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Open Password - Mittwoch,
den 7. Oktober
2020

# 835


Arnoud de Kemp – Hommage - Anne Bein – Willi Bredemeier - Archives, Libraries and Museums in the public sphere – Hans-Christoph Hobohm - Lars Jaeger – Katastrophentheorien – Garten Eden – Spirituelle Krise – Willi Bredemeier – Künstliche Intelligenz – Quantentechnologie – Internet-Konzerne – Transhumanismus – Schlüsseltechnologien – Rationaler Diskurs – Technologieoptimisten – Technologieskeptiker – Wachstumsfaktoren – Thomas Malthus – Club of Rome – Innnovationen – Kreativität – Grüne Revolution – Zufriedenheit – Sonnenenergie – Kernfusion – Ende der Knappheit – 3D-Drucker – Ökosystem der Erde – Wettbewerbsgesellschaft – Sharing Economy – Technologierisiken – Kernenergie – Klimawandel – Spiritualität - Biotechnologie

Arnoud de Kemp

Hommage an Branchenpionier
ist online erreichbar

Zu: Arnoud de Kemp: Eine Hommage, die den Enthusiasmus der seinerzeitigen Pionierbranche wiederauferstehen lässt, von Willi Bredemeier, in Open Password, 28. September, #830


Lieber Herr Bredemeier,

Ihr beeindruckender Beitrag hat bereits erste Reaktionen und Anfragen nach unserem Buch zur Folge.
Ich denke, Arnoud freut sich über Ihren Artikel. Er ist auch ein Teil der Anerkennung seines Lebenswerkes.

Falls Sie Nachfragen erhalten sollten. Das Buch ist nicht käuflich erwerbbar. Es ist eine Privatausgabe, die bewusst für einen Buchliebhaber aufwendig ausgestattet und hergestellt wurde. Ein akzeptabler Preis für den Markt ist nicht realisierbar.

Aber: Arnoud hat eine kostenlose Onlineversion vorgeschlagen und die ist wie folgt erreichbar: https://issuu.com/editionzumsee/docs/adk_digital

Downloading ist nicht möglich.

Wie geht es Ihnen? Sie sind immer wie immer voll im Bilde.

Herzliche Grüsse aus Berlin

Ihre Anne Bein



ALMPUP

Libraries, archives and museums
as democratic spaces in a digital age

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg:Innen,

ich möchte Sie hinweisen auf die Abschlussveranstaltung unseres europäischen Projektes “ALMPUB (Archives, Libraries and Museums in the public sphere)"

Als Projektergebnis der wesentlichen Ergebnisse dieses recht großen europäischen Netzwerkes konnte letzte Woche der Sammelband:

Audunson, Ragnar; Andresen, Herbjørn; Fagerlid, Cicilie; Henningsen, Erik; Hobohm, Hans-Christoph; Jochumsen, Henrik, Larsen, Håkon and Vold, Tonje (Hgs.) (2020): Libraries, archives and museums as democratic spaces in a digital age. Berlin: De Gruyter Saur. ISBN: 978-3-11-062954-5

veröffentlicht werden.
Gestern wurde der Band offiziell mit Kurzbeiträgen aus vielen verschiedenen Ländern und zu allen Themenbereichen des Projektes vorgestellt. Siehe auch:

https://www.fh-potsdam.de/studieren/fachbereiche/studium-informationswissenschaften/aktuelles/veranstaltungen/veranstaltungen-detail/events/international-book-launch-libraries-archives-and-museums-as-democratic-spaces/1949/

Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm
Bibliotheks- und Informationswissenschaft, Fachhochschule Potsdam
Lars Jaeger

Die Voraussagen der Katastrophentheoretiker
haben sich als Katastrophe erwiesen

Nur noch wenige Schritte vom „Garten Eden“ entfernt?

Aber nach Jahrhunderten
technologischen Fortschritts
vor vielleicht unbeherrschbaren Risiken
und in einer spirituellen Krise

Lars Jaeger, Mehr Zukunft wagen! – Wie wir alle vom Fortschritt profitieren, München 2019.

Von Willi Bredemeier
Lars Jaeger II
Wir haben Lars Jaeger als Scout an den technologischen Fronten kennengelernt und uns von den sich rasch entwickelnden Perspektiven und Anwendungsmöglichkeiten der Künstlichen Intelligenz und mehr noch der Quantentechnologie beeindrucken und überraschen lassen. Wir kennen den Autoren als kritischen Berichterstatter über die Kosten, die die Internet-Konzerne der Weltgemeinschaft aufbürden, und über die teils gefährlichen Ideologien der Transhumanisten im Silicon Valley. Mit seinem Buch „Mehr Zukunft wagen!“ riskiert der Open-Password-Autor einen größeren Wurf. Nachdem er die Perspektiven nunmehr von 14 Schlüsseltechnologien und Kombinationsmöglichkeiten zwischen diesen aufgezeigt und ihre Chancen und Risiken bewertet hat, fragt er, was die Menschheit in den nächsten 25 Jahren tun muss, um die aktuellen Herausforderungen zu bestehen.

Ein großes Thema also, aber ist das Buch ein großer Wurf? Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Buch nicht als solches wahrgenommen wird:

  • Jaeger ist zuvörderst ein „Informationsvermittler“ zwischen Wissenschaft und gebildeten Laien, dies eine Aufgabe, die zwar sehr wichtig ist, aber weit weniger anerkannt wird als die Erarbeitung neuer Erkenntnisse.
  • Zweitens referiert Jaeger auch solches Wissen, beispielsweise zur Notwendigkeit und Strukturierung rationaler Diskurse, die für viele in der Wissenschaft und woanders Selbstverständlichkeiten sind, die es aber doch wert sein könnten, im Zuge des Aufstiegs geschlossener Weltbilder und populistischer Behauptungen ausdrücklich wiederholt zu werden. Ähnliches gilt für seine Empfehlungen, soweit sie zum weitgehend anerkannten „Mainstream“ gehören.
  • Drittens kommt Jaeger der weitverbreiteten Nachfrage nach Dystopien und Katastrophenszenarien nicht entgegen, die ja im Zeichen der Klimakrise und der Corona-Epidemie eine reale Basis haben, er bekämpft sie vielmehr. So dürfte sein Rat, einen kühlen Kopf zu bewahren, kaum Schlangen an den Kassen von Buchhandlungen auslösen und könnte bei einigen Lesern, die an fortdauernden Dramatisierungen in der Belletristik gewöhnt ist (so als wären die Menschen grundsätzlich nicht in der Lage, ihrer Probleme Herr zu werden), Langeweile auslösen.
  • Viertens wandelt sich Jaeger angesichts der größer gewordenen Herausforderungen ein Stück weit weg vom Technologieoptimisten in Richtung eines Technologieskeptikers. Das ist keine Empfehlung für Leser, die an einer eindeutigen Botschaft interessiert sind.
  • Und fünftens könnte sein ultimativer Ratschlag, auf die weltweite Kommunikation aller Stakeholder und das Engagement der Bürger und gemeinschaftliches Handeln überhaupt zu setzen, um die anstehenden Herausforderungen zu bestehen, beim Leser auf Skepsis stoßen, auch wenn man selbst über keine besseren Alternativen verfügt.
Eine andere Frage ist die, ob Jaeger recht hat und seine Empfehlungen befolgt werden sollten. In jedem Fall hat es Jaeger verdient, dass man sich mit seinen Thesen auseinandersetzt und haben grundsätzlich auch Technologieoptimisten im vielstimmigen Chor der Prognostiker ein Anrecht darauf, gehört zu werden.

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Katastrophentheorien: Die Möglichkeiten menschlicher Kreativität und neuer Technologien unberücksichtigt gelassen.
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Jaeger stellt zunächst fest, dass es ab 1850 einen plötzlichen, überexponentiellen Anstieg für alle wünschenswerten Wachstumsfaktoren vom Einkommen pro Bürger über die Nahrungsmittelversorgung bis zur Lebenserwartung gab. Dies war zugleich eine hohe Zeit für „Katastrophentheoretiker“:
  • In der Theorie von Thomas Malthus können lineares Wachstum der Ressourcen und exponentielles Wachstum ihres Verbrauchs nicht nachhaltig miteinander koexistieren. Es kommt regelmäßig zu einer „korrigierenden Katastrophe“ (29).
  • Der Club of Rome stellte 1972 in seinen „Grenzen des Wachstums“ fest: „Wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen unverändert anhält, werden die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht“ (35).
  • Dazu zählt Jaeger Philosophen auf „wie Friedrich Nietzsche, Arthur Schopenhauer, Oswald Spengler, Julius Langbehn, Martin Heidegger, Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse, Max Horkheimer und Günther Anders, (die) die philosophische Auffassung (predigen), nach der die bestehende Welt schlecht und eine Entwicklung zum Besseren nicht zu erwarten sei“ (174).
Diese Autoren und ihre Thesen übten einen teils großen Einfluss auf Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft aus. So erließ die britische Regierung mit den Thesen von Malthus im Rücken eine neue Armengesetzgebung, „die für die Hilfsbedürftigen eine massive Kürzung ihrer Unterstützung bedeutete“ (30), weil es sich nicht lohnte, Leute durchzufüttern, die sowieso dem Untergang geweiht waren.

Alle diese Katastrophentheorien haben sich aus der Sicht von Jaeger empirisch als falsch, salopp gesagt als große Katastrophe, erwiesen. Ihr gedanklicher Fehler besteht darin, die Möglichkeit von Innovationen, letztlich die Potenziale menschlicher Kreativität, in ihren Modellen nicht zu berücksichtigen. Die Freisetzung kreativer Potenziale führte aber spätestens im 19. Jahrhundert zu einem exponentiellen Wachstum unseres Wissens und mit ihm zu immer neuen technologischen Anwendungen, die die Grenzen verfügbarer materieller Ressourcen bis heute nach außen verschieben. Beispiele sind das Finden neuer Energieformen, neuerdings etwa die Entwicklung besserer Speichermöglichkeiten für regenerative Energien, und die weitgehende Verdrängung des Hungers durch neue Düngungsmöglichkeiten, die „Grüne Revolution“ und bald durch die genetische Veränderung von Pflanzen.

Aktuell dürfen wir davon ausgehen, dass unser Wissen weiter exponentiell wächst und die technologischen Anwendungsmöglichkeiten nach wie vor explodieren. Der anhaltende jahrhundertelange Fortschritt wird von den Bürgern auch aktuell anerkannt. So wurde in repräsentativen Umfragen ermittelt, dass „die subjektiv empfundene, individuelle Zufriedenheit der Menschen stabil auf hohem Niveau liegt“ (17).

„Moderne Malthusianer sagen, dass technologischer Fortschritt uns nur ermöglicht hat, mit mehr Input mehr Output zu erzielen – und dass wir so noch schneller (Öko-)Schulden anhäufen“ (41). In anderer Form behauptet: Unser Wirtschaftswachstum macht den Planeten kaputt. Diese Grundthese sieht Jaeger durch aktuelle Beispiele der Perspektiven von Schlüsseltechnologien in Zweifel gezogen, zum Beispiel: „Energie- und Entropiesatz gelten nur in abgeschlossenen physikalischen Systemen. Das „energetische und entropische Gesamtsystem“ ist jedoch nicht auf unsere Erde begrenzt. Durch die Verwendung extraterrestrialer Sonnenenergie weiten wir es auf ein System jenseits unseres Planeten aus. Bis die Sonne „versagt“, vergehen noch einige Milliarden Jahre“ (44). Oder: „Gelingt die Kernfusion“ und damit eine Imitation „der gleichen Prozesse wie im Inneren der Sonne“, wird „nahezu beliebig viel billige, saubere und umweltschonende Energie auf der Erde zur Verfügung stehen“ (132).
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Vor dem Ende der Knappheit, einer nachhaltigen Pflege des Planeten und dem Aufbau einer besseren Gesellschaft – wenn wir die bestehenden technischen Möglichkeiten angemessen nutzen.
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Jaeger ist sich allerdings nicht sicher, dass sich die Fortschrittindikatoren als Folge neuer technologischer Anwendungen weiter verbessern werden und die Menschheit ein beachtliches Stück dem Garten Eden näher rückt. Wohl bleibt er Optimist mit Blick auf die Perspektiven technologischer Schlüsselbereiche. So besteht die Chance, die Ressourcenknappheit zu überwinden und von dem Reich der Knappheit in eins des Überflusses überzuwechseln und auf dieser Basis ein besseres individuelles Leben und eine bessere Gesellschaft zu bauen. Zum Beispiel:
  • Mit dem Einsatz von KI und 3D-Druckern werden die Skaleneffekte … ins schier Unermessliche wachsen“ (254). „Null-Grenzkosten bedeuten zuletzt auch Null-Preis, d.h. unbegrenzte Verfügbarkeit. Aus dem Wettkampf um begrenzte Ressourcen wird dann die Verfügungsgewalt über nahezu unbegrenzte Ressourcen“ (255).
  • Zusätzlich zu der Möglichkeit einer unbegrenzten Produktion von Gütern wird es umgekehrt unbegrenzt möglich, „Güter wieder in Rohstoffe zu überführen“, so dass das Ökosystem der Erde nicht mehr gefährdet wäre (255).
  • „Individuelle Gier wird sich nicht mehr lohnen“ (256), so dass die Betonung des „Ich´s“ geringer und die Bedeutung des „Wir“ stärker wird. Die Wettbewerbsgesellschaft ist an ihr Ende gekommen und wird durch eine (allumfassende?) Gemeinschaft ersetzt.
  • „Maschinen in Molekül-Größe ersetzen die Chirurgie und werden Teil unseres Körpers. Sie bewegen sich durch den Blutstrom zu erkrankten Organen und setzen dort Medikamente frei und führen direkt operative Eingriffe durch“ (135).
  • Das gesamte Wirtschafts- und Finanzsystem in der zukünftigen digitalen Wirtschaft könnte selbstorganisiert und selbstreguliert mit kollektiver künstlicher Intelligenz gemanagt werden“ (265). Dabei darf Künstliche Intelligenz selbstverständlich nur innerhalb der Grenzen agieren, die ihr von den Menschen gesetzt werden. Damit hat Arbeit im Sinne von Mühe und Leid ausgedient und kann sich der Mensch nur noch mit Tätigkeiten befassen, die ihm Freude bereiten.
  • Da sich die „ökologischen Auswirkungen unseres Handelns viel direkter messen, erfassen und zuletzt auch steuern lassen, (könnten) konkrete persönliche Konsumkosten … zum Beispiel davon abhängen, wie ökologisch wir uns verhalten“ (265). Demnach ließen sich starke Anreize setzen, sich verantwortungsbewusst im Sinne des Gemeinwohls zu verhalten. Eine „Sharing Economy“ entsteht, in der alle frei zugänglichen Güter und jede Form von nicht ausgelasteten Vermögenswerten geteilt werden (263). Ein Grundbedürfnis der Menschen, das nach Gemeinschaftlichkeit, wird besser erfüllt.
  • Jägers Buch wurde vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie veröffentlicht. Wahrscheinlich hat er aber auch in dieser Krise seine Zuversicht beibehalten und setzt auf neue Medikamente und Impfstoffe.

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Die bestehenden Risiken könnten sich als unbeherrschbar erweisen. Für eine vertretbare Nutzung der neuen biotechnologischen Möglichkeiten bedarf es einer neuen Spiritualität.
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Das klingt fast zu schön, um wahr zu werden. In der Tat müssen in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten zwei Herausforderungen bestanden werden, die es früher angesichts eines niedrigeren Standes der technischen Entwicklung so nicht gegeben hat und von denen, da es sich um völlig neue Situationen handelt, nicht sicher sein kann, ob der Mensch sie besteht:
  • Die Risiken neuer Technologien oder des Techniksystems insgesamt sind so groß geworden, dass sie nicht mehr hingenommen werden sollten, auch wenn es sehr unwahrscheinlich wäre, wie bei der Kernenergie angenommen, dass sich Katastrophen realisieren oder die Menschen als Gesamtheit nur das Richtige tun müssten, um den Klimawandel durch einen verringerten CO2-Ausstoß zu begrenzen. Um damit angemessen umzugehen, bedarf es einer neuen Risikoethik.
  • Nachdem sich der Mensch die Natur weitgehend unterworfen hat, steht er technologisch gesehen kurz davor, sich selbst zu designen (und dazu „komplett künstliches Leben, das auf bestimmte Zwecke maßgeschneidert ist“, zu erschaffen, 135). Hier muss er, wenn er seiner Spezies nicht irreparablen Schaden zufügen will, die Fragen beantworten, was der Mensch ist und mehr noch, was der Mensch sein soll und wie die Beziehungen zu komplett künstlichen Spezies gestaltet sein sollen. Damit bedarf er, da die bisherigen spirituellen Systeme abgewirtschaftet haben, einer neuen Spiritualität. Aber woher soll diese kommen?
Lesen Sie in der nächsten Folge: Eine neue Risikoethik muss her, aber wie sie allgemein durchsetzen und befolgen? Lässt sich die biotechnische Verwandlung des Menschen in den Griff bekommen?

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