Open Password - Donnerstag,

den 8. Februar 2018

#318


Open Research Knowledge Graph – TIB – Sören Auer – Bitcoin – Blockchain – Biometrie – Jason Goode – Cyber-Sicherheit – Biometrische Gesichtserkennung – Wissensbasierte Authentifizierung – Passive Authentifizierung – Blockchain-Identitäten – Multi-Faktor-Authentifizierung - SEMANTiCS - Linked Data

Towards an Open Research

Knowledge Graph

Vor einer Revolutionierung des wissenschaftlichen Arbeitens

Die TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften hat ein Positionspapier zum Open Research Knowledge Graph veröffentlicht. Auer, Sören; Blümel, Ina; Ewerth, Ralph; Garatzogianni, Alexandra; Heller, Lambert; Hoppe, Anett; Kasprzik, Anna; Koepler, Oliver; Nejdl, Wolfgang; Plank, Margret; Sens, Irina; Stocker, Markus; Tullney, Marco; Vidal, Maria-Esther; van Wezenbeek, Wilma (2018): Towards an Open Research Knowledge Graph. https://doi.org/10.5281/zenodo.1157185

Dazu heißt es in einer weiteren TIB-Veröffentlichung unter anderem (https://www.tib.eu/de/service/aktuelles/detail/tib-veroeffentlicht-positionspapier-zu-open-research-knowledge-graph/):

„(Aktuell veröffentlichen Wissenschaftler) Artikel, die in Online- oder Printmedien in Form von Textdokumenten erscheinen. Die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen der Wissensrepräsentation, der semantischen Suche, der Mensch-Maschine-Interaktion, der natürlichen Sprachverarbeitung und der künstlichen Intelligenz ermöglichen es jedoch, das bislang vorherrschende Paradigma des dokumentenzentrierten Wissensaustauschs zu überdenken und Wissen durch Wissensgraphen zu präsentieren.

TIB-Direktor Sören Auer treibt die Revolution des wissenschaftlichen Arbeitens voran.

Gelesen und weiterempfohlen

Die TIB strebt an, gemeinsam mit interessierten Partnerorganisationen und Einzelpersonen eine entsprechende Infrastruktur (für die Umsetzung dieses Paradigmenwechsels) zu entwickeln. … Kernstück für die Etablierung wissensbasierter Informationsflüsse sind die verteilte, dezentrale, kollaborative Erstellung und Weiterentwicklung von Informationsmodellen, Vokabularen, Ontologien und Wissensgraphen.

Durch die Integration dieser Informationsmodelle in bestehende und neue Forschungsinfrastrukturdienste könnten die Informationsstrukturen, die bislang noch implizit in den Dokumenten verborgen sind, explizit sichtbar und nutzbar gemacht werden. Das wäre eine Revolution des wissenschaftlichen Arbeitens: Informationen und Forschungsergebnisse wären nahtlos miteinander verknüpft, komplexe Informationsbedürfnisse könnten besser abgebildet werden. Dadurch wäre die wissenschaftliche Arbeit effektiver und effizienter, da die Ergebnisse direkt vergleichbar und leichter wiederverwendbar wären.“

Rückblick 2017 – Ausblick 2018

Vierter Jahrestrend:
Bitcoin, Blockchain, Biometrie

Die Wahlen des Jahres:

I. Trends des Jahres

4. Bitcoin, Blockchain, Biometrie

Disruptive Technologie mit ganz besonderen Chancen - Bereits viele Anwendungen, obgleich Technologie in den Kinderschuhen steckt, 8. Dezember

5. Bürgerwissenschaft

Frank Hartmann, Citizen Science, Hochschulen als Brutstätten einer starken Bürgerwissenschaft - Von „Citizen Science light“ bis zur Mitformulierung relevanter Forschungsfragestellungen, 6. Februar

II. Einrichtung des Jahres

In der Pipeline

III. Information Professional des Jahres

In der Pipeline

IV. Bibliothekarin des Jahres

In der Pipeline

V. Einrichtung des Jahres

In der Pipeline

VI. Publikation des Jahres

In der Pipeline

Rückblick 2017 – Ausblick 2018

Biometrie, Blockchain und Co.:
Die Identity-Trends für 2018

Von Jason Goode, Regional Director EMEA, Ping Identity

Ob Equifax, Dropbox oder WannaCry – dCybr-as Jahr 2017 bleibt vielen durch groß angelegte Cyber-Angriffe und Datenschutzverletzungen in Erinnerung. Dabei waren Privatpersonen ebenso betroffen wie Unternehmen, Politiker und ganze Länder. Die Absicherung von Infrastrukturen und der Schutz persönlicher Information wird auch in diesem Jahr eine wichtige Rolle in der IT einnehmen, denn Cyber-Kriminelle werden weiterhin an neuen Methoden arbeiten, um Sicherheitsvorkehrungen auszuhebeln. Die gute Nachricht jedoch ist, dass 2018 der Cyber-Sicherheitsindustrie einige Durchbrüche und innovative Fortschritte bescheren wird.

1. Biometrische Gesichtserkennung wird zum Standard. Die Multi-Faktor-Authentifizierung wurde in der Vergangenheit immer weiterentwickelt und um biometrische Merkmale wie Fingerabdrucksensoren in Geräten erweitert. Doch seit der Einführung von Apples iPhone X und der FaceID-Funktion im vergangenen Jahr steht die Gesichtsbiometrie auch offiziell im Rampenlicht. Inzwischen plant auch die Android-Konkurrenz, diese Authentifizierung in ihr Ökosystem zu integrieren. Deshalb wird die Authentifizierung mit Gesichtserkennung dieses Jahr einen ähnlichen Höhenflug erleben wie der Fingerabdrucksensor seit der Einführung des iPhone 5.

2. Identitäts-Nachweise ersetzen Wissensbasierte Authentifizierung. Wissensbasierte Authentifizierung, also die Abfrage einer bestimmten Information, die den Zugang zu einem Konto gewährt, wie zum Beispiel "Name des ersten Haustieres", erfreute sich lange Zeit großer Beliebtheit bei Online-Diensten. Inzwischen gehört diese Methode jedoch zu den schwächsten Authentifizierungsmethoden überhaupt. Die Sozialen Medien machen diese zusätzlichen Informationen heute genauso einfach auffindbar wie eine Telefonnummer. Um diese zu ersetzen, werden stattdessen vermehrt Dienste zum Einsatz kommen, die ein Foto des Ausweises zur Anmeldung verlangen.

3. Passive Authentifizierung. Dieses Jahr wird der Authentifizierungsvorgang zunehmend mit anderen Aktionen verschmelzen. So wie es bei FaceID reicht, einfach das Handy vor das Gesicht zu halten, ohne einen zusätzlichen Knopf zu drücken oder eine PIN einzugeben, werden Logins „im Vorbeigehen“ salonfähig. So können beispielsweise bei Sprachbefehlen Dienste mit eingebunden werden, die die Stimme analysieren und bereits anhand des Befehls erkennen, ob das Stimmmuster mit dem des Nutzers übereinstimmt. Das spart nicht nur Zeit, sondern erhöht auch den Nutzerkomfort, da kein gesonderter Authentifizierungsvorgang mehr nötig sein wird.

4. Identitätsmanagement in der Blockchain. 2017 war ein erfolgreiches Jahr für Krypto-Währungen, deren Marktwert um mehr als 2.700 Prozent anstieg. Der Erfolg lenkte auch große Aufmerksamkeit auf die zugrundeliegende Blockchain-Technologie, die Nutzern von Krypto-Geldbörsen ihre eigene Blockchain-Identität verschafft. Diese Identitäten basieren auf öffentlichen Schlüsseln, während die privaten Schlüssel von den Krypto-Geldbörsen verwaltet werden. 2018 werden diese Blockchain-Identitäten auch zunehmend für nicht-kryptographische identitätsbezogene Anwendungen zum Einsatz kommen.

5. Multi-Faktor-Authentifizierung im Visier von Cyber-Kriminellen. Multi-Faktor-Authentifizierung hat sich als sichere Alternative zum Passwort etabliert. Als fester Bestandteil des heutigen Identitätsmanagements wird diese Methode jedoch zunehmend ins Visier von Hackern geraten. Diese sammeln Metadaten über die zusätzlichen Faktoren, die mit einem bestimmten Konto verbunden sind und fügen sie den Skripten hinzu, die sie zum Passwort-Diebstahl verwenden.

Fazit. 2018 wird ein entscheidendes Jahr in der IT-Sicherheit. Die Zeiten, in denen das Passwort ausgereicht hat, um Cyber-Kriminelle auszuschließen sind längst passé. Der technologische Fortschritt mit verbesserter biometrischer und passiver Authentifizierung vermag es jedoch, Sicherheit mit Nutzerfreundlichkeit zu verknüpfen. Und darauf wird es ankommen, um diese Methoden zu etablieren und für mehr Sicherheit in der digitalen Welt zu sorgen.

 

 Call for Papers, Posters & Workshops and Tutorials

SEMANTiCS 2018 - The Linked Data Conference

10.-13. September 2018, SEMANTiCS 2018 - The Linked Data Conference - 14th International Conference on Semantic Systems, in Wien. http://2018.semantics.cc

Es bestehen Präferenzen für die folgenden Themenbereiche:  

*Web Semantics, Linked (Open) Data & schema.org

*Corporate Knowledge Graphs

*Knowledge Integration and Language Technologies

*Data Quality Management

*Economics of Data, Data Services and Data Ecosystems

*Ethics and Explainable A

I*Data Science (special track).

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