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Open Password - Freitag, den 5. November 2021

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Arbeiten unter Corona-Bedingungen – ZB MED – COVID-19-Pandemie – COVID-19 Hub – Bertolt Brecht – Krisenstab – Konrad Förstner – Juliane Fluck – SARS-CoV2-Virus – Digitale Calls – Technische Infrastruktur – Bibliotheksbereich – Forschungsdatenmanagement – Open-Access-Plattformen – LIVIVO – Marketing – Genomebrowser – Multiple Sequence Alignment Viewer – Text-Mining-Korpora – NFDI14Health – NFDI4Microbiota – Fernleihe – Dokumentlieferung – Erster Lockdown – Zweiter Lockdown – Open Password – Arbeitsgemeinschaft Medizinisches Bibliothekswesen – Leuchtturmprojekte in Medizinbibliotheken – E-Learning-Angebote – Forschungskolloquium – Cookie Lecture – Lebenswissenschaftliche Forschung

Otto-Brenner-Stiftung – Corona-Berichterstattung – Krisenberichterstattung – Leif Kramp – Stephan Weichert – Deformation Professionelle – Journalismus-Publikums-Beziehung – Jupp Legrand – VIPKid – China – New Oriental Education – Springer Nature – Climate Research in Action – Taranis – Albo Climate – Satellite-Based Remote Sensing – Bloomberg Goldman Sachs Global Clean Index – Bloomberg Law – Diversity, Equity & Inclusion Framework – Clarivate – Moody – LinkedIn – Service Marketplace - Outsell - Koalition Kultur- und Kreativwirtschaft – Koalitionsverhandlungen



I. Titel
Arbeiten unter Corona-Bedingungen: Die Entdeckung des Möglichen - ZB MED in Zeiten der COVID-19-Pandemie - Wie der COVID-19 Hub entstand

II. Otto Brenner Stiftung

III. Internationale Nachrichten

IV. k3d: Koalition Kultur- und Kreativwirtschaft

Arbeiten unter Corona-Bedingungen

Die Entdeckung des Möglichen:

ZB MED in Zeiten der COVID-19-Pandemie

Wie der COVID-19 Hub entstand*

Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein großes Licht!
Und mach dann noch ´nen zweiten Plan – Gehn tun sie beide nicht.
Bertolt Brecht in der Dreigroschenoper

Zu Beginn des Jahres (2020, Red.) hatte ZB MED eine Vielzahl strategischer Ziele und Maßnahmenpläne. Es gab geplante Workshops, Konferenzen und andere Events, Detailplanungen und Termine zum Austausch und zur Vernetzung mit anderen Bibliotheken oder Forschungseinrichtungen. ZB MED ging davon aus, dass das Jahr 2020 ganz im Zeichen einer übergeordneten Zielsetzung stehen sollte, nämlich das neue Profil von ZB MED als Zentrale Fachbibliothek einerseits und als Forschungszentrum andererseits zu schärfen und die Dienste für die Zielgruppen zu optimieren.

Mitte März ging es ZB MED wie allen anderen auch: Die Pläne waren nichtig. Die Überlegungen bezogen sich nun auf zwei ganz konkrete Problemstellungen:
  • Wie kann ZB MED wichtige Services aufrechterhalten, um damit die lebenswissenschaftliche Literatur- und Informationsversorgung zu gewährleisten – gerade in Zeiten, in denen die Forschung an Themen arbeitet, deren Unterstützung originäre Aufgabe von ZB MED ist?
  • Wie organisiert ZB MED die Arbeit von heute auf morgen neu, damit sie weitestgehend digital und remote funktioniert?
Entscheidende Weichenstellungen dazu traf ZB MED am Freitag, den 13. März 2020 – ein Tag, der sicherlich vielen in Erinnerung geblieben ist, weil die Tragweite der Pandemie klar und die Konsequenzen für jede:n erkennbar wurden. Nach Schließung der Schulen und Kitas fiel auch die Entscheidung, die Vor-Ort-Nutzung von ZB MED einzustellen und die Belegschaft, sofern möglich, von Zuhause aus arbeiten zu lassen.

Am 14./15. März wurden zwei weitere wichtige Maßnahmen eingeleitet: Zum einen wurde ein COVID-19-Krisenstab eingeleitet. Zum anderen schufen die Forschungsteams um Prof. Dr. Konrad Förstner und Prof. Dr. Juliane Fluck in einer Wochenendaktion die Grundlagen für den sogenannten COVID-19-Hub, um die Forschung rund um das SARS-CoV2-Virus zu unterstützen.
DEU, Köln, 20.05.19: ZB MED
Dietrich Rebholz-Schuhmann, wissenschaftlicher Geschäftsführer der ZB MED:
Nicht nur auf die Geschäftsführung, aber auch auf sie kam es entscheidend an,
um die Herausforderung der Pandemie zu bestehen.


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Krisenstab zur Neuorganisation der Arbeit

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Der Krisenstab mit Vertreter:innnen aus Leitung, Personalrat, Arbeitssicherheit und den einzelnen Abteilungen tagte über geraume Zeit täglich, um die Arbeit konkret zu organisieren, Probleme zu besprechen, Lösungen zu finden und Informationen an das Haus zu kommunizieren. Buchstäblich von heute auf morgen wurden aus analogen Besprechungen digitale Calls. Alle vorhandenen Laptops wurden genutzt, um so vielen wie möglich mobiles Arbeiten zu ermöglichen.

Die IT-Abteilung hat dabei ein kleines Wunder vollbracht und innerhalb kürzester Zeit in einem ersten Schwung eine Vielzahl an Personen arbeitsfähig gemacht. Als sich nach einigen Wochen abzeichnete, dass mobiles Arbeiten zum neuen Normal wird, gab die kaufmännische Leitung das Okay für den Kauf weiterer Laptops, Headsets, Tastaturen und Bildschirme, um noch mehr Kolleg:innen das problemlose Arbeiten von zu Hause aus zu ermöglichen. _____________________________________________________

ZB MED COVID-19 Hub
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Das Ziel, die Forschung rund um das Coronavirus zu unterstützen, war ein abteilungsüberreifender Konsens und hatte höchste Priorität. Beim Aufbau und Ausbau des COVID-19 Hub arbeiteten die Forschungsgruppen Hand in Hand mit dem klassischen Bibliotheksbereich zusammen. Die Kolleg:innen aus dem Forschungsdatenmangement und den Open-Access-Plattformen waren ebenso beteiligt, wie das LIVIVO-Team und das Marketing – Bibliothekar:innen, Forschende, Kolleg:innen quer durch alle Bereiche und Hierarchien arbeiteten vernetzt und sehr eng und gut zusammen. Jeden Morgen um 8 Uhr gab es dazu einen Call der Beteiligten, um den COVID-19 Hub in kürzester Zeit zu realisieren.
Den Grundstock dafür bildeten aktuelle interaktive, bioinformatische Werkzeuge wie z.B. ein Genomebrowser, ein Multiple Sequence Alignment Viewer und Text-Mining-Korpora. Bibliotheksbereich und Marketing bauten gemeinsam mit der Leitung eine systematische Sammlung verschiedener Ressourcen – frei verfügbare wissenschaftliche Veröffentlichungen und weitere zuverlässige Internetquellen – auf. Das LIVIVO-Team entwickelte eine Spezialanwendung für das ZB MED-Suchportal – die LIVIVO COVID-19 Collection beinhaltet die gleichen Recherchemöglichkeiten wie die reguläre LIVIVO-Suche, ist jedoch begrenzt auf spezifische Einträge zu SARS-Co-V-2 und COVID-19. Das Team aus dem Forschungsdatenmanagement stellte Infrastruktur und Beratung für die Veröffentlichung von Forschungsdaten bereit. Darüber hinaus engagierten sich auch die beiden NFDI-Konsortien mit ZB MED-Beteiligung – NFDI14Health und NFDI4Microbiota – mit Angeboten für die Forschung. Der COVID-19 Hub ist inzwischen in den „Normalbetrieb“ übergegangen und steht als normaler Service bereit. Dazu wird er regelmäßig aktualisiert, überholte Angebote entfernt und neue eingebaut.

Eingeschobener Text, ursprünglich eine Bildzeile: Impressionen aus den Homeoffices: Die Arbeitsplätze sind so individuell eingerichtet wie die Mitarbeiter:innen unterschiedlich sind. Teils sehr professionell mit mehreren Bildschirmen ausgestattet, möglichst ergonomisch und gerne in Gesellschaft von vierbeinigen Kolleg:innen. Videokonferenzen zählen zum Alltag, denn Besprechungen und Gremiensitzungen finden ausschließlich online statt. Kinder am Arbeitsplatz gehören zur Realität der Eltern, die Betreuung und Berufstätigkeit verbinden müssen.
DEU, Köln, 20.05.19: ZB MED
Konrad-Förstner: Den COVID-19 Hub mit aufgebaut.

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Trotz Lockdown erreichbar
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Der Bibliotheksbereich arbeitete intensiv an der Aufrechterhaltung der Services und fand kreative Lösungen. So lieferte die Fernleihe die Bestellungen nicht wie üblich über die Bibliotheken, sondern per Direktlieferung zu den Kund:innen. Die Dokumentlieferung konnte kontinuierlich aufrecht erhalten bleiben und weitere Dienste wurden in kürzester Zeit digital ausgebaut. Hier machte sich bezahlt, dass ZB MED den digitalen Weg in vielerlei Hinsicht schon lange eingeschlagen hatte.

In der Zeit des ersten Lockdowns bereiteten Ausleihe und InfoCenter ein Hygienekonzept vor, um rasch einen sicheren Besuch der Bibliothek zu ermöglichen. Neben den allgegenwärtigen Plexiglas-Schutzwänden wurden Laufwege eingerichtet und ein Buchungssystem für Arbeitsplätze im Lesesaal installiert. Im zweiten Lockdown konnte dieses System dann auch für die Buchung fester Abholzeiten für die kontaktlose Übergabe bestellter Medien eingesetzt werden.
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Chancen genutzt

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Selbstredend war die eine oder andere technische Schwierigkeit zu überwinden. Dennoch lässt sich das Fazit ziehen, das nach einer kurzen Phase der Neuorientierung die Arbeit bei ZB MED nicht nur reibungslos ablief, sondern noch erfolgreicher als ursprünglich geplant. So veranstaltete ZB MED bereits im Mai die erste größere bibliothekarische Online-Konferenz zur „Zukunft wissenschaftlicher Bibliotheken?!“** Zur virtuellen Veranstaltung meldeten sich etwa dreimal so viel Besucher:innen an, als zur ursprünglich vor Ort geplanten.

Der COVID-19 Hub hat das Profil von ZB MED deutlich geschärft und wurde weltweit verlinkt. ZB MED beteiligte sich innerhalb des NFDI14-Health-Konsortiums an der COVID-19 Task Force. Im September zeichnete die Arbeitsgemeinschaft für medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) den COVID-19 Hub mit einem Sonderpreis im Wettbewerb Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken aus. Die Laudatio betonte die große Bedeutung der Forschungsunterstützung rund um das Virus und die enorme Schnelligkeit, mit der dieser Hub geschaffen wurde.

Die E-Learning-Angebote wurden mit Online-Training, Webinaren und Workshops ausgebaut, zahlreiche Fachvorträge auf Online-Konferenzen gehalten und sogar Veranstaltungen von Partnern gehostet. Auch Bibliotheksführungen und Beratungen im InfoCenter wurden ins Netz verlegt.

Selbst interne Formate, die zuvor in Präsenz stattfanden, wurden in eine Videokonferenz überführt. Das Forschungskolloquium mit Berichten über aktuelle Forschungsergebnisse, Projekte und Aktivitäten aus dem Haus finden nun regelmäßig einmal in der Woche online statt und erfährt wesentlich mehr Zulauf. Bei Bedarf wird der wöchentliche Slot für eine Cookie Lecture genutzt. Diese wurde ursprünglich entwickelt, um bei Kaffee und Keksen die Kolleg:innen von ZB MED über wichtige Arbeitsinhalte zu informieren und darüber in den Austausch zu kommen. Nun müssen sich zwar alle ihre eigenen Kekse bereitstellen und selbst den Kaffee kochen, aber der Austausch ist fast lebendiger als zuvor. Zudem werden die Veranstaltungen per Video aufgezeichnet und stehen so auch denen zur Verfügung, die nicht teilnehmen können.

Fazit: Es nehmen beim digitalen Format mehr Kolleg:innen denn je teil. Der zweite Schwung an Ausstattung der Belegschaft mit Laptops war nicht nur dafür wichtig.

Die Pandemie mit ihren schockierenden und traurigen Folgen ist bei ZB MED sehr präsent. Ebenso präsent ist das Bewusstsein für die enorme Bedeutung der Forschung in den Lebenswissenschaften – seit März 2020 ist es auch in der gesamten Gesellschaft signifikant gestiegen – und ZB MED ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Forschung. Wir sind der globalen Krise mit unseren Mitteln und Möglichkeiten begegnet und gerade dadurch noch stärker (zusammen-)gewachsen.

Pläne machen ist immer noch sinnvoll. Und genauso sinnvoll ist es, besonnen zu bleiben, wenn Pläne sich ändern.

* Entnommen aus: Service for Science – Science for Services, ZB MED – Jahresbericht 2020, Köln 2021

** in gemeinsamer Trägerschaft mit Open Password.

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2021-11-02-FAZ-Stellenanzeige
Otto Brenner Stiftung

Lösungsorientierte Corona-Berichterstattung: Potenziale und Grenzen von Publikumsnähe
und Aktivismus

(Otto Brenner Stiftung) Lösungsorientierte Krisenberichterstattung kann den diskursiven Charakter und die Vielfalt der gesellschaftlichen Debattenkultur stärken, macht zugleich aber immer wieder Grenzen und Potenziale von Publikumsnähe und Aktivismus in den Medien sichtbar. Das ist eines der Ergebnisse der von der Otto Brenner Stiftung veröffentlichten Untersuchung "Konstruktiv durch Krisen?". Die Studie der Medienforscher Leif Kramp und Stephan Weichert untersucht in zehn "Fallanalysen zum Corona-Journalismus", so der Untertitel, erstmals die konstruktive Berichterstattung deutschsprachiger Medien zur Covid-19-Pandemie.

"In den von uns untersuchten lösungsorientierten Ansätzen findet sich der Wunsch vieler Journalisten wieder, gemeinsam mit ihrem Publikum die von Krisen gebeutelte Welt zu verbessern", sagt Stephan Weichert. "Dieser Weltverbesserungsjournalismus führt nicht zwangsläufig zu einer „Deformation professionelle“, wenn solcherlei Berichterstattungsabsichten hinreichend transparent gemacht werden". Insbesondere "politische oder persönliche Motive einzelner Journalisten" müssten deutlich gekennzeichnet sein, um zu verhindern, dass die Medien in der Wahrnehmung ihrer Nutzern die Realität "schönfärben" und so an Glaubwürdigkeit verlieren. Die Ergebnisse der Studie - für die das Autorenduo die Berichterstattung öffentlich-rechtlicher Rundfunkanbieter, klassischer Zeitungshäuser und digitaler Publisher analysiert und Pioniere des lösungsorientierten Journalismus zu dessen Weiterentwicklungsmöglichkeiten befragt hat - zeigen, dass dies nicht immer ausreichend berücksichtigt wird.

Positiv schlagen konstruktive Angebote mit der Verbesserung der Publikumsbeziehungen und des Dialogs mit den Nutzer zu Buche. "Gerade Krisen wecken ein starkes Bedürfnis nach verlässlicher Information und Aufklärung. In der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie guter Journalismus konstruktiv dazu beitragen kann, die Menschen gegenüber tiefgreifenden Verunsicherungen resilienter zu machen", sagt Leif Kramp. Konstruktive Ansätze seien "eine Investition in die Journalismus-Publikums-Beziehung und fördern die Interaktion mit den Nutzern in vielfacher Hinsicht".

Die für die Untersuchung analysierten Berichte widmen sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln und quer durch die bestehende Gattungs-, Genre- und Formatvielfalt der Berichterstattung über Covid-19, was zeige, so Kramp, dass konstruktive Berichterstattung "niedrigschwellig in denkbar unterschiedlichen redaktionellen Kontexten und bei einer großen Spannbreite von Themen möglich ist". Solange er redlich betrieben werde, könne konstruktiver Journalismus Orientierung bieten und das Vertrauen in journalistische Leistungen generell stärken.

"Eine kritische, ergebnisoffene Bestandsaufnahme journalistischer Arbeit ist aufgrund sich dramatisch verändernder Rahmenbedingungen generell wichtig", sagt Jupp Legrand, Geschäftsführer der Otto Brenner Stiftung. Durch die Erfahrungen in der Corona-Krise sei es dringlicher denn je, sich mit den Chancen, aber auch mit den Grenzen des Konzeptes konstruktiver Berichterstattung zu befassen. Zwar gäbe es durchaus Fallstricke durch eine "Vereinfachung oder Umdeutung der Wirklichkeit in Form positiver Schattierungen", jedoch sei er überzeugt, so Legrand weiter, dass konstruktiv vermittelte Themen speziell in Krisen einen hohen Nutzwert für das breite Publikum haben können.

Die Studie schließt mit redaktionellen Handlungsempfehlungen, die eine konstruktive Krisenberichterstattung als Bestandteil künftiger journalistischer Arbeit verstehen.

Leif Kramp/Stephan Weichert: Konstruktiv durch Krisen? Fallanalysen zum Corona-Journalismus, OBS-AH 107, Frankfurt am Main, im Oktober 2021

Internationale Nachrichten

Once Worth $3B, Online Tutoring Giant VIPKid Will End Flagship Program in China

VIPKid will end its flagship education program in China by early next month. The announcement comes after months of tumult and change in the multibillion-dollar online tutoring industry, precipitated by new education regulations from the Chinese government that effectively ban private tutoring lessons with foreign educators.


New Oriental Education Cuts Services for Youngsters amid Tutoring Reforms

New Oriental Education announced it would stop providing extracurricular classes for kindergarten, primary and junior secondary school students by the end of November. The tutoring company is the latest casualty of China’s policy reforms that upended the private tutoring industry.


Springer Nature Launches COP26 Climate Research Campaign

Springer Nature has launched its Climate Research in Action campaign to highlight the importance of research in identifying climate solutions. The campaign includes a new compilation of the most important research articles related to climate from across the Nature Portfolio. The articles will be free to access during conference.


Taranis and Albo Climate Announce Partnership to Deliver Satellite-Based Carbon Credits Verification

Taranis and Albo Climate announce a partnership. By using satellite-based remote sensing to reduce the cost of verification of Soil Organic Carbon, Taranis and Albo will allow agriculture retailers to scale carbon programs and help farmers move their carbon credits more easily into the carbon credit markets.


Bloomberg and Goldman Sachs Asset Management Launch Global Clean Energy Index

Bloomberg and Goldman Sachs Asset Management announce the launch of the Bloomberg Goldman Sachs Global Clean Energy Index. The index is a modified free float-adjusted market capitalization weighted index tracking the performance of over 175 global equities with business exposure to the clean energy sector.


Bloomberg Law Launches New Diversity, Equity & Inclusion Framework Index

Bloomberg Law announced that it has named 28 U.S.-based law firms to its inaugural Diversity, Equity & Inclusion Framework, the legal industry's first and only standardized, fully transparent methodology to measure law firms' performance in this critical arena.


Clarivate Reports Third Quarter 2021 Results

Clarivate Plc reported results for the third quarter ended September 30, 2021. Third Quarter 2021 Financial Highlights: Revenues of $442.1 million and Adjusted Revenues of $442.2 million, increased 55% and 54%, respectively, at constant currency.


Moody's Corporation Reports Results for Third Quarter 2021

Moody's Corporation announced results for the third quarter of 2021 and updated its full year 2021 outlook. Moody's Corporation reported revenue of $1.5 billion for the three months ended September 30, 2021, up 13% from the prior-year period. Foreign currency translation favorably impacted Moody's revenue by 1%.


LinkedIn Rolls out Its Freelance Services Marketplace Globally

LinkedIn is opening up a new front in the job market for freelancers. Service Marketplace is a new feature that will let people advertise themselves for short-term engagements to those looking to hire people for such roles, competing against the likes of Fiverr and Upwork for sourcing skilled knowledge workers.


Source: Outsell
Kultur- und Kreativwirtschaft schließt sich in k3d"zusammen
k3d

Koalition Kultur- und Kreativwirtschaft

(k3d) Führende privatwirtschaftliche Interessenvertretungen aus den Bereichen Bücher und Mode, Journalismus, Musik, Games, TV, Radio und Film, Kulturveranstaltungen, Galerien, Architektur und Design haben sich zur "Koalition Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland (k3d)" als offenes Bündnis zusammengeschlossen. Diese will künftig gegenüber der Politik auf Bundes-, Länder- und EU-Ebene kompetenter Dialogpartner und Impulsgeber für die gemeinsamen Interessen der Branche sein. Gemeinsam wollen die Initiatoren der Koalition die Relevanz der Kultur- und Kreativwirtschaft als Wirtschaftszweig und für die Gesellschaft stärker nach außen vermitteln. Dabei wird k3d übergeordnete Positionen, Stellungnahmen und Forderungen zu kultur-, medien- und wirtschaftspolitischen Fragestellungen entwickeln und vertreten. Angesichts der aktuellen Koalitionsverhandlungen spricht sich k3d für eine zentrale Anlaufstelle in der neuen Bundesregierung für alle Belange der Kultur- und Kreativwirtschaft aus.

Mit einer Bruttowertschöpfung von 106 Milliarden Euro im Jahr 2019 trägt die Kultur- und Kreativwirtschaft 3,1 Prozent zur volkswirtschaftlichen Gesamtleistung in Deutschland bei. Sie ist damit nach der Automobilindustrie und dem Maschinenbau der drittgrößte Wirtschaftszweig. Auf europäischer Ebene erzielte sie 2019 einen Umsatz von 643 Milliarden Euro und eine Gesamtwertschöpfung von 253 Milliarden Euro. Damit machen die Kernaktivitäten der Kultur- und Kreativwirtschaft 4,4 Prozent des Bruttoinlandprodukts der EU aus. Ihr wirtschaftlicher Beitrag ist also weit größer als jener der Telekommunikations-, Hightech-, Pharma- oder Automobilindustrie.

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