Open Password - Mittwoch, 1. August 2017

# 234

„Social Live“-Streaming Services – Truman Show – Wolfgang G. Stock – Kaja J. Fietkiewicz – Katrin Scheibe – You Now – Periscope – Ustream – Universität Düsseldorf – Prosumer – Harold Dwight Lasswell – Uses and Gratification – Franziska Zimmer – Nico Nico Douga – YouTube Live – Facebook Live – Twitch – Inhaltsanalyse – Langeweile – Rechtsprobleme - Urheberecht

 

„Social Live“-Streaming Services

Jedem seine eigene „Truman Show“

YouNow, Periscope, Ustream
und ihre Nutzer

Von Wolfgang G. Stock und Kaja J. Fietkiewicz

Die seinerzeit 19-jährige Studentin Katrin Scheibe war 2015 Teilnehmerin an einem Seminar der Uni Düsseldorf über „Social Live“-Streaming Services und hat mit anderen Studenten zusammen eine Live-Übertragung einer Sitzung über YouNow durchgeführt. Innerhalb des rund einstündigen Programms schnellte die Zuschauerzahl auf weit über 200 hoch. Die meist jugendlichen Zuseher empfanden es als höchst interessant, eine Uni-Lehrveranstaltung hautnah miterleben zu dürfen. Ebenso waren die Studenten von dem aktuellen und zeitnahen Thema begeistert und publizierten ihre Forschungsresultate unter einem Pseudonym (Mathilde B. Friedländer) in internationalen Fachzeitschriften.

Informationswissenschaft untersucht das Informationsverhalten von Nutzern – bislang allerdings vornehmlich eingeschränkt auf Such- und Rechercheverhalten. Der Düsseldorfer Ansatz geht weiter und thematisiert jegliches Informationsverhalten, also Informationsproduktions- und ‑rezeptionsverhalten gleichermaßen. Insbesondere bei Social Media vereinigen die Nutzer, nunmehr als Prosumer, beide Verhaltensformen. Eine neue Form von Social Media stellen die „Social Live“-Streaming-Dienste dar, also Live-Fernsehen von und für jedermann mit der Option, mit dem Streamer und anderen Zuschauern zu kommunizieren. Der theoretische Rahmen zur Erforschung von Social Media folgt sowohl dem senderorientierten Modell von Lasswell als auch der eher empfängerorientierten „Uses and Gratification“-Theorie und analysiert auf Sender- wie Empfängerseite die Inhalte sowie die Motive der Beteiligten.

Provoziert durch vornehmlich negative Pressemeldungen zu YouNow („Eltern aufgepasst“ – „Jetzt auch noch rechtliche Probleme für die User“– „Familienministerium warnt vor Streaming-Seite Younow“) hat die Düsseldorfer Informationswissenschaftlerin Kaja J. Fietkiewicz Mitte 2015 eine erste Untersuchung juristischer Probleme bei der YouNow-Nutzung durchgeführt. Inzwischen hat sich bei der Informationswissenschaft der Heinrich-Heine-Universität ein groß angelegtes Forschungsprojekt zu „Social Live“-Streaming etabliert. Natürlich ist auch Katrin Scheibe dabei. Ihr – und einigen anderen Studierenden, vorneweg Franziska Zimmer – gelang der Sprung von der Studentin zur Forscherin in kurzer Zeit. Die durchwegs jungen Wissenschaftler sind inzwischen auf Tagungen in New York, Sapporo und Vancouver mit eigenen Vorträgen vertreten. Heute dürften die Düsseldorfer Forscher weltweit führend bei der informationswissenschaftlichen Untersuchung von YouNow & Co. sein.

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Was können Social Live-Streaming Services?

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Live-Übertragungen im Fernsehen sind nichts Neues, genauso wie die menschliche Schwäche für Reality Shows nichts Unbekanntes ist. Die Vorliebe für unzensierte Live-Shows ist im amerikanischen Film „Die Truman Show“ kritisch hinterfragt worden. Im Film wird der Protagonist, Truman Burbank, 30 Jahre lang rund um die Uhr von Kameras begleitet – unwissentlich für den Hauptakteur. Mit den „Social Live“-Streaming Services wie YouNow, Periscope oder Ustream kann jeder Webnutzer zu „Truman” werden und seine Zuseher mit einer Live Show unterhalten. Im Unterschied zu Truman sind sich die Akteure vor der Kamera stets bewusst, dass wildfremde Menschen ihre Sendungen anschauen.

Im Gegensatz zu den asynchronen Social Media wie beispielsweise Facebook gestatten die „Social Live“-Streaming-Dienste eine synchrone Kommunikation. Streamer und Zuseher treffen sich gleichzeitig. Der Streamer macht die Live-Sendung, die Zuseher betrachten diese nicht nur passiv, sondern können Kommentare abgeben, ja teilweise sogar mit in ein zweites Live-Bild aufgenommen werden. Der Streamer reagiert auf die Kommentare. Letztlich können die Zuseher auch untereinander interagieren. Anreize der Gamification wie Belohnungen durch stilisierte Herzchen oder – bei YouNow – diverse Ranglisten steigern die Motivation, dem Informationssystem die Treue zu halten oder seine Aktivitäten dort sogar zu steigern.

Derzeit gibt es drei große international agierende „Social Live“-Streaming-Plattformen ohne jede thematische Einschränkung: Das 2011 gegründete YouNow spricht vor allem Mitglieder der Generation Z an (also die derzeitigen Teenager), Periscope (ein seit 2015 bestehender Dienst, der zu Twitter gehört) wird bevorzugt in der Generation Y (geboren zwischen circa 1981 und 1999) benutzt, Ustream (ein bereits seit 2007 angebotener Dienst, der seit 2016 IBM gehört) vereinigt die Generationen Y und X, aber auch ältere Nutzer. Regionale Bedeutung hat in Japan der Service Nico Nico Douga. Etablierte „Social Media“-Dienste wie YouTube und Facebook sind mittlerweile mit YouTube Live bzw. Facebook Live auf den Zug der „Social Live“-Streaming Services aufgesprungen. Zusätzlich zu den thematisch nicht gebundenen Diensten existieren themenspezifische Portale, beispielsweise das in der Welt von E-Sport äußerst beliebte Twitch. Gut 60 Prozent der Nutzer der drei großen Dienste sind männlich; Mädchen und Frauen sind mit entsprechenden 40 Prozent nicht ganz so aktiv.

Katrin Scheibe auf Sendung bei YouNow – so wie sie es selbst sieht. Rechts kann man die Kommentare verfolgen. Man erfährt oben, dass Katrins Stream Rang 20 beim Thema „Deutsch“ einnimmt. Links werden die Konkurrenz, ihre derzeit sendenden Freunde sowie angesagte Themen („Tags“), eingeblendet. Zum Zeitpunkt des Screenshots lief das Video bereits 7:21 Minuten, hatte zehn Zuseher, zwei „Likes“ und noch keine Weiterleitung.

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Methoden: Wie erfahren wir etwas über die Nutzer?

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Es gibt zwei Arten von Nutzern, die die „Social Live“-Streaming Services in Anspruch nehmen. Da sind zum einen diejenigen, die ausschließlich zusehen und gegebenenfalls kommentieren. Da sind zum anderen jene, die sowohl zuschauen als auch streamen. Nutzer, die ausschließlich senden, aber nie zuschauen, sind äußerst rar. Um an Informationen über Streamer zu gelangen, haben wir Streams (insgesamt 7.667 Live-Videos) beobachtet und den Inhalt der Sendungen einschließlich möglicher Rechtsverstöße mittels Inhaltsanalyse eruiert. Um etwas über die Motive der Streamer zu erfahren, sind diese während ihrer Sendung einfach angesprochen worden, jeweils natürlich in ihrer Landessprache. Die meisten haben bereitwillig erzählt, warum sie sich so verhalten. Beobachtet und angesprochen wurden Streamer auf YouNow, Periscope und Ustream aus den USA, Japan und Deutschland. Um Informationen über diejenigen, die ausschließlich zusehen, zu erhalten, platzierten die Forscher eine Online-Umfrage zu YouNow. Hier war der Rücklauf „zäh“; immerhin kamen aber 123 Fragebögen zusammen.

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Was motiviert Leute, Social Live-Streaming Services zu nutzen?

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Was senden User auf den Social Live-Streaming Diensten? Hauptsächlich, in über 44 Prozent aller Videos, beobachteten die Forscher Kommunikationen über Chats. Die Streamer plaudern mit ihren Zusehern und letztere plaudern untereinander. Zu rund 17 Prozent wurden gezielt Informationen geteilt. Weitere 15 Prozent der Streams senden rund um die Uhr. Insbesondere bei Ustream kommen hierzu Webcams zum Einsatz, die beispielsweise Adler beim Brüten filmen oder Ausschnitte der Erde aus dem Weltall zeigen. Über ihre persönlichen alltäglichen Erlebnisse berichten über 14 Prozent der Streamer. Eine besondere Unsitte – vor allem amerikanischer Streamer – ist es, ganz einfach nichts zu zeigen. Die Kamera läuft, und der Streamer hat das ansonsten leere Zimmer verlassen. Knapp 10 Prozent der Videos zeigen Musikdarbietungen – teilweise auf erstaunlich hohem Niveau. Eher „seriöse“ Videos, die Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft thematisieren, kommen auf jeweils rund 1 Prozent und sind hier eindeutig Nischenangebote.

Warum senden die Nutzer live? Welche Motive leiten sie zum Streamen? Über alle Länder und Dienste hinweg dominiert ein Motiv: 22 Prozent aller Streamer tun dies aus Langeweile. Das eigene Sozialisieren innerhalb einer Gruppe und das Erreichen einer bestimmten Zielgruppe kommen jeweils auf etwa 16 Prozent. Aber auch das Bedürfnis zu kommunizieren ist mit 15 Prozent nicht selten. Immerhin gut 6 Prozent der Streamer möchten mit ihrer Sendung Geld verdienen. Und knapp 4 Prozent geben als Motivation an, ein „Star“ werden zu wollen. Nur rund 1 Prozent aller Streamer sind als Trolle negativ aufgefallen. Schaut man auf die untersuchten Länder, so fallen Unterschiede auf: Amerikaner verfolgen mit immerhin 23 Prozent aller Streams das Ziel, eine bestimmte Rezipientengruppe zu erreichen. Japaner bevorzugen zu 22 Prozent das Sozialisieren in einer Gemeinschaft. Bei Deutschen dominiert dagegen mit 28 Prozent die Langeweile als Hauptmotiv für Sendungen auf den Streamingdiensten. Bei YouNow (36 Prozent) und Periscope (30 Prozent) ist jeweils die Langeweile das Topmotiv, während bei Ustream Langeweile nur bei 3 Prozent der Fälle  das Motiv ist.

Viele Streamer sind auf mehreren Kanälen der Social Media aktiv. YouNow-Streamer verlinken ihr Profil bei YouNow mit Facebook (55 Prozent), Twitter (55 Prozent), Instagram (46 Prozent) und YouTube (33 Prozent). Über Facebook und Twitter unterrichten die Streamer ihre potentiellen Zuseher über bevorstehende Sendungen, bei YouTube werden bestimmte Videos von ihnen dauerhaft eingestellt. Mehr als die Hälfte aller YouNow-User benutzen diesen Dienst häufig. Es ist deshalb kaum verwunderlich, dass 42 Prozent der Streamer wie Zuseher angaben, dass YouNow einen großen Einfluss auf ihr Freizeitverhalten hat.

Katrin Scheibe bringt die Ergebnisse auf den Punkt. „Eines der hauptsächlichen Motive, Live Streams zu schauen oder zu senden, ist – Langeweile. Der Hauptgrund, YouNow zu verlassen ist – ebenfalls Langeweile“. „Social Live“-Streaming Dienste werden benutzt, um die Langeweile zu vertreiben. Werden diese Dienste selbst zu langweilig, gehen die Nutzer zu anderen Quellen in der Hoffnung, dort nicht gelangweilt zu werden.

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Gibt es wirklich juristische Probleme?

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Um die zentrale Antwort vorwegzunehmen: Das hängt vom Rechtssystem ab. Setzt man für alle drei Länder, also USA, Japan und Deutschland, das strikteste Rechtssystem (also das deutsche) voraus, sind 18 Prozent aller Videos mit Rechtsproblemen behaftet. Setzt man alle (immerhin 1.364) problematischen Streams auf 100 Prozent, entfallen auf Urheberrechtsverletzungen bei Musikstücken 54 Prozent und auf Urheberrechtsverletzungen bei Videos weitere 25 Prozent. Nach deutschem Urheberrecht sind dies in der Tat Rechtsverstöße, nach US-amerikanischem Copyright jedoch nicht. Hier gibt es den „Fair Use“, und das Abspielen von Musik oder Videos – meist ohnehin nur im Hintergrund – dürfte mehrheitlich darunterfallen.

Ernster sind Verstöße gegen Persönlichkeitsrechte (immerhin 9 Prozent), Verletzungen von Regeln bei Sportübertragungen (etwa das Mitfilmen eines Bundesliga-Fußballspiels), gefährlich dürfte das Ignorieren der Straßenverkehrsordnung sein (das Streamen des Fahrers während einer Autofahrt). Auch der Datenschutz wie das Weitergeben personenbezogener Informationen von Dritten während eines Videos wird gelegentlich missachtet. Insgesamt sind Frauen etwas rechtsbewusster als Männer (15 Prozent im Gegensatz zu 16 Prozent potentieller Rechtsverstöße).

Die relative Häufigkeit von Rechtsverstößen ist bei Gruppen (17 Prozent) und wenn überhaupt keine Person vorkommt (23 Prozent) am höchsten. „Frauen neigen allerdings dazu, das Copyright auf Musik nicht ganz so ernst zu nehmen wie die Männer. Dagegen ‚übersehen‘ Männer viel mehr als die Frauen die Straßenverkehrsordnung beim Filmen sowie die Rechte der Sportübertragungen“ - so Franziska Zimmer. Länderspezifisch zeigen sich erstaunliche Differenzen (bei jeweils identischen Maßstäben). In Deutschland gibt es das meiste problematische Verhalten (24 Prozent der Streams enthalten Rechtsverstöße), weniger schon in Japan (20 Prozent) und – mit Abstand – am wenigsten (12 Prozent) in den Vereinigten Staaten. Bezogen auf die Dienste sind am ehesten die Videos bei YouNow „sauber“ (nur 13 Prozent Verstöße), während Periscope auf 19 Prozent und Ustream auf 21 Prozent kommen.

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Was Truman heute sagen würde.

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„Wie würde Truman Burbank „Social Live“-Streaming Services sehen?“, fragt Projektleiterin Kaja F. Fietkiewicz. Sie zögert nicht, Truman eine Antwort in den Mund zu legen. Truman würde betonen, dass im Unterschied zu seinem Fall den Streamern bewusst ist, dass sie filmen oder gefilmt werden. Wenn wir vom „Fair Use“ ausgehen, bleiben als gravierende Rechtsprobleme vor allem Verstöße gegen Persönlichkeitsrecht, Sportübertragungsrecht, Datenschutz und Straßenverkehrsordnung. Hier rät Truman den Nutzern zu mehr Rechtsbewusstsein; er fordert allerdings auch die Vermittlung von Medien- und Informationskompetenz, etwa in der Schule. Ansonsten sieht er die Lage – im Gegensatz zur negativen Presse – recht locker: „Good morning, and in case I don’t see ya, good afternoon, good evening, and good night.“

Literatur

Fietkiewicz, K. J., & Scheibe, K. (2017). Good morning … good afternoon, good evening and good night: Adoption, usage and impact of the live streaming platform YouNow. In 3rd International Conference on Library and Information Science (LIS 2017). Sapporo, Japan, August 23 - 25, 2017.

Friedländer, M. B. (2017a). And action! Live in front of the camera: An evaluation of the social live streaming service YouNow. International Journal of Information Communication Technologies and Human Development, 9(1), 15-33.

Friedländer, M. B. (2017b). Streamer motives and user-generated content on social live-streaming services. Journal of Information Science Theory and Practice, 5(1), 65-84.

Gros, D., Wanner, B., Hackenholt, A., Zawadzki, P., & Knautz, K. (2017). World of streaming. Motivation and gratification on Twitch. In G. Meiselwitz (Ed.), Social Computing and Social Media. Human Behavior (pp. 44-57). Cham, Switzerland: Springer. (Lecture Notes in Computer Science; 10282).

Honka, A., Frommelius, N., Mehlem, A., Tolles, J. N., & Fietkiewicz, K. J. (2015). How safe is YouNow? An empirical study on possible law infringements in Germany and the United States. The Journal of MacroTrends in Social Science, 1(1), 1-17.

Scheibe, K., Fietkiewicz, K. J., & Stock, W. G. (2016). Information behavior on social live streaming services. Journal of Information Science Theory and Practice, 4(2), 6-20.

Zimmer, F., Fietkiewicz, K. J., & Stock, W. G. (2017). Law infringements in social live streaming services. In T. Tryfonas (Ed.), Human Aspects of Information Security, Privacy and Trust (pp. 567-585). Cham, Switzerland: Springer. (Lecture Notes in Computer Science; 10292).

Ansprechpartner

Kaja J. Fietkiewicz, B.A., M.A.; HHU Düsseldorf; E-Mail: Kaja.Fietkiewicz@hhu.de; Tel.: 0211 81-11810 (Projektleiterin Social Live-Streaming Services).

Prof. Dr. Wolfgang G. Stock; HHU Düsseldorf; E-Mail: Stock@phil.hhu.de; Tel.: 0211 81-11535 (Leiter der Abteilung für Informationswissenschaft der Uni Düsseldorf).

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