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Open Password - Montag, den 22. März 2021

# 902
Christer Hermansson – Bibliothekar – Bibliothek – Willi Bredemeier – Simon Verlag für Bibliothekswissen – Simplicius Simplicissimus – Forest Gump – Stadtbibliothek – Bildung und Wissen – Satire – Buch der Prediger – Buch Hiob – Nietzsche – Horaz – Montaigne – Cicero – Informationstheke – Besucher - Glück – Managementkonzepte – Digitalisierung – Reorganisation – Gewerkschaft – Verharmlosung - Astrid Lindgren – Quietismus – Biedermeier – Nordrhein-Westfalen – Corona-Impfung - Australien – Facebook – hitech – Verleger – Öffentlichkeit – HighTech-Konzerne – News Media and Digital Platform Mandatory Code – Schlichtung – Google – Regulierung – Verantwortung für Inhalte - Paid Content - BDZV – Zeitungsleser nach Altersgruppen – Zeitungen – E-Paper – ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft – Internetnutzung nach Altersgruppen – Deutsches Zentrum für Altersfragen





Christer Hermansson,
Ich bin ein Bibliothekar!


Vom Glück und von der Ereignislosigkeit
in der Bibliothek

Von Willi Bredemeier

Christer Hermansson, Ich bin ein Bibliothekar! – Die Erzählung eines Bibliothekars, Simon Verlag für Bibliothekswissen, Berlin 2021.
Willi vor Biblioteca Florence
Noch ein Bibliothekar? Jedenfalls ein Liebhaber von Büchern.

Bei dem aus dem Schwedischen übersetzten Buch handelt es sich um KLEINod, klein im Format DIN A 6, so dass man es sich leicht in die Tasche seines Oberhemdes stecken kann. Es ist kurz mit seinen 97 Seiten Haupttext trotz des kleinen Formates und seines großzügigen Layouts. Es ist entwaffnend mit seinem Protagonisten Oliver C. Johansson, einem reinen Toren, wie wir ihn allenfalls noch bei Grimmelshausen (Simplicius Simplicissimus) und im Hollywood-Klassiker Forest Gump finden, und dem Schauplatz einer Stadtbibliothek, die das Paradies ist, wenigstens aus der Sicht unseres Helden, auch wenn er zunächst nur als Aushilfskraft auf Zeit eingestellt worden ist. Hören wir ihn selbst:

„Alle waren freundlich. Außer Bücher einzustellen und außer zu lernen, wie das Klassifizierungs- und Regalaufstellungssystem funktioniert, durfte ich auch das Rückgabedatum in Bücher stempeln und neue Bibliotheksnutzer in ein Register eintragen. Und ich bekam die Gelegenheit, mich ausgiebig in die außerordentlichen Sammlungen der Stadtbibliothek zu vertiefen. Ich mochte den Duft der Bücher. Dieser Duft erzeugte ein Gefühl, eine Ahnung von Bildung und Wissen. Und ich war da. Genau in dieser Zeit fasste ich den Entschluss, mich zum Bibliothekar auszubilden. Dies sollte mein Platz auf Erden werden. Die Stadtbibliothek war mein wahres Zuhause!“ (Seite 21).

Zudem kommt das Buch fast ohne Begebenheiten aus, so dass sein letzter Teil passenderweise identisch mit dem ersten Kapitel ist. Der Kreis, unterbrochen von kleinen Ereignissen, der weder für uns noch für den Protagonisten wirklich aufregend sind, hat sich wieder geschlossen.

Wenn das eine „wundervolle leise Satire (ist), die fast verstörend wirkt“ (Vorwort, Seite 5), so stellt sich die Frage, auf welche Realität da Bezug genommen wird. Gibt es Menschen wie Johansson wenigstens annäherungsweise oder ist er zu gut, um wahr zu sein? Was lernen wir über real existierende Bibliotheken, wenn wir sie aus der Perspektive unseres Protagonisten sehen?
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,,Nichts ist zu gering, um es außer Acht zu lassen, oder andererseits zu groß, um sich dafür zu engagieren.“
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Aber lernen wir Johansson zunächst näher kennen. Als Kind brav und ruhig und „gehorsam bis zur Unglaublichkeit“ (5), liest er bis zu einem Interview für die Lokalzeitung 4.738 Bücher und antwortet auf die Fragen nach dem schönsten und hässlichsten Platz in seiner Stadtbibliothek: „In der Bibliothek gibt es nichts Hässliches!“ Von seiner Chefin als Einzelgänger angesehen, den geselligen Verkehr mit seinen Kollegen meidend und den Alkohol sowieso, kommen ihm bei kleinen Begebenheiten Nietzsche, Horaz, Montaigne, das Buch Hiob und vor allem das Buch der Prediger in den Sinn, wobei letztlich alle Passagen ihn in seiner Zufriedenheit, ja, in seinem Glück, Bibliothekar sein zu dürfen, bestärken. Bei Montaigne merkt er selbstverständlich an, dass dieser eine seiner Weisheiten von Cicero übernommen hat, und kann er die Aufregung eines Kollegen, der bei einem bekannten Autoren einem falschen Zitat auf die Spur gekommen ist, zumindest verstehen.

Mittlerweile festangestellt und an der Informationstheke arbeitend, stellt er die Beziehungen zwischen der Bibliothek und sich so dar: „Ich bin Bibliothekar. Ich möchte dieses Lebensdrama, das sich in der Stadtbibliothek abspielt, ein kompliziertes und reich nuanciertes Geschehen unter Mitwirkung einer Anzahl von Menschen nennen. Für mich ist alles im Bibliotheksbetrieb wesentlich. Ja, das meine ich wirklich. Nichts ist zu gering, um es außer Acht zu lassen, oder andererseits zu groß, um sich dafür zu engagieren. Alles ist wichtig. Alles. Ich glaube an die Gelehrsamkeit. Ich glaube an das Wissen. Und ich glaube an den Menschen. In der Bibliothek wollen wir ihn wachsen und aufblühen lassen. Hier findet sich das gesammelte Wissen in Büchern, Zeitungen und Zeitschriften, ganz zu schweigen von den verschiedenen Datenbanken. Ich glaube an die Vielfalt. Ich glaube an alles. Und ich glaube an Sie, Eva Larsson (das ist die neue Chefin, die von seinen Kollegen als eiskalte Karrieristin angesehen wird, Red.)“ (35).

Über seine Aufgaben an der Informationstheke spricht Johannson als „Arbeit, die ich in die Besucher investiert hatte: Die Mitbürger, denen ich auf einer formalen Ebene versucht hatte, mit Respekt und Bedachtsamkeit, unbefangen und gleichgestellt zu begegnen. Ich dachte an alles, was ich über die Interessen meiner Mitmenschen an allem, was das Leben betrifft, gelernt hatte. Im Großen wie im Kleinen. Es gibt so viel im Beruf des Bibliothekars, was Zufriedenheit, Freude und Lebensmut schenkt. Als ich über diese Phase meines einfachen Lebens im Dienst der Öffentlichkeit nachdachte, war ich wirklich froh. Ich empfand ein starkes Glücksgefühl“ (69). Als Johansson von einem Kollegen angespuckt wird, findet er auch darin etwas Gutes: „Das war sicher nicht seine Absicht, und irgendwie war es ein schönes Gefühl, mit dem Inneren eines Menschen in Berührung zu kommen, ja mit den Gefühlen eines Menschen in dieser besonderen Form. Mir fiel das Wort intim ein. Dass Lennart spontan mit mir intim war. Darüber freute ich mich, es erwärmte mich“ (38).

Und geht uns nicht bei diesen Worten von Johansson das Herz auf: „Ich finde nicht, dass man über Menschen schlecht sprechen soll; ich versuche, das Gute, Vorbildliche und Edle in meinen Mitmenschen zu sehen. Wir sind eine so kurze Zeit auf Erden, warum nur diese Zeit dazu verwenden, sich zueinander gehässig zu verhalten?“ (33). Da gibt es Glück auch im Alleinsein und Nichtstun: „Ich legte eine CD mit Luciano Pavaroti auf, lehnte mich in meinem Lieblingssessel zurück und genoss gleichzeitig eine Tasse herrlichen Zitronentee“ (63).

Kommen die dunklen Seiten des Lebens, kommen Konflikte überhaupt nicht vor? Als Kind hat Johansson einmal ein Mädchen geschlagen, weil sie ihm ein Springseil weggenommen hatte. „Niemals wieder habe ich einen lebenden Menschen geschlagen. Es darf niemals und es wird niemals mehr geschehen“ (13). Als in einer Neuübersetzung der Bibel das Buch der Prediger aus seiner Sicht falsch interpretiert wird, findet Johansson: „Ich gebe zu, dass ich einen Moment lang im Begriff stand, mich aufzuregen. Aber ich dachte daran, dass alles seine Zeit hat“ (Buch der Prediger – 70). Die neue Chefin bringt Managementkonzepte, die Digitalisierung und Pläne zu einer totalen Reorganisation in das Bibliotheksleben ein. Als sie Johannson seinen Platz an der Theke nimmt und ihn mit der Organisation einer Veranstaltungsreihe betreut, die von vornherein nicht funktionieren kann, schäumt ein Kollege auf dem Personalfest: „Warum haben Sie Oliver C. Johansson seine Arbeitsaufgaben weggenommen? … Weder eine Mitbestimmungsverhandlung noch Information der Gewerkschaften. So können Sie nicht mit uns umgehen.“ Da steht Johannsson auf und sagt: „Ja, aber mir ist auch großes Vertrauen erwiesen worden“ (83). Das muss am Ende zumindest die Bibliothekarin Katrin entwaffnen: „Beruhige dich, Bynjar. … Oliver will allen Menschen nur Gutes“ (42).

Einem Drama am nächsten kommt die Geschichte, als Johansson bei einem Treffen aller Mitarbeiter in einer Lederhose erscheint, die er sonst nur in seiner Wohnung trägt, und eine selbstverfasste Ode an seine Chefin singt: „ICH BIN EIN BIBLIOTHEKAR/UND ICH WILL ORDNUNG HABEN / ICH BIN EIN BIBLIOTHEKAR / UND ICH STRAHLE JEDE STUNDE / ICH LIEBE EVA LARSSON/UND SÖDERTALJE STADSBIBLIOTEK“ (104f.). Da kann selbst der eine Kuss, den ihm Katrin gibt, nachdem sie ihm Informationen entlockt hat, die sich für den innerbetrieblichen Klatsch und Tratsch verwenden lassen, nicht mithalten.

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Halten nicht die Harmlosen und Sanften den Laden am Laufen?
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Das Buch wählt einen radikal anderen Weg als den, den unsere Entertainment-Industrie mit ihren übertriebenen Dramatisierungen, abgründigen Charakteren, wahnwitzigen Spezialeffekten und einer Lage, die viel schlimmer ist, als man ahnen konnte, verbreitet. Ich habe mir immer schon zum Ausgleich Bücher gewünscht, die den anderen Weg, den der Harmlosigkeit oder der Verharmlosung wählen, habe aber nur wenige gefunden. Eine dieser Ausnahmen stellte für mich „Die Kinder von Bullerbü“ von Astrid Lindgren dar. So harmlos ist aber selbst Johansson nicht, dass wir nicht Aspekte der Realität in Menschen und Bibliotheken, wie wir sie kennen, wiederfänden.

Die guten Nachrichten zuerst: Kennen wir sie nicht alle, die Menschen, die sich immer ansprechen lassen und zu helfen bereit sind, und die versuchen, in allen Ereignissen nur das Gute zu sehen? Gibt es diesen Typ Mensch unter Bibliotheken nicht besonders häufig, sie, die ein Leben lang dem zivilisierenden Einfluss der Bücher und weiterer Medien ausgesetzt sind? Sind es nicht die Sanften, die am Ende den Laden am Laufen halten? Ist Johansson nicht weiser als wir, da er die Kunst der Selbstbescheidung beherrscht und mit dem, was er hat, zufrieden und glücklich ist? Und ist es nicht häufig so, dass das Glück in den kleinen Dingen des Alltags verborgen ist?

Damit kommen wir zu den kritischen Fragen: Ist man, wenn man 4.738 Bücher gelesen hat, zum Lesen geboren, aber für das Handeln gestorben? Sind die Bibliothekare zu zivilisiert, so dass sie sich im Kampf der Interessen kaum durchsetzen können? Wie kann man auf die Idee kommen, dass die Welt verbesserungsfähig ist und man selbst einen Teil zur Verbesserung beitragen kann, wenn die Welt, so wie sie ist, gut ist und „Skandale“ ein Wort, das man nicht in den Mund nehmen sollte, da sie nicht vorkommen dürfen. Wie könnte uns Johansson, diese eigenartige Komposition aus Bildung, Quietismus und Biedermeier, ein Vorbild sein?

Ich möchte Johansson empfehlen, falls es ihn geben sollte, nach Nordrhein-Westfalen einzuwandern und versuchen, dort an einen Impftermin zu kommen oder wahlweise an einen Impftest. Was er dort erlebt, könnte sogar ihn aufregen. Ihnen, lieber Leser, empfehle ich, das Buch über Johansson bei sich zu führen, wenn Sie versuchen, Ihre Impfprobleme zu regeln. Dort lernen Sie Geduld und halten die Hoffnung hoch, dass Sie einen Schritt weiter gekommen sind, bevor Sie ans Ende der Geschichte gelangen.
Über den Tellerrand (28)

Australien versus Facebook: Wer hat gewonnen?
Wer hätte gewinnen sollen?

Clark Boyd, Australia vs. Facebook: Both Sides Claim Victory – But it looks Pyrrhic from the Australian government´s perspective, in: www.hitech.substack.com. Nicht zuletzt die deutschen Verleger und die deutsche Öffentlichkeit, die an einer stärkeren Regulierung der HighTech-Konzerne aus den USA interessiert sind, haben aufmerksam den offenen teils dramatischen Konflikt zwischen Facebook und der australischen Regierung verfolgt. Diese hatte sich auf die Seite der australischen Verleger geschlagen.

Die Regierung brachte den „News Media and Digital Platform Mandatory Code“ ins Parlament, der die HighTech-Konzerne gezwungen hätte, die Verleger für die Übernahme ihres Contents finanziell zu entschädigen. Darauf entfernte Facebook alle australischen Nachrichten von seiner Plattform, ein für die australischen Verleger existenzbedrohender Schritt, da sie den Hauptteil ihres Traffics über die US-Konzerne beziehen. Nach einer Schrecksekunde setzten sich die australische Regierung und Facebook zusammen und einigten sich: Der Gesetzesvorschlag wurde dahingehend geändert, dass sich Facebook und die australischen Verleger auf eine Entschädigung einigen sollen. Wenn sie sich dazu nach zwei Monaten nicht imstande sähen, würde eine Schlichtungsstelle entscheiden. Facebook rang sich zu einer Art von Entschuldigung durch: „We erred on the side of over-enforcement.“

Wer hat gewonnen? Keine Seite hat so weit gewonnen, dass sie nicht ihr Gesicht hätte wahren können. Ansonsten ist Boyd wie Open Password der Meinung, dass eher Facebook gewonnen hat. Boyd: „Facebook and Google can easily circumvent the new law; its enforcement only comes into question if they decide not to reach a deal with publishers. Publishers who are, in many cases, much diminished and in need of the income. The tech giants can offer more than just money to dissuade news organisations from going to arbitration“. Open Password: An der strukturellen Überlegenheit der HighTech-Konzerne gegenüber den australischen Verlegern hat sich nichts geändert. Facebook kann auf australische Inhalte leicht verzichten, die Verleger brauchen hingegen Facebook und Google.

Boyd und Open Password sind hingegen unterschiedlicher Meinung, wer in diesem Konflikt hätte siegen sollen. Facebook & Co. bedürfen in der Tat einer strengeren Regulierung in dem Sinne, dass sie für die Inhalte auf ihren Plattformen die Verantwortung übernehmen, so wie die Verleger dies für die Inhalte in ihren Publikationen verantwortlich tun. Das heißt aber nicht, dass sich Facebook & Co. bei allen Forderungen, die an sie gerichtet werden, im Unrecht befinden. Der Traffic, den die HighTech-Konzerne auf die Verlagspublikationen leiten, ist wie eine unbezahlte Werbung für die Verleger. Es liegt an ihnen, die von Facebook „geschenkten“ Links in Zahlungen der Leser und in Schaltungen der Werbetreibenden zu verwandeln. Dafür bedarf es allerdings ein wenig mehr Kreativität als sich an den Staat mit der Bitte um Hilfe gegen Facebook & Co zu wenden. Besser wäre es, diesen Streit zu beenden, damit man sich auf die ungleich wichtigere Kontroverse konzentrieren kann, die Verantwortung der HighTech-Konzerne für die Inhalte auf ihren Plattformen.


BDZV - Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V.

E-Paper setzt sich bei Jüngeren durch

Gut jeder dritte Zeitungsleser (37%) nutzt E-Paper, von den 14- bis 29-Jährigen tun es sogar 57 Prozent. Vor allem für junge Leute ist die Zeitung zunehmend digital. Zwar sagen auch sie - wie die Mehrheit der Bevölkerung -, dass die Printausgabe eher das richtige Zeitungsgefühl vermittele. Aber jenseits dieser emotionalen Kategorie zählen für die nachwachsende Generation stärker die Vorzüge der digitalen Lektüre. Vor allem die flexible und jederzeitige Verfügbarkeit spricht für das digitale Produkt. "Das kann ich besser lesen, wann und wo ich will", attestieren 67 Prozent aller unter 30-Jährigen dem E-Paper.

So die Studie "Zeitungsqualitäten 2021" der ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft aktuelle Entwicklungslinien. Leser der gedruckten Ausgabe sehen im Printprodukt ganz überwiegend Vorteile: Für 89 Prozent ist sie das richtige Zeitungsfeeling, 82 Prozent finden sich in der Printausgabe besser zurecht als im E-Paper und 74 Prozent sagen, man kann interessante Seiten oder Beiträge gedruckt besser aufheben.

Wer dagegen E-Paper schon nutzt, kommt auch prima damit zurecht und weiß dessen flexibles Handling zu schätzen. Die gedruckte Zeitung hat für digitale Leser kaum noch eindeutige Vorteile. In ihren Augen ist das E-Paper einfacher zu bekommen und lässt sich lesen, wann und wo immer man möchte (jeweils 76%), interessante Beiträge lassen sich besser aufheben (58%) und mehr als die Hälfte (54%) findet sich in der elektronischen Ausgabe besser zurecht.

Mit der wöchentlichen Reichweite von 84,6 Prozent (59,7 Millionen Leserinnen und Leser) erreichen die Zeitungen gedruckt oder digital alle Bevölkerungsgruppen - auch drei Viertel der unter 30-Jährigen (76%). Sie sind im Lokalen das stärkste Medium und sie sind das glaubwürdigste: Auch junge Leute vertrauen bei widersprüchlicher Berichterstattung am ehesten der Zeitung. Zeitung genießt täglich 39 Minuten höchste Aufmerksamkeit, was auf ihre Werbung einzahlt. Für acht von zehn Deutschen (81%) sind Zeitungsanzeigen glaubwürdig und zuverlässig und die werbenden Unternehmen seriös (76%). 47 Prozent würden Anzeigen und Prospekte in der Zeitung vermissen, wenn es sie nicht mehr gäbe.



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