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Open Password - Dienstag,
den 7. Juli
2020

# 783


Online-Shopping – McAfee – Corona-Schnelltests – Andreas Volkert – Cyber-Betrug – Gefälschte Shopping-Websites – Investitionsbetrug – TIME – Wundermittel – Phishing - URL-Überprüfung – Rechnungsüberprüfung – Cookies - Corona – Sandra Kegel - Frankfurter Allgemeine - Buchmesse - Jugendliche – Internet-Nutzung – Smartphone – Endgeräte – Homeschooling - Online-Unterricht – Laptops – Wearables – Mädchen und Jungen - Clarivate – Corellis Generic Intelligence – Artificial Intelligence Review Assistant – Frontiers – Microsoft – Skills Initiative – LinkedIn – GutHub – Cision – Next Gneration Communications Cloud – New York Times – Apple News – Rocket Lawyer – Rocket Sign – GOBI Library Solutions – EBSCO – JSTOR - Outsell





Online-Shopping

4 Tipps von McAfee,
wie man sich vor Betrug schützen kann

Corona-Schnelltests: Die meisten
erhalten Unterlassungsbescheide

Von Andreas Volkert

Andreas_Volkert_McAfee
Andreas Volkert

Unsere Kaufgewohnheiten haben sich in den letzten Monaten im Zuge der Corona-Krise sehr verändert, denn wir setzen auch für den Einkauf alltäglicher Produkte wie Lebens- und Arzneimittel vermehrt auf Online-Angebote. Diese Tendenz weg von lokalen Einzelhändlern hin zu Online-Anbietern eröffnet neue Räume für Drittverkäufer und böswillige Akteure.

Jeder fünfte Deutsche hat schon einmal Betrug beiAm Online-Shopping erlebt. Bei 13 Prozent der Betroffenen wurden im Anschluss die Bezahldaten missbraucht. Auch bei der Wettbewerbszentrale in Bad Homburg gehen seit Beginn der Krise vermehrt Beschwerden ein. Welche Betrugsmaschen gibt es und wie können sich Verbraucher davor schützen?
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Trick 1: Gefälschte Shopping-Websites
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Cyber-Kriminelle machen sich neu aufkommende Trends oder aktuelle Ereignisse rasch zunutze. Es gibt vermehrt gefälschte Einkaufswebsites, die vorgeben, Artikel wie Desinfektionsmittel zu verkaufen, die anderswo ausverkauft sein könnten. In Wirklichkeit liefern diese Kreditkartenbetrügereien dann gefälschte oder gar keine Ware. Zudem können Cyber-Kriminelle eine gefälschte Website überzeugend echt aussehen lassen. Wenn Sie sich unsicher sind, ob der Online-Shop vertrauenswürdig ist: Googeln Sie nach dem Namen der Website. Oft werden Sie schnell fündig, wenn schon andere Nutzer schlechte Erfahrungen mit diesem Shop gemacht haben.
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Trick 2: Investitionsbetrug
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Dieselbe Logik gilt auch für Investitionen. Betrüger können sich als aufstrebende Unternehmen ausgeben, die versuchen, Kapital für den Bau medizinischer Geräte zu beschaffen. Andere werben vielleicht für nichtexistierende Hedge-Fonds mit Garantien für hohe Renditen nach der Krise. Unabhängig von der versprochenen Leistung sollten Sie vor wichtigen Investitionsentscheidungen unbedingt ausreichende Referenzen einholen.
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Trick 3: Wundermittel
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Wie das Nachrichtenmagazin TIME berichtete, bewerben einige Websites sogar „Heilmittel, die von kolloidalem Silber bis zu Kuhdung reichen". Glücklicherweise haben Behörden begonnen, hart gegen Unternehmen vorzugehen, die nicht unterstützte Behauptungen über Wundermittel und Impfstoffe aufstellen und damit Verbraucher an der Nase herumführen, um Profit zu schlagen.
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Trick 4: Coronavirus-Schnelltests
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Einige Websites bieten auch Schnelltests zum Verkauf an. Obwohl viele dieser Angebote von seriösen Unternehmen kamen, die möglicherweise mit Testlabors zusammenarbeiten, haben die meisten von ihnen inzwischen Unterlassungsbescheide erhalten. Wenden Sie sich immer an offizielle Stellen oder medizinische Fachkräfte, wenn Sie einen Test benötigen.
Frankfurter Allgemeine

Buchmesse in der Zerreißprobe

"Seit die Börsenvereinsgruppe in Absprache mit Messe, Stadt und Land den mutigen Entchluss gefast hat, das größte Buchereignis der Welt trotz Corona in diesem Oktober abzuhalten und dem Virus mit Abstand und innovativen Ideen zu trotzen, folgt eine widersprüchliche Nachricht auf die nächste, so dass mancher bereits die Existenz der Messe als Ganzes aufs Spiel gesetzt sieht. ...

Jetzt, da die Buchmesse dieser Zeirreißprobe ausgesetzt ist, wird klar, was diese einmalige, verrückte, alle Sinne strapazierende Veranstaltung stets war: immer zu voll, immer zu laut, immer ein Risiko. Aber zugleich auch ein faszinierender Ort des Ausverhandelns von Geist und Ware, eine Gelegenheit für Entdeckungen und ein Ort der Diskurse, wo es zum Wettstreit der Ideen ebenso kommt wie zu unverhofften Begegnungen, ein Schauplatz von Klatsch und Tratsch, aber auch das große Forum für die wichtigen Fragen unserer Ziet, um die in diesen herbstlichen Tagen immer aufs Neue so lebhaft gerungen wird wie um die Frage nach dem richtigen Drink. Eine Messe auf Abstand ist ein Paradox, das es auszuhalten gilt. Statt die Buchmesse unwiderbringlich verändern zu wollen, wäre es wichtig, sie in ihren Stärken zu stabilisieren; eine Aufgabe, der sich Politik und Branche gleichermaßen stellen müssen."

Sandra Kegel, Buchmesse auf Abstand, in: Frankfurter Allgemeine
Nach Corona-Einbruch

Jugendliche mit 70-Stunden-Woche und mehr
in Internet-Diensten

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Nutzung des Internets unter Jugendlichen um 23 Prozent gestiegen. Waren Teenager 2019 noch 58 Stunden pro Woche im WWW unterwegs, so sind sie es in diesem Jahr 71,5 Stunden. Eine Ursache des massiven Anstiegs dürfte die Corona-Krise sein. Die repräsentative Befragung von 1.000 Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren für die Postbank Jugend-Digitalstudie 2020 wurde im April und Mai 2020 durchgeführt.

Fast alle Jugendlichen (97 Prozent) nutzen ihr Smartphone, um damit im Netz zu surfen - im Durchschnitt bringen sie es damit auf 41 Stunden pro Woche. Mit Laptop oder Desktop-PC sind Teenager im Schnitt gut 21 Stunden pro Woche im Internet, im Vorjahr waren es nurrund 14 Stunden. Auch Spielekonsolen wie die Playstation stehen bei Teenagern hoch im Kurs - mehr als jeder Dritte vertreibt sich mit Gaming die Zeit. ___________________________________________________________________________

Schulische Nutzung von Laptops nahezu verdoppelt
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In der Corona-Krise waren Homeschooling und Online-Unterricht wochenlang Alltag. Vor allem die schulische sowie die berufliche Nutzung von Laptops hat sich im Vergleich zu 2019 nahezu verdoppelt und liegt jetzt bei 1,3 Stunden täglich. Aber auch Smartphones, Desktop-PCs sowie Tablets werden häufiger für schulische und berufliche Zwecke genutzt als noch vor einem Jahr. Insgesamt lag die Nutzung technischer Geräte vor einem Jahr noch bei 2,5 Stunden täglich, jetzt sind es 3,6 Stunden. Jugendliche nutzen nach eigenen Angaben alle internetfähigen Geräte vom Smartphone über Smart-TV bis zur Playstation häufiger als vor derCorona-Krise. Einzige Ausnahme bilden die sogenannten Wearables wie Smartwatch oder Fitness-Tracker; sie sind bei Jugendlichen seltener im Einsatz.
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Besonders Schüler nutzen Smartphone und Laptop wegen Corona häufiger
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Besonders diejenigen, die die Schule noch besuchen, zücken häufiger ihr Smartphone oder greifen zum Laptop. 69 Prozent von ihnen nutzen ihr Smartphone öfter als vor der Krise. Von den Schulabsolventen hingegen geben dies 53 Prozent an. Den Laptop wiederum nutzt fast die Hälfte der Schüler öfter als vor der Krise, aber nur ein Drittel der Absolventen.

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Mädchen mögen Notebooks, Jungen bevorzugen den Desktop-PC

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Fast acht von zehn Mädchen arbeiten mit einem Notebook, von den Jungen sind es hingegen 57 Prozent. Unpopulärer bei den weiblichen Teenagern ist der Desktop-PC: Während nur drei von zehn Mädchen ihn nutzen, sind es von den Jungen mehr als die Hälfte. Unangefochten beibeiden Geschlechtern ist aber das Smartphone. Allerdings gehen die Mädchen häufiger mit ihrem Smartphone insInternet, nämlich 44,5 Stunden pro Woche. Jungen sind 37,6 Stunden pro Woche mit ihrem Smartphone online. An zweiter Stelle bei den Jungen steht der Desktop-PC, mit dem sie pro Woche fast 15 Stunden durchs Internet surfen, bei den Mädchen wiederum steht der Laptop mit einer Stunde mehr pro Woche auf Platz zwei.

Insgesamt nutzen Jungen und Mädchen das Internet nahezu gleich lange: Jungen kommen auf 72,1 Stunden, Mädchen auf 70,9 Stunden pro Woche.
International News

Clarivate mit Cortellis Generics Intelligence

Clarivate Plc, providing information and insights to accelerate the pace of innovation, announced the launch of Cortellis Generics Intelligence to enable generics companies and Active Pharmaceutical Ingredient (API) manufacturers to make timely and more informed data-driven decisions as they seek to drive business growth, identify new markets, products and partners, defend market share and more.

KI bewertet Qualität von Manuskripten.

The Artificial Intelligence Review Assistant (AIRA), developed by open-access publisher Frontiers, helps editors, reviewers and authors evaluate the quality of manuscripts. AIRA reads each paper and can currently make up to 20 recommendations in just seconds, including the assessment of language quality, the integrity of the figures, the detection of plagiarism, as well as identifying potential conflicts of interest.

Mehr digitale Fähigkeiten für 25 Millionen Menschen.

Microsoft is launching a global skills initiative aimed at bringing more digital skills to 25 million people worldwide by the end of the year. This initiative will bring together every part of the company, combining existing and new resources from LinkedIn, GitHub, and Microsoft. At its heart, this is a comprehensive technology initiative that will build on data and digital technology. It starts with data on jobs and skills from the LinkedIn Economic Graph.

Cision mit mehr als sieben Millionen Nachrichtenquellen.

Cision announced it has expanded its current product offering, making available global print content from more than 100 countries to the 7 million+ sources it currently monitors in the Next Generation Communications Cloud. Cision customers are now able to get print clips from regions across the world including Europe, Africa, Latin and Central America, Caribbean, Asia, and Middle East.

New York Times beendet Kooperation mit Apple.

The New York Times said that it was exiting its partnership with Apple News, as news organizations struggle to compete with large tech companies for readers’ attention and dollars. Starting on Monday, Times articles were no longer appearing alongside those from other publications in the curated Apple News feed available on Apple devices. The Times is one of the first media organizations to pull out of Apple News.

Online-Unterzeichnen von Dokumenten.

Rocket Lawyer, the affordable and complete legal service platform, announced the release of Rocket Sign, its next-generation digital signature product, enabling anyone to easily sign documents online with the peace of mind provided by optional attorney advice. Rocket Sign includes easy access to advice from the Rocket Lawyer On Call network of licensed attorneys.

GOBI Library Solutions von EBSCO.

GOBI Library Solutions from EBSCO is providing choice for libraries by extending its Demand Driven Acquisition (DDA) services to include Books at JSTOR. This arrangement offers libraries more options to acquire and manage their DDA program via their preferred workflow solution. JSTOR’s e-book program offers DRM-free, unlimited-access titles that are easy to discover and use alongside journals on its platform.

Source: Outsell

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