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Kritik der Informationswissenschaft V

Informationswissenschaft

State of the Art

Kritik der Informationswissenschaft (5)

Von Willi Bredemeier

V. Kritik an den Beiträgen des Readers

Die Kritik an den einzelnen Beiträgen des Tagungsbandreaders wird im Folgenden fortgesetzt und beendet: Rainer Kuhlen (Hrsg.), Information: Droge, Ware oder Commons? – Wertschöpfungs- und Transformationsprozesse auf den Informationsmärkten – Proceedings des 11. Internationalen Symposions für Informationswissenschaft (ISI 2009), Konstanz, 1. – 3. April 2009, Band 50 der Schriften zur Informationswissenschaft, Boizenburg 2009.

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Session 12: Ausbildung, E-Learning I

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V.2.28 Nina Heinze, Informationskompetenz: mehr als die Nutzung von Informationen – Defizite, Bedeutung und Förderung von Informationskompetenz im Hochschulstudium

Beschreibung: Es werden Definitionen und Bestandteile von Informationskompetenz wiedergegeben. In einer Umfrage der Universität Augsburg zeigte sich, dass den Studierenden ein „einseitiges und wenig komplexes Rechercheverhalten“ eigen war. In einem Projekt zur Förderung von Informationskompetenz wurde ein Lehr-/Lernarrangement aus drei Bausteinen entwickelt (Online-Ressource, Kurse im Regelstudium, Tutoriumsangebot).

Bewertung: Die Ergebnisse der Umfrage sind aus Scharen anderer Umfragen bekannt. Das Lehr-/Lernarragement wird auf weniger als einer Seite beschrieben. Das heißt, als die Lektüre interessant zu werden verspricht, ist der Beitrag am Ende. Praktisch wird fast nur das angeführt, was man für ein Projekt zur Förderung von Informationskompetenz vorbereiten musste, und selbst das bleibt, sobald man bei den Ergebnissen angekommen ist, weitgehend deskriptiv.

V.2.29 Kirsten Scherer Auberson, Sonja Hierl, Lässt sich ein Zuwachs an Informationskompetenz messen?

Beschreibung: Die Verfahren zur Messung von Informationskompetenz beziehen sich meistens auf einen Zeitpunkt. „Eine umfassende Literaturanalyse im deutsch- und englischsprachigen Raum hat ergeben, dass allgemein nur relativ wenig Literatur direkt zur Zuwachsmessung von Informationskompetenz existiert.“ Eine solche Messung wäre erforderlich, wenn man den Erfolg von Maßnahmen zur Steigerung der Informationskompetenz evaluieren will. „Herkömmliche Verfahren zur Zuwachsmessung sind … größtenteils unzulänglich oder müssen adaptiert werden.“ Es wird ein „Framework zur Konzeption eines Verfahrens zur IK-Zuwachsmessung“ entwickelt. 

Bewertung: Die Relevanz des Themas wird nicht bestritten. Gleichwohl handelt es sich um ein Nischenthema. Auch ist es nicht die erste Veröffentlichung von Scherer Auberson zu diesem Thema. Gleichwohl nähert sie sich ihrer Aufgabe nur statt sich ihr zu stellen. Warum, um Himmels willen, nutzt die Verfasserin nicht ihr eigenes Framework, um ein Verfahren zu konzeptualisieren und dieses zu testen? Verfahrenskonstruktionen sind ein Handwerk und ergeben sich ebenso aus Learning by doing wie aus konzeptionellen Vorüberlegungen.

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Session 13: Ausbildung, E-Learning II

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V.2.30 Sabine Jeschke, Nicole Natho, Olivier Pfeiffer, Christian Schröder, Moderne Studienreform – GALILEA und der Bachelorstudiengang „Naturwissenschaften in der Informationsgesellschaft“

Beschreibung: Ein Hauptziel des genannten Studienganges, einem „Studium Generale der Naturwissenschaften“, „ist die Erhöhung des Anteils weiblicher Studierender in einem naturwissenschaftlichen Studiengang.“ „Die Struktur dieses Studiengangs mit seinem multidisziplinären Inhalt kommt besonders den Präferenzen von Frauen entgegen. Die enge Verbindung zwischen Theorie und Experiment wird klar herausgestellt und zusätzliche Möglichkeiten zum Experiment werden angeboten, z.B. mit Online-remote-Experimenten.“ Der Aufbau des Studienganges wird auf 1 ½ Seiten beschrieben.

Bewertung:  Der Studiengang wird rein deskriptiv beschrieben und zwar so, als ob es um einen Antrag auf öffentliche Förderung oder um einen Arbeitsnachweis in einer bürokratischen Akte und nicht um einen wissenschaftlichen Beitrag ginge. Was sind die besonderen Präferenzen der Frauen in den Naturwissenschaften? Gibt es sie überhaupt und wenn ja, wie sehen sie kontextbezogen und kontextunabhängig aus? Voraussetzungen, Hintergründe und Erfahrungen mit dem Studiengang werden nicht mitgeteilt, dafür ein kaum lesbarer Studienverlaufsplan wiedergegeben. Das ist angesichts des gewählten Themas besonders schade.

V.2.31 Achim Oßwald, Dagmar Otto, Niklaus Stettler, Qualitätssicherungsstrategie für kooperativ erstellte E-Learning-Kurse – Entwicklung einer iterativen Strategie am Beispiel des nestor-initiierten 

E-Tutorials zum Thema Langzeitarchivierung digitaler Objekte

Beschreibung: Qualitätssicherungsmaßnahmen und -kriterien zu E-Learning-Materialien sind extrem heterogen und gehen nicht von einem einheitlichen Qualitätsbild aus. Noch berücksichtigen sie die Rahmenbedingungen und Anforderungen kooperativer Produktionsprozesse. Für die Erarbeitung von E-Learning-Materialien für das Langzeitarchivierungsprojekt Nestor werden diverse Qualitätssicherungssysteme und die dabei herangezogenen Kriterien auf ihre Eignung geprüft. Ein Ergebnis lautet, dass vor allem der Qualität des Produktes, nicht aber der Qualität des Erstellungsprozesses ausreichend Rechnung getragen wird. Eine eigene Lösung für kooperative Produktionsprozesse unter besonderer Berücksichtigung der Definierung von Prozessen und einer Überprüfung von Zwischenprodukten wird entwickelt. Die dabei gemachten Erfahrungen werden mitgeteilt. Erfahrungen während des Experimentes führten zu zusätzlichen Maßnahmen. 

Bewertung: Eine Erweiterung des geltenden Bezugsrahmens zur Qualitätssicherung von E-Learning-Materialien wird mit dem Entwicklungsprozess als neue zentrale Kategorie vorgeschlagen, so dass ein Neuheitscharakter gegeben ist. Mit der Entwicklung und Erprobung eines Tools für eine komplexe Aufgabe ist wissenschaftliche und pragmatische Relevanz gegeben. Man hätte sich allerdings konkretere auf die Inhalte der Materialien bezogene Beispiele gewünscht. 

V.2.32 Joachim Griesbaum, Wolfgang Semar, Ralph Kölle, E-Learning 2.0? – Diskussionspunkte auf dem Weg zu einer neuen Informations- und Kommunikationsinfrastruktur in der Hochschulausbildung

Beschreibung:  Mit dem Beitrag soll es ausdrücklich nicht primär darum gehen, „lernförderliches Potenzial für Ausbildungsprozesse“ an der Hochschule zu mobilisieren. Vielmehr soll Social Software dazu genutzt werden, „hochschulweit Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen aufzubauen, welche möglichst alle Hochschulangehörigen miteinander vernetzt“. Es gilt, „E-Learning 2.0 im Sinne eines partizipativ-kooperativen Wissensmanagements im Kontext der Hochschulausbildung zu verorten.“ Die „konzeptionelle Umsetzung“ des Vorhabens gerät in Teilen zu einer Defizitanalyse bestehender Lösungen. Typische Sätze unter „Realisierungsperspektiven“ lauten: „Hier werden im Wesentlichen zwei Fragestellungen sichtbar: erstens die der technischen Implementierung und zweitens die Art und Weise der organisatorischen und administrativen Umsetzung. Beide Aspekte können nicht getrennt betrachtet werden, sondern sind in vielfältiger Weise miteinander verknüpft.“

Bewertung: Es wird nicht begründet, warum alle Hochschulangehörigen miteinander vernetzt werden sollen, obgleich deren Wissenserwerb nach Fachrichtungen, Semestern und Themen notwendigerweise hochgradig spezialisiert ist. Es sei denn, im allgemeinen Netzwerk würden faktische „Lerninseln“ entstehen, ein Ansatz, der von den Autoren abgelehnt wird. Der Satz zur „Verortung von 2.0“ ist wie viele andere Sätze unklar formuliert. Die Beschränkung auf „Diskussionspunkte“ und „Realisierungsperspektiven“ (anstelle einer tatsächlichen Umsetzung) werden nicht legitimiert, indem diese in den Titel und eine Zwischenüberschrift des Beitrages erscheinen. Am Ende der Lektüre weiß der von diffusen Aussagen irritierte Leser nicht, was mit dem Beitrag herauskommen sollte. 

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Doktoranden-Vorträge

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V.2.33 Carola  Carstens, Ontology Based Query Expansion – Retrieval Support for the Domain of Educational Research: nur Darstellung eines Konzeptes, nichts zu seiner Bewährung. – V.2.34 Philip Mayr, Bradfordizing effects: Resultate auf zwei Drittel Seiten, die schon wegen ihrer Kürze für einen Outsider nicht zu verstehen sind. Verdacht der Irrelevanz – V.2.35 Julia Maria Schulz, Crosslinguales Produktretrieval – Sentimentanalyse und Extraktion von Produkteigenschaften: nur Darstellung eines Konzeptes, nichts zu seiner Bewährung. 

V.2.36 Catherine Doldirina, Commons as a Legal Basis for a Broader Access to 

Remote Sensing Data

Beschreibung: Sollen Satelliten-Daten frei verfügbar sein (US-Ansatz) oder unter den Schutz vor Urheberrechten fallen (europäische Länder, zum Beispiel Deutschland)? Rohdaten sollten auf jeden Fall frei verfügbar sein. Für die weiteren Daten betont die Autorin die Bedeutung eines „balanced approach to the regulation of access to, distribution and use of remote sensing data. Its aim should not be the protection of data producers alone, but also recognition of legitimate users´ interests, as information requires an audience to become usable and useful knowledge. … The right of access would not deny the legitimate protection that data may enjoy, but would create a fair playing field for different actors.“

Bewertung: Es handelt sich um eine differenzierte Erschließung eines neuen zunehmend wichtigeren Themenfeldes mit wissenschaftlicher und pragmatischer Relevanz.

V.2.37 Matthias Görtz, The Role of Social Software for On-the-job Competence Development of Young Professionals: nur Darstellung eines Konzepts, nichts zu seiner Bewährung. In der Zusammenfassung wird die Hypothese aufgestellt, „dass das Informationsverhalten und die Kompetenzentwicklung von Young Professionals ein entscheidendes Potenzial für den betrieblichen Einsatz von Web-2.0-Technologien bietet.“ Was denn sonst? – V.2.38 Karin Karlics: Informationsmanagement-Tätigkeiten in nationalen Volkswirtschaften – Eine Analyse des Informationssektors in Österreich: nur Darstellung eines Konzeptes, nichts zu seiner Bewährung. – V.2.39 Anke Reinhold, Qualitätsbeurteilung semantischer Wikis in der Fachinformation – Informationsqualität und Usability am Beispiel eines Educational Resources Clearinghouse: nur Darstellung eines Konzeptes, nichts zu seiner Bewährung. 

V.2.40 Arne Berger, User Satisfaction through Customization – Ein integrativer Ansatz

Beschreibung: „Ich möchte beweisen, dass individualisierbare und individualisierte Mensch-Maschine-Schnittstellen zu höherer Zufriedenheit (User Satisfaction), höherer Freude (Joy of Use) und besseren Ergebnissen (Quality of Work) im Umgang mit ihnen führen. ... Zudem möchte ich eine Anwendung in der Praxis zeigen und deren Erfolg bewerten. … Aktuell erarbeite ich hier ein adaptives Interface für Annotation und Retrieval multimedialer Daten … Am Ende des Projektes bleibt es zu untersuchen, in wieweit die erfolgreich evaluierten Thesen als Antworten auf offene Fragen zur Nutzerzufriedenheit durch Anpassbarkeit dienen können und inwieweit sie zusammengenommen zu einem größeren Ganzen taugen.“

Bewertung: Es wird gleichfalls ein Konzept vorgestellt, das weit vor seiner Bewährung steht. Allerdings handelt es sich um ein frisch vorgetragenes ungewöhnliches anspruchsvolles mutiges und sympathisches Projekt. Wer wäre nicht dafür, mehr Schönheit und Lust in unsere PC-Welt zu bringen und wer wäre dagegen, wenn Freude und Effizienz Hand in Hand gingen?

V.2.41 Stefanie Götzfried, Evaluation von Software-Innovationsprojekten: nur Darstellung eines Konzepts. Die Ergebnisse werden auf einem kaum lesbaren Poster abgebildet. – V.2.42 Saskia-Janina Kepp, Adaptives Feedback zur Unterstützung in kollaborativen Lernumgebungen: nur Darstellung eines Konzepts, nichts zu seiner Bewährung. – V.2.43  Elisabeth Platzer, Nutzerakzeptanz von Mobilfunkdiensten – Besonderheiten, emotionale Faktoren und Situationskontext im Technologie Akzeptanz Modell: nur Darstellung eines Konzepts, nichts zu seiner Bewährung.

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Posterpräsentationen

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V.2.44 Heike vom Orde, Consult – Submit – Connect – The International Information Literacy Resources Directory „InfoLit GLOBAL“: deskriptive Hinweise auf ein Produkt. – V.2.45 Christoph Schindler, Informationspraxen in der Bildungsforschung – Ethnographische Fallstudien zur Gestaltung von Informationsinfrastrukturen: nur Darstellung eines Konzepts, nichts zu seiner Bewährung. 

V.2.46 Ralph Kölle, Multi-Agenten-Systeme im persönlichen Informationsmanagement – Unterstützung wissenschaftlicher Mitarbeiter durch verteilte elektronische Assistenten

Beschreibung: Für das persönliche Informationsmanagement wird ein Mailagent, ein Terminagent und ein Klausuragent herangezogen. Ein Beispiel, die Organisation einer Klausur, wird ausführlicher dargestellt.

Bewertung: Es wird nicht ersichtlich, warum ein wissenschaftlicher Mitarbeiter für die einfachen organisatorischen Arbeiten zur Vorbereitung einer Klausur einen Agenten benötigt.

V.2.47 Jakob Voß, Andreas Hotho, Robert Jäschke, Mapping Bibliographic Records with Bibliographic Hash Keys: deskriptive Hinweise auf ein Tool. – V.2.48 Maximilian Stempfhuber, Benjamin Zapilko, Einbindung von Primärdaten in Digitale Bibliotheken. Noch ein GESIS-Beitrag. Siehe die Bewertungen oben. 

V.2.49 Oliver Hopt, QDDS III: Ein Werkzeug zur Dokumentation von Fragebögen für Wissenschaftler und Datenarchive

Beschreibung: „QDDS III ist die erste frei verfügbare Software zur Fragebogenentwicklung, die eine Dokumentation des gesamten Entwicklungsprozesses vom Beginn bis zur finalen Version ermöglicht.“

Bewertung: Noch ein GESIS-Beitrag, hier mit deskriptiven Hinweisen auf eine Software. Es fragt sich, wozu man unverbindliche Fragebogenversionen aufbewahren soll und sogar eine spezielle Software für sie benötigt.

V.2.50 Wiebke Oeltjen, Repositorien, Dokumentenserver und Archive auf der Basis von MyCoRe: deskriptive Hinweise auf eine Software. – V.2.51 Jürgen Reischer, OntoNet – a WordNet-based Lexicon Browser and Editor: nochmals deskriptive Hinweise. – V.2.52 Susanne Pillay, Thomas Sporer, betacampus – Förderung des campusweiten Innovationsprozesses durch einen Wettbewerb: beschreibende Darstellung eines Wettbewerbs an der Universität Augsburg. – V.2.53 Anton Köstlbacher, Information Management in a Neurochemical Laboratory: deskriptive Hinweise auf eine Software.

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Studentenpräsentation (Abstracts)

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V.2.54 Sarah Will, Florian Meier, Designgeschichte der Web-Interfaces – Analyse der Evolution struktureller Aspekte des Webdesigns mithilfe des „Internet Archive“

Vollständige Wiedergabe der Zusammenfassung: „Das vorliegende Paper stellt die Konzeption und die Ergebnisse einer im Rahmen eines Projektseminars im Fach „Informationswissenschaft“ an der Universität Regensburg durchgeführten Studie vor, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Entwicklung von Web-Interfaces seit 1996 auf der Basis des Webseiten-Archivs „Internet Archive“ empirisch zu untersuchen und somit signifikante Entwicklungen aufzuzeigen. Präsentiert werden sollen die Durchführung der Studie, welche die Konzeption der Untersuchungsmodelle für Web-Interfaces sowie die eigentliche Evaluation umfasst, und die daraus gewonnenen Erkenntnisse.“

Bewertung: Der Abstract ist weitgehend inhaltsleer. Was soll man mit ausschließlichen Metainformationen in einem Tagungsbandreader anfangen?

V.2.55 Monika Podolecheva, Facebook

Beschreibung: Es soll erhoben werden, welche informationellen Mehrwerte von Facebook zu seiner weitverbreiteten Nutzung geführt haben. „Dabei versuchen wir eine geeignete Parametrisierung dieser Mehrwerte zusammen mit der entsprechenden Skalierung darzustellen. …. Die Information, die über Facebook ausgetauscht wird, kann für die Nutzer als Commons gesehen werden – für die Wirtschaft als Ware. Aufgrund dessen Häufigkeit kann der Informationsaustausch als Droge gesehen werden. … Dazu werden kurz folgende Punkte diskutiert: Leistungsmodell, Erlösmodell, Finanzierung, Umsatz und Gewinnerwartung.“

Bewertung: Das ist ein anspruchsvolles Arbeitsprogramm, das man gern elaboriert gelesen hätte. Es ist der einzige Text, in dem das angebliche Leitmotiv der Tagung vollständig angegeben wird.

V.2.56 Markus Fuchs, Der FoxTagger – Ein Part-of-Speech-Tagger für das Englische mit Mehrwertterm-Erkennung: Wäre wohl auch in ausgeführter Form lediglich eine Produktbeschreibung geworden.

Es folgt die zusammenfassende Kritik.

 

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