Open Password - Montag,

den 26. Februar 2018

#325


Michael Klems – Information Professionals – Systemsoftware – Salesforce – SAP – RA Micro – Informationsanbieter – Content Generierung – Herbert Fromme – versicherungsmonitor.de – Kreativ-Agenturen – Unique Information Position – Echokammern – Oxford University – University of Ottawa – Xing – LinkedIn – Snapchat – Influencer-Meldungen – SmartPhone-Markt – Bitkom – Passwörter – Troy Hunt – Airbnb – Instagram – Facebook – Alexej Nawalny – Nord VPn – Emma Gonzales – Donald Trump – Amokläufe – National Rifle Association – Suzanne Grieger-Lange - Profiling

Das Ende von Digital 1.0

Big Data und Code
bringen InfoPros in Not

Sich mit eigenem Content
in die Unique Information Position begeben

Ein Brief an die Branche von Michael Klems,

Liebe Kolleginnen, liebe, Kollegen,

die Recherche in Datenbanken wird von Information Professionals gern als digitaler Informationsfortschritt gesehen und auch so verkauft. Aber die Positionierung als Rechercheprofi, der Fachinformationen aus verschiedensten Quellen ermittelt, ist in der Softwaresprache nur eine Version 1.0. Dies liegt weiter unter dem, was Ihre Kunden erwarten und für den Arbeitsalltag benötigen und was Ihnen schnell Ihren Auftrag kosten kann. So mag das Update einer Systemsoftware die Rolle des InfoPros in der Wertschöpfungskette von Information und Entscheidung vernichten. Nicht der Controller oder Einkäufer wird zum Killer, sondern der Code setzt den Rechercheur in Zukunft frei.

Analog macht sich selber kaputt - der Kollege und ich beim Briefmarkenkauf mit Kundenkarte - Video Kolumne: https://youtu.be/3yO8mve9VH4

 

Kundenkiller „Schnittstelle“. In vielen Unternehmen werden Standard-Produkte wie Salesforce oder SAP eingesetzt. Im juristischen Umfeld ist die Software RA Micro der Marktführer für die Mandantenverwaltung. Für die Informationsanbieter bedeutet es eine große Chance, über diese Produkte an die Kunden zu gelangen. Für System-Software-Anbieter besteht der Druck in der Schaffung immer neuer Mehrwerte, die Tools leisten müssen. Ein zwangsläufiger und eigentlich überfälliger Schritt sind die Allianzen der Informationsanbieter mit den Systemanbietern und ihren Tools. Die Anbindung eines CRM-Tools an eine Auskunfts- und Bonitätsdatenbank oder das Verbinden eines Kanzleisystems mit juristischen Datenbanken sind erst der Anfang. Es gilt: “Big Data und Code bringen den Information Professional in Not.” Es gilt, mit Agilität gegenzusteuern.

Chance „Eigenentwicklungen“. Information Professionals sollten danach streben, eigene Informationsprodukte zu generieren. Vom Programmieren eigener Schnittstellen und das Anbinden an Systeme des Kunden kann man aus Kostengründen nur abraten. Dafür ist die Macht der Softwarehäuser zu groß und die Lizenzierung für Schnittstellen kostet einiges Geld.

Die Ansätze, um eigenen Content zu generieren, mögen unterschiedlich sein. Im Vordergrund steht jedoch die Entwicklung von Inhalten. An dieser Stelle nehmen wir uns Herbert Fromme zum Beispiel. Der Leiter eines Redaktionsbüros und ehemaliger Fachkorrespondent der Financial Times ist Spezialist für die Versicherungsbranche. Dieses Wissen hat der Kölner in sein Portal versicherungsmonitor.de gesteckt. Besonders für den einen und anderen angezählten Kollegen aus der Finanzbranche mag dieses Portal zur Inspiration werden.

Es muss jedoch nicht immer der Aufbau eines Portals sein. Auch kleinteiligere Informationseinheiten wie Info-Grafiken, Podcasts und Video-Animationen mögen zu gewinnbringenden Leistungen werden. Sinnvoll sind in diesen Fällen Allianzen mit Kreativ-Agenturen, zumal diese gleichfalls unter Druck stehen. Das neu entstandene Produkt sollte fortlaufend konzeptionell fortgeschrieben werden, bis es seine „Verkaufsreife“ erreicht hat.

Vor einigen Jahren hatte ich in einem ähnlichen Zusammenhang von der UIP oder der Unique Information Position gesprochen. Das Informationsprodukt sollte genau dieses Merkmal haben, um nicht leicht kopiert und ersetzt werden zu können.

Beginnen Sie am besten noch heute mit Ihren Arbeiten an ihrem persönlichen Release 2.0 oder an dessen Update. Viel Spaß beim Coden!

Dazu herzliche Grüße von Ihrem Michael Klems

 

Blick über den digitalen Tellerrand

Sind wir alle in Echokammern gefangen und suchen nur noch nach Meldungen, die unsere Vorurteile betätigen? Forscher der Oxford University und der University of Ottawa tun dies als Medienhype ab und ermittelten für Großbritannien keinen Zusammenhang zwischen Sozialen Medien und politischer Polarisierung. Acht Prozent der Bürger, die politisch nicht interessiert sind und nur ein Medium nutzen, stufen sie allerdings als gefährdet ein.

Quelle: Pressemitteilung Oxford University

Xing steigert Nutzerzahlen. Das Business-Netzwerk Xing har seinen Umsatz im Vorjahresvergleich auf 187,8 Millionen Euro gesteigert und damit 26 Prozent zugelegt. Die Zahl der Mitglieder stieg um zwei auf 13,4 Millionen. Der Rivale LinkedIn legte in Deutschland mit elf Millionen neuen Mitgliedern deutlicher zu.   

Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/karrierenetzwerk-woher-die-zwei-millionen-neuen-xing-nutzer-kommen/20995978.html

Snapchat-Kurs bricht nach Influencer-Meldung ein. Das Update von Snapchat kommt bei den Anwendern nicht an.

So reichte der Tweet einer bekannten Nutzerin, um das Unternehmen in wenigen Sekunden nach Börsenwert rund 1,7 Milliarden Dollar ärmer zu machen.

Quelle: http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Nach-Tweet-von-Kylie-Jenner-Aktie-von-Snapchat-Firma-stuerzt-ab-165092

Deutscher SmartPhone-Markt überschreitet 33 Milliarden Euro. In diesem Jahr werden in Deutschland rund um das Smartphone 33,3 Milliarden Euro umgesetzt, so Bitkom. Für 2018 wird mit einem Branchenumsatz von 33,3 Milliarden Euro gerechnet. 60 Prozent davon entfallen auf Daten- und Sprachdiensten, jeweils 10,1 Mrd. Euro auf die Hardware und auf die Netzinfrastruktur. Apps kommen 2018 auf 1,5 Milliarden Euro.

Quelle: https://www.internetworld.de/mobile/mobile-devices/smartphone-markt-in-deutschland-30-milliarden-euro-wert-1476554.html

500 Millionen Passwörter in einer Datenbank. Die schlechtesten Passwörter sind hinlänglich bekannt. Dazu gehören 123456 und Passwort. Sicherheitsexperte Troy Hunt hat die gehackten Passwörter aus Brute-Force-Attacken und offen gelegten Servern zusammengetragen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eigene Passwörter in seiner Datenbank verzeichnet sind, wenn diese einfachen Mustern folgen und unter zehn Zeichen liegen, ist hoch.

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/passwortschutz-diese-kennwoerter-sollten-sie-lieber-vermeiden-a-1195147.html

Hotels bekommen Konkurrenz – Airbnb. Das Vermittlungsportal für Zimmer, Airbnb, hat den Qualitätssiegel „Airbnb Plus“ eingeführt. Den bekommen Unterkünfte, die qualitativ eine Konkurrenz zu den Hotels sind. Bislang haben 2.000 Unterkünfte das Zertifikat erhalten. Ihre Zahl soll bis Jahresende 75.000 weltweit steigen.

Quelle: https://www.wuv.de/marketing/verifizierte_zimmer_airbnb_bietet_jetzt_hotelstandard_an

Facebook lässt Alexej Nawalny verstummen. Instagram und sein Besitzer Facebook haben Mitteilungen des bekanntesten russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny auf Ersuchen der russischen Behörden entfernt, obgleich Nawalny mit seiner Post gegen kein russisches Gesetz verstoßen zu haben scheint. Nord VPn weist auf Möglichkeiten auch für russische Internetnutzer hin, Nawalny weiter zu lesen.

Quelle: Pressemitteilung NordVPn.

 

Post der Woche

Emma Gonzales, Schülerin der Parkland Florida High School, hat mit ihrer Wutrede die übermächtige NRA und weitere U.S.-Waffenlobby gegen sich aufgebracht. Trump lud sie nicht zum Gespräch in das Weiße Haus ein, auf dem er eine Bewaffnung der Lehrer als Mittel gegen Amokläufe empfahl. Während Großunternehmen ihre Privilegien für die Mitglieder der National Rifle Association abgebaut haben, verspricht der Marsch auf Washington am 24. März ein Erfolg zu werden.

Twitter: https://twitter.com/Emma4Change

 

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Emma Gonzales, Schülerin der Parkland Florida High School, hat mit ihrer Wutrede die übermächtige NRA und weitere U.S.-Waffenlobby gegen sich aufgebracht. Trump lud sie nicht zum Gespräch in das Weiße Haus ein, auf dem er eine Bewaffnung der Lehrer als Mittel gegen Amokläufe empfahl. Während Großunternehmen ihre Privilegien für die Mitglieder der National Rifle Association abgebaut haben, verspricht der Marsch auf Washington am 24. März ein Erfolg zu werden.

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Suzanne Grieger-Lange bezeichnet sich als Profilerin und hat sich damit recht nahe am Berufsbild des Information Professionals angesiedelt. Die Beraterin hat sich auf das Analysieren von Personen, die sich für Stellungen im Top Management bewerben spezialisiert. Mit ihren Statements im schwarz/weiss gehaltenen Stil von Edgar-Wallace-Filmen oder „Kommissar“-Serien betreibt sie ein Marketing mit Pfiff.

https://www.youtube.com/user/SuzanneGriegerLanger

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