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Open Password - Donnerstag, den 24. September 2020

# 828


Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg 2020 – Corona-Pandemie – Präsenzveranstaltung – GBI-Genios – Alternative Tools und Datenquellen – Sabine Graumann – Graumann Consulting - Zukunft Wissenschaftlicher Bibliotheken – ZB MED – Open Password – Corona-Pandemie – Jasmin Schmitz – Virtualisierung – Willi Bredemeier – Open Password – Zukunft der Informationswissenschaft – TU Berlin – Dietrich Nelle – BMBF – Open Access – Wiley – SpringerNature – DEAL – Digitalisierung – Forschungsdatenmanagement – Digitale Langzeitarchivierung – Eigenforschung – Open Educational Resources – Dritter Ort – Anne Christensen – Digitale Dienste – Wow-Effekte – Produktentwicklung – Personalentwicklung – IT-Kompetenz - GNI Digital Growth Program – Thomson Reuters – EY - ONESOURCE Tax Suite – Outsell - open-access-network – Open-Access-Tage – open-access-net - Jessika Rücknagel – Helene Brinken – TIB - Sibylle Nägle - Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen - BMBF

Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg 2020

„Steilvorlagen“ sagen Präsenzveranstaltung ab

Warum die Leistungen der InfoPros unverzichtbar sind und wie diese
durch alternative Tools noch besser werden

Liebe Teilnehmer der Steilvorlagen,

wir haben Ihnen bereits mitgeteilt, dass die „Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg“ am 14. Oktober 2020 von 10.00 bis 14.00 Uhr stattfinden. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation und der Absage der physischen Buchmesse hat sich GBI-Genios als Veranstalter dafür entschieden, die Veranstaltung als reine Online-Konferenz stattfinden zu lassen. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, sich noch kurzfristig anzumelden und ganz ohne Reiseaufwand teilzunehmen.

In Zeiten drohender Budget- oder Personalkürzungen müssen Information Professionals jederzeit überzeugend darlegen können, warum ihre Leistungen einzigartig und unverzichtbar sind. Wir wollen 2020 deshalb einen besonderen Fokus auf den Mehrwert legen, den Information Professionals durch die Kenntnis und Nutzung vielfältiger, alternativer Tools und Datenquellen, die weit über das Internet hinausgehen, erzeugen können. Freuen Sie sich auf Referenten aus renommierten Unternehmen wie beispielsweise Roland Berger oder Janssen-Cilag. Weitere Details dazu finden Sie im Programm https://www.genios.de/content/sites/default/files/images/marketing/2020/Steilvorlagen_2020_Programm_Webversion_nur_Online.pdf

Sie können sich unter www.genios.de/info/steilvorlagen für die Steilvorlagen registrieren. Sofern Sie GBI-Genios Kunde sind, können Sie kostenfrei teilnehmen. Wir würden uns sehr freuen, Sie wieder zu den Steilvorlagen begrüßen zu dürfen. Freuen Sie sich auf das neue, spannende Format.

Herzlich
Ihre Sabine Graumann, Graumann Consulting Dienste
„Zukunft Wissenschaftlicher Bibliotheken?!“
Bericht über die Online-Konferenz von ZB MED und OPEN PASSWORD


Nach Bombenfund, Evakuierung
und Corona-Pandemie
eine gelungene Virtualisierung


Herausforderungen, Lösungen,
Wow-Effekte und Perspektiven


Von Jasmin Schmitz
Dietrich Nelle auf ZB MED
Dietrich Nelle auf der ZB-MED-Konferenz

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Von der geplanten Vor-Ort-Tagung hin zur Online-Konferenz
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Die Veranstaltung war zunächst vom Pech verfolgt: Ursprünglich geplant für einen Termin im Januar 2020, musste sie kurzfristig wegen eines Bombenfunds in der Nähe des ZB MED-Standorts in Köln und einer damit verbundenen Evakuierung abgesagt werden. Schnell war ein neuer Termin gefunden, allerdings war zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorhersehbar, dass im Mai die Covid-19-Pandemie Deutschland fest im Griff haben würde, einschließlich Verbot von Veranstaltungen dieser Art und erheblicher Reiseeinschränkungen für Mitarbeitende in wissenschaftlichen Bibliotheken. So wurde die Fachtagung schließlich mit leichten Modifikationen am Programm virtuell abgehalten: https://www.zbmed.de/ueber-uns/presse/neuigkeiten-aus-zb-med/artikel/einladung-zur-virtuellen-fachtagung-zukunft-wissenschaftlicher-bibliotheken/
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Die Fachtagung als Spin-Off
zur Debatte über die Zukunft der Informationswissenschaft
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In einer Videobotschaft erläuterte Willi Bredemeier, Herausgeber des Nachrichtendienstes für die Informationsbranche „OPEN PASSWORD“ und Mitorganisator, die Idee zur Fachtagung: Das 2019 erschienene Buch „Zukunft der Informationswissenschaft – Hat die Informationswissenschaft eine Zukunft?“ [1] greift neben der Zukunft der Informationswissenschaft auch die Perspektiven wissenschaftlicher Bibliotheken auf. Eine erste Veranstaltung am 5. September 2019 an der TU Berlin nahm zunächst die Zukunft der Informationswissenschaft in den Blick, auf dieser Veranstaltung standen die Wissenschaftlichen Bibliotheken im Fokus. Willi Bredemeier sieht als wesentliche Herausforderungen für Wissenschaftliche Bibliotheken unter anderem die Themen Open Access, Forschungsdatenmanagement, Informations- und Datenkompetenz, Langzeitarchivierung, Künstliche Intelligenz, Citizen Science, Personalgewinnung als neuer Engpass und die Anpassung der bibliothekswissenschaftlichen Lehre an neue Anforderungen. Die virtuelle Fachtagung soll einen Beitrag zur Debatte liefern, wie sich Wissenschaftliche Bibliotheken künftig aufstellen können.
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Keynote zu „Herausforderungen, Lösungen,
Perspektiven wissenschaftlicher Bibliotheken“

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Die Keynote wurde von Dietrich Nelle vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gehalten, dem ehemaligen Interimsdirektor von ZB MED. Er stellte die Herausforderungen und Aufgaben heraus, denen sich wissenschaftliche Bibliotheken stellen müssen. Für den Bereich „Open Access“ unterstrich Dietrich Nelle die Durchbrüche, die erzielt wurden: Zu nennen ist hier der Wiley-DEAL-Vertrag, der dazu geführt hat, dass die Zugriffe auf Publikationen des Verlages um die Hälfte zugenommen haben. Die im Rahmen des Vertrages publizierten Open-Access-Artikel haben ein Volumen in der Größenordnung von mehr als zehn Millionen Euro, gemessen an den Publikationsgebühren. Dietrich Nelle nutzte die Gelegenheit, berechtigte Einrichtungen zu ermuntern, sich am SpringerNature-DEAL zu beteiligen.

Das BMBF ist im Bereich Open Access mit den folgenden Maßnahmen aktiv:
  • Derzeit werde an einer Neuauflage des Ideenwettbewerbs gearbeitet.
  • Für die im letzten Jahr ausgeschriebene Kompetenz- und Vernetzungsstelle für Open Access wurde mittlerweile der Zuschlag erteilt. Mit der Einrichtung einer solchen Stelle soll die Open-Access-Community effektiv unterstützt werden.
  • Publikationsgebühren für Open-Access-Publikationen sind im Rahmen der BMBF- Projektförderung förderfähig.
Mit der Zunahme von Open Access ändert sich der Sammelauftrag von Bibliotheken, es müssen beispielsweise Erwerbungsmittel in Publikationsfonds umgeschichtet werden. Zudem ergibt sich ein Bedarf an Publikationsinfrastruktur, neuen Publikationsformaten und digitaler Langzeitarchivierung.
Darüber hinaus ändern sich im Zeitalter der Digitalisierung sowohl die Wissensproduktion als auch der Wissenskonsum. Der Tatbestand, dass Wissenschaft immer datengetriebener wird, macht neue Formen der Forschung überhaupt erst möglich. Gleichzeitig besteht die Herausforderung, Daten aus veschiedenen Quellen zusammenzuführen, um neue Erkenntnisse zu generieren. Daraus ergeben sich allerdings auch große Chancen, beispielsweise in der personalisierten Medizin und in den Agrarwissenschaften.

Durch die zunehmende Nutzung von Preprint-Servern und Forschungsdatenrepositorien in vielen wissenschaftlichen Communities können Publikationen und Originaldaten sehr schnell publiziert werden. Hieraus ergeben sich neue Bezugspunkte für Bibliotheken, die längst nicht mehr nur für die klassischen Publikationen wie Bücher und Journalartikel zuständig sind. Zudem sei es nicht ausreichend, bestehende Formate einfach nur digital anzubieten, vielmehr müsse man wirklich neue Wege zu gehen, so Dietrich Nelle. Als neue Aufgaben sind hier zu nennen:
1.
„Forschungsdatenmanagement“ mit der geordneten Sammlung von Daten und deren Erfassung mittels Metadaten sowie ihrer inhaltlichen Erschließung beispielsweise mittels Thesauri sowie Zugänglichmachung über intelligente Suche (also klassische bibliothekarische Aufgaben angewendet auf andere „Produkte“ wissenschaftlicher Arbeit), aber auch Begleitung und Unterstützung von Forschenden sowie
2.
„Digitale Langzeitarchivierung“ allerdings nicht nur von Texten, sondern auch von Daten und der dazugehörigen Software. Auch hier werden klassische bibliothekarische Kompetenzen benötigt, weil eine qualitätsgesicherte Auswahl, welche Inhalte archivierungswürdig sind, getroffen werden muss. Daran schließen sich Fragen nach der Ausgestaltung von Repositorien und zum Datenschutz an.
Zusätzlich zu einer Lehr- und Forschungsunterstützung sei wichtig, dass Bibliotheken selbst Forschung betreiben und eine aktive, gestalterische Rolle im Rahmen der Digitalisierung übernehmen. Dietrich Nelle plädierte hier für eine Kooperation von Bibliotheken, Rechenzentren und gegebenenfalls auch Digitalfirmen.

Zudem können Bibliotheken die Lehre unterstützen, z.B. durch die Auswahl, Bereitstellung und langfristige Erhaltung von Open Educational Resources. Weiterhin die Lernenden zu erreichen, sei für Bibliotheken enorm wichtig, um diese langfristig zu binden. Ein Vorschlag wäre die Anreicherung des Vorlesungsverzeichnisses mit Quellen, die zum Lehrangebot gut passen.

Über die Digitalisierung ändert sich die Interaktion mit dem Nutzenden: Längst ist der Bibliotheksbesuch nicht mehr zwingend notwendig, es sei vielmehr wichtig, dass die Bibliothek zu den Nutzenden kommt.
Bibliotheken sind nicht mehr nur darauf beschränkt, am Universitäts- und Hochschulstandort zu wirken, vielmehr begeben sie sich darüber hinaus in die Gesellschaft. Bibliotheken können als „Dritter Ort“ hierbei Zugang zu Wissen bereitstellen und zum wissensbasierten Handeln anleiten. So bleibt die physische Bibliothek weiterhin attraktiv.

Im nächsten Programmteil folgten vier Impulsvorträge.
Anne Christensen
Anne Christensen auf der ZB-MED-Konferenz

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Digitale Dienste im Zentrum und mehr Wow-Effekte in Wissenschaftlichen Bibliotheken
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Den Anfang machte Anne Christensen mit fünf Thesen für erfolgreiche Strategien bei der Umsetzung von digitalen Diensten in Bibliotheken:

1.
Digitale Dienste gehören in das Zentrum einer Bibliotheksstrategie, weil das Digitale mittlerweile der Dreh- und Angelpunkt für alles ist. Allerdings seien digitale Dienste in Bibliotheken noch sehr an analogen Werkzeugen orientiert, wie am Beispiel „Bibliothekssysteme“ deutlich wird, die der Systematik von Zettelkästen folgen.

2.
Mehr Wow-Effekte auch für die digitalen Dienste, nicht nur für die räumliche Umgestaltung! Hier gelte es, neue Tools zu entwickeln, die diese Effekte erzeugen.

3.
Digitale Dienste brauchen neue Formen der Zusammenarbeit. Solche Dienste wurden ursprünglich über Projektgelder finanziert und hatten daher Projektstatus. Ziel muss aber sein, Produkte zu entwickeln. Im Bibliotheksbereich sei man noch sehr auf kommerzielle Anbieter angewiesen, es gelte aber, Systeme als Open Source zu entwickeln, damit sich um sie herum eine offene Anwendungs- und Entwicklungscommunity sammelt, die das Produkt weiterentwickelt. Durch dezentrales Arbeiten würden diese Communities über digitale Werkzeuge abstimmen und zusammenarbeiten.

4.
Selbstreflexion und Empathie werden gefordert: Der Hang zum Perfektionismus von Bibliotheken sollte selbstkritisch hinterfragt werden. In bestimmten Bereichen wie der Metadatenerstellung stellt er eine Tugend dar, in anderen Bereichen könnte er aber hinderlich wirken. Zudem müssen neue Formen des Zuhörens entwickelt werden, um sich auf den Bedarf der Nutzenden einzustellen.

5.
Digitale Dienste treiben Veränderungen in Bibliotheken an. Angesichts der Fokussierung auf Produkte müssen Personalentwicklung und Personalrekrutierung stärker in den Fokus rücken. Aktuell versammelt sich die IT-Kompetenz in IT-Abteilungen, sinnvoller wäre es aber, das IT-Wissen stärker in die Breite auf Abteilungsebene zu streuen.

Bibliothekarisches Arbeiten wird neu von einem neuen Informationsverhalten der Zielgruppen, neuen Formen der Zusammenarbeit und anderen „Mindsets“ von Mitarbeitenden (die teilweise aus andere Berufsgruppen kommen) geprägt. Dies fordere eine generelle Offenheit und Bereitschaft zur Diversität und ergäben sich neue Herausforderungen an das Führungspersonal, so Anne Christensen.

Lesen Sie in der abschließenden Folge: ZB MED mit Services für den kompletten Forschungskreislauf - Mit Wissensgraphen zu neuen Erkenntnissen - Qualifizierung für Digitalisierung
Weitere Berichte über die Fachtagung „Zukunft wissenschaftlicher Bibliotheken“ sind unter anderem am 26. Mai, 29. Mai, 4. Juni, 23. Juni, 6. Juli, 13. Juni, 6. Juli, 13. Juli, 24. Juli, 3. August und 13. August in Open Password erschienen. www.password-online.de

Der Beitrag von Jasmin Schmitz wurde auch unter
https://www.egms.de/static/en/journals/mbi/2020-20/mbi000461.shtml. Die Texte in Open Password und egms unterscheiden sich in Details voneinander

Internationale Nachrichten


Facebook and The New York Times Team Up for Augmented Reality News Project
Facebook and The New York Times have launched an augmented reality (AR) news project. Under a multiyear collaboration, the Times will deliver "augmented reality driven reporting" on its Instagram page. The Times will also create an AR Lab comprising more than 12 employees.

'The Skimm' Launches Wellness Vertical
Skimm Well, a content vertical dedicated to physical and mental health, was launched by theSkimm. Guides with advice about establishing healthy sleep habits, scheduling routine health screenings and working through stress and anxiety are live on the site.

WebMD and Twitter Announce First Health Content Partnership
WebMD and Twitter announced a partnership. The new partnership will bring more WebMD content right to the Twitter feed with video content and Twitter Moments that educate consumers on health topics and highlight patient stories on what it's like to live with and manage chronic conditions and other health issues.

Layoffs Hit Meredith, Bloomberg, News Corp
Up to 400 people may be let go at News Corp. as it shifts its printing operations to The New York Times’ plant. Meredith Corp. is letting go of 180 staffers. Some 50 people were laid off at the National Media Group. Its Local Media Group lost 130 people. Twenty-one people are losing their jobs at Bloomberg Industry Group.

Informa: 2020 Half-Year Results and COVID-19 Action Plan
Informa announced its financial results for the six-months ended 30 June 2020, alongside an update on its ongoing actions to ensure Stability and Security through 2021, amid continuing COVID-19 disruption. H1 2020 Results: Adjusted Operating Profit1 of £118.6m (H1 2019: £435.7m) on revenues of £814.4m (H1 2019: £1,407.6m).

Nasdaq Launches Purpose Initiative to Advance Inclusive Growth and Prosperity
Nasdaq announced a new “Purpose Initiative,” designed to support women and underrepresented minority communities with the resources needed to grow and sustain their businesses. The Purpose Initiative comprises the company’s philanthropic, community outreach, corporate sustainability, and employee volunteerism programs.

Google: Helping Global Publishers Accelerate Business Growth
Google is introducing a global program to help news publishers navigate the complexity of digital transformation. The GNI Digital Growth Program is a free program aimed at helping small and mid-sized news publishers around the world develop the capabilities required to accelerate the growth of their businesses online.

Thomson Reuters Names EY as Strategic Implementation Services Provider for Alteryx to Bring Tax Technology Transformations to Life with ONESOURCE

Thomson Reuters announced EY as Strategic Implementation Services Provider of Alteryx workflows in conjunction with the ONESOURCE Tax Suite. In partnership with Alteryx this will help customers unleash the power of their ONESOURCE solutions as tax departments face an increasing need for efficient processing, automation and analytical insight.

Quelle: Outsell



TIB

Das erste Open-Access-Forum
im deutschsprachigen Raum: Austausch, Vernetzung und Diskussionen zu Open Access

Das Verbundprojekt open-access.network ist im Rahmen der Open-Access-Tage 2020 gestartet worden. Das Forum ist ein neues, im deutschsprachigen Raum einmaliges Angebot zur Vernetzung und Vergrößerung der Open-Access-Community, das Diskussionen rund um das Thema Open Access ermöglicht. Alle Interessierten können sich im moderierten Forum kostenlos registrieren, um Themen zu eröffnen, Fragen zu stellen oder zu beantworten. Das Forum ist über folgenden Link zu erreichen: https://forum.open-access.network/.

Das Forum ergänzt das Angebot der bestehenden Informationsplattform open-access.net mit einer Austausch- und Vernetzungsplattform für die Open-Access-Community. „Hiermit soll der existierende Informations-, Diskussions- und Vernetzungsbedarf der Wissenschaftler*innen, die Open Access publizieren möchten, gestillt werden“, erklärt Jessika Rücknagel, Projektmitarbeiterin bei open-access.network. „Gleichzeitig bauen wir durch die öffentliche Kommunikation von Fragen, Antworten und Anregungen zur Vernetzung einen offen zugänglichen Wissensspeicher auf.“ Projektmitarbeiter von open-access.network betreuen die Plattform inhaltlich und moderieren die Gespräche. Die zentrale Moderation gewährleistet eine Beantwortung der Fragen auch in Fällen, in denen keine rasche Antwort aus der Community eingeht. Sie moderiert Diskussionen, ordnet Informationen und bindet weitere Experten für Open Access ein. „Das Angebot richtet sich an alle, die sich aktiv in die Open-Access-Community einbringen möchten“, sagt Projektmitarbeiterin Helene Brinken von der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften, „aber auch an Personen, die die Expertise der Community nutzen oder sich austauschen möchten.“ Die TIB koordiniert das neue Angebot und die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) Göttingen stellt den technischen Support. „Das Forum hat gleichzeitig Feedback-Funktion bei Rückmeldungen zu Inhalten und Technik der Plattform“, betont Sibylle Nägle, Projektmitarbeiterin aus der SUB Göttingen. „So können wir schnell auf Wünsche und Probleme reagieren.“

Das Open-Access-Forum ist ein Meilenstein beim Aufbau eines nachhaltigen sowie umfangreichen Informationsportals zur Vernetzung und Kompetenzvermittlung für Open Access im deutschsprachigen Raum. Am Verbundprojekt open-access.network sind neben TIB und SUB mit dem Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) der Universität Konstanz (Verbundleitung), das Helmholtz Open Science Office, das Open-Access-Büro Berlin (OABB) und die Universitätsbibliothek Bielefeld weitere im Bereich Open Access erfahrene Einrichtungen beteiligt. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Vorhaben erstellt ein unabhängiges Netzwerk und einen Informationshub für die Open-Access-Community. Das neue Webportal wird in der ersten Jahreshälfte 2021 gelauncht.

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