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Open Password - Dienstag,
den 21. Juli
2020

# 791





Outsell – Alternative Data Brokers – Financial Services – Will Jan – COVID-19 – Financial Markets – Brokering Data in Financial Services – Insights – Hedge Funds – Option Traders – Market Size – Market Share - Players - COVID-19 – Kantar – Verbraucherverhalten – Kantar – Krisentypen – Längerfristige Planungen – Rückkehr zu alten Gewohnheiten – Urlaub und Reisen - Friedrich-Naumann-Stiftung – Bild Gates – WHO – Corona – Biowaffe – China – Infodemie – Medienkompetenz – Mainstream-Medien – Vertrauen – 5 G



Outsell´s Contribution for July

Market View: Alternative Data Brokers
in Financial Services

Market Sizes and Market Share

By Will Jan, VP & Lead Analyst

Part II
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Market Size and Share
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The pure-play alt data brokerage market is estimated to reach $600 million by 2021, taking into account the impact of the COVID-19 pandemic on institutional demand and spending. The major financial desktop providers were excluded from this total, given that their alt data portals are a subset of their comprehensive financial research offerings, with desktop licensing driving the bulk of their revenues.

The subject market tracks the pure-play alt data brokers with revenues comprised of fees from alt data brokerage and delivery services. Figure 1 depicts the growth trajectory of the alt data brokerage market, which is closely in line with Outsell’s estimated growth for the overall Financial Information & Solutions segment for the same period (a CAGR of 6.5%). This growth is fueled heavily by the quant-driven hedge funds, buyers and investors of distressed assets, option traders, and other financial professionals that are looking to drive returns due to the pandemic.
William Jan
Will Jan
outsell-figure-1



There are two key drivers of this forecast. The first is the desire for competitive differentiation among financial firms to possess trading and investment intelligence outside traditional means (e.g., augmenting financial desktop research with alt data analytics / signal derivation). The second is revenue share structures that are increasingly favoring brokers: Any incremental money that companies receive for previously unmonetized data exhaust is a net gain. As such, alt data brokers have learned to be more aggressive in their deal tactics, some starting with a 50% commission fee as the starting point.

Table 1 details the breakdown of the largest alt data brokers that are capitalizing in this market.
outsell-table-1



Except for Quandl, which was acquired by NASDAQ in 2018, the rest of the players in the list remain private. Growth among the middle of the pack indicates that they may be taking market share away from the top and lower-tier players. Further examination of these middle-tier players reveals that they are channeling their focus deeper into their respective data categories, as opposed to broadening the number of data categories, which indicates their strategy of growth by focus.

Next: Competitive Analysis – 10 to Watch – Essential Actions
Kantar

Krisentypen der Pandemie
und die Angst der Verbraucher
Nur sehr zögerliche Rückkehr
zu alten Gewohnheiten

Die Verbraucher sind in der COVID-19-Pandemie nach wie vor sehr um ihre Gesundheit besorgt. Die nur zurückhaltende Rückkehr zu alten Gewohnheiten wird den wirtschaftlichen Aufschwung stark bremsen. Die sechste Welle des COVID-19-Barometers von Kantar mit mehr als 100.000 befragten Verbraucher weltweit zeigt:
  • 69 Prozent der Verbraucher sind nach wie wegen der Pandemie besorgt.
  • Nur ein Viertel der Verbraucher weltweit sagt, dass sie zum gewohnten Konsumverhalten zurückkehren, sobald staatliche Beschränkungen aufgehoben werden.
  • 46 Prozent geben als Grund dafür Sorgen um die eigene Sicherheit oder die ihrer Angehörigen an.
  • In diesen Zeiten wird derjenige erfolgreich sein, der die Konsumenten in ihrem jeweiligen Krisenzustand abholt.
Aus der Befragung lassen sich sechs klar abgrenzbare Krisentypen ableiten:
  • Die Vogelstrauße (12 Prozent der Verbraucher) verdrängen die Krise trotz der Beeinträchtigungen: „Ich verstehe einfach nicht, was die Aufregung soll. Und es interessiert mich auch nicht wirklich.“
  • Die Que Seras (22 Prozent) nehmen die Krise wahr, empfinden sie aber nicht als dramatisch: „Was auch immer sein wird, wird sein... Ich denke, all die Regeln sind ein bisschen übertrieben.“
  • Die Winterschläfer (12 Prozent) spüren die Krise und versuchen sie abwartend durchzustehen: „Ich akzeptiere die Situation und benötige keine ständige Aktualisierung der Informationen.“
  • Die guten Bürger (22 Prozent) nehmen die Krise ernst und handeln umsichtig und planvoll: „Ich möchte informiert werden und denke, wir sollten uns alle an die Regeln halten.“
  • Die verzweifelten Träumer (18 Prozent) sind trotz hohen Leidensdrucks zuversichtlich: „Ich mache mir wirklich Sorgen um meine gesundheitliche und finanzielle Situation, glaube aber, dass sich die Lage bessern wird.“
  • Die Sorgenkinder (13 Prozent) sind hart getroffen und haben wenig Hoffnung auf eine rasche Besserung: „Das ist wirklich beängstigend für mich, ich wünschte, die Regierung würde mehr tun.“
Gute Vorsätze und aufgeschobene Pläne. Die Studie untersuchte auch die Veränderungen in der langfristigen Planung der Verbraucher. Hierbei wurden einige Bereiche identifiziert, die von der Krise gestärkt werden, während andere auch längerfristig beeinträchtigt bleiben.
  • Lebensplanung: Es wird häufig zu einem Aufschub größerer Lebensentscheidungen kommen, wie z.B. einem Umzug, der Familienplanung oder sogar sich scheiden zu lassen - Entscheidungen, die alle "weniger wahrscheinlich" als vor der Krise eingeschätzt werden.
  • Absicherung: Jeder Dritte gibt an, zukünftig mehr zu sparen und jeder Vierte plant, mehr Versicherungen abzuschließen.
  • Konsum: Jeder Dritte hält es für „weniger wahrscheinlich,“ größere Investitionen zeitnah vorzunehmen.
  • Mobilität/Reisen: 31 Prozent der Menschen planen, ihren Urlaub zu Hause zu verbringen. Produkte und Services, die das Urlaubserlebnis zu Hause verbessern, stehen vor einem Boom.
Friedrich-Naumann-Stiftung

Starke Minderheit der Weltbevölkerung
glaubt an Fake News

Bill Gates habe die WHO gekauft und das Corona-Virus sei eine chinesische Bio-Waffe. Die Infodemie bringt eine Vielzahl hanebüchener Falschmeldungen hervor. Seit Wochen warnt Brüssel vor einer "massiven Infodemie" und diskutiert über Maßnahmen, um die Folgen gezielter Falschmeldungen einzudämmen. Noch nie haben sich Desinformationen so schnell und flächendeckend verbreitet und hartnäckig festgesetzt. Nicht nur in autokratischen Systemen, sondern auch in demokratischen Staaten. Dies hat weitreichende Folgen, wie eine repräsentative, globale Studie der Friedrich-Naumann-Stiftung belegt. Erstmalig werden gezielt Aussagen zu "Corona-Fakes" auf internationaler Ebene ausgewertet. www.freiheit.org und http://freedomfightsfake.org

Rund 7.300 Menschen aller Altersklassen hat das Meinungs- und Marktforschungsinstitut Kantar im Auftrag der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit weltweit zu ihrer Mediennutzung und Falschmeldungen während der Corona-Epidemie befragt - in Deutschland, den USA, Indien, Mexiko, Jordanien, Südafrika und den Philippinen.

Mangelnde Medienkompetenz und Misstrauen in Mainstream-Medien. Die überwiegende Mehrheit der Befragten gibt zwar an, "sehr gut" und "eher gut informiert" über die Corona Pandemie zu sein. In Kontrast zu dieser subjektiven Einschätzung stehen aber eine Reihe von anderen Ergebnissen der Studie. 54 Prozent der Befragten empfinden es als schwierig, zwischen Nachrichten und bewussten Falschmeldungen zu unterscheiden. 74 Prozent der Befragten zeigen sich über die Zunahme von bewussten Falschmeldungen beunruhigt. Die Deutschen sind mit knapp 53 Prozent am wenigsten beunruhigt.

Der Aussage, Medien würden auf Druck der Regierung in den jeweiligen Ländern Tatsachen über das Corona-Virus verschweigen, stimmen in Deutschland 34 Prozent der Befragten zu. In den USA, Mexiko und Südafrika unterstützen diese Aussage mehr als die Hälfte aller Befragten.

Haupt-Informationsquelle ist weiterhin das Fernsehen (77%), gefolgt von Social Media (68%), Zeitungen oder Zeitschriften im Internet (55%) und sonstigen Quellen im Internet (46%). In deutlich geringerem Ausmaß werden Radio (34%) und Printmedien (25%) genutzt. Vor allem die Jüngeren, weltweit, aber vor allem in Deutschland, informieren sich vorrangig im Netz.

Schwindendes Vertrauen. Eine Folge bewusster Einflussnahme auf die Nachrichten in Zeiten von Covid-19 ist dass die Glaubwürdigkeit von Politikern und Ärzten sinkt. Es handelt sich um einen länderübergreifenden Trend: Dreiviertel aller Befragten sagen, dass bewusste Falschmeldungen zu Corona die Kompetenz dieser Berufsgruppen untergraben. In Südafrika stimmen der Aussage 84 Prozent der Menschen zu, in Deutschland rund 70 Prozent.

Corona als chinesische Waffe. Ein Viertel aller deutschen Befragten gibt an, das Corona-Virus sei in einem chinesischen Labor gezüchtet worden. In Indien sind 79 Prozent der Menschen sind davon überzeugt. 38% der weltweit Befragten (und hierbei 72% in Indien und 52% auf den Philippinen, aber "nur" 13% in Deutschland) glauben, dass es sich beim Corona-Virus um eine chinesische Biowaffe handele.

Feindbild Bill Gates. 50% der Befragten weltweit meinen, Microsoft-Gründer Bill Gates fordere eine Zwangsimpfung aller Menschen. 39% sagen, er habe in ihrem Land mehr Macht als die Regierung. 31% glauben, Gates wolle den Menschen zur Bekämpfung des Virus Mikrochips einpflanzen. 20% meinen, Gates habe die Weltgesundheitsorganisation WHO gekauft. Bei der Unterstützung dieser seltsamen Aussagen tun sich insbesondere die Menschen in Jordanien und in Südafrika hervor, während die Deutschen hier den ersten beiden Aussagen "nur" zu einem Viertel, der Frage nach den Mikrochips zu 16% und der Frage nach der WHO zu 12% zustimmen.

5G und Corona. Der zunächst in Großbritannien, Zypern und den Niederlanden verbreitete Mythos, es gäbe einen Zusammenhang zwischen dem Ausbau des 5G-Internet-Netzes und der Corona-Epidemie, hat allein im Vereinigten Königreich bereits zu mehr als 60 Brandanschlägen auf Mobilfunk-Masten geführt. In Deutschland stimmen 21 Prozent der 18- bis 34-Jährigen dieser Behauptung zu, in Jordanien 30 Prozent.

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