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Pushdienst News

Montag, 23. Januar 2012 09:30 Alter: 31 Tage
Von: Dr. Willi Bredemeier

PASSWORD - PUSHDIENST: 22. Januar

Password-Pushdienst, 22. Januar: wissensoffensive 2.012 - Rene Deplanque - Search Plus Your World - Dirk Lewandowski - juris - Hasskriminalität - Bayerische Staatsbilbiothek - Cyber-Rüstung




wissensoffensive 2.012

Rene Deplanque spricht
in Hattingen

So nah, und doch so fern

Password-Partner Prof. Dr. Rene Deplanque spricht am Mittwoch, den 25. Januar, in der Gebläsehalle der ehemaligen Henrichshütte in Hattingen über "Globaler Wissensaustausch und lokales Lernen im Internet. Trends der Aus- und Weiterbildung am Beispiel der Chemie". Das ist kaum eineinhalb Kilometer vom Password-Redaktionsbüro entfernt.

Zu einem persönlichen Treffen wird es gleichwohl nicht kommen, da sich der Password-Redakteur, während Deplanque spricht, auf dem Flug nach Dubai befindet. So nah und doch so fern. Der Präsident des internationalen Chemieverbandes IUPAC spricht im Rahmen der "wissensoffensive 2.012", eines "Praxisforums für mittelständische Innovatoren" in der Region.

 

Googles „Search Plus Your World“

Suche wird besser,
aber wettbewerbspolitisch problematisch

Wie ist Googles „Search Plus Your World“ und die damit einhergehende Personalisierung der Suche zu beurteilen? Die Suche wird besser, aber wettbewerbspolitisch ist das Produkt problematisch, findet Dirk Lewandowski. Unter anderen schreibt er: 

"Damit ist klar, dass die Einbindung der Google+-Ergebnisse die Debatte um die Bevorzugung eigener Angebote durch Google (und damit die Diskussion darüber, inwieweit Suchmaschinen verpflichtet sind oder sein sollen, eine Form von „Such-Neutralität“ zu wahren) weiter anheizen wird. So sehr diese weitere Personalisierung der Suchergebnisse die Qualität der Resultate verbessern dürfte, so deutlich wird auch, dass Google sein überragende Position in der Web-Suche dafür einsetzt, sein noch schwaches Soziales Netzwerk gegenüber Facebook zu pushen. Leider ist zu befürchten, dass Google wieder einmal Fakten schafft, indem sein Soziales Netzwerk gerade durch die Bevorzugung in der Suche enorm wachsen und damit zu einer wirklich ernstzunehmenden Konkurrenz zu Facebook werden dürfte (ohne dass wesentliche Qualitätsvorteile gegenüber Facebook zu erkennen sind). Man darf gespannt sein, wie Facebook auf diese Bedrohung reagieren wird."

Mehr dazu in der kommenden Ausgabe von Password.

 

Sekundärstudie von juris

Rechtswesen befass sich nicht inhaltlich
mit Hasskriminalität

"Die wohl umfassendste deutsche Urteilsdatenbank "juris" verzeichnet für das Suchwort "Köperverletzung" 23.809 Einträge, sucht man gemeinsam mit "fremdenfeindlich", bleiben gerade noch vier Einträge übrig, die Kombination "Körperverletzung" mit "rassistisch" ergibt elf Einträge.

Das heißt: In den jeweiligen Urteilsgründen findet eine Auseinandersetzung mit entsprechenden Motivationen, die es unbestritten zu Hunderten, wenn nicht Tausenden Fällen (von Hasskriminalität) gibt, nicht statt - obgleich es, auch das unbestrittenermaßen, bei der gegenwärtigen Rechtslage zumindest möglich wäre.

Oliver Tolmein, Was tun mit dem Hass? - Deutschland sollte hier gesetzlich aufrüsten, in: Frankfurter Allgemeine

 

Bayerische Staatsbibliothek
& Partner

Beachtliche Teile der Titel- und Mediennachweise
wissenschaftlicher Bibliotheken
unter freier Lizenz verfügbar

Die Bayerische Staatsbibliothek, der Bibliotheksverbund Bayern und der Kooperative Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg haben ihren Katalog „B3Kat“ als OpenData im Format MARC-XML < www.bib-bvb.de/open-data.html > und als LinkedOpenData im Format RDF/XML < http://lod.b3kat.de/download/ > veröffentlicht. Enthalten sind die Beschreibungen zu über 23 Millionen Medien aus 180 wissenschaftlichen Bibliotheken in Bayern, Berlin und Brandenburg. Die Daten werden im Internet zur allgemeinen Nutzung unter der Lizenz „Creative Commons Zero“ bereitgestellt.

Dies ist das umfangreichste Datenpaket, das bisher von deutschen Bibliotheken und Bibliotheksverbünden als Linked Open Data zugänglich gemacht wurde. Zusammen mit den Datenfreistellungen des Hochschulbibliothekszentrums des Landes Nordrhein-Westfalen und mehrerer Bibliotheken weiterer Bundesländer steht damit nun ein erheblicher Teil der bibliografischen Titel- und. Mediennachweise wissenschaftlicher Bibliotheken in Deutschland unter einer freien Lizenz zur Verfügung. Das Angebot ist u.a. über das Open-Data-Portal des Freistaats Bayern erreichbar: opendata.bayern.de

 

Rüstung

Crowdsourcing und Videospiele
für Optimierung von Waffensystemen

Die US-Armee will die Software ihrer Waffensysteme zukünftig durch Crowdsourcing prüfen. Dazu will man Entwicklern Anreize geben, bestimmte Softwarebestandteile in Videospielen zu verwenden, um anschließend die Ergebnisse zur Qualitätskontrolle des Codes heranzuziehen.

Für eine dreijährige Testphase steht ein Budget von 32 Millionen. Dollar zur Verfügung.

 *

Password ist in dieser Reihenfolge ein publizistisches und wirtschaftliches Unternehmen. Die Branche "Digitale Produkte" wird seit 26 Jahren von Password begleitet. Es ist das einzige Newsletter mit diesem Berichterstattungsschwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Die besondere Kompaktheit und Übersichtlichkeit der Password-Darstellungen und der Nachdruck auf Informationsvermittlung bei weitgehendem Verzicht auf visuelle Spielereien sind über alle Jahre erhalten geblieben.

Seit 2009 wurde das Volumen der Printausgabe um durchschnittlich 10 % vergrößert. Das Volumen der werktäglich erscheinenden elektronischen Zeitung wurde auf zwei A4-Seiten verdoppelt. Die Berichterstattung ist aktueller und umfassender denn je. Mit seinen Analysen, Hintergrundberichterstattungen und Kommentaren beispielsweise zum Stand der Informationswissenschaft und zur Abwicklung des Studienganges Information und Dokumentation an der Fachhochschule Potsdam setzt Password regelmäßig deutliche Zeichen und vertritt die Interessen der Branche. 

Probeabonnement von Password: Drei Ausgaben von Password statt für 45 für nur 20 Euro - ohne automatische Verlängerung - Dazu an jedem Werktag die top-aktuellen Nachrichten aus der Branche per E-Mail. w. bredemeier@gmx.de.

Das Institute for Information Economics und das Redaktionsbüro Dr. Willi Bredemeier sind Teil eines Verbundes mit starken Partnern. Sie werden vom Password-Redakteur in Personalunion betrieben. Es gibt praktisch keinen wichtigen Informationsanbieter auf dem deutschen Markt, mit dem er nicht gemeinsame Projekte durchgeführt hätte. Dazu kommen eine Reihe von Informationszentren.  Research: Besondere Kompetenzen in den Branchen  "Digitale Produkte" und "Informations- und Kommunikationstechnik" sowie in allen Bereichen der Marktforschung. Internationale Erfahrungen in Kooperation mit der Europäischen Kommission und mit Instituten in allen EU-Mitgliedsländern.  Beispiele für behandelte Themen: Marktentwicklung in Deutschland und Europa - IKT- und Informationspolitik - Innovationspotenziale - Evaluierung von Informationseinrichtungen  und wissenschaftlichen Beiträgen - Optimierung der Suche - Public Relations für Informationsproduzenten, -anbieter und -politiker - Qualität von Informationsprodukten - Strategien für Informationsproduzenten - Zukunft der Bibliotheken - Redaktionelle Dienstleistungen: Texte so kompakt und verständlich gestalten, dass sie wirklich ankommen - Öffentlichkeitsarbeit.

Dr. Willi Bredemeier, Erzbergerstraße 9 - 11, 45527 Hattingen, Ruf: (02324) 67009, Fax: (02324) 67006, w.bredemeier@gmx.de, www.pasword-online.de



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