umwälzende Veränderungen in allen Lebensbereichen mit sich bringt, dürfte mittlerweile unstrittig sein. Mit einem kleinen Smartphone können wir heute Bankgeschäfte tätigen, bezahlen, von überall das Licht in unserer Wohnung ein- und ausschalten, navigieren, E-Books lesen, Einkäufe erledigen, Videos schauen, Reisen buchen und unendlich viel mehr. Für all diese Aktivitäten hätte es noch vor wenigen Jahren zeitintensiver „analoger Aktivitäten“ bedurft. Digitalisierungsprozesse haben längst auch die Wissenschaft erreicht: Forschende rezipieren heute viele Inhalte digital, Forschungsergebnisse liegen ebenso als digitale Daten vor, das wissenschaftliche Publizieren selbst ist mittlerweile ein digitaler Prozess, und auch Kollaboration wird über Online-Plattformen organisiert. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung nochmals beschleunigt.

Wissenschaftliche Spezialbibliotheken müssen vor diesem Hintergrund einen Weg finden, ihre Dienstleistungsangebote stetig an diesen Wandel anzupassen. Der Kern ihres jahrhundertealten Geschäftsmodells – die Beschaffung, Erschließung, Bereitstellung, mitunter auch die langfristige Archivierung von analogen Inhalten – hat in vielen Disziplinen an Bedeutung verloren oder sich wenigstens stark verändert. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Trend zu „Open Science“ auswirken wird. Dieser könnte ja perspektivisch dazu führen, dass die Beschaffung von kostenpflichtigen Inhalten für die wissenschaftliche Nutzung irgendwann als bibliothekarische Aktivität nahezu bedeutungslos wird.

Das heißt nicht, dass es dann nicht ganz andere Aufgaben gäbe, die künftig begleitend zum Forschungsprozess mit fachlicher Expertise wahrzunehmen wären. Zum Beispiel die Entwicklung von Techniken zur inhaltlichen Kuratierung wissenschaftlicher Inhalte in einem semantischen Wissensnetz, dessen Elemente für Mensch und Maschine gleichermaßen verständlich sind; die Gewährleistung der langfristigen Verfügbarkeit auch digitaler Daten; der Betrieb von Plattformen zur Bereitstellung wissenschaftlicher Inhalte; die professionelle Verwaltung von Mitteln für die offene Bereitstellung von Inhalten auf kommerziellen Plattformen; usw.

Gleichwohl stellt der digitale Wandel gerade kleinere Spezialbibliotheken vor große Herausforderungen. Denn sie müssen diesen Wandel im Spagat zwischen dem ja immer noch bedeutsamen „traditionellen Bibliotheksgeschäft“ und den eben nur skizzierten neuen Anforderungen bewältigen – und dies zumeist mit begrenzten personellen Ressourcen und Sachmitteln. Hinzu kommt, dass die neuen Aufgaben auch den Mitarbeitenden neue Kompetenzen abverlangen, die erst erworben werden wollen. Das wiederum kostet Zeit, die für anderes nicht zur Verfügung steht, und erfordert mitunter auch die Überwindung innerer und äußerer Widerstände.

Nicht zu vergessen, dass Spezialbibliotheken immer auch fachwissenschaftliche Veränderungen im Blick haben müssen, gerade dann, wenn sie mit ihren Services eine spezifische institutionelle Klientel zu bedienen haben.

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Der Kontext unserer spezialbibliothekarischen Arbeit:
Das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
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Vor dieser doppelten Herausforderung – Bewältigung der Auswirkungen des digitalen Wandels im Allgemeinen und des veränderten fachwissenschaftlich-institutionellen Umfelds im Besonderen – steht auch das Team der Bibliothek und wissenschaftlichen Information am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPIB). Dieses 1963 gegründete Forschungsinstitut befasst sich seit über fünf Jahrzehnten mit Prozessen menschlicher Bildung und Entwicklung, hat dabei aber so manche „disziplinäre Häutung“ erfahren: Standen in der Anfangsphase noch ganz konkret Ansätze zur Verbesserung von Unterrichtsmodellen im Blickpunkt, so weitete sich die Perspektive bald auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen des Bildungssystems aus. Später gerieten auch Fragen des Wechselspiels zwischen Umwelt und kognitiven Entwicklungsprozessen über die menschliche Lebensspanne in den Blickpunkt, flankiert von einem Interesse an emotionalen Regimes, Codes und Lexika verschiedener Gesellschaften. Heute beschäftigt sich das Institut zudem mit der Interaktion von Mensch und Maschine oder allgemeiner mit den gesellschaftlichen Herausforderungen der Digitalisierung.

Entsprechend vielfältig waren und sind die Disziplinen und Methoden, mit denen diese Themen wissenschaftlich bearbeitet werden. Heute arbeiten am MPIB rund hundert Wissenschaftler*innen mehrerer Fachrichtungen – wie beispielsweise Psychologie, Soziologie, Geschichtswissenschaft, Computer- und Informationswissenschaft sowie Ökonomie – in interdisziplinären Projekten zusammen. Sie untersuchen beispielsweise, welche Rolle soziale und kognitive Faktoren bei der Entscheidungsfindung und beim Lernen spielen, wie sich Gefühle im historischen Kontext verändert haben und die Geschichte bis ins Heute prägen, wie Menschen möglichst lange geistig fit bleiben, welche Auswirkungen die Umwelt auf Gehirn, Verhalten und psychische Gesundheit hat oder welche gesellschaftlichen Herausforderungen die Digitalisierung mit sich bringt. Dabei reicht das Methodenspektrum von der geschichtswissenschaftlichen Quellenforschung über sozialwissenschaftliche Methoden wie quantitative Befragungen und systematische Verhaltensbeobachtungen in realen und virtuellen Umgebungen bis hin zur Anwendung bildgebender Verfahren wie der Magnetresonanztomographie.
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Die Bibliothek und wissenschaftliche Information am MPIB
im Spannungsfeld zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
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Entsprechend vielfältig und auch herausfordernd sind die Bedarfe, welche die Bibliothek und wissenschaftliche Information mit ihren derzeit 15 Mitarbeitenden (einschließlich nicht rein projektbezogen beschäftigter studentischer/wissenschaftlicher Hilfskräfte) – die Mehrheit davon in Teilzeit – als zentrale Infrastruktureinheit zur Erbringung informationsbasierter, forschungsunterstützender Services ab MPIB zu befriedigen hat.

Das Spektrum beginnt mit der „klassischen“ Versorgung mit gedruckter Literatur. Das ist für die Historiker*innen am MPIB nach wie vor ein sehr wichtiges Thema, das seinen Ausdruck unter anderem in einem jährlichen Zuwachs von immerhin noch rund 1.000 zumeist auf Nutzer*innenwunsch erworbenen, gedruckten Medieneinheiten sowie 1.500 bis 2.000 Fernleih- und Dokumentenlieferungen findet. Das Spektrum dann reicht weiter über verschiedenste Open-Access-Services und thematische Literaturrecherchen bis hin zum systematischen Management der großen Datenmengen, die im Rahmen der vielfältigen empirischen Forschung anfallen.

Auch die Weiterentwicklung des Bibliothek als Ort des kollaborativen Arbeitens ist eine große Herausforderung. Das in den 1970er Jahren – das Hauptgebäude des Instituts wurde zwischen 1971 und 1973 errichtet – noch funktionierende Konzept einer Bibliothek mit geschlossenem Magazin und jeweils einem großzügig bemessenen Katalograum und Zeitschriftenlesesaal hat sich längst überholt und bedarf einer grundlegende Überarbeitung, um die Bibliothek als Ort auch unabhängig von den dort vorhandenen bzw. benutzbaren Medienbeständen attraktiv zu halten.
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Strategieentwicklung für die Bibliothek und wissenschaftliche Information –
Der Strategieprozess
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Um sinnvolle Schwerpunkte zu setzen, wichtige Handlungsfelder zu identifizieren und Sach- und Personalmittel auf mittlere Sicht optimal einzusetzen, hat sich das Team der Bibliothek und wissenschaftlichen Information 2018 auf den Weg begeben, seine Arbeitsschwerpunkte auf der Basis der Erwartungen der Nutzer*innen und der absehbaren strukturellen Veränderungen für die Zeit bis 2023 systematischer strategisch zu planen.
Ein bedeutsamer Baustein dieses Prozesses war eine im Sommer 2018 in Kooperation mit dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführte, quantitative, allerdings in einem statistischen Sinn streng genommen nicht repräsentative Nutzer*innenbefragung (Masterarbeit). Mit Blick auf die Forschenden erbrachte diese Befragung die folgenden zentralen Ergebnisse:

  • Psycholog*innen und Neurowissenschaftler*innen sind besonders an E-Ressourcen (vor allem Journals) interessiert, während Historiker*innen am ehesten Nutzer*innen von Büchern und „büchernahen“ Services (z.B. Fernleihe, Anschaffungsvorschläge) sind, ohne jedoch uneingeschränkt mit dem Buchbestand zufrieden zu sein.
  • Als Suchinstrumente werden bevorzugt Google (Scholar) und Wikipedia, aber auch der OPAC genutzt.
  • Bestimmte Serviceangebote (z.B. Bibliometrie-Dienste) sind nur wenig bekannt.
  • Fachübergreifend besteht großes Interesse an – zum Zeitpunkt der Befragung noch nicht bzw. nur rudimentär angebotenen – Services wie der Finanzierung von Open-Access-Publikationen (insbesondere auch: Open-Access-Büchern), der Beratung zu rechtlichen Fragen des Publizierens, der Lizenzierung externer Forschungsdatenbestände, dem Nachweis von hausintern generierten Forschungsdaten, der Unterstützung bei der Pflege von Profilen in wissenschaftlichen sozialen Netzwerken und auch der Aufwertung der Bibliothek als Ort für unterschiedlichste Arbeitsszenarien (Stillarbeit, Arbeitsplätze für Gäste, Teamarbeit).
Zusätzlich zu der Befragung besuchte das Team verschiedenste Informationseinrichtungen in Berlin und Potsdam, um sich über deren Services beispielsweise zum Open-Access-Publizieren, zum Forschungsdatenmanagement und zum digitalen Publizieren zu informieren. Zudem gaben Forschende aus mehreren Forschungseinheiten Einblick in ihren Forschungsprozess und ihre Forschungsmethoden.

Um insbesondere die Bedarfe der Nutzer*innen mit Blick auf eine – auch kostenmäßig absehbar aufwändige – bauliche Umgestaltung der Bibliothek zur Erfüllung neuer Funktionen noch besser einschätzen zu können, wurde Ende 2018/2019 ein Design-Think-Projekt in Kooperation mit der School of Design Thinking des Hasso-Plattner-Instituts an der Universität Potsdam durchgeführt.

Die Erkenntnisse aus all diesen Aktivitäten wurden dann, begleitet durch ein externes Coaching, Ende Februar 2019 in einem zweitägigen, teaminternen Strategieworkshop zu einem strategischen Handlungsprogramm für die Jahre 2019 bis 2023 verdichtet. Dieses wurde Anfang Oktober 2019 auch formell von der Leitung des MPIB verabschiedet.

Lesen Sie in der abschließen Folge: Die Service-Entwicklungen seit 2018 – Erfolgsbedingungen für den Veränderungsprozess und „Lessons Learned“

International News


Chinese Edtech Companies Trim Headcount and Develop New Business Verticals After Intense Clampdown

Now that edtech companies and after-school tutoring services must operate on a not-for-profit basis, and be registered as nonprofit entities if they host classes that cover the nation’s core curriculum, edtech providers are opting to offer extracurricular courses, professional training, and classes for university students.

Suzy Launches Suzy Home for In-Home Usage Testing

Suzy announced the launch of Suzy Home, an in-home usage testing solution that enables consumers to physically test products and provide feedback to brands. Enterprise companies will now be able to leverage Suzy’s proprietary audience and its qualitative and quantitative analysis capabilities to deliver insights from consumers’ hands-on experiences.

Experian Launches United for Financial Health Initiative to Help Communities Most Impacted by COVID-19 Across Asia Pacific

Experian has launched United for Financial Health to help drive financial inclusion for the most vulnerable communities impacted by COVID-19 in Asia Pacific. This global corporate social responsibility initiative will see Experian working with non-profit organisations worldwide to provide tools and resources to educate and uplift consumers, while protecting them from fraud and identity theft.

Springer Nature and protocols.io Partner to Better Understand Open Research Practices

Springer Nature is launching a pilot with protocols.io to better understand how protocols are used by researchers in the lab. The pilot will explore how improving the discoverability of protocols and how they are used and reused in experiments, will help to better support researchers and advance open science and research.

Elsevier’s Scopus Expands to Include SSRN Preprints

Elsevier announces that preprints from SSRN, its early stage research and preprint platform, are now available through Scopus, Elsevier’s abstract and citation database. This follows preprints from arXiv, ChemRxiv, bioRxiv and medRxiv being indexed in Scopus earlier this year.

ADP DataCloud Introduces Diversity, Equity, and Inclusion Benchmarks to Help Companies Assess and Act on Gaps

As companies continue to increase their focus on improving diversity, equity, and inclusion in the workplace, there is a social and business imperative to affect meaningful change through impactful DEI programs. ADP will introduce DEI Benchmarks to its people analytics solution, ADP DataCloud.

Konsortium der sächsischen Hochschulbibliotheken and Taylor & Francis Group Sign OA Books Deal

Konsortium der sächsischen Hochschulbibliotheken has signed an open access books agreement with Taylor & Francis Group for twelve months. This OA books agreement will cover a broad range of titles across all subjects covered by Routledge, CRC Press and our other imprints in the humanities, social sciences and behavioral sciences.

GigXR and Elsevier Unveil Remote Features for HoloHuman 3D Immersive Anatomy App

GigXR, a global provider of extended reality solutions for instructor-led teaching and training, and Elsevier announced expanded immersive learning capabilities for HoloHuman, the reality anatomy application that empowers instructors in providing students with ultra-realistic holographic learning environments.

Brave’s Non-Tracking, Browser-Based Video Conferencing Tool Is out of Beta

Brave has launched a non-tracking video conferencing add-on out of beta — letting all users make and receive video calls straight from their browser. The tool, called Brave Talk, has been in beta testing since May last year. Now it’s been made open access — with Brave making a pitch to internet users of “privacy-focused” video conferencing.

Educational Publishers Obtain Preliminary Injunction Against 60 Illegal Websites that Use Online Ads to Sell Pirated Content

Macmillan Learning, Cengage Group, Elsevier, McGraw Hill and Pearson, have obtained a Preliminary Injunction from the United States District Court for the Southern District of New York against 60 websites that sell illegal, unlicensed copies of eBooks.

Bloomberg’s BQuant Enterprise Accelerates Financial Services Firms’ Time to Market for Generating Quantitative Investment Strategies

Bloomberg introduced BQuant Enterprise, a public/private-cloud-based analytics platform for quantitative analysts and data scientists in the financial markets. This solution accelerates financial services firms’ ability to compete more aggressively by incorporating quantitative approaches to all aspects of their investment processes.

Taylor & Francis Launches Its First Open Research Publishing Platform with F1000

Taylor & Francis will launch its first Open Research Publishing platform for the Materials Science community, utilizing the publishing model, technology and knowledge pioneered by their open research publishing partner F1000, which they acquired in 2020.

Culture Amp Launches New Product Capabilities to Help Organizations Reimagine Their Employee Experience and Retain Their Best People

Culture Amp is launching new capabilities to help organizations retain their best employees by reimagining their employee experience through increased transparency and additional coaching opportunities.

Wolters Kluwer Targets Health Equity with Best Care Everywhere

Wolters Kluwer, Health announced the launch of Best Care Everywhere, a mission-driven movement to build and strengthen health equity globally. Wolters Kluwer is committed to the belief that all people—everywhere—should receive the best care possible.

Refinitiv Launches Wealth Practice 360 Providing Wealth Management Firms and Advisors with an Integrated View of Their Book of Business

Refinitiv announces the launch of Wealth Practice 360, a solution designed to provide an efficient workflow and better insights on demand for wealth advisors. Wealth Practice 360 uses a set of services that aggregate client information from multiple sources to deliver a 360 view of an advisor’s book of business.

Deutsche Börse Launches Next-Generation Digital Post-Trade Platform

Deutsche Börse plans to launch a regulatory compliant, fully digital post-trade platform called D7, anchored in the recently introduced German digital securities law framework. The new cloud-backed and DLT-ready D7 platform will enable market participants to digitise their financial products.

Source: Outsell

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