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Open Password - Mittwoch, den 31. März 2021

# 905
Migrationshintergrund – Armut – Corona-Risiko – Stefan Seil – Aktuelle Sozialpolitik – Robert-Koch-Institut – England – USA – Rassismus-Debatte – Bild-Zeitung – TAZ – Cihan Celik – Selbstverantwortlichkeit – Arabische Großfamilien – Evngelikale Gottesdienste – Rheinische Karneval - Hans-Christoph Hobohm – Bibliotheken – Elisabeth Simon – Deutsches Bibliotheksinstitut – Empirica – Verlorene Bücher – Neues Europa – Bildungschancen – Offene Wissenschaft – Open Access – Open Science – Internet-Konzerne – Urheberrecht – Verleger – Fake News – IZ Sozialwissenschaften – FH Potsdam – Auslandsarbeit – Verbände – DDR-Bibliotheken – Politiker – Nationale Landwirtschaftsbibliothek – Internationale Zusammenarbeit – Digitalisierung – Kommunalisierung – Richard D. Lankes – Erwarten Sie mehr – Exzellenz – Communities – Stakeholder – Kleine Bibliotheken – Bibliotheken.Wegweiser in die Zukunft.Projekte und Beispiele - Mediennutzung - Bayern - ZBW – DeepGreen – Wiley - DEAL – BSP Business School Berlin – Emojis – Informationsaustausch – Soziale Funktionen





Über den Tellerrand (32)


Erhöhen Migrationshintergrund oder Armut
das Corona-Risiko?

Stefan Seil, Das Corona-Virus als „Ungleichheitsvirus“: Die Umrisse werden deutlicher erkennbar. Und „Menschen mit Migrationshintergrund“ diesseits und jenseits der Statistik, in: Aktuelle Sozialpolitik – Informationen, Analysen und Kommentare aus den Tiefen und Untiefen der Sozialpolitik. Das Corona-Virus setzte auf bereits vorher vorhandene soziale Ungleichheiten auf und verschärfte oder potenzierte sie sogar. Das Ergebnis britischer Statistiker „Je ärmer die Gegend, desto höher die Mortalität“ führte zu der Forderung, „deprivation und ethnicitiy als gleichberechtigte Risiko-Faktoren neben hohem Alter anzuerkennen – und betroffene Gruppen bevorzugt zu impfen.“ Das Robert-Koch-Institut stellte am 16. März 2021 fest: „Der Anstieg der COVID-19-Todesfälle fiel in sozial benachteiligten Regionen Deutschlands am stärksten aus – sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Im Dezember und Januar lag die COVID-19-Sterblichkeit um rund 50 bis 70 Prozent höher als in Regionen mit geringer sozialer Benachteiligung.“

In England sind Einwandererfamilien doppelt, in den USA Latinos und Schwarze dreimal so stark von Corona betroffen. Für Deutschland fehlen entsprechende Daten, womöglich weil man die bereits laufende Rassismusdebatte nicht befeuern will. Diese geht so: „Die Ausländer „sind schuld, halten sich nicht an die Regeln und stecken sich deshalb gegenseitig an. … „Die andere Seite springt dann ebenfalls reflexhaft mit der „Rassismus“-Keule aus den Schützengräben“ und meint „bereits in der Benennung von solchen Unterschieden einen diskriminierenden Akt zu erkennen“. Als Vorreiter des Rassismus meint Seiler die Bild-Zeitung erkennen, die er zunächst nicht einmal bei ihrem Namen nennt und die mit Schlagzeilen wie diese hantiert: „RKI-Chef: „Es ist ein Tabu“. Hoher Anteil von Intensivpatienten mit Migrationshintergrund“. Worauf die TAZ mit der Schlagzeile antwortet: „Ungleichheit macht krank“. Immerhin gibt es auf regionaler Ebene datengestützte Ergebnisse, so beispielsweise in Berlin: „Je höher der Anteil der Arbeitslosen beziehungsweise Transferbeziehenden in den Bezirken ist desto höher ist die Covid-19-Inzidenz.“

Der Autor lässt bei der Anführung anekdotischer Evidenzen Cihan Celik, Lungenarzt am Klinikum Darmstadt, zu Wort kommen (aus DIE ZEIT): „Seitdem es hier wieder losgeht, haben alle neuen Patienten einen Migrationshintergrund. … Betroffen sind vor allem Leute, die in exponierten Bereichen wie beispielsweise in einer Fabrik oder als Pflegekraft arbeiten. Auch Familien, die mit mehreren Generationen in einem Haushalt leben, sich ein Bad teilen und kein eigenes Zimmer haben, in dem sie sich isolieren können … Armut macht krank.“

Kommentar. Ich hätte mir gewünscht, dass Seiler weitere Fragen gestellt hätte: Könnten Armut und Migrationshintergrund teilweise voneinander unabhängige Faktoren sein, das Corona-Risiko zu erhöhen? Beschränken wir uns darauf, die Armut zu verringern, oder bedarf es zusätzlicher Maßnahmen, beispielsweise Sprachvermittlung für Menschen in Corona-Zusammenhängen für Menschen, die sich auf Deutsch schlecht verständigen können? Was können wir tun, um die Selbstverantwortlichkeit der Bürgerschaft und Teile von ihnen zu stärken? Wie kommen wir, wenn wir diskutieren und berichten, aus dem Gefängnis der Rassismus-Debatte heraus, indem wir einfach berichten, was ist? Selbstverständlich sollte auch darüber berichtet werden, wenn Feiern arabischer Großfamilien zu einem Superspreading-Event werden (wie bei manchen evangelikalen Massengottesdiensten und rheinländischen Karnevalsveranstaltungen). Sehen Sie, da ist es wieder, das Mühen um politische sprachliche Korrektheiten, auch wenn es diesmal nur innerhalb einer Klammer geschieht.
Zu Ehren von HCHI)

Hans-Christoph Hobohm, ich
und die Jahrzehnte,
in denen wir für die Bibliotheken lebten

Von Elisabeth Simon
Elisabeth Simon I
Elisabeth Simon

„Was für ein netter junger Mann!“, dachte ich vor einem Menschenleben, als ich die Auslandsstelle des Deutschen Bibliotheksinstituts leitete und wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Empirica zu einer Pressekonferenz anlässlich einer internationalen Konferenz eingeladen hatten. Als Empirica mir Herrn Hobohm vorstellte, wusste ich nicht, dass sich gerade ein Zeitfenster hier in der Nähe von Bonn für eine internationale Zusammenarbeit eröffnete, die so niemals wiederkehren würde. Russland bot an, die zum Kriegsende aus Deutschland verschleppten Bücher zurückzugeben und schlug als Gegenleistung den Wert von zwölf PCs vor. Die deutsche Seite reagierte zunächst indigniert, etwa in dem Sinn: „Wir sind doch keine Händler!“ Jedenfalls benötigte sie eine Bedenkzeit. So blieben die verlorenen Bücher in halbverfallenen russischen Kirchen liegen und kehrten nie wieder nach Deutschland zurück, obgleich sich noch viele Treffen und Runde Tische anschließen sollten.
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Das gemeinsame Bild eines neuen Europas mit Bildungschancen für alle und einer offenen Wissenschaft.
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Dennoch war ein Bann gebrochen. Die Kulturminister aus Bulgarien und Estland, Bibliotheksdirektoren aus Litauen und Lettland und eine berühmte Direktorin der Bibliothek für Ausländische Literatur hatten sich versammelt und suchten den Neubeginn einer Kooperation auf europäischer Ebene. Es war, als ob Europa seinen Kopf aus einer Decke streckte, die der Kalte Krieg über sie gestülpt hatte, und eine neue Rolle anzunehmen suchte. Ein gemeinsames Bild jenseits von Machtblöcken und wechselseitigen Drohungen und Eskalationen! Vielmehr schwebte uns ein Kontinent vor, der durch gleiche Bildungschancen und eine offene Wissenschaft geprägt war, die keine verbotenen Themen und Thesen noch politischen Beschränkungen der Teilnahme kannte.

In den Jahrzehnten danach sind wir auf dem Wege dorthin weitergekommen, aber mit Sicherheit nicht an sein Ende gelangt, auch wenn die heutigen Herausforderungen andere sind. So stehen heute den Werten von Open Access und Open Science das ungehemmte Wachstum der Internet-Konzerne, die maximale Ausbeutung von Urheberrechten durch viele Verleger, die an den Inhalten ihrer eigenen Produkte nur mäßig interessiert sind, und die beinahe exponentielle Verbreitung von Fake News entgegen, die den Wahrheitsbegriff relativieren und diskreditieren, ohne die keine Wissenschaft und keine zivile Gesellschaft auskommen kann.

Und nun mitten in dieser problematischen und zugleich vielversprechenden Gemengelage Hans- Christoph Hobohm. Er war über die tagesbezogenen Aufgeregtheiten der Bibliothekspolitik in dieser Umbruchzeit nur wenig informiert. Und doch war er bestens vorbereitet für seine Rollen, nicht nur Wissenschaftler und Romanist zu sein, sondern auch Aufklärer über die Notwendigkeiten und Funktionen von Bibliotheken tätig zu werden und ein Vorkämpfer für die Stabilisierung und Erneuerung nach Exzellenz strebender Bibliotheken zu sein. Er wusste über die Bedeutung der Bibliotheken beim „Nation Building“ der europäischen Staaten, über ihre historischen Kämpfe, neue Wege zum Wissen für alle Bürger zu bahnen und von ihrem damit verbundenem Streben nach der eigenen Unabhängigkeit. Aus seinen Kenntnissen der russischen Geschichte und dem Einfluss französischen Denkens auf Entwicklungen in Russland schöpfte er seine Skepsis gegen zentrale Lösungen und die Bemühungen der Staatsmacht, die Aufklärung des eigenen Volkes von oben voranzutreiben und gleichzeitig zu lenken und damit zu beschneiden.

Hobohm

Hans-Christoph Hobohm
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Angesichts der neuen Herausforderungen ist es an der Zeit, sich der eigenen
Misserfolge zu vergewissern.
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Ich freute mich, als Hans Christoph Hobohm vom Informationszentrum Sozialwissenschaften an die Universität Potsdam wechselte, zumal die regionale Nähe unsere Zusammenarbeit erleichterte. Heute, da beinahe noch die kleinste Einrichtung einen Medienreferenten hat, der jedes seine Institution betreffendes Ereignis in wundersamen Farben zu zeichnen weiß, mag es an der Zeit sein, uns unserer Misserfolge zu vergewissern. Immerhin haben Hobohm, ich und viele andere manchmal in unserer Verteidigung entwicklungsfähiger Bibliotheken es geschafft, das Schlimmste zu verhindern.

Und dennoch: Trotz aller Mühen gelang uns nicht, die Auslandsarbeit der Bibliotheken aus den Ketten der Verbandsarbeit zu befreien und sie zu einer Arbeit aller Bibliotheken zu machen. Während die Verbände mehr an die eigene Institution dachten als die Interessen der Bibliotheken zu vertreten, konnten die Bibliotheken die von ihnen einzunehmende Rolle nie definieren – nicht für den internationalen Kulturaustausch, nicht für den Bereich der Weiterbildung und nicht für den Wiederaufbau der früheren DDR-Bibliotheken nach dem Fall der Mauer. Politische Entscheidungen über das Schicksal von Bibliotheken waren nur zu häufig Fehlentscheidungen, weil die Politiker nur wenig über Bibliotheken wussten, außer vielleicht, dass sie eine große Bücherkiste seien. Eine besonders gravierende Fehlentscheidung war die Schließung der Nationalen Landwirtschaftsbibliothek. Leider wurde auch die Aufgabe vernachlässigt, die junge Generation auf internationale Aufgaben vorzubereiten. In den internationalen Gremien fielen die deutschen Bibliothekare kaum auf und blieb ein Transfer der dort erworbenen Kenntnisse in die eigenen Lande aus. So kam es, dass viele Bibliotheken die Digitalisierung, während sie in afrikanischen Bibliotheken Einzug hielt, über längere Zeit verschliefen.

Auch blieb die Kommunalisierung der Bibliotheken, die in den 70er Jahren sogar Frankreich erfasst hatte, in Deutschland aus. Hätte man sich doch zu einer großen politischen Anstrengung zusammengefunden und die kommunalen Bibliotheken in den Neuen Bundesländern zu kommunalen Zentren für kulturelle und weitere Zwecke gemacht! Stattdessen wickelte man die Bibliotheken ab und hinterließ eine kommunale Tabula Rasa. Wenn das kein Grund und keine Ursache für Politikverdrossenheit in den östlichen Ländern ist.

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Nach Exzellenz streben. Communities aufbauen. Die Unterstützung der Stakeholder einfordern.
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2016 kam Hans-Christoph Hobohm mit der Idee auf mich zu, Richard David Lankes aus dem Amerikanischen ins Deutsche übersetzen zu lassen. Mit Erwarten Sie mehr – Verlangen Sie bessere Bibliotheken für eine komplexer gewordene Welt gab Hobohm den deutschen Bibliothekaren und mehr noch den weisungsberechtigten Gremien ein Buch an die Hand, das mit praktischen Beispielen zeigte, wie und wohin sich die Bibliotheken weiterentwickeln sollten. Die Botschaft, die das gesamte Buch durchzieht, lautet auf einen Nenner gebracht: Bibliotheken müssen sich große Ziele setzen, dann werden sie einzigartig und exzellent sein. Man könnte noch hinzufügen: Bibliotheken sollten Communities bilden und diese gemeinsam mit ihren Mitgliedern weiterentwickeln, und die Stakeholder der Bibliotheken sollten sie in diesen Anstrengungen unterstützen statt sie zu behindern. Dieses Buch wurde auch ein wirtschaftlicher Erfolg, insbesondere, weil viele kleine Bibliotheken es bestellten. Und kennen Sie nicht auch die kleine Buchhandlung an der Ecke, die den großen Läden mit Ansprache und Rat, Gesprächen und einer guten Atmosphäre und mit Lesungen und weiteren für ihre Kunden maßgeschneiderten Events den Rang abläuft?

Hans-Christoph Hobohm hat den Bibliothekaren mit „Erwarten Sie mehr“ ein großes Geschenk gemacht, indem er zeigte, dass Bibliotheken weitaus mehr sind als Anstalten zur Erfüllung der Leselust. Allerdings wurden wir des Öfteren gefragt, warum wir Beispiele bibliothekarischer Exzellenz nur aus den Vereinigten Staaten veröffentlichen. Dieses „Manko“ machen wir in wenigen Wochen wett, wenn wir das Buch „Bibliotheken. Wegweiser in die Zukunft. Projekte und Beispiele“ veröffentlichen. In diesem weisen wir nach: Auch wenn wir mit dem Stand der Bibliotheken im deutschsprachigen Raum insgesamt gesehen nicht einverstanden sein können, ja, die exzellenten Bibliotheken und die exzellente Aneignung neuer Aufgabenbereiche gibt es auch bei uns.

Wiewohl ungenannt, ist Hans-Christoph Hobohm Spiritus Rector auch dieses Buches. Wiederum bin ich ihm zu Dank verpflichtet.

Was wird Hans-Christoph Hobohm jetzt machen? Wir wissen es nicht, aber wir wissen, dass er nicht nur in der Vergangenheit Kraft und Geist eingesetzt hat, um die Sache der Bibliotheken zu fördern und zu entwickeln, Gedankt wurde es ihm nicht und so bleibt mir nur die Hoffnung, dass er erkennt, wie sehr er dem Beruf und damit seinem Land gedient hat und wieviel Freude er damit auch mir vermittelt hat. Diese Freude erlaubt auch mir, weiter zu dienen,

Info-Nutzung im Netz steigt sprunghaft an
ZBW

EconStor erhält Wiley-Artikel
über Datendrehscheibe DeepGreen

Durch die neue Kooperation zwischen DeepGreen (https://deepgreen.kobv.de) und der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (www.zbw.eu) werden wirtschaftswissenschaftliche Artikel aus dem Wiley-Verlag nun automatisch in dem Fachrepositorium EconStor (www.econstor.eu) zweitveröffentlicht.

Seit Januar 2021 sind über die DeepGreen-Datendrehscheibe bereits 585 Artikel erfolgreich an EconStor geliefert worden. Zugestellt werden nur fachlich relevante Artikel aus ausgewählten Zeitschriften aus dem Wiley-DEAL-Vertrag.


BSP Business School Berlin

Emojis lenken von gesendeten Inhalten ab
und stiften Verwirrung

Bunte Emojis wie Smileys und Symbole sind beliebte Ausdruckselemente in der digitalen Messenger-Kommunikation. Nicht erst seit der pandemiebedingten Arbeit in virtuellen Teams werden Emojis zunehmend auch in der beruflichen Chat-Kommunikation eingesetzt. Eine Untersuchung an der BSP Business School Berlin zeigt die ambivalenten Auswirkungen von Emojis auf.

In einem Online Experiment mit 270 Probanden wurde den Teilnehmern zufällig entweder ein Chatverlauf in reiner Textform oder derselbe Chatverlauf mit verschiedenen Emojis unterstützt präsentiert. Im Anschluss wurden die Probanden befragt, an welche Informationen des Chats sie sich erinnern konnten. Das Ergebnis war, dass der Einsatz von Emojis vor allem auf das Informationsverständnis eher negativ wirkt. Sie tragen angesichts ihrer symbolischen Mehrdeutigkeit eher zur Verwirrung bei und lenken die Aufmerksamkeit von Inhalten ablenken.
Für den eher informalen Austausch zwischen Kolleginnen und Kollegen haben die bunten Emojis aber wichtige soziale Funktionen."

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