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Open Password - Dienstag,
den 11. Februar 2020

# 704


Hochschulverband Informationswissenschaft – Vivien Petras – Philipp Schaer – Dirk Lewandowski – Ulrich Herb – Zukunft der Informationswissenschaft – Dun & Bradstreet – Cannae Holdings – BIIA – Museum für Fotografie – Frank von Hagel – Institut für Museumsforschung - Trends des Jahres – Männer des Jahres – Frauen des Jahres

Hochschulverband Informationswissenschaft

Optimistischere Erwartungen
an neuem HI-Vorstand


Der Hochschulverband Informationswissenschaft hat einen neuen Vorstand gewählt. Vorsitzende wurde Vivien Petras (HU Berlin).
Die weiteren neuen Vorstandsmitglieder sind Philipp Schaer, stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister, Dirk Lewandowski, stellvertretender Vorsitzender und Schriftführer (HAW Hamburg) und Ulrich Herb, Publikationsverantwortlicher (Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek).

Mit dem neuen personellen Tableau verbinden sich optimistischere Erwartungen, nachdem der alte Vorstand unter anderem auf der Open-Password-Veranstaltung zur „Zukunft der Informationswissenschaft – Hat die Informationswissenschaft eine Zukunft?“ wegen angeblicher Untätigkeit in die Kritik geraten war.



Dun & Bradstreet

D&B vor Börsengang

Cannae Holdings (CNNE) portfolio company confidentially files for a proposed initial public offering of Dun & Bradstreet, almost a year after the form was taken private by a group of investors including Cannae.

The number of shares of common stock to be sold and the price range for the proposed offering haven´t yet been determined . The IPO is expected to start after the Securities and Exchange Commission completes its review process, subject to market and other conditions. According from the comments of the market place, the aim is to raising capital in support of growth opportunities.

Password-Archiv


Seit 1986 wählen Password, seit 2016/2017 Open Password Trends des Jahres, seit 2002 auch Männer oder Frauen des Jahres. („Unternehmen“ oder „Einrichtungen des Jahres“ wurden hingegen bislang eher diskontinuierlich gewählt, was auch für die „Veröffentlichungen des Jahres“ gilt.) Diese Wahlen bestimmen unsere Berichterstattung im laufenden Jahr mit. Einmal im Jahr greifen wir auf unser Archiv zurück und präsentieren unsere bisherigen Wahlen zu Trends und Personen. Aus unserer Sicht enthüllt sich eine faszinierende Geschichte unserer Branche, immer mitten drin im aktuellen Geschehen und mitten drin in brisanten und grundlegenden Zusammenhängen.

Trends des Jahres
2019 zurück bis 1986

2020/2019 Der Information Professional in der Digitalen Transformation
Daten-, Informations- und Wissenskompetenz


2018/2019 Künstliche Intelligenz in der Informationsbranche

2017/2018 Digitalisierung
Künstliche Intelligenz
Citizen Science
Blockchain / Bitcoin

2016: Die Mobilisierung der Branche zur Rettung der ZB MED
Die Entwicklung zur postfaktischen Gesellschaft
Fake News oder: Was brauchen wir für einen Wahrheitsbegriff?

2011-2015: Die Entfaltung des Social Web

2015: Die „ultimativen“ Herausforderungen für Information Professionals: Antworten,
Lösungen, direktes Mitwirken am Unternehmenserfolg

2014 Die letzten Verleger – Oder: Von ihrem Kampf gegen die eigene Bedeutungslosigkeit

2013: Big Data
Cyber-Spionage

2012: Die irreversible Entwicklung von Open Access
Open Learning

2011: Der Niedergang des Public Sectors: Informationswissenschaft –
Informationsinfrastruktur – FIZ CHEMIE Berlin – Fachhochschule Potsdam

00er Jahre: Google

2010: Zivilgesellschaft und Soziales Web

2009: Soziale Netzwerke
Zeitungs- und Zeitschriftenkrise

2008: Mobiles Internet
E-Books

2007: Das Entschwinden der Branche

2006: Web 2.0
Der Aufstieg Ostasiens
Wikipedia

2005: Der Rechtsinformationsmarkt etabliert sich

2004: DGI fährt COMINFO gegen die Wand
Die Branche zwischen Ausfransen, Integration und Konsolidierung

2003: Entinformatisierung in der Rezession
Vernetzung
Google

2002: E-Government
Public Sector Information

20. Jahrhundert: Erfolgsfaktor Kommunikation

90er Jahre: Internet


2000: Immer mehr tagesaktuelle Nachrichten

1999: Die unabhängigen Anbieter im Internet

1998: E-Commerce und der Boom der New Economy

1997: Das Ende der Fachinformationspolitik: Von der Gestaltung der Branche
zu den Sektierern der Hypsistarie

1996: Kommerzieller Durchbruch des World Wide Web

1995: Die Online-Konsumentendienste starten

1994: Internet

1993: Elektronisches Publizieren: Die Verleger kommen

1992: Informationsqualität

1991: Multimedia & CD-ROM

80er Jahre: Aufstieg und Niedergang der deutschen Fachinformationspolitik

1990: Der Untergang der Informationsinfrastruktur in den Neuen Bundesländern

1989: Nach dem Fall der Berliner Mauer: Neue Informationsmärkte in Osteuropa

1988: Europa-Informationen: Die Kommission erprobt sich in Marktentwicklung

1987: Die Wirtschaftsinformationen kommen, die privaten Anbieter auch

1986: Big Bang an der Londoner Börse: Siegeszug der Realtime-Finanzinformationen




Männer und Frauen des Jahres
2018 zurück bis 2002

2019: „Rebellen der Informationswissenschaft“:
Winfried Gödert
Bernd Jörs
Walther Umstätter

2018: Yannick Loonus, Semalytix (Newcomer)
Ann Chapman, Minesoft (Lebensleistung)

2017: Sabine Graumann, Kantar TNS
Helga Schwarz, Autorin

2016: Rudolf Mumenthaler, Institut für Informationswissenschaft, HTW Chur
Vera Münch, Freelancing PR
Guido Heinen, Leiter der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages
Oliver Fiechter/Philipp Löfte, Autoren von „Aufstieg der digitalen
Stammesgesellschaft“

2015: Der Information Professional im privaten Bereich: Die wiederentdeckte Zielgruppe
Steilvorlagen 2015: Thomas Lorenz, BASF – Ingo Titschack, Swiss Re – Christiane Küster-Schneider, Schönherr Rechtsanwälte
Steilvorlagen 2014: Dirk Heilmann, Handelsblatt Research Institute – Sabine Kruse, Merck – Beate Mäusle, Landesbank Württemberg – Monika Heim, L-Bank
Steilvorlagen 2013: Sabine Graumann, TNS Infratest – Tim Brouwer, SVP – Michael Klems, infobroker.de
Die weiteren Partner beim Machen der Steilvorlagen-Tagung: Anja Binninger – Mailin Choy – Susanne Funk – Mareike Miller – Eveline Pipp – Stephan Holländer

2014: Sabine Kruse, Merck
Michael Klems, infobroker.de

2013: Edward Snowden, Whistleblower

2012: Sigrid Riedel, WTI Frankfurt
Alice Keller, de Gruyter

2011: Arnoud de Kemp, Informare

2010: Mark Zuckerberg, Facebook
Julian Assange, Wikileaks

2009: Rupert Murdoch, News Corp.

2008: Norbert Weitkämper, Weitkämper Technology

2007: Frank Klingler, Klingler GmbH

2006: Jimmy Wales, Wikipedia

2005: Peter Müller-Bader, GBI

2004: Uwe Rosemann, Technische Informationsbibliothek Hannover

2002: Horst Neißer, Präsident der DGI


Museum für Fotografie

„New strategies for user engagement
& digitised photographic heritage


19.- 21. Februar, „New strategies for user engagement & digitised photographic heritage“ im Museum für Fotografie, Berlin, Jebensstraße 2.
Die Zahl der fotografischen Bilder in Online-Bilddatenbanken aus Beständen von Bildarchiven und Bibliotheken sowie von musealen Sammlungen wächst rasant. Welchen Wert haben die unzähligen, online verfügbaren Fotos heute für Archive und Museen, für Experten und die breite Öffentlichkeit? Das EU-Projekt „Fifties in Europe Kaleidoscope“ beschäftigte sich genau mit dieser Frage. Am Beispiel von digitalisierten Fotografien der 1950er Jahre untersuchten die Projektpartner Herausforderungen und Chancen in Bezug auf die Entwicklung und Anwendung von Methoden wie Crowdsourcing, Co-creation, Storytelling sowie die durch künstliche Intelligenz gestützte Recherche von Bildmaterial in Online-Datenbanken.

Auf der vom Institut für Museumsforschung gemeinsam mit Partnern ausgerichteten Konferenz stellen die zehn Projektpartner zum Abschluss des Projekts die wichtigsten Ergebnisse ihrer Arbeit vor und laden dazu ein, die sehr vielfältigen und vielschichtigen Realitäten der 50er Jahre in Europa, wie sie uns durch Fotoarchive und -sammlungen vermittelt werden, aus heutiger Sicht (er)neu(t) zu entdecken. Darüber hinaus werden Möglichkeiten vorgestellt, wie die historisierende, aber auch kreative Auseinandersetzung mit Fotografien aus Archiv- und Sammlungsbeständen, wie Nutzererfahrungen mit digitalen Bilddatenbanken sowie die auf visuelle Medien basierende Wissensvermittlung genutzt und verbessert werden können. Ergänzend bieten Präsentationen von fotografischen Sammlungen beispielhaft Einblicke auf das Werk einzelner bekannter Fotografen.

Die Konferenz beginnt am Mittwoch, dem 19.02.2020, um 18.00 Uhr, und einer Führung durch die derzeit im Museum für Fotografie gezeigte Foto-Ausstellung „Blue skies, red panic“. Die Ausstellung wurde konzipiert und realisiert durch das Projekt „Fifties in Europe Kaleidoscope“. Sie ist ein Rückblick auf das Europa der 1950er Jahre, ein facettenreiches Kaleidoskop auf eine ikonische Ära, gleichermaßen nostalgisch wie kritisch. Die Teilnahme ist kostenlos.

Aufgrund begrenzter Plätze bitten wir um vorherige Anmeldung unter: https://forms.gle/2p2xeTTw43rRxA4Q6

Frank von Hagel, Institut für Museumsforschung

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