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Open Password - Montag, den 20. September 2021

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Bürgerwissenschaft - Citizen-Science-Strategie 2020 für Deutschland - Citizen-Science-Strategie 2030 für Deutschland - Martin Munke – Open Science – Bürger schaffen Wissen – Medizin und Gesundheit – Künstliche Intelligenz und Gesundheit – Archive, Bibliotheken, Museen und Wissenschaftsläden (ABMW) – Transfereinrichtungen – Wissenschaftliche Bibliotheken – Öffentliche Bibliotheken – Thekla Klutig – Sächsisches Staatsarchiv – Anke Valentin – Wissenschaftsladen Bonn – Silke Voigt-Heucke – Museum für Naturkunde – Forschungscommunities – Digitalisierung – Aus- und Weiterbildung - Konsultationsprozess - Verband Privater Medien – Radio – UKW – ma 2021 Audio – Marco Meier – UKW – Radio in der Flutkatastrophe AIP Publishing – TIB – YouGov – Teen Profiles – Creditinfo – SME Blended Scorecard – Kenya – Adobe – Adobe Analytics – Adobe Education Exchange – Bloomberg – Probability of Default – EDP Sciences – Name Change Policy – Diversity – EBSCO – Art Magazines – Dutch Publishers – Copyright Negotiations – Outsell – Forschungsdatenmanagement – Österreich - Tereza Kalová - FAIR Data Austria Teams



Bürgerwissenschaft

An Bibliotheken und mit Bibliotheken
im Weißbuch „Citizen Science-Strategie 2030
für Deutschland“

Von Martin Munke
SLUB
Martin Munke



Als Teil der Open Science-Agenda hat sich das Themenfeld Citizen Science/Bürgerwissenschaft, die Einbindung von Freiwilligen und Ehrenamtlichen in verschiedene Phasen des Forschungsprozesses, in den letzten Jahren dynamisch entwickelt. Für Bibliotheken bieten sich hier Möglichkeiten, die Partizipation von Nutzenden auszubauen und sich selbst als Institutionen in einer sich verändernden Wissenschaftslandschaft neu zu verorten.[1] Allerdings haben die Wissenschaftlichen Bibliotheken in im DACH-Raum vergleichsweise spät damit begonnen, das Themenfeld strategisch zu erschließen, auch wenn sie darin praktisch längst unterwegs sind. Im 2016 veröffentlichen Grünbuch „Citizen-Science-Strategie 2020 für Deutschland“[2] zum Beispiel wurden sie ausdrücklich nur in einem Handlungsfeld erwähnt: dem „Aufbau von Strukturen für die Gewährleistung von Datenqualität und Datenmanagement“, mit der Rolle der „Integration und Unterstützung von bereits etablierten Strukturen für die Umsetzung von Datenmanagement“ (S. 26 f.) – ein für unsere Einrichtungen zweifelslos bedeutsames Thema, aber eben nur eines von vielen, die im Bereich Citizen Science relevant werden können.

Anders sieht die Situation fünf Jahre später aus. Organisiert im Rahmen des Netzwerkes „Bürger schaffen Wissen“ wird nun in einem partizipativen Prozess mit offenen Dialogformaten, Schreibwerkstätten, Umfragen und individuellen Konsultationen eine Nachfolgepublikation zum Grünbuch erarbeitet: das Weißbuch „Citizen-Science-Strategie 2030 für Deutschland“. Es soll Anfang 2022 veröffentlicht werden. Einerseits wird darin ein Blick auf die Handlungsfelder aus dem Grünbuch geworfen und nach deren aktuellem Stand und nach weiteren Entwicklungsmöglichkeiten gefragt. Andererseits kommen neue Handlungsfelder dazu wie „Medizin und Gesundheit“ und „Künstliche Intelligenz und Sensorik“. Ebenfalls neu ist ein eigenes Kapitel „Citizen Science in Archiven, Bibliotheken, Museen und Wissenschaftsläden“ (ABMW). Durch die Konzentration auf die institutionelle Ebene nimmt es eine Sonderrolle ein, da die anderen Arbeitsfelder eher inhaltlich-thematisch definiert sind. Dass sich hierfür ein AutorInnen-Team gefunden hat, zeigt mehrerlei: die Bedeutung des Themas im Kontext von sich wandelnden Funktions- und Rollenbildern unserer Institutionen allgemein - die wieder stärkeren Kooperationsmöglichkeiten und auch der stärkere Kooperationswille der Gedächtniseinrichtungen Archiv, Bibliothek und Museen angesichts der allgegenwärtigen Digitalisierungsprozesse - und die Bereitschaft, das Konzept „Offenheit“ im praktischen Tun mit Leben zu füllen.

Umgekehrt ist es nicht selbstverständlich, dass gerade VertreterInnen dieser Institutionen hier zusammenfinden. Grundlage dafür ist unser gemeinsames Verständnis als Transfereinrichtungen, die wissenschaftliche Inhalte für die Gesellschaft aufbereiten und in die Gesellschaft vermitteln wollen. Archive, wissenschaftliche Bibliotheken und Museen (ABM) kommen dabei traditionell von ihren Inhalten, ihren Sammlungen her. Wissenschaftsläden, aber auch öffentliche Bibliotheken stellen demgegenüber eher die partizipative Methodik in den Mittelpunkt. Die Kombination dieser beiden Ansätze macht nun für die AutorInnen des Kapitels den besonderen Wert aus, den Citizen Science für unsere Einrichtungen haben kann. Im ABM-Bereich ist letzteres Konzept in den vergangenen Jahren vor allem in den Museen schon selbstverständlich gewonnen – es ist meines Erachtens an der Zeit, es auch in wissenschaftlichen Bibliotheken (und Archiven) über die durchaus vorhandenen Ansätze hinaus stärker strategisch zu verankern und auszubauen.

Für das Weißbuch haben Thekla Kluttig vom Sächsischen Staatsarchiv – Staatsarchiv Leipzig, Anke Valentin vom Wissenschaftsladen Bonn, Silke Voigt-Heucke vom Museum für Naturkunde Berlin und ich Überlegungen zum Stand sowie zu Bedürfnissen, Möglichkeiten und Herausforderungen von Citizen Science in unseren Einrichtungen formuliert. ABMWs haben für uns eine lange Tradition als Bindeglieder zwischen Forschung und Zivilgesellschaft. Sie bieten langfristige physische und konzeptionelle Räume für Citizen Science mit großer Bürgernähe. Um die bestehenden Ansätze zu verstetigen und zu erweitern, schlagen wir folgende, hier etwas gekürzt dargestellte Handlungsempfehlungen vor:[3]
  1. Aktiv werden: Um die Funktion als Schnittstelle in die Gesellschaft hinein wahrzunehmen, müssen ABMWs als Gedächtnisinstitutionen sich aus einer passiven Rolle des “Besucht“- oder “Genutzt”-Werdens hinausbegeben und aktiv die Zusammenarbeit mit ihren NutzerInnen suchen und fördern. Dafür sind entsprechende Ressourcen bereitzustellen.
  2. Zusammenarbeit mit Communities: Als Transfereinrichtungen sollten ABMWs ihre Chance nutzen, Begegnungsräume zu werden und damit als Bindeglied zwischen der professionellen Wissenschaft und existierenden ehrenamtlichen Forschungscommunities z. B. in Vereinen zu fungieren.
  3. Die Methode muss zum Ziel passen: Angesichts beschränkter Ressourcen muss die (bürger-)wissenschaftliche Partizipation durch die Festlegung gemeinsamer und getrennter Ziele der ForscherInnen effektiv gestaltet werden, wobei sich ABMWs auf ihre jeweiligen Kernthemen und -kompetenzen konzentrieren sollten.
  4. Digitalisierung: Um das Wissensmanagement auf eine breitere Basis zu stellen, sollten Transfereinrichtungen wie ABMWs zusätzlich verstärkt digitale Kommunikationsformen und Projekte entwickeln oder diese unterstützen, was sich sowohl auf Methoden- und Tool-Kompetenzen als auch auf die Bereitstellung von Infrastruktur beziehen kann.
  5. Aus- und Weiterbildung: MitarbeiterInnen von ABMWs sollten Fortbildungen im Bereich „Citizen Science“ wahrnehmen, um auf die Anforderungen vorbereitet zu sein. Citizen Science soll Teil der archivarischen, bibliothekarischen und museologischen Ausbildung werden, um frühzeitig ein Bewusstsein und Verständnis für die damit verbundenen Herausforderungen und Möglichkeiten in den Berufszweigen zu fördern.
Aus der Umsetzung dieser Empfehlungen resultiert unser Leitbild für Citizen Science in ABMWs für das kommende Jahrzehnt:

„Im Jahr 2030 verstehen sich Archive, Bibliotheken, Museen und Wissenschaftsläden als Wissensräume und Bildungsstätten mit institutioneller Vermittlungsaufgabe als Gedächtnis- und Transferorganisationen. Citizen Science ist als Forschungs- und Transferansatz ein fester Bestandteil in den Leitbildern und im Selbstverständnis der Archive, Bibliotheken, Museen und Wissenschaftsläden zur aktiven Zusammenarbeit mit NutzerInnen. Als etablierte Anlaufstellen für Fachgesellschaften und bürgerliches Engagement wirken sie als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und schaffen damit innovative Räume und Möglichkeiten des gemeinsamen Experimentierens und Lernens durch Citizen Science.“[4]

Diese Überlegungen gehen auf die Erfahrungen von AkteurInnen zurück, die sich bereits mit Citizen Science auf den Weg gemacht haben. Spannend wäre für uns daher zu wissen, wie andere Einrichtungen auf das Themenfeld blicken. Eine Möglichkeit zur Meinungsäußerung bildet der bis zum 30. September 2021 unter https://www.citizen-science-weissbuch.de laufende offene Konsultationsprozess. Hier können Kommentare zu einzelnen Abschnitten oder dem Weißbuch als Ganzem abgegeben und die Handlungsempfehlungen aller Kapitel gerankt werden. Diese Anmerkungen und Ergänzungen werden für die finale Fassung des Weißbuches aufbereitet und so weit wie möglich integriert. Parallel finden Online-Veranstaltungen statt, zu denen einzelnen Punkte mit einzelnen AutorInnen und weiteren Gästen aus Wissenschaft, Medien und Politik diskutiert werden können. Lassen Sie uns das Themenfeld Citizen Science in Bibliotheken gemeinsam gestalten!



[1] Eine Einführung ins Thema bietet mein gemeinsam mit Jens Bemme verfasster Beitrag in Open Password, Ausgaben #833 vom 2. Oktober 2020 und #834 vom 5. Oktober 2020.
[2] Vgl. Aletta Bonn u. a.: Grünbuch Citizen Science-Strategie 2020 für Deutschland, Berlin 2016, URN: urn:nbn:de:101:1-20160621985.
[3] Vgl. Aletta Bonn u. a.: Weißbuch Citizen Science-Strategie 2030 für Deutschland, Version 5. August 2021 (Entwurf zur öffentlichen Konsultation), DOI: 10.31235/osf.io/ew4uk, Seiten 99-101.
[4] Ebd., Seite 15.
VAUNET – Verband Privater Medien

Das Radio in der Flutkatastrophe
Mit stabilen Reichweiten in der Pandemie
UKW bleibt wichtigster Verbreitungsweg


(VAUNET) Auf die große Relevanz von Radio in Krisen hat der Fachbereichsvorstand Radio und Audio im VAUNET - Verband Privater Medien hingewiesen. Die aktuell veröffentlichten Zahlen der ma 2021 Audio unterstreichen die herausragende Bedeutung der Mediengattung Radio für die Bevölkerung: In der Corona-Krise stieg die durchschnittliche Zeit der Radionutzung auf eine tägliche Verweildauer von 259 Minuten (Vorjahr: 253 Minuten), werktäglich hören montags bis freitags rund 52,7 Millionen Hörerinnen und Hörer ab 14 Jahren (74,7 % der deutschsprachigen Bevölkerung) Radio.

Marco Maier, Vorsitzender des Fachbereichs Radio und Audiodienste des VAUNET und Geschäftsführer der Radio/Tele FFH: "Radio bleibt das relevante Massenmedium. Die aktuellen ma-Zahlen unterstreichen die Bedeutung der Gattung für die Bevölkerung. Trotz der Einschränkungen in der Coronakrise, in der klassische Nutzungssituationen wie die tägliche Fahrt zur Arbeit entfielen, blieben die Hörerinnen und Hörer dem Radio treu und nutzten es mehr denn je. Und die Tagesreichweiten zeigen: UKW ist für die Relevanz der Gattung Radio/Audio im Werbemarkt absolut unverzichtbar. Ohne die UKW-Reichweiten wäre eine Refinanzierung der Vielfalt von Radio und Audio über alle Verbreitungswege hinweg für die privaten Hörfunkveranstalter schlicht nicht möglich."

Laut den Ergebnissen der ma Audio 2021 erreichen klassische Radioangebote pro Werktag (Montag-Freitag) 74,7 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren. Online-Audio kommt auf eine Tagesreichweite von 11,4 Prozent (8,0 Millionen) vor DAB+ mit 9,8 Prozent (6,9 Millionen).
Maier betonte die Bedeutung des Privatradios als breites Informationsangebot für die Bevölkerung: "In der aktuellen Unwetterkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz war das private Radio zum Teil sogar das einzige Medium, das in betroffenen Regionen die Bevölkerung umfänglich, verlässlich und durchgehend live informiert hat. Damit hat das Privatradio wieder einmal eindrucksvoll seine Systemrelevanz unterstrichen."



International News


AIP Publishing and TIB Announce Three-Year Read & Publish Agreement

AIP Publishing announced that it has reached a three-year, Read and Publish agreement with TIB – Leibniz Information Centre for Science and Technology in Hanover, Germany. This is AIP Publishing’s largest agreement to date, providing more than 80 institutions access to most of its peer-reviewed journal portfolio through TIB.

YouGov Launches Teen Profiles

YouGov has launched YouGov Teen Profiles, a dataset that provides brands and agencies with authentic and fresh insights into the attitudes, habits and behaviors of 13-17-year-olds in the United States. Teen Profiles removes third-party speculation from getting insights into this valuable customer segment.

Creditinfo Announces Launch of SME Blended Scorecard in Kenya

Creditinfo Group is announcing the launch of a scorecard solution tailored for small to medium-sized enterprises. Through its approach to data and algorithms, this scorecard will help financial institutions improve their credit assessment and facilitate financing to the SME market, which has typically been less able to access finance.

Adobe Launches Adobe Analytics for Higher Education to Advance Digital Literacy

Adobe announced the Adobe Analytics curriculum for education, a program that supports the future workforce with data science skills. As part of the next generation of the Adobe Education Exchange, college instructors and students will be able to use Adobe Analytics for free and get access to course curriculum with hands-on activities.

Bloomberg Launches Market-Driven Daily Credit Risk Indicator

Bloomberg announced its Market-Implied Probability of Default product, a fully market-driven creditworthiness indicator, is now available. MIPD enables clients to easily incorporate creditworthiness metrics within their existing workflows for a more holistic approach to credit risk management.

EDP Sciences Introduces Author Name Change Policy to Support More Inclusive Publishing

EDP Sciences is committed to supporting and respecting the rights and identities of all authors in accordance with the principles informing the Committee on Publication Ethics’ working group. EDP Sciences has therefore introduced an author name change policy offering two routes to changing an author name on published papers in order to support anonymity for authors with a need for privacy.
Scientific Publishing Organizations and National Laboratories Partner on Transgender-Inclusive Name-Change Process for Published Papers

All seventeen U.S. national laboratories and many prominent publishers, journals, and other organizations in scientific publishing announced the beginning of a partnership to support name change requests from researchers on past published papers
EBSCO Information Services Releases Art Magazine Collection Archive

An extensive, searchable digital archive of three art magazines, The Magazine ANTIQUES, ARTnews and Art in America is now available through EBSCO Information Services. Art Magazine Collection Archive is a resource that offers a broad view of contemporary art, visual art and fine arts.
Dutch Publishers Explore Collaboration to Negotiate with Big Tech

Twelve Dutch publishers will investigate whether they can negotiate copyrights together with large tech companies. These include newspaper owners and broadcasting companies. Last month, a new EU directive came into force that gives news media more options to negotiate with platforms about the use of their content

Source: Outsell


Briefe

Forschungsdatenmanagement in Österreich


Liebe Kolleg*innen,

wir möchten Sie herzlich zu den nächsten acht Webinaren in der Reihe "Forschungsdatenmanagement in Österreich" einladen. Die Reihe bringt Expert*innen aus der Forschung und der Forschungsinfrastruktur zusammen und vermittelt verschiedene Themen aus den Bereichen Forschungsdatenmanagement und Open Knowledge. Im Wintersemester 2021/2022 können Sie sich auf die folgenden spannenden Veranstaltungen freuen: ·

22.9.2021 10:00-11:00 - Datenschutzkonforme Weitergabe von Daten an Externe
19.10.2021 10:00-11:30 - Machen wir unsere Daten FAIR!
18.11.2021 10:00-12:00 - Repositorien für Forschungsdaten (InvenioRDM)
25.11.2021 10:00-11:30 - Datenmanagementpläne an technischen Universitäten
7.12.2021 10:00-11:30 - Einführung in Git
20.1.2022 10:00-11:00 - Schnittstellenarbeit im Zeichen von Open Education und Open Science · 2.2.2022 10:00-11:30 - Metadaten für Forschungsdaten ·
22.2.2022 10:00-11:00 - FAIRe Forschungsinfrastruktur an Institutionen

Link zur Anmeldung

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Mit besten GrüßenTereza Kalová, im Namen des FAIR Data Austria Teams

P.S. Sie finden die Aufnahmen von unseren bisherigen Webinaren im Repositorium Phaidra und auf YouTube!

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