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Open Password - Dienstag, den 26. Januar 2021

# 877
Senioren und Corona – Willi Bredemeier – Christine Lambrecht – Heiko Maas – Open Password - Intercultural Perspectives - Information Behavior – Open Mind - Symbiosis College of Arts and Commerce – Theresia Woltermann - Gesellschaft für Informatik – Digitale Souveränität – Schüler – Schulen – Standorte – Corona – Leidensdruck – Distanzunterricht – DSGVO – Baden-Württemberg – MS 365 – Cloud-Lösungen – Lernmanagementsysteme – Moodle – Ilias – Ulrike Lucke – Medienkompetenz – Schrems-II-Urteil – Europäischer Gerichtshof – Open-Source-Software – Lock-in-Effekte – Anwendungskompetenz - Dun & Bradstreet – Acquisition – Bisnode – Bisnode Belgium – Ratos – International Strategic Advisory Board – D&B Connect - D&B Buyer Intent - Experian – Fraud Predictions – Federal Trade Commission – Frankenstein IDs - Facial Recognition – COVID Solutions – Stimulus Fraud Activity – Constant Automated Attack

Senioren und Corona

Die Stimme der Vernunft

Zu: Willi Bredemeier, Die Bürger, die geimpft worden sind, in ihre Rechte
wiedereinzusetzen, ist keine Privilegierung, in: Open Password, 20. Januar

Justizministerin Christine Lambrecht ist Außenminister Heiko Maas (beide SPD) mit der Meinung im Falle bereits Corona-Geimpfter beigetreten: Zunächst müsse geklärt werden, ob Geimpfte weiter den Virus verbreiten könnten. Wenn das nicht der Fall sei, könnten diese ihre Bürgerrechte wieder voll wahrnehmen und könne ihnen der Handel auch Sonderangebote machen. Open Password hatte am 20. Januar geschrieben: Nicht jeder Zusammenhang eigne sich, zum Objekt der Verteilungspolitik zu werden.


Intercultural Perspectives
in Information Literacy


Impact of Corona on Information Behaviour
How to Correct Errors to Promote an Open Mind

30. Januar 2021, Virtuelle Tagung des transnationalen Projektes "Intercultural perspectives on information literacy", an der Universität Hildesheim im BigBlueButton-Konferenzsystem. Die Konferenz befasst sich mit unterschiedlichen Aspekten von Informationskompetenz unter dem Gesichtspunkt der Interkulturalität. Zu diesem Zweck werden die deutsch-indischen Studierendengruppen des Kurses „Intercultural perspectives on information literacy“ ihre Ergebnisse folgender Fokusgruppenthemen präsentieren:

1) Informationsverhalten:

- Information behaviour in Corona Times
- "What I believe is surely true." How to correct cognitive errors to promote an open
mind

2) Bildung:
- Impact of pandemic on education sector
- How to cultivate information literacy in rural environments

Das transnationale Projekt beinhaltet eine Kooperation der Universität Hildesheim und dem Symbiosis College of Arts and Commerce in Pune. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: https://ipil.blog.uni-hildesheim.de – Das Konferenzprogramm:

09:00 Uhr – Eröffnung

09:15 Uhr – "Information behaviour in Corona times" (Studierendensession 1: Informationsverhalten) Studierendengruppe A, Symbiosis College of Arts and Commerce Pune, Indien & Universität Hildesheim, Deutschland

10:00 Uhr – "'What I believe is surely true.' How to correct cognitive errors to promote an open mind." (Studierendensession 1: Informationsverhalten) Studierendengruppe B, Symbiosis College of Arts and Commerce Pune, Indien & Universität Hildesheim, Deutschland

10:45 Uhr – Pause

11:30 Uhr – "The Role of Metaliteracy in Designing Open Learning Initiatives" Thomas P. Mackey & Trudi E. Jacobson, State University of New York, USA

12:15 Uhr – Pause

12:30 Uhr – "Impact of pandemic on education sector" (Studierendensession 2: Bildung) Studierendengruppe C, Symbiosis College of Arts and Commerce Pune, Indien & Universität Hildesheim, Deutschland

13:15 Uhr – "How to cultivate information literacy in rural environments" (Studierendensession 2: Bildung) Studierendengruppe D, Symbiosis College of Arts and Commerce Pune, Indien & Universität Hildesheim, Deutschland

14:00 Uhr – Pause

14:15 Uhr – Workshop: Kulturelle Aspekte von Informationskompetenz

15:15 Uhr – Ende der Konferenz

Anmeldung. Wenn Sie an der Konferenz teilnehmen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an theresia.woltermann (at) uni-hildesheim.de.

Weitere Informationen zur Registrierung finden Sie unter: https://ipil.blog.uni-hildesheim.de/registration/

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Theresia Woltermann, M. A., Projekt IPIL – Intercultural perspectives on information literacy
ipil.blog.uni-hildesheim.de - Stiftung Universität Hildesheim, Institut für Veranstaltungshinweis zur ersten virtuellen Tagung des transnationalen Projektes "Intercultural perspectives on information literacy" am 30. Januar 2021:

Die Konferenz beschäftigt sich mit unterschiedlichen Aspekten von Informationskompetenz unter dem Gesichtspunkt der Interkulturalität. Zu diesem Zweck werden die deutsch-indischen Studierendengruppen des Kurses Intercultural perspectives on information literacy ihre Ergebnisse folgender Fokusgruppenthemen präsentieren:

1) Informationsverhalten:
-Information behaviour in Corona Times
-"What I believe is surely true." How to correct cognitive errors to promote an open mind

2) Bildung:
-Impact of pandemic on education sector
-How to cultivate information literacy in rural environments

Das transnationale Projekt beinhaltet eine Kooperation der Universität Hildesheim und dem Symbiosis College of Arts and Commerce in Pune. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: https://ipil.blog.uni-hildesheim.de

Konferenzprogramm:

09:00 Uhr – Eröffnung

09:15 Uhr – "Information behaviour in Corona times" (Studierendensession 1: Informationsverhalten) Studierendengruppe A, Symbiosis College of Arts and Commerce Pune, Indien & Universität Hildesheim, Deutschland

10:00 Uhr – "'What I believe is surely true.' How to correct cognitive errors to promote an open mind." (Studierendensession 1: Informationsverhalten) Studierendengruppe B, Symbiosis College of Arts and Commerce Pune, Indien & Universität Hildesheim, Deutschland

10:45 Uhr – Pause

11:30 Uhr – "The Role of Metaliteracy in Designing Open Learning Initiatives" Thomas P. Mackey & Trudi E. Jacobson, State University of New York, USA

12:15 Uhr – Pause

12:30 Uhr – "Impact of pandemic on education sector" (Studierendensession 2: Bildung) Studierendengruppe C, Symbiosis College of Arts and Commerce Pune, Indien & Universität Hildesheim, Deutschland

13:15 Uhr – "How to cultivate information literacy in rural environments" (Studierendensession 2: Bildung) Studierendengruppe D, Symbiosis College of Arts and Commerce Pune, Indien & Universität Hildesheim, Deutschland

14:00 Uhr – Pause

14:15 Uhr – Workshop: Kulturelle Aspekte von Informationskompetenz

15:15 Uhr – Ende der Konferenz

Anmeldung
Wenn Sie an der Konferenz teilnehmen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an theresia.woltermann (at) uni-hildesheim.de.

Weitere Informationen zur Registrierung finden Sie unter: https://ipil.blog.uni-hildesheim.de/registration/

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Theresia Woltermann, M. A., Projekt IPIL – Intercultural perspectives on information literacy - ipil.blog.uni-hildesheim.de, Stiftung Universität Hildesheim, Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie

GI-Mädel
Gesellschaft für Informatik

Stärkung der digitalen Souveränität
von Schülern, Schulen und Standorten geboten

Ulrike Lucke
GI-Vizepräsidentin Ulrike Lucke

(GI) Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) sieht mit Besorgnis, wie vor dem Hintergrund der Corona-Krise und dem Leidensdruck vieler Schulen, Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler eine Festlegung auf datenschutzrechtlich bedenkliche, proprietäre Softwarelösungen erfolgt – und dies trotz guter Alternativen.
Die Corona-Krise hat den Digitalisierungsrückstand des deutschen Bildungssystems schmerzlich vor Augen geführt. Viele Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte leiden unter unzureichenden digitalen Infrastrukturen, fehlenden Softwarelösungen und mangelnden Strategien und Lehrkonzepten für den pandemiebedingten Distanzunterreicht. Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass kurzfristig auf kommerzielle, datenschutzrechtlich nicht geprüfte Softwareanwendungen zurückgegriffen wurde und zum Teil auch noch immer zurückgegriffen wird. Mit Blick auf den akuten Handlungsbedarf war das nachvollziehbar.

Insbesondere die bundeslandweite Einführung von Software, die Daten außerhalb des Geltungsbereichs der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) speichert, sieht die Gesellschaft für Informatik e.V. jedoch als bedenklich an. In Baden-Württemberg hat sich beispielsweise ein breites Bündnis gegen die geplante Einführung von MS 365 als Software-Lösung für alle Schulen gestellt.

Bereits heute existieren leistungsfähige und leicht bedienbare Cloud-Lösungen und Lernmanagementsysteme, die einen datenschutzkonformen und damit rechtssicheren Betrieb auf deutschen bzw. europäischen Servern erlauben. Beispielhaft seien hier die Lernmanagementsysteme Moodle und Ilias genannt, die mit Plugins wie H5P interaktive und kooperative Arbeitsformen unterstützen und eine geeignete Grundlage der IT-Infrastruktur von Schulen darstellen. Zuletzt konnte der reibungslose Betrieb allerdings aufgrund fehlender personeller und technischer Ressourcen nicht in allen Bundesländern gewährleistet werden.
Prof. Dr. Ulrike Lucke, Vize-Präsidentin der Gesellschaft für Informatik: "Die aktuell zu treffenden politischen Entscheidungen für digitale Infrastrukturen werden unser Bildungswesen über Jahre prägen. Mit unseren Empfehlungen zur Software-Auswahl nehmen wir die digitale Souveränität unserer Schülerinnen und Schüler in den Blick. Gleichzeitig gilt es aber auch künftig, unser Verständnis von und unsere Instrumente für Medienkompetenz und Unterrichtsqualität weiterzuentwickeln. Spätestens seit Corona sehen wir alle, wie wichtig diese Themen sind, denn neue Software allein kann uns in der aktuellen Lage nicht helfen."

Insbesondere folgende Eckpunkte sieht die Gesellschaft für Informatik als entscheidend für die digitale Souveränität der Schülerinnen und Schüler, der Schulen sowie des IT-Standortes an:

1. Rechtskonforme, datenschutzgerechte Lösungen etablieren. Alle Daten von Schülerinnen und Schülern gilt es entsprechend der DSGVO zu schützen. Softwarelösungen, die Telemetriedaten unbekannter Art und in unbekanntem Umfang sammeln, sind zu vermeiden. Die Speicherung von Daten auf Servern, zu denen Sicherheitsbehörden von Ländern außerhalb Europas - und außerhalb des Geltungsbereichs der DSGVO - Zugang erhalten und die Bürgerinnen und Bürgern keine Möglichkeit geben, ihr Recht einzuklagen, darf nicht erfolgen. Das Schrems-II-Urteil des Europäischen Gerichtshofs gilt es zu berücksichtigen.

2. Digitale Souveränität (Transparenz, Unabhängigkeit und Sicherheit) durch Open-Source-Software fördern. Open-Source-Software ermöglicht es, transparent darzustellen, welche Daten wie und von wem verarbeitet werden und kann darüber Vertrauen schaffen. Gleichzeitig wird dadurch die Abhängigkeit von großen Konzernen verringert. Die öffentliche Einsehbarkeit des Quellcodes ermöglicht es, Schwachstellen schneller zu finden und Sicherheitslücken zu schließen. Bei digitaler Souveränität geht es darum, Schulen als Institution, aber auch Schüler*innen und Lehrkräften die Möglichkeit zu geben, in der digitalen Welt selbständig, selbstbestimmt und sicher agieren zu können. Gleichzeitig sind diese Lösungen ein Beitrag zur Gewährleistung der technologischen Souveränität des IT-Standortes.

3. Lock-In-Effekte vermeiden. Es gilt, übertragbare Standards und Formate zu fördern, um Lock-In-Effekte zu vermeiden. Der wissenschaftlich belegte Lock-In-Effekt führt dazu, dass Schülerinnen und Schüler weit über ihre Schulzeit hinaus bei dem einmal kennengelernten digitalen Werkzeug verbleiben. Für die Mündigkeit und Verbraucherbildung der Schülerinnen und Schüler ist jedoch eine breite Anwendungskompetenz in unterschiedlichen Softwareumgebungen wichtig.

4. Bereitstellung notwendiger Ressourcen. Die Nutzung datenschutzrechtskonformer und die digitale Souveränität fördernder Lösungen muss zwingend durch die Bereitstellung der notwendigen personellen und technischen Ressourcen unterstützt werden. Nur so können der bedarfsgerechte Aufbau und der reibungslose Betrieb der Open-Source-Lösungen gewährleistet werden. Gleichzeitig helfen insbesondere personelle Ressourcen dabei, die quelloffenen Lösungen kontinuierlich zu verbessern, um so bedingungsfreundliche und wettbewerbsfähige Anwendungen (weiter) zu entwickeln.

Die Gesellschaft für Informatik fordert die in den Bundesländern zuständigen Ministerien und Behörden auf, mittel- bis langfristig tragfähige Strategien zur Stärkung der digitalen Souveränität der Schülerinnen und Schüler, der Institutionen und des IT-Standortes zu entwickeln und auch kurzfristig Lerninfrastrukturen unter Berücksichtigung dieser vier Kernelemente zu unterstützen bzw. auf- und umzusetzen.

Merger & Acquisitions


Dun & Bradstreet Completes
Acquisition of Bisnode

(D & B) Dun & Bradstreet Holdings, Inc., a leading global provider of business decisioning data and analytics, announced the completion of the acquisition of Bisnode Business Information Group AB, a leading European data and analytics firm. The acquisition was completed by the subsidiary Dun & Bradstreet Holdings BV for an enterprise value of 7.2B SEK. The transaction was closed with a combination of approximately $625 million net cash, and 6,237,089 newly issued shares of common stock of the company in a private placement.

Bisnode Belgium NV, a Belgian subsidiary of Bisnode, will remain under Ratos AB ownership. The acquisition of these leading and trusted brands will help businesses during the unprecedented times which have made data and analytics insights and shifts to digital business even more critical. Both companies, collectively, has around 250,000 clients and delivers solutions to help clients monitor counterparty risk in order to minimize exposure, while at the same time extending credit and targeting prospect universes of trusted and solvent buyers.

With the transaction complete, Dun & Bradstreet has also established an International Strategic Advisory Board, formed to support the Dun & Bradstreet International leadership team by providing strategic advice. Neeraj Sahai will lead the International Advisory Board with the inclusion of Jonas Wistrom, Chief Executive Officer for Ratos AB. Additional board appointments will be announced by the company later in the quarter. The company will also be providing 2021 guidance and the synergy plan for Bisnode at its quarterly earnings call.

The talks of acquiring Bisnode started in October 2020. The two complementary organizations united after a successful 17-year alliance built on the strong foundations of the relationship to deliver numerous strategic benefits. October also marks the company’s launch of D&B Connect, an AI-Powered Self-Service Platform for Simplified Data Management. D&B Connect provides an easy-to-use portal for managing sales and marketing data, allowing users to quickly access, clean, enrich, and monitor their data for a complete view of the customer. And in the first week of December, the data analytics company announced the availability of D&B Buyer Intent in the UK, which enables B2B marketing and sales teams to unmask early-stage buying signals from companies in the market to buy. While Jan 2021 marks the appointment of Rajat Somanyas Leader, International Product Strategy & Development at Dun & Bradstreet.

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