Open Password - Dienstag,

den 5. Dezember 2017

#292


Sabine Graumann – Kantar TNS – Graumann Consulting-Dienste – FAKT – GBI-Genios – Sekundärmarktforschung – Member States Study – Monitoring Informationswirtschaft – IT-Gipfel – Arbeitskreis Informationsvermittlung – Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg – SOLIS – Foris – GESIS – wiso – Stela Welz – Jan Witt – Alison Roth - ProQuest - LexixNexis – Due Diligence – China – Philipp Senff – Internet-Freiheit – Internet-Sicherheit – NordVPN – Equifax – IoT-Attacken – Ransomware-Angriffe – Datenschutzgrundverordnung – Großbritannien - Niederlande


Information Professionals

Sabine Graumann geht?

Nein, glücklicherweise nicht!

Mit einer rauschenden Feier verabschiedete sich Sabine Graumann, eine der bekanntesten Information Professionals im deutschen Sprachraum, von ihrem bisherigen Arbeitgeber Kantar TNS.

Was, Sabine Graumann zieht sich zurück? Nein glücklicherweise nicht! Sie hat gleich nach ihrem Abschied die „Graumann Consulting-Dienste“ eröffnet. Hier sind ihre Koordinaten: Graumann Consulting-Dienste, Dr. Sabine Graumann, Camerloher Straße 144 A, 80689 München, Ruf: (089) 81 899 627, Mobil: (0171) 858 4863, sabine.graumann@consulting-dienste.de

Frau Graumann ist eine der herausragenden Pioniere der deutschsprachigen Informationsszene. Mit FAKT baute sie zu einer Zeit, als die Online-Branche von Datenbanken mit Literaturnachweisen beherrscht wurde, eine Faktendatenbank auf, die noch heute von GBI-Genios angeboten wird. In ihrem ehrenamtlichen Engagement wies sie gemeinsam mit Partnern nach, dass eine erfolgreiche Verbandsarbeit grundsätzlich möglich ist. Sie zeigte exemplarisch, dass Information Professionals sehr erfolgreich sein können, indem sie von ihren Kernkompetenzen ausgehend neue Geschäftsfelder, hier vor allem das der Sekundärmarktforschung, eroberte. Ihre größten Erfolge waren wohl erstens die Member States Study, für die sie wiederum gemeinsam mit Partnern im Auftrage der Europäischen Kommission über 20 Forschungsinstitute europaweit koordinierte, um mehrere Male in den 90er Jahren die Umsätze Elektronischer Informationsdienste in den 15 Ländern der European Economic Area zu erheben. Zweitens die jährlichen Reports im Rahmen des Projektes „Monitoring Informationswirtschaft“, in dem es darum geht, eine aktuelle Bestandsaufnahme der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Informationswirtschaft durch Primär- und Sekundärforschung zu erstellen. Diese Reports wurden erstmalig im Jahre 2000 erarbeitet und laufen immer noch! Ein Spin-off dieses Projektes sind die jährlichen IT-Gipfel unter Beteiligung der Kanzlerin und diverser Bundesminister. Sabine Graumann ist Mitglied des „Arbeitskreises Informationsvermittlung“, der 2017 zum fünften Mal „Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg“ organisierte, die mittlerweile die Leitveranstaltung für Information Professionals im deutschsprachigen Raum ist.

Mit dem Password-Redakteur ist Sabine Graumann beruflich und persönlich seit Jahrzehnten verbunden. Wir rufen ihr zu: Weiter so, Sabine!

Open Password wird in Kürze auf Sabine Graumann zurückkommen.

 

Briefe (1)

Zugriff auf Altdatenbestände von SOLIS und FORIS auch zukünftig möglich

Zu: Nach den Lebens- die Sozialwissenschaften: 480.000 Nachweise in SOLIS werden auf 89.000 Referenzen geschrumpft - „Missachtung von Interessen der Nutzer“, in: Open Password, 27. November, # 287.

Sehr geehrter Herr Bredemeier,  

gerne möchten wir uns bezugnehmend auf den Open Password Newsletter vom 27. November 2017, zum Thema der neuen strategischen Ausrichtung von GESIS äußern.  

Wir freuen uns Ihnen mitzuteilen, dass der Zugriff auf die Altdatenbestände der beiden Literaturnachweis-Datenbanken SOLIS und FORIS (bei uns SOFIS genannt) auch zukünftig über wiso möglich sein wird.

Weiter sind wir in intensiven, erfolgversprechenden Gesprächen mit GESIS, um auch Inhalte (z.B. Metadaten) der sozialwissenschaftlichen Datenbank SSOAR zukünftig über wiso zur Verfügung stellen zu können.  

Damit stehen unseren ca. 300 Hochschulen und Universitäten sowie ca. 3 Mio. studentischen und wissenschaftlichen Nutzern die Datenbanken weiterhin zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen, Stela Welz, Marketing Managerin wiso, GBI-Genios Deutsche Wirtschaftsdatenbank GmbH, 81927 München

 

Briefe (2)

Jan Witt geht, Alison Roth kommt

Sehr geehrter Herr Bredemeier,

Heute ist mein letzter Tag bei ProQuest.

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit. Und ich hoffe wir sehen uns bei Gelegenheit wieder

Viele Grüße Jan Witt, Global Business & Strategy Development Manager,

ProQuest, Ann Arbor, Michigan

LexisNexis

Die Due-Diligence-Checkliste

Krisenmanagement im China-Geschäft

LexisNexis hat an neuen Beiträgen veröffentlicht:

Due Diligence Checklist – Checkliste zum risikobasierten Umgang mit Geschäftspartnern

Compliance: Whistleblower, Prävention und Krisenmanagement in China - Mit Phillip Senff, Partner und Leiter der Praxisgruppe Compliance bei CMS China. Im Interview werden die folgenden Fragen beantwortet:

• Was hat sich in den letzten Jahren in der Compliance in China verändert?

• Was ist der Fokus und Hintergrund der Anti-Korruptionskampagne der chinesischen Regierung?

• Haftet das Management in Deutschland persönlich für Compliance-Verstöße in China?

• Welche weiteren Haftungsrisiken bestehen bei deutschen Tochtergesellschaften in China?

• Welche sind Beispiele für typische Compliance-Risiken im Einkauf und Vertrieb in China und wie können diese reduziert werden?

• Gibt es in China Wertgrenzen zu Geschenken?

• Gibt es Whistleblower in China?

• Wie laufen Internal Investigations in Unternehmen in China ab?

• Gibt es eine Strategie für eine solide Prävention gegen Haftungsrisiken in China?

• Welche Rollen haben Business Partner Checks in China?

• Ist absehbar, wie der chinesische Regulator das Thema Compliance in China weiterverfolgen wird?

www.lexisnexis.de/blog/compliance

So wird 2018

Internet-Freiheit und Sicherheit

Datenschutz-Grundverordnung für die EU,
aber China, Großbritannien und die Niederlande vor weiteren Restriktionen

Vor steigenden IoT- und Ransomware-Attacken

Diesmal NordVPN mit seinen Voraussagen und Ratschlägen zur Internet-Freiheit und -Sicherheit. 2017 war ein schwarzes Jahr sowohl für die Freiheit als auch für die Sicherheit: Hacking von 143 Millionen Kundendaten bie Equifax - drei große staatlich finanzierte Ransomware-Attacken - weltweit eine Fülle von Gesetzen, die die Spielräume der Nutzer einschränken - die Netzneutralität vor dem Ende? Die Aussichten für 2018:

1. Verstärkte Internet-of-Things-Attacken. „Internet of Things“ (IoT) setzt sich durch und wird damit für Hacker interessanter. Ist ein Gerät kompromittiert, kann ein Hacker leicht das komplette Smart-Home-System übernehmen. Hacker können medizinische IoT-Geräte angreifen und Patientendaten veröffentlichen. Übernommene IoT-Geräte lassen sich in großen DDoS-Attacken nutzen, um internetbasierte Dienste oder Webseiten lahmzulegen.

2. Verstärkte Angriffe auf Reisedaten. Hacker entdecken, dass Urlauber, die ihre Reisen online buchen, dort auch Reisepass- und Kreditkartendaten teilen, die gestohlen werden können. Ähnliches gilt für Online-Einkäufer.   

3. Neue, größere Ransomware-Attacken. Mit einer Ransomware-Attacke wurden hunderttausende Computer weltweit lahmgelegt. Viele Unternehmen sind nicht ausreichend geschützt und laden geradezu zu Angriffen ein. 

4. China bannt VPNs. Chinas Regierung verabschiedete eine Verordnung, die es Telekommunikationsdiensten zum 1. Februar 2018 vorschreibt, den Zugriff des Nutzers auf private vom Staat nicht erlaubte VPNs (Virtual Private Networks) zu sperren. Dies würde bedeuten, dass viele Menschen in China das globale Internet nicht mehr erreichen können, da viele Seiten wie z.B. Google und Facebook in China gesperrt sind. 

5. Die EU führt eine Datenschutz-Grundverordnung ein. Die DSGVO soll ab Mai gültig sein und strengere Regeln für die Speicherung und die Erlaubnis zur Speicherung persönlicher Nutzerdaten in Unternehmen enthalten. Eines der wenigen Beispiele für Regierungen, die sich tatsächlich zum Ziel gemacht haben, private Daten zu schützen!

6. Britischer Gesetzentwurf zur Regulierung des Internets. Das Vereinigte Königreich plant die Verabschiedung eines Gesetzes, dass die Altersverifizierung von Besuchern auf Webseiten, die nur für Erwachsene gedacht sind, verlangt. Damit geht es ein hohes Risiko für Datenlecks, Datenverlust und Datendiebstahl ein. 

7. Holländisches Referendum über Überwachungsbefugnisse der Regierung. Die Niederlande werden nächstes Jahr ein Referendum abhalten, um zu entscheiden, ob Strafverfolgungsbehörden weitreichende Überwachungsbefugnisse bekommen sollen. 

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