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Open Password - Donnerstag,
den 9. Juli
2020

# 784


Zukunft der Informationswissenschaft – Information – Bernd Jörs – Willi Bredemeier – Kritik der Informationswissenschaft – Informationskompetenz – Bibliothekswissenschaft – Desinformationen – Fake News – Suchstrategien – Standards – ACRL – dbv-Kommission Bibliothek und Schule – Gemeinsame Kommission Informationskompetenz von VDB und dbv – Teaching Library – Information Literacy Competency Standards for Higher Education – dbv – The Big6 – Mike Eisenberg – Bob Berkowitz – Dynamische Informationskompetenz – UB Heidelberg – Information Search Process – Carol Kulthau - Fast Surfer – Broad Scanner – Deep Driver – Lebenslanges Lernen – Informationelle Selbstbestimmung – Gesellschaftliche Teilhabe – Kritischer Rationalismus – Ben Kaden – Karl Popper – DIE ZEIT – Noam Chomsky - MIT - Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin – Stefan Bungartz – Reprints Desk - AutoDoc – FIZ Karlsruhe – Buchmesse – Bookfest – Porter Anderson – Publishing Perspectives
Briefe

Dokumente bis zu 70 Prozent
unter den Verlagskosten

Lieber Herr Bredemeier, liebes Password Team,

zur Mitteilung des Deutschen Netzwerkes Evidenzbasierte Medizin: „Covid 19 verschärft prekäre Informationsversorgung im Gesundheitswesen“ (in Open Password, 9. Juli 2020):

„Wenn Fachartikel nicht über Lieferdienste erworben werden können, müssen sie direkt beim Verlag gekauft werden. Die Preise reichen dabei bis zu 100 Euro pro Artikel."

Wir haben diese Problematik schon vor Jahren erkannt, und mit den Verlagen zusammen nach Lösungen für einen besseren und preiswerteren Service gesucht. In Zusammenarbeit mit den meisten großen wissenschaftlichen Verlagen kamen dabei zwei Services heraus. Eines für den Bereich Universitäten und eines für Govermental Institutions.

Dort können wir die Dokumente bis zu 70 Prozent unter den Kosten der jeweiligen Verlagsseiten anbieten. Im Bereich Universitäten wird unser Service in Kürze auch über die AutoDoc Plattform (ein Produkt von FIZ Karlsruhe) erhältlich sein.

Freundliche Grüße, Stefan Bungartz, Reprints Desk / Research Solutions,
phone: +49 (170) 75 200 41 | sbungartz@reprintsdesk.com
Zukunft der Informationswissenschaft

Über den Grundbegriff der „Information“
ist weiter zu reden und
über die Existenzberechtigung der Disziplin auch

Informationskompetenz in den Bibliotheken
und in der Informationswissenschaft

Das Verlangen nach einer
verständlichen Wissenschaftssprache

Von Bernd Jörs
Dritter Teil
Bernd Jörs

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Informationskompetenz in den Bibliotheken und in der Informationswissenschaft.
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Es ist erschreckend, dass im Zeitalter der vieldiskutierten „Desinformationen“ und „Fake News“ im Medienbereich der einzige Beitrag der Informationswissenschaft in der Betonung einer irgendwie ausgestalteten „Informationskompetenz“, manchmal ergänzt um eine ebenso imaginäre „Medienkompetenz“ besteht. Man möchte sich gern zum verbindlichen Entscheider darüber erklären, was wahre und falsche Information, was Hate Speech und Fakten sind.

Der Türöffner dafür soll das bibliothekarisch besetzte Feld der „Informationskompetenz“ sein, dass man nunmehr für den Gesamtbereich der „Information“ besetzen möchte. Die ursprüngliche Beschränkung der bibliothekarischen Domäne der Informationskompetenz auf eine berufsrelevante Vermittlung von InformationsSUCHkompetenz wird dafür geopfert.

Der Ursprung des Begriffes „Informationskompetenz“ liegt im Bibliotheksbereich und sollte dort beheimatet bleiben. Es geht um die Werkzeuge und Instrumente, die dazu befähigen, Informationsbedürfnisse des Einzelnen zu erkennen sowie qualitativ und quantitativ zu befriedigen. Mit möglichst effizienten Off- und Online-Suchstrategien und -techniken sowie Tools zur Speicherung von Suchergebnissen soll der Rechercheprozess und die Bibliotheknutzung sowie der Publikationsprozess gefördert werden. Beispiele für Standards dazu sind die des US-Berufsverbandes ACRL (Association of College and Research Libraries), die der deutschsprachigen dbv-Kommission Bibliothek & Schule sowie die der Gemeinsamen Kommission Informationskompetenz von VDB und dbv. Auf der Basis dieser Standards brachten die Bibliotheken Implementierungen von Teaching-Library-Modellen auf den Weg. Mit Blick auf studentische Zielgruppen wurden Information Literacy Competency Standards for Higher Education (USA) durch den Deutschen Bibliotheksverband (dbv) übernommen.

Die ausformulierten Standards sind von einer hohen Allgemeinheit und einer geringen Konkretheit der anzustrebenden Suchkompetenzen. Schon die sehr verallgemeinernde Feststellung des ersten Standards bringt das Dilemma auf den Punkt: „Die informationskompetenten Studierenden erkennen und formulieren ihren Informationsbedarf und bestimmen Art und Umfang der benötigten Informationen.“

Dabei wird der Begriff der „Information“ ebenso wenig problematisiert wie wichtige Fragen nicht gestellt werden, etwa nach den fachlichen und qualifikationsabhängigen Voraussetzungen, um zu Erkenntnissen kommen zu können, nach der Motivation der Studierenden und nach den Erwartungen der Nutzer. Die weiteren Standards sind ähnlich kritisch zu sehen.

Die richtige Hauptintention der Bibliotheken ist die Vermittlung von InformationsSUCHkompetenzen mit kritischen Quellenprüfungen, auch wenn Erörterungen zu Fake News und Hate Speech in zahlreichen neueren bibliothekswissenschaftlichen Publikationen zu finden sind. Bibliotheken haben hier eine neutrale Position einzunehmen, zu der sie auch gesetzlich verpflichtet sind.

Orientierungen hierzu hat die internationale Bibliothekswissenschaft in zahlreichen Modellierungen von Informationskompetenz zur Diskussion gestellt wie zum Beispiel The Big6 (Mike Eisenberg, Bob Berkowitz), das Modell der Dynamischen Informationskompetenz der Universitätsbibliothek Heidelberg (DYMIK) und den Information Search Process (ISP) von Carol Kulthau. Immer wieder geht es in diesen Veröffentlichungen wenn auch jeweils anders gewichtet um die Erhebung von Informationsbedarfen, um Strategien zur Informationssuche und zur Quellenprüfung, um die Handhabung von Informationssystemen und Informationszugängen, um die Auswahl und Zusammenführung von Informationen, um die Wieder- und Weiterverwertung von Informationen sowie um die Informationsbewertung.

Insbesondere Carol Kulthau versucht in ihrem Modell, die Informationskompetenz aus Sicht der Nutzer zu begründen. Hier findet man Hinweise auf die Ängstlichkeit und Unsicherheit des Nutzers bei der Abschätzung seiner Informationsbedarfe (Initiation), auf den Abbau von Unsicherheit durch besseres Erkennen der Fragestellungen und durch die Identifizierung und Abgrenzung des Themas, die in optimistische Einstellungen münden sollen (Selection), auf die Reduzierung von Unsicherheit durch Recherchearbeit (Exploration), auf das von wachsender Zuversicht getragene Herausarbeiten des eigentlichen Themenfokus (Formulation), auf die Vertiefung der Recherchearbeit zur noch klareren Themenfixierung (Gathering) und auf die eigentliche Präsentation der Ergebnisse, die als Erleichterung wahrgenommen wird. Dies alles wird auf die Prozesse der InformationsSUCHE der NutzerInnen bezogen und weniger mit der Frage verbunden, welche Erwartungen die NutzerInnen an Informationen haben.

Die Bibliotheken befassen sich eher minder als mehr mit Fragen der Nutzererwartungen im Zusammenhang mit Ausstattungsfragen (Lese- und Lernräume), mit Aufgaben der Literaturbeschaffung und mit Arbeiten der Forschungsunterstützung und des Forschungsdatenmanagements im Rahmen der Digital Library. Es findet sich auch eine Erörterung der Nutzertypen „Fast Surfer“, „Broad Scanner“ und „Deep Drivers“. Dort werden verhaltenswissenschaftliche Hinweise gegeben: schnelle, oberflächliche Informationssuche, verbunden mit Nervosität, Konservativität, Schwierigkeiten der Relevanzbewertung und Sorglosigkeit (Fast Surfer) - Erhalt von Denkanstößen, Extraversion, Inspirationen und Offenheit, auch Konservativität und Sorglosigkeit (Broad Scanner) - hohes Engagement und interessengeleitete Informationssuche (Deep Drivers). (Siehe https://www.alphajump.de/karriereguide/kompetenzen/informationskompetenz#p1).

Die Bibliotheken helfen den Nutzern bei der effektiven InformationsSUCHE, mehr nicht. Die Informationswissenschaft hingegen will die universelle „Information“ zu ihrem Untersuchungsgegenstand machen. Schon in den einleitenden Ausführungen zu Positionspapieren „Informationskompetenz und Informationskompetenzvermittlung: Aktueller Stand und Perspektiven“ zur Hildesheimer Tagung (Oktober 2019) „Informationskompetenz und Demokratie (IDE): Bürger, Suchverfahren und Analyse-Algorithmen in der politischen Meinungsbildung“ (Cetta, Griesbaum, Mandl, Montanari (Hrsg.) Zukunftsdiskurse Informationskompetenz und Demokratie (IDE): Bürger, Suchverfahren und Analyse-Algorithmen in der politischen Meinungsbildung; Hildesheim 2019) findet sich die anspruchsvolle Feststellung: „So wird Informationskompetenz zunächst und nach wie vor als individuelle Fähigkeit verstanden, sich auf Basis spezifischer Kenntnisse und Verhaltensweisen ein, wie zwei Autoren schreiben „der Realität nahekommendes Bild, der uns umgebenden Welt zu machen“ (Menthe und Lentz). Weitergehend soll dieses Wissen auch konstruktiv und in ethischer Weise genutzt werden. Zugleich wird Informationskompetenz im Feld weiterer Kompetenzen wie der Medienkompetenz, Datenkompetenz, dem wissenschaftlichen Arbeiten verortet und in Beziehung gesetzt. Auf diesen Aspekten aufsetzend wird Informationskompetenz als Grundlage lebenslangen Lernens, informationeller Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Teilhabe verstanden. Wichtiger geht es nicht. Dies in den entsprechenden Kontexten deutlich zu machen, wird als zentrale Aufgabe gesehen“.

Informationssuche wird hier nur als ein Teilbereich dieser omnipotenten Informationskompetenz angesehen.

Und weiter führen die Autoren aus: „Informationskompetenz ist an Voraussetzungen wie Bildung, Sprachkompetenz und auch den Willen, sich informationskompetent zu verhalten, geknüpft. Hierzu gehört insbesondere eine wissenschaftstheoretische Einstellung, die den Prinzipen gängiger Paradigmen wie der des Kritischen Rationalismus folgt. Womöglich bildet, so lässt sich hier fragen, die Bereitschaft, Dinge kritisch-rational zu hinterfragen (Jörs), die erkenntnistheoretische Fundierung von Informationskompetenz“.
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Das Verlangen nach einer verständlichen Sprache.
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Für die verdienstvolle Arbeit der Kölner Medien- und Kommunikationswissenschaftler spricht, Wahrnehmungen und die Erwartungen der Nutzer in den Bedeutungsraum „Information“ geholt zu haben. Damit erhält die Bredemeier-Forderung aus dem Jahre 2010 endlich eine erste Antwort, und zwar nicht nur aus „Steuerzahler“-Sicht. Die Kölner haben also die Wahrnehmung der eigentlichen Zielgruppe in den Fokus wissenschaftlicher Forschung genommen und dies sachlich und fachlich begründet.

Vielleicht sind noch zu viele LehrstuhlvertreterInnen in den wenigen verbliebenen bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Studiengängen zu selbst- und autoritätsverliebt wie der Berliner Bibliotheks- und Informationswissenschaftler Ben Kaden, der 2010 auf die Kritik von Bredemeier vorwurfsvoll antwortete: „Das ist keine gute Basis, wenn man sich mit Gesprächspartnern einlassen möchte, deren Hauptberuf das professionelle Differenzieren ist. Selbst wenn man es von einer „exogenen“ Position her versucht. Soziale Funktionssysteme wie Wissenschaft oder Avantgarde-Kunst sind deswegen in ihren Codes für weite Teile des Publikums unverständlich, weil sie funktionsgemäß hochspezialisiert agieren. Ihre Aufgabe ist vorrangig die Ausübung dieser speziellen Rolle – beispielsweise … einer historischen Analyse von Verwendungsformen des Informationsbegriffs – und erst nachrangig die Vermittlung an ein so allgemein wie möglich vorstellbares Publikum.“

Und an anderer Stelle: „Das gesamte Feld der Geisteswissenschaften unter ein solches Erfolgsmuster stellen zu wollen, ist dagegen zu eindimensional gedacht“ (B. Kaden: Die sogenannte Geisteswissenschaft: Willi Bredemeiers Kritik der Informationswissenschaft misstönt schon bei der Ouvertüre. Ein Kommentar von Ben Kaden (https://libreas.files.wordpress.com/2010/09/kaden_kommentar_bredemeier_2010.pdf); Seite 7)

Der Wissenschaftstheoretiker Karl R. Popper kannte Ben Kaden nicht, meinte aber vielleicht Wissenschaftler wie ihn, als er 1971 anmerkte (Karl R. Popper. 1971: Wider die großen Worte, in: DIE ZEIT 24. September 1971): Leider muss gesagt werden, „dass es in Universitäten – in vielen Universitäten, natürlich nicht in allen – eine Tradition gibt, Dinge hegelianisch auszudrücken, und dass die Leute, die das gelernt haben, es nicht nur als ihr Recht ansehen, so zu sprechen, sondern geradezu als ihre Pflicht. Aber diese sprachliche Einstellung, die Dinge schwierig und damit eindrucksvoll auszudrücken, die macht die deutschen Intellektuellen unverantwortlich… Die intellektuelle Verantwortlichkeit besteht darin, eine Sache so deutlich hinzustellen, dass man dem Betreffenden, wenn er etwas Falsches oder Unklares oder Zweideutiges sagt, nachweisen kann, dass es so ist.

Es gibt eine Art Rezept für diese Dinge: … Man sage Dinge, die großartig klingen, aber keinen Inhalt haben, und gebe dann Rosinen hinein – die Rosinen sind Trivialitäten. Und der Leser fühlt sich gebauchpinselt, denn er sagt, das ist ja ein ungeheuer schweres Buch! Jeder Intellektuelle hat eine ganz spezielle Verantwortung. Er hat das Privileg und die Gelegenheit, zu studieren. Dafür schuldet er es seinen Mitmenschen (oder "der Gesellschaft"), die Ergebnisse seines Studiums in der einfachsten und klarsten und bescheidensten Form darzustellen. Das Schlimmste – die Sünde gegen den heiligen Geist – ist, wenn die Intellektuellen es versuchen, sich ihren Mitmenschen gegenüber als große Propheten aufzuspielen und sie mit orakelnden Philosophien zu beeindrucken. Wer’s nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er’s klar sagen kann. …

Meine These, dass wir nichts wissen, ist ernst gemeint. Es ist wichtig, unsere Unwissenheit nie zu vergessen. Wir dürfen daher nie vorgeben, zu wissen, und wir dürfen nie große Worte gebrauchen. Was ich die Sünde gegen den heiligen Geist genannt habe – die Anmaßung des dreiviertel Gebildeten –, das ist das Phrasendreschen, das Vorgeben einer Weisheit, die wir nicht besitzen. Das Kochrezept ist: Tautologien und Trivialitäten gewürzt mit paradoxem Unsinn. Ein anderes Kochrezept ist: Schreibe schwer verständlichen Schwulst und füge von Zeit zu Zeit Trivialitäten hinzu. Das schmeckt dem Leser, der geschmeichelt ist, in einem so "tiefen" Buch Gedanken zu finden, die er schon selbst einmal gedacht hat. (Wie heute jeder sehen kann – des Kaisers neue Kleider machen Mode!)“.

Auch Noam Chomsky, ehemaliger Professor für Linguistik und Philosophie am Massachusetts Institute of Technology, verwahrte sich gegen unverständliche Wissenschaft mit Hülsen und ungeklärten Wortbedeutungen: „Es gehört ja (...) zur intellektuellen Berufung, sich eine Nische zu schaffen und möglichst dafür zu sorgen, dass niemand einen versteht; anderenfalls ist man nichts Besonderes. Man muss sich seine Unverständlichkeit hart erarbeiten, um die Grundlage für eigene Macht und Privilegien zu schaffen. … Wer also nicht genug Neues zu sagen hat, muss darauf achten, dass er es dafür möglichst kompliziert sagt, um die einzige Anlaufstelle auf diesem Gebiet zu bleiben, sich ein Deutungsmonopol aufzubauen und zu erhalten. Zur Ausdrucksschwierigkeit kommt somit die Angst, verstanden zu werden, hinzu“. (http://economy.at/dossier/einfach-und-kurz-aber-aha).

Bleiben wir also bescheiden und schwören wir universalen Selbstermächtigungen ab, kümmern wir uns um unsere Grundbegriffe und machen wir Wertvolles aus der Perspektive der Nutzer. Für sie sind wir da.

Frankfurter Buchmesse

Zusätzliches Buchfest:
Call for Proposals

The city-based BookFest is still being programmed for venues in Frankfurt. Now, Frankfurter Buchmesse announces a 16-hour single-day digital program for October 17. … Working as a kind of off-campus outreach, BookFest is a public-facing element of the trade show, including author readings, poetry events, tastings, concerts, parties, discussion sessions, workshops, and other outings. During last year’s events, Bookfest comprised 60 events in 55 locations around the city of Frankfurt.

Organizers say that the 2019 edition of BookFest program drew roughly 25,000 attendees to presentations with writers, musicians, politicians, actors, and an astronaut. There were more than 50 publishers participating in the programming, which prompted more than 500,000 views on Facebook. …

“We are looking for authors’ suggestions and ideas for exclusive virtual encounters,” the organizers say in their media messaging, with an emphasis on “exciting interviews, relevant discussions, interesting productions, international entertainment.”

Diversity and inclusion are key thematic drivers here and the proposals will be evaluated with those factors top-of-mind. … It’s expected that the program will run some 16 hours, utilizing those multiple digital stages. Slots in the programming are set at 10 and 20 minutes each. Appropriate formats include: Live talks in studios or at special locations - Connections to a live event - Pre-produced content - Exclusive meet-and-greets - Deep dives. …

Streaming platforms used are to be seen on Buchmesse’s site as well as its Facebook and YouTube channels. There is no cost to exhibitors and publishers for participation.

Porter Anderson, in: Publishing Perspectives

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