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Open Password - Dienstag,
den 30. Juni
2020

# 779


Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg – GBI-Genios – Alternative Datenquellen – Arbeitskreis Informationsvermittlung – ARIX Research – Minesoft – Semalytix – GBI-Genios – Open Password – b.i.t.-Verlag – Information Professionals – Data Scientists – Expertennetzwerke – Best Practice – Ralf Hennemann – Sabine Graumann – Emmet Kilduff – Eagle Alpha – Peter Hochstraßer – Roland Berger – Schwarmintelligenz – Yannick – Janssen-Cilag – Nader Fadl – Experience Delta – Werner Müller – Wissensmanagement – Gamification - Hate Speech - g/d/p – Universität Leipzig – Partizipation – Sanktionierungen – ZBW – Open Science – Wirtschaftswissenschaften – info7 - Homeoffice



Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg
powered by GBI-Genios


Steilvorlagen 2020: Alternative Datenquellen

Das Konzept, das Programm,
Keynote und Best Practice

14. Oktober 2020 · 10 –14 Uhr, im Maritim-Hotel Frankfurt, Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg powered by GBI-Genios - Die Leitveranstaltung für Information Professionals und Data Scientists, für Business Intelligence und Business Development, für Market Intelligence und Market Research

Organisation: Arbeitskreis Informationsvermittlung in Trägerschaft von GBI-Genios - Tim Brouwer (ARIX Business Intelligence), Dr. Yannick Loonus (Semalytix), Gerold Frers, Dr. Sabine Graumann (Graumann Consulting-Dienste)
Sponsoren: ARIX Research – Minesoft – Semalytix – GBI-Genios
Medienpartner: Open Password – b.i.t.verlag

genios.de/info/steilvorlagen

Das Konzept

Alternative Datenquellen - Mehrwert durch Nutzung neuartiger Datenquellen, Tools und Techniken. Information Professionals haben schon immer alternative Datenquellen und Tools genutzt. In den letzten Jahren hat sich das Angebot an Ressourcen stark vergrößert. Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, Gamification und Big Data Analytics bieten neue Möglichkeiten, gezielt relevante Informationsquellen abseits der traditionellen Recherchepfade zu finden, große unstrukturierte Datenmengen zu analysieren und sie im Kontext des eigenen Unternehmens zur Entscheidungsvorbereitung zu bewerten.

Welche alternativen Datenquellen gibt es? Wer sind die Anbieter oder Aggregatoren, die diese Ressourcen systematisch erschließen? Wie finden Information Professionals und Data Scientists Zugang zu den neuen Möglichkeiten? Wie stellen Information Professionals sicher, dass Ressourcen und Tools vertrauenswürdig und qualitativ hochwertig sind? Welche besonderen Vorteile bieten Expertennetzwerke? Wie können Kundenkontakte interner Mitarbeiter systematisch als Wettbewerbsvorteil erschlossen werden? Wie erschließen Information Professionals mit neuartigen Technologien Expertenwissen, um das Wachstum ihres Geschäfts voranzutreiben?
Antworten zu diesen Fragen erhalten Information Professionals und Data Scientists auf der diesjährigen Konferenz. Das erwartet Sie – auf den Punkt gebracht:
  • Best-Practice-Beispiele aus der Information Research
  • Use Cases zur Nutzung und zum Einsatz alternativer Datenquellen
  • Tipps und Tricks, die den Überblick über relevante Datenquellen erleichtern.

Das Programm

09.30 Uhr Meet & Greet - Frühes Frühstück & Networking

10.00 Uhr Begrüßung Ralf Hennemann, Leiter Marketing & Sales GBI-Genios - Dr. Sabine Graumann, Sprecherin Arbeitskreis Informationsvermittlung

10.15 Uhr Keynote: Wie innovative Unternehmen externe Daten zur Verbesserung der Entscheidungsfindung nutzen - Emmett Kilduff, CEO, Eagle Alpha (Vortrag in Englisch)

11.00 Uhr Best Practice I: Externe Expertennetzwerke als Informationsquelle - Peter Hochstraßer, Director Research, Roland Berger Holding GmbH

11.30 Uhr Pausen-Frühstück & Networking

11.45 Uhr Best Practice II: Towards a new Insight Mindset - Wie wir die interne Schwarmintelligenz mit einer smarten Lösung nutzbar machen - Yannick Rieder, Manager Market Research & Competitive Intelligence, Janssen-Cilag GmbH (Johnson & Johnson)

12.15 Uhr Best Practice III: How to gather alternative data the playful way - Nader Fadl, Co-Founder Experience Delta

12.45 Uhr Podiumsdiskussion: Alternative Data vs. Alternative Facts - Peter Hochstraßer (Roland Berger), Yannick Rieder (Janssen-Cilag), Nader Fadl (Consultant), Werner Müller (GBI-Genios)
13.15 Uhr Genießer-Frühstück & Networking

Keynote und Best-Practice-Beispiele

Keynote: Wie innovative Unternehmen externe Daten zur Verbesserung der Entscheidungsfindung nutzen. Es gibt Tausende von externen Datensätzen, die von Unternehmen zunehmend zusätzlich zu ihren internen Daten verwendet werden, um die Entscheidungsfindung zu verbessern. Beispiele sind: Geolokalisierung, Satellitennutzung und Verbrauchertransaktionen. In diesem Vortrag wird die Revolution der externen Daten anhand von fünf Fallstudien vorgestellt. Es wird gezeigt, wie externe Datensätze für die Wettbewerbsbeobachtung, das Kundenverständnis sowie für Forschung & Entwicklung eingesetzt werden.

Emmett Kilduff, Gründer und CEO Eagle Alpha, stammt aus Irland und ist Gründer und CEO von Eagle Alpha. Eagle Alpha ist seit 2012 ein Pionier im Umfeld der alternativen Daten – nicht der „alternativen Fakten“! Vor der Gründung von Eagle Alpha war Emmett Kilduff Investmentbanker bei Morgan Stanley und Crédit Suisse. Morgan Stanley war die erste große Investmentbank, die innerhalb ihrer Research-Abteilung ein breites Datenangebot (Alphawise) lancierte – daraus entstand die ursprüngliche Idee für Eagle Alpha. Emmett hat einen Master-Abschluss in Internet der Michael Smurfit Graduate School of Business und einen Bachelor-Abschluss in Wirtschaft und Recht des University College Dublin.

Best Practice I: Externe Expertennetzwerke als Informationsquelle. Was sind externe Expertennetzwerke, welche Leistungen bieten sie an und was ist aus Sicht der Kunden bei Expertennetzwerken zu beachten? Der Vortrag geht auf Best Practices aus Kundensicht ein und zeigt aktuelle und potenzielle Weiterentwicklungen auf. Für welche Informationsbedarfe eignen sich Interviews mit vermittelten externen Experten gut und welche weiteren Leistungen bieten die Provider an – wie lassen sich diese bewerten? Die wichtigsten Qualitätskriterien werden aus Kundensicht diskutiert.

Peter Hochstraßer, Director Research Roland Berger Holding GmbH, verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung im Bereich Research und Analyse von Wirtschaftsinformationen. Er führt ein internationales Team von Analysten mit insgesamt breitgefächerten Qualifikationen und verantwortet die Zusammenarbeit mit den externen Intelligence-Zulieferern.

Best Practice II: Towards a new Insight Mindset: Wie wir die interne Schwarmintelligenz mit einer smarten Lösung nutzbar machen. Mehr als 80 Prozent aller Janssen-Mitarbeiter haben Kontakt zu Kunden oder anderen Stakeholdern. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse an der richtigen Stelle eingesetzt können zu enormen Wettbewerbsvorteilen führen. Sie bleiben jedoch häufig ungenutzt, denn Wissensaustausch findet nur in begrenztem Maße statt. Daher hat Janssen eine benutzerfreundliche App entwickelt und in einen intelligenten Prozess des Wissensmanagements integriert. So werden Insights über Kunden, Trends und Wettbewerber gesammelt und unternehmensweit zugänglich gemacht. Durch integrierte Feedbackschleifen und die Umsetzung von Trainingskonzepten wird die Motivation gesteigert und die Qualität der Insights sichergestellt.

Yannick Rieder Manager, Market Research & Competitive Intelligence Janssen-Cilag GmbH, ist für die Implementierung innovativer Erhebungsverfahren verantwortlich. Sein Fokus liegt auf der Verknüpfung von klassischen und datengetriebenen Ansätzen zur Generierung von Customer Insights. Dies setzt er seit vielen Jahren auf der Seite sowohl von Agenturen als auch Unternehmen um.

Best Practice III: How to gather alternative data the playful way. Durch die Analyse großer Datenmengen – sei es Big Data, Smart Data oder Alternative Data – lassen sich wertvolle Insights für künftige Entscheidungen ableiten. Diese Daten stammen häufig aus einer Vielzahl von Quellen, so dass man fragen muss, welche Daten nützlich sind und welche nicht. Um dieses Problem zu lösen, haben Unternehmen begonnen, mit Hilfe spielerischer Anwendungen – sogenannter Gamification – genau die richtigen Daten direkt von den wichtigsten Quellen, ihren Kunden und Mitarbeitern, zu sammeln. Es werden mehrere Beispiele gezielter Datensammlung vorgestellt. Dabei werden sowohl Best Practices von großen Marken als auch Tools und Methoden zum Selberplanen, -machen und -auswerten erörtert. Die Frage, wie sich diese Praktiken auf das Selbstverständnis von Marktforschern und Datenanalysten auswirken, wird gleichfalls beantwortet.

Nader Fadl, Co-Founder Experience Delta, berät als Gamethinker Unternehmen zum Einsatz von spielerischen Anwendungen für unterschiedlichste Fragestellungen. An der Universität Wuppertal forscht er zu Gamification, Konsumentenverhalten und strategische Markenführung. Fadl ist in der Startup-Szene aktiv und unterstützt mehrere Gründer und deren Ideen mit seiner Expertise.
Hate Speech
Aggressivität im Internet hält Bürger
von Meinungsäußerungen ab
Hate Speech
In welchem Ausmaß nehmen die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland Hassreden oder "Hate Speech" in Kommentaren im Internet wahr? Sollten Beleidigungen im Netz ihrer Meinung anders bestraft werden als persönliche Beleidigungen? Dazu führte die Forschungsgruppe g/d/p im Auftrag von Frau Prof. Hoven (Universität Leipzig) eine repräsentative Umfrage durch.

18% aller Befragten waren schon einmal selbst von "Hassreden" im Internet betroffen, häufig im öffentlichen Raum oder auch in privaten Nachrichten. Je jünger die Befragten sind, desto höher ist der Anteil der Betroffenen: unter den 16-30- jährigen liegt der Anteil bei 32%, in der sogenannten "Generation" Z" sogar bei 37%.

Wurden im Verlauf der letzten fünf Jahre Kommentare im Internet aggressiver? 79% der befragten Bürger sind dieser Meinung. Jeder zweite Befragte bewertet die Internetkommunikation heute sogar als deutlich aggressiver. 20% der Befragten sehen hingegen keine Veränderung und 1% eine deutlich sinkende Aggressivität in den letzten 5 Jahren.

Welche Folgen hat dieser Trend für die Bürger, wenn sie selbst Kommentare schreiben? 42% aller Befragten antworten, dass sie aufgrund von Hassreden vorsichtiger eigene Beiträge im Internet formulieren oder darauf verzichten, etwas zu posten. Der Anteil der "Vorsichtig-Gewordenen" ist bei Befragten in der Altersgruppe 31-40 Jahre mit 56% höher und sinkt mit steigendem Alter. Er liegt jedoch in allen Altersgruppen bei mehr als 30%.

Unter den Befragten, die selbst schon einmal von Hate Speech im Internet betroffen waren, ist die Vorsicht bei dem Verfassen von Kommentaren mit 68% besonders weit verbreitet. Aber auch unter den nicht betroffenen Befragten von Hate Speech gibt es Menschen, die aus Sorge Beiträge nicht gepostet oder vorsichtiger formuliert haben (37%).

43% der Bürger finden härtere Strafen für Beleidigungen im Internet im Vergleich zu persönlichen Beleidigungen richtig. Jeder zweite Befragte ist für gleich hohe Strafen bei persönlichen Beleidigungen und Beleidigungen im Internet, 4% der Befragten befürworten eine mildere Strafe für Beleidigungen im Internet.



ZBW

Ein prinzipielles „Ja“ zu Open Science,
aber Bedarf an Unterstützung

Nach einer ZBW-Studie befürworten Wirtschaftsforschende in Deutschland Open Science, benötigen jedoch noch grundlegende Hilfestellungen, wenn es darum geht, Offenheit und Transparenz in der Praxis nachhaltig umzusetzen.

In der bundesweiten Online-Umfrage „Zur Bedeutung von Open-Science-Praktiken in den Wirtschaftswissenschaften“ untersuchte die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, welche Rolle Open Science im Arbeitsalltag von Ökonomen spielt. Erfasst wurden Informationen zu Bekanntheit, Einstellung, Anwendung, Barrieren, Anreizen sowie zum Unterstützungsbedarf.

Der Begriff „Open Science“ ist unter den 300 befragten Ökonomen geläufig und es gibt eine breite Zustimmung zu den allgemeinen Prinzipien von „Open Science“. Folgende Aussagen fanden dabei die höchsten Zustimmungswerte: (1) Replizierbarkeit von Forschungsergebnissen ist ein wichtiges Kriterium für Glaubwürdigkeit. (2) Ergebnisse öffentlicher Forschung sollten frei zugänglich sein. (3) Forschungsergebnisse und die Anwendung von Methoden sollten unabhängig davon bewertet werden, wo sie am Ende publiziert werden, d.h. unabhängig von der Reputation des Journals. Die Einbindung gesellschaftlicher Akteure im Kontext von Community/Citizen Science sehen die Befragten hingegen eher skeptisch.

Nur 34 Prozent aller Ökonomen haben schon einmal im Open Access publiziert. Von allen Wirtschaftswissenschaftlern, die mit Forschungsdaten arbeiten (ungefähr vier von fünf) nutzen zwar 56 Prozent die Daten anderer, aber nur 44 Prozent haben schon einmal eine Publikation mit den zugrundeliegenden Daten verlinkt und nur 15 Prozent haben reine Daten über ein Repository zugänglich gemacht.

Dass Einstellung und tägliche Praxis auseinanderliegen, liegt unter anderem daran, dass 43 Prozent der Befragten keine Zeit haben, sich mit dem Thema „Open Science“ zu befassen und sich hier konkrete Unterstützung wünschen. Diese erstreckt sich von einem Überblick zu Plattformen, Werkzeugen und Anwendungen (84 Prozent) bis hin zu Unterstützung zur verbesserten Replizierbarkeit eigener Forschungsergebnisse (50 Prozent).



Briefe

Beiträge zu „Homeoffice“ erbeten

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Fachzeitschrift info7 möchte aus gegebenem Anlass in den kommenden Heften das Thema Homeoffice und deren Auswirkungen auf den dokumentarischen und archivischen Arbeitsalltag thematisieren.

Dafür benötigen wir dringend Ihre Mithilfe. Wenn Sie Interesse haben, Ihre Erfahrungen mit den anderen Kolleginnen und Kollegen zu teilen, melden Sie sich bitte kurzfristig bei redaktion@info7.de. Redaktionsschluss ist der 15. Juli.

Bitte teilen Sie uns Ihre Erfahrungen in kurzen Statements mit, die wir dann gesammelt abdrucken möchten. Es reicht eine Manuskriptseite, kann gerne aber auch mehr sein. Insbesondere interessieren uns dabei die folgenden Themenbereiche: Wie haben Sie in Ihren Dokumentationen und Archiven in den letzten Wochen die Arbeit organisiert? Auf welche technischen Lösungen konnten Sie dabei zurückgreifen? Wie war der Anteil zwischen Homeoffice und Präsenz? Welche Arbeiten lassen sich problemlos in das Homeoffice verlegen, welche nicht? Welche persönlichen Erfahrungen haben Sie mit Arbeit im Homeoffice gesammelt? Wie war und ist die Resonanz bei den Kolleginnen und Kollegen? Welche Schlussfolgerungen haben Sie aus den ersten Wochen für die zukünftige Arbeit gezogen?
Wir freuen uns über eine rege Beteiligung und einen hoffentlich interessanten Erfahrungsaustausch,

die Redaktion der info7, redaktion@info7.de

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