Open Password - Dienstag,

den 23. Januar 2018


#310

Information Professionals – Michael Klems – Kuratieren – Visualisierung – Storytelling – Branding – LexisNexis – Engagement – Compliance – Klaus Eck – pr-blogger – Exprtenstatus – Kreativagenturen – FEIS – Zukunft der Ausbildung – Informationswissenschaft - FEIS. Ex Libris . ProQuest - APIs - Drittanbieter - EBSCO - RIPM - Preservation Series

Information Professionals

Der erfolgreiche Weg zum Expertenstatus

Warum Praxisfälle
den wahren Fachmann kennzeichnen

Kuratieren von Informationen und Quellen,
Datenvisualisierung und Storytelling,
Personal Branding

Ein Brief an die Branche von Michael Klems

Für den Kunden sind Information Professionals in vielerlei Sicht Experten. Sei es das Aufspüren von Daten und Fakten und das Extrahieren von Informationen. Sei es ihre Analyse und Aufbereitung. Das Arbeiten mit spezialisierten Datenquellen verlangt ebenso wie das Aufbereiten den Einsatz von Tools, die viele Kunden aus den Debatten um die Digitalisierung kennen. Für den Information Professional ist das ein Vorteil, weil er sich im Fahrwasser trendiger Begriffen bewegt.

Diese Begriffe werden auch durch Blogbeiträge und Tweets gepusht. Die Zahl der Anfragen nach diesen Begriffen ist hoch. Die Entscheider empfinden den Druck, sich den Herausforderungen, die mit diesen Begriffen verbunden sind, zu stellen und melden Beratungsbedarf an.

So weit so gut. Aber Sie müssen es richtigmachen.

Als Benchmark in der Informationsbranche gilt für mich das Blog „Engagement“ von Lexis Nexis. Der Informationsanbieter hat dort dem Themenfeld "Compliance" zahlreiche Beiträge gewidmet. Dabei geht es primär eben nicht um Werbung für die Angebote des Hosts. Vielmehr wird dem Leser die Notwendigkeit unternehmerischen Handelns in diesem Themenfeld anhand vieler Beispiele klargemacht.

In einem aktuellen Beitrag "Warum sich niemand als Influencer bezeichnen sollte" (Link https://pr-blogger.de/2018/01/19/niemand-sollte-sich-als-influencer-bezeichnen/) nimmt sich Klaus Eck dem Phänomen dieser Multiplikatoren mit Reichweite an, die aktuell für die Werbung entdeckt werden. Hier steht die Branche vor dem Problem, dass zahlreiche Individuen und ganze Gruppen den Status eines Influencers nicht ausfüllen. Das gilt auch für die "selbsternannten Experten". Die reine Nennung im Twitter- oder Xing Profil mit "Ich bin Experte für..." reicht bei weitem nicht aus. Hier müssen nachweisbare Belege geschaffen werden.

So schreibt Klaus Eck in seinem Beitrag zum Expertenstatus:

"Arbeiten Sie an Ihrem Expertenstatus: Beziehen Sie Stellung zu Branchenthemen, in denen Sie sich wirklich auskennen. Sie sollten hierbei möglichst nur über Dinge sprechen und publizieren, von denen Sie wirklich etwas verstehen, ansonsten werden Sie sehr schnell als plappernder Scharlatan entlarvt und müssen mit unliebsamen Folgen leben. Den Status eines Experten kann man in so einem Fall nur zeitweise aufrechterhalten. Außerdem lebt es sich unbeschwerter, wenn Sie Ihr persönliches Thema gefunden haben und mit Leidenschaft über Ihre Agenda sprechen."

Für Information Professionals bedeutet dies, dass Begriffe wie "Big Data" oder „Digitalisierung“ keine Buzzwords bleiben dürfen. Diese "Neuländer" verlangen nach Anwendungsfällen und Geschichten, die sich so abgespielt haben. In diesen Beispielen werden die Kunden ihren Bedarf und den Nutzwert für sich entdecken. In meiner Vlog-Reihe habe ich einige Beispiele hierzu im Videoformat gezeigt. (Einsatz von Salesforce für InfoPros https://youtu.be/ghK_JbQrnzk /  Buchhaltung Digital https://youtu.be/AvDbIaOitgM  / Big Data Markenauswertung für kresspro https://youtu.be/ODflXHJdbM4 )

Für Information Professionals ergeben sich drei Handlungsfelder, in dem sie ihren "wahren Expertenstatus" unter Beweis stellen:

Kuratieren von Informationen und Quellen. Twitter eignet sich hervorragend zum Verteilen lokalisierter qualitativ hochwertiger Informationen. Seit der von Twitter zugestandenen Erhöhung der Tweetlänge lassen sich mehr Informationen in einen Tweet packen. Wichtig ist, dass es bei der Auswahl von Informationen nicht um das "Teilen zum reinen Zweck", sondern um eine Auswahl "erlesener Informationen" handelt. Fahren Sie einen exklusiven Ansatz!

Datenvisualisierung und Storytelling. Viele Empfänger Ihrer Botschaften finden kaum Zeit, komplexes Daten- und Zahlenmaterial zu erfassen. Infografiken und animierte Datenvisualisierungen sind großartige Instrumente, um in die Medien zu gelangen. Infografiken haben das Zeug zum viralen Hit. Für Information Professionals bietet sich die Kooperation mit Kreativagenturen an. Die Arbeitsteilung zwischen Datenrecherche und kreativer Visualisierung kann ein neues Serviceangebot schaffen. 

Personal Branding. Bauen Sie sich ein eigenes Markenimage auf. Optimieren Sie hierzu Ihre Auftritte in sozialen Netzwerken. Lassen Sie sich von anderen loben und stellen Sie Ihr Expertentum durch eine sachbezogene Argumentation unter Beweis. Den Zusammenhang zwischen hochwertigen Content und Ihnen wird der Leser schon selbst herstellen. Das bedeutet auch: Hochwertige Fotos! Logos mit Wiedererkennungswert auf Ihren Veröffentlichungen verwenden! Auf Trends setzen, aber nichts nachplappern, vielmehr Ihr „eigenes Ding machen“ und allgemeine Trends auf die konkrete Situation Ihrer Kunden beziehen!

Klaus Eck spricht in seinem Beitrag von einem sehr zeitaufwendigen Projekt. Es gilt, durchzuhalten und Ihr Thema zu leben und mit Mehrwerten zu befüllen. Mit Ihren Recherchekenntnissen stehen Ihnen alle Türen offen, wenn Sie auf dieser Basis Ihr Thema finden und auf Ihr Angebot und den Bedarf Ihrer Kunden beziehen.  

Herzliche Grüße Ihr

FEIS

International Symposion on the Future

of Education in Information Science

10-11 September 2018, International Symposion on the Future of Education in Information Science, in Pisa.

Suggested topics include (but are not limited to):

• Educational trends in higher education worldwide

• Information professionals in changing and challenging digital environment (new profiles, old skills and new competencies, social role)

• Entrepreneurship and the information professional

• Reminiscing about the future of professional education

• Ethical values in IS (Universal access, collaboration, intellectual freedom, fairness)

• Multidisciplinarity issues and relation with other sciences (Computer Sciences, Digital Humanities, Economics, etc.)

• Best educational practices and current challenges

• Software tools and platforms for collaborative learning and teaching

• Open educational resources

• Role and responsibility of archives, libraries and documentation centers in higher education

• Entrance into the labour market of IS graduates.

Call for Papers in: http://feis2018.di.unipi.it/call-for-papers

 

Ex Libris

Formalisierung der Beziehungen
zu Drittanbietern durch Partnerprogramm

Ex Libris, a ProQuest Company, hat sein Connect-Partnerprogramms, einem Framework für die Anbindung von Ex-Libris-Lösungen an Produkte von Drittanbietern, gestartet. Ex Libris unterstützt seit langem offene Standards und die Anbindung an Drittanbieterlösungen für die eigenen Lösungen. Eine Reihe von Partnern haben bereits im Vorfeld des Programms eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Mittlerweile stehen über 150 APIs im Ex-Libris-Developer-Network zur Verfügung. Ein Live-API-Dashboard zeigt die Cloud-API-Plattform von Ex Libris in Aktion - mit durchschnittlich mehr als zwei Millionen täglichen Transaktionen und Spitzenwerten von über vier Millionen. Das neue Ex Libris Connect Partnerprogramm schreibt die Beziehung zwischen Ex Libris und seinen Partnern offiziell fest, so dass in den Worten des Anbieters "alle an einer Integration Beteiligten – Kunden, Partner und Ex Libris – den größten Nutzen aus der Zusammenarbeit ziehen.“

 

EBSCO

Preservation: European
& North American Periodicals

EBSCO Information Services (EBSCO) bietet neu die RIPM Preservation Series: European & North American Music Periodicals an, um der steigenden Nachfrage an Musikinhalten mit weltweiter Perspektive gerecht zu werden. Die Ressource, erstellt von Le Répertoire international de la presse musicale (RIPM), bietet Musik- und Musikgeschichtsforschern Zugang zu einzigartigen primären Quellen an Musikzeitschriften mit einer breiten internationalen Abdeckung.  

RIPM Preservation Series: European & North American Music Periodicals ist eine Sammlung von hundert seltenen Musikzeitschriften im Volltext, die nicht im RIPM Retrospective Index with Full-Text behandelt werden. Die neuen Titel werden oft von RIPM rekonstruiert und stellen die einzig verfügbare vollständige Reihe dar. Die Preservation Series sind international ausgerichtet und umfassen Musikzeitschriften ab der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Jeder Titel wird cover-to-cover dargestellt; alle Inhalte einschließlich der Anzeigenwerbung sind durchsuchbar.   

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