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den 24. November 2017

#286


LexisNexis – Compliance – Reputationsrisiko – Reichweite – Salvatore Saporito – Nachhaltigkeit – Compliance – Foreign Corrupt Practices Act – Reputationsrisiko – Lieferanten - Medienbeobachtung – Aufmerksamkeitsspanne – Bestechnungen – Fake News – Zentralregister für wirtschaftliches Eigentum – Panama Papers – Weltbank - Katharina Hastenrath – ZHAW - Melanie Tablé – Öffentlichkeitsarbeit – Social Web – International Agri-Food – SDG Business Forum – UNO – International Chamber of Commerce – Unilever – Paul Polman – Business & Sustainable Development Commission – Nachhaltige Investitionen – PwC - Risikoanalyse

LexisNexis

Compliance, Reputationsrisiko und Reichweite

Weltweit Gutes tun
und dabei auch verdienen

LexisNexis hat seine anspruchsvolle Blog-Serie um weitere Beiträge ergänzt. Wir übernehmen mit freundlicher Genehmigung von LexisNexis den Beitrag von Salvatore Saporito: „Eine Chance für die Geschäftswelt - 78 % aller Kunden bevorzugen Unternehmen, die nachhaltige Entwicklungsziele fördern“. Die weiteren Blog-Beiträge sind:

Zuckerbrot und Peitsche: Warum sich Compliance unter dem FCPA-Pilotprogramm auszahlt. Unternehmen werden bei einer Selbstanzeige von Verletzungen des Foreign Corrupt Practices Act belohnt. Der FCPA bestraft Unternehmen, die nicht kooperieren. Immer häufiger werden illegal erzielte Gewinne von Unternehmen im Rahmen der FCPA-Aktivitäten abgeschöpft. Das betraf bereits auch deutsche Unternehmen.

6 Tipps, um durch ein robustes Compliance-Programm FCPA-Verstöße zu vermeiden.

https://www.lexisnexis.de/blog/compliance/zuckerbrot-und-peitsche-fcpa-pilotprogramm

Lieferanten-Engagement - So verringern Sie Ihr Reputationsrisiko. Haben Sie das Risiko eines Reputationsschadens bestmöglich verringert und dabei auch die Risiken aus Ihrer Lieferkette bedacht? Transparenz spielt im Lieferkettenmanagement eine große Rolle und wie teuer Nichtstun sein kann, zeigen Beispiele von Primark und Nestlé.

https://www.lexisnexis.de/blog/compliance/lieferanten-engagement-reputationsrisiko-verringern

So produzieren Sie aufmerksamkeitsstarke Inhalte. Ein Goldfisch hat eine längere Aufmerksamkeitsspanne als Ihr Publikum. Tatsächlich wollen Wissenschaftler herausgefunden haben, dass ein Goldfisch länger aufmerksam sein kann als der moderne Mensch. Als Medienprofi stehen Sie vor der Herausforderung, diese kurze Aufmerksamkeitsspanne Ihres Publikums dennoch für sich zu gewinnen.

10 Tipps, um Aufmerksamkeit zu erhalten – basierend auf tiefgreifender Recherche.

https://www.lexisnexis.de/blog/medienbeobachtung/10-tipps-fuer-aufmerksamkeitsstarke-inhalte

Bestechungen im Jahr 2017: Bereits einige große Fische ins Netz gegangen. Das erste Halbjahr 2017 zeichnete sich international durch enorme Vollstreckungsmaßnahmen in Bestechungsfällen aus. Der FCPA hat Behörden weltweit ermutigt, gegen Verletzungen der eigenen Anti-Bestechungs-Gesetze verschärft vorzugehen.

So können Unternehmen aktiv gegen Bestechung vorgehen.

https://www.lexisnexis.de/blog/compliance/bestechungs-lektionen

Einfluss falscher Informationen auf Ihre Entscheidungen. Fake News stellen aktuell eine große Herausforderung dar, wenn Unternehmen zur Entscheidungsfindung auf korrekte Informationen angewiesen sind. Finden Sie heraus, welche Gefahren sich in der Online-Suche verbergen und weshalb Sie sich auf vertrauenswürdige Rechercheplattformen verlassen sollten.

https://www.lexisnexis.de/blog/medienbeobachtung/gefahren-der-online-suche

Fehlendes Zentralregister für wirtschaftliches Eigentum kompliziert Compliance-Bemühungen. Noch immer werden die Unmengen an Dokumenten analysiert, die im Rahmen der Panama Papers ans Tageslicht gekommen sind. Dutzende leitende Regierungsbeamte stehen plötzlich im Rampenlicht. Eine der Herausforderungen im Rahmen der Aufarbeitung stellt verstecktes wirtschaftliches Eigentum dar. Weltweit arbeiten die Behörden an einer Lösung durch ein Zentralregister für "Beneficial Ownership".

https://www.lexisnexis.de/blog/compliance/register-fuer-wirtschaftliches-eigentum

Weltbank sanktioniert Compliance-Verstöße durch Ausschluss. Im ersten Halbjahr 2017 wurden von der Weltbank 204 Unternehmen und Personen ausgeschlossen. Die Weltbank arbeitet an einer globalen Datenbank für Korruptionsverstöße. Wir haben einige Fälle von Verstößen genauer betrachtet.

https://www.lexisnexis.de/blog/compliance/weltbank-ausschlussmassnahmen-zeigen-compliance-wert

Herausforderungen bei internen Compliance-Untersuchungen. In unserem Experteninterview hat sich Dr. Katharina Hastenrath, Dozentin für Compliance sowie Studiengangleitung des Master in Compliance an der ZHAW (Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften) mit Herausforderungen und Zuständigkeiten im Rahmen von Compliance-Untersuchungen befasst.

Das sollten Sie beachten, wenn in Ihrem Unternehmen interne Untersuchungen stattfinden.

https://www.lexisnexis.de/blog/compliance/interne-compliance-untersuchungen

Mehr Reichweite durch Online-PR und Social Media. Melanie Tablé, Geschäftsführerin der ADENION GmbH und Expertin für PR, Online Marketing und Social Media, erklärt welche neuen Möglichkeiten das Social Web für die Öffentlichkeitsarbeit bietet und warum Online-PR eine wichtige Ergänzung für die klassische PR ist. Dabei geht sie auf folgende Fragen ein:

• Welchen Nutzen bringen Presseportale für die Online-PR?

• Wie denkt man in Online-PR um?

• Wie finden die PR-Botschaften zu den Zielgruppen?

• Wie werden Pressemitteilungen und Social-Media-News maximal verbreitet?  

https://www.lexisnexis.de/blog/medienbeobachtung/mehr-reichweite-online-pr-social-media

Nachhaltige Entwicklungsziele: 12 Billionen US-Dollar an Geschäftschancen. Unternehmen können einen Beitrag zu einer besseren Welt leisten und gleichzeitig geschäftliches Wachstum und Produktivität steigern. Die von den Ländern der Vereinten Nationen angenommenen Ziele und Vorgaben zielen auf robuste Maßnahmen ab, um Menschheit und Umwelt zu schützen.

Darum sollte auch Ihr Unternehmen Risiken und Chancen im Geschäftsfluss bewerten und sich zu nachhaltigen Entwicklungszielen verpflichten.

https://www.lexisnexis.de/blog/compliance/nachhaltige-entwicklungsziele-chance-fuer-geschaeftswelt

Eine Chance für die Geschäftswelt

78 % aller Kunden bevorzugen Unternehmen, die nachhaltige Entwicklungsziele fördern

Von Salvatore Saporito

Auf dem Sustainable Development Goals (SDG) Business Forum im Juni 2017 wurde die kritische Rolle der Geschäftswelt bei der Erfüllung des Versprechens für eine nachhaltige Entwicklung hervorgehoben. Wir haben uns die Details angeschaut, wie die Geschäftswelt einen Beitrag zu einer besseren Welt leisten und gleichzeitig geschäftliches Wachstum und Produktivität steigern kann - so wie es in der Agenda für nachhaltige Entwicklung 2030 ins Auge gefasst wurde.

Nachhaltige Entwicklungsziele stellen geschäftliche Risiken in den Fokus. Die nachhaltigen Entwicklungsziele, welche in der UN-Agenda für die Menschheit, unseren Planeten und dessen Wohlstand beschrieben sind, haben zum Ziel, eine wohlhabende, integrative und nachhaltige Gesellschaft für alle Menschen bis 2030 zu erreichen. Die nachhaltigen Entwicklungsziele wurden durch 193 Länder der Vereinten Nationen im September 2015 angenommen. Die 17 Ziele und 169 Vorgaben zielen darauf ab, Maßnahmen in Bereichen von entscheidender Bedeutung für Menschheit und Umwelt anzustoßen.

Während des Forums veröffentlichten weltweit führende Organisationen, Institute und wirtschaftliche Netzwerke – darunter auch das International Agri-Food Network sowie die International Chamber of Commerce (ICC) – eine Erklärung der Geschäftswelt über die Möglichkeiten und Wichtigkeit der nachhaltigen Entwicklungsziele: Die Ziele „bieten allen geschäftlichen Organisationen einen neuen Blickwinkel, der ihnen bei der Umsetzung der Erfordernisse und Ambitionen der Welt in neue geschäftliche Lösungen hilft. Diese Lösungen ermöglichen Unternehmen ein besseres Management ihrer Risiken, die Antizipierung der Kundennachfrage, den Aufbau geschäftlicher Positionen in Wachstumsmärkten, einen sicheren Zugang zu den erforderlichen Ressourcen und die Stärkung ihrer Lieferketten, während sie die Welt in Richtung einer nachhaltigen und intensiven Entwicklung bewegen.

Unilever CEO: Darum sind nachhaltige Entwicklungsziele wichtig. In einem Interview mit Eco-Business teilte Unilever CEO Paul Polman mit, das gesamte Geschäftsmodell von Unilever sei auf nachhaltige Entwicklungsziele zugeschnitten und alle 300 globalen Marken der Firma entsprächen diesen Zielen. Konsumgüterriese Unilever fördert und veranschaulicht den Gedanken, dass eine Firma, die langfristig erfolgreich sein will, Nachhaltigkeit unbedingt zum Kern ihres Geschäftsmodells machen sollte.

Mindestens 12 Billionen US-Dollar an Geschäftschancen. Nach einem Berichts der Business & Sustainable Development Commission aus Januar 2017 könnten nachhaltige Entwicklungsziele bis 2030 zu ungefähr zwölf Billionen US-Dollar an geschäftlichen Einsparungen und Einkünften in vier industriellen Sektoren führen: Energie, Städtebau, Ernährung und Landwirtschaft sowie Gesundheit und Wohlbefinden. Mit Bezug auf die Umsetzung der Ziele werden dort die 60 größten Marktchancen beschrieben, wie zum Beispiel nachhaltige Aquakultur und die Sanierung von Bergwerken. Im Bericht wird durch die Anpassung von Geschäftsstrategien an die nachhaltigen Ziele die Schaffung von 380 Millionen neuen Jobs in den vier Branchen innerhalb der nächsten zehn bis 15 Jahre erwartet.

Antrieb für Investoren- und Konsumentenverhalten. Investoren machen sich zunehmend Gedanken über die Risikoprofile von Firmen mit Bezug auf Nachhaltigkeit und ein besseres Verständnis von nachhaltigkeitsbezogenen Geschäftsmöglichkeiten. Sie haben ein Interesse an den nachhaltigen Entwicklungszielen selbst sowie an der proaktiven Unterstützung zur Zielerreichung durch die Unternehmen gezeigt. So investieren beispielsweise 18 niederländische Finanzinstitutionen, die ungefähr 2.900 Milliarden Euro in Vermögenswerten verwalten, gemeinsam in nachhaltige Entwicklungsziele. Zwei dieser Institutionen haben eine Standardmethode zur Identifikation von Investmentmöglichkeiten entwickelt, welche bei gleichzeitiger Unterstützung anderer institutionellen Investoren an 13 Entwicklungsziele geknüpft sind.

Weltweite Forschungen von PwC haben gezeigt, dass 78% aller Kunden den Einkauf von Gütern und Dienstleistungen bei Firmen bevorzugen, welche nachhaltige Entwicklungsziele fördern.

Erster Schritt nachhaltigen Zielen: Bewerten Sie Ihre Risiken und Chancen. Eine der wichtigsten Botschaften, welche auf dem durch die Vereinten Nationen und der Internationalen Handelskammer im Juli organisierten SDG Business Forum verkündet wurde, war die Notwendigkeit einer größeren Aufmerksamkeit. So soll das Verständnis von wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und Umweltrisiken verstärkt werden, um zu erarbeiten, wie und durch wen diese Risiken bedeutsam verringert werden können.

Die Durchführung einer ausführlichen Risikoanalyse Ihres Geschäftes, unter Einbezug der Lieferketten und der Geschäftsbeziehungen zu Drittparteien, wird Ihnen helfen, Ihre Risiken zu erkennen und den Effekt eines jeden nachhaltigen Entwicklungsziels auf Ihr Geschäft zu verstehen. So können Sie Pläne definieren und priorisieren, um Ihre Strategie an die Ziele anzupassen und so negative Einflüsse zu mindern.

2 Möglichkeiten, um diese Informationen sofort einzusetzen:

• Sprechen Sie uns an, um LexisNexis Entity Insight kennenzulernen. Entity Insight ist unser neues Instrument für eine proaktive Risikoüberwachung der Lieferketten und geschäftlichen Beziehungen mit Drittparteien. Die Überwachung basiert auf einer PESTLE-Analyse, also der politischen, wirtschaftlichen, soziokulturellen, technologischen, rechtlichen und umweltbedingten Faktoren.

• Besuchen Sie das neue RELX SDG Resource Centre, wo ihnen verschiedene Artikel und Berichte zur Verfügung stehen, inklusive Rechtshinweisen, Werkzeugen, Webinaren, Videos und Informationen über Veranstaltungen. Dies beinhaltet auch den SDG News Tracker, der Ihnen aktuelle Nachrichten über nachhaltige Entwicklungsziele aus der gesamten Welt zur Verfügung stellt.

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