Open Password - Montag, den 24. April 2017

 #191

Deutschsprachige Informationswissenschaft - Winfried Goedert – Bernd Jörs – Walther Umstätter – Open Password – ISI – Wolf Rauch – Wolfgang G. Stock – Christian Wolff – Christa Womser-Hacker – Rainer Kuhlen – Christian Schlögl – Willi Bredemeier – Internet-Konzerne – Hochschulwissenschaft – Informatik – Medieninformatik - Library and Information Science – Bibliothekswisenschaft – Digitale Gesellschaft – Fachinformation – Forschungsinfrastruktur – Unique Selling Propositions – Internationalisierung – Informationspraxis – Information Professionals

Zukunft der Informationswissenschaft

Was sind die Kernbereiche der Informationswissenschaft,
was ihre Grenzen -

All-Zuständigkeit für die Digitale Gesellschaft oder Beschränkung auf Themen mit Alleinstellungsmerkmalen -

Kritische Gesellschaftssoziologie
oder das, was die Ausländer machen
oder eine BWL für die InfoPros?

Von Willi Bredemeier

Mehrere Autoren haben sich 2016 und 2017 in Open Password des Themas „Zukunft der Informationswissenschaft“ angenommen. Dabei gingen Goedert, Jörs, Umstätter und andere vom Befund einer Krise aus, sahen aber mehr oder minder auch Hoffnungszeichen. Eine weitgehende Übereinstimmung dürfte darin bestehen, dass eine Erneuerung der Informationswissenschaft nur möglich ist, wenn kontinuierlich darüber gestritten wird. In Vorbereitung befindet sich ein multimediales Projekt (Buch, Online) zur „Zukunft der Informationswissenschaft“ unter Beteiligung von Open Password, das in Kürze vorgestellt werden soll. Hier wollen wir die Diskussion zur „Zukunft der Informationswissenschaft“ fortsetzen, indem wir auf eine Panel-Diskussion während der ISI-Tagung, „Significance and relevance of information science in German-language countries - a panel discussion devoted to the 65th birthday of Wolf Rauch“, Bezug nehmen (siehe auch der gleichnamige Beitrag im ISI-Tagungsband).

An der Diskussion nahmen Wolfgang G. Stock von der Universität Düsseldorf, Christian Wolff von der Universität Regensburg und Christa Womser-Hacker von der Universität Hildesheim teil. Rainer Kuhlen von der Universität Konstanz und Wolf Rauch von der Universität Graz wurden per Skype dazu geschaltet. Moderator Christian Schlögl nahm auf zwei Thesen Rauchs Bezug, die dieser bereits vor 30 Jahren formuliert hatte:

• Die Informationswissenschaft ist mindestens ebenso wichtig wie die Informatik.

• Aber im deutschen Sprachraum fällt es der Informationswissenschaft im Gegensatz zu den USA und Großbritannien schwer, sich zu etablieren.

Hat sich an dieser Diskrepanz zwischen notwendiger und fehlender Bedeutung der deutschsprachigen Informationswissenschaft in den letzten drei Jahrzehnten etwas geändert?

Dazu holte Schlögl vorab erfolgreich Statements von Rauch, Stock, Wolff und Womser-Hacker ein, indem er mehrere Fragen stellte:

• nach der aktuellen Rolle der Informationswissenschaft im deutschsprachigen Raum

• nach der Veränderung informationswissenschaftlicher Forschungsfragestellungen in den letzten drei Jahrzehnten und den Ursachen für diese Veränderungen

• nach möglichen Alleinstellungsmerkmalen der Informationswissenschaft und

• nach den Möglichkeiten, die heimische Informationswissenschaft zu stärken.

Im Folgenden werden die Thesen von Rauch, Wolff und Womser-Hacker referiert und in „Views from the Outside“ kommentiert. Beiträge von Stock, Schlögl und Kuhlen sollen folgen.

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Die heutige Bedeutung der Informationswissenschaft im deutschsprachigen Raum.
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Rauch: Gegenstand der Informationswissenschaft sind die Wirkungen von Computer und Telekommunikation auf Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft. So gesehen, ist die Informationswissenschaft die große Erfolgsgeschichte unserer Zeit, da sie sich den wichtigsten aktuellen Entwicklungen weltweit widmet. Die Wissenschaft und Technologie, die diese Veränderungen bewirkt, beispielsweise Information Retrieval, Language Processing, Künstliche Intelligenz und Data Mining gehören zum Kernbestand der Informationswissenschaft.

Allerdings finden diese Entwicklungen primär in den USA und Asien, nicht in Europa und damit auch nicht in den deutschsprachigen Ländern statt, und sie vollziehen sich vor allem in Unternehmen wie Google, Apple und Amazon, nicht an den Universitäten. Daher überrascht es nicht, dass die Informationswissenschaft in der Wissenschaft und Wirtschaft in deutschsprachigen Ländern eine nur geringe Rolle spielt.

Wolff: Die Situation der deutschsprachigen Informationswissenschaft ist ambivalent zu beurteilen. Einerseits haben die Themen der Informationswissenschaft an realer Bedeutung gewonnen. Man denke an den umfassenden Trend zur digitalen Gesellschaft, zur Nutzung von Informationen und Informationssystemen im Alltagsleben und zu der Entwicklung „towards more explicitness and more measurability in science in general“. Alle diese Themen sind typische Forschungsfragestellungen der Informationswissenschaft. Andererseits werden diese Bereiche heute von der Informatik und ihren Nachbargebieten (Software Engineering, Informationssysteme) in Anspruch genommen. Ein Beispiel für die Auswanderung von Themen aus der Informationswissenschaft in die Informatik sind die Mensch-Computer-Interaktionen (heute Medieninformatik).

Für eine ambivalente Beurteilung spricht ferner, so Wolff, dass es derzeit mehr informationswissenschaftliche Studenten denn je gäbe. Allerdings scheint er sich dieser These nicht ganz sicher zu sein. Die Informationswissenschaft habe ferner eine ganz ordentliche Position an den Fachhochschulen erreicht, insbesondere dort, wo diese auch Bibliothekare ausbildeten („Library and Information Science“). In diesem Kontext könnte es sein, dass mehr Informationswissenschaft als Bibliothekwissenschaft gelehrt werde. Auf der anderen Seite notiert Wolff, dass informationswissenschaftliche Fakultäten geschlossen wurden oder bald werden (FU Berlin, Saarbrücken, Düsseldorf, möglicherweise auch Konstanz). Er glaubt jedoch, dass die Informationswissenschaften an der HU Berlin sowie in Hildesheim und in Regensburg in Blüte stehen („The rest is flourishing.“). Die Zukunft der Informationswissenschaften in Österreich ist ungewiss, während es in der Schweiz kein vergleichbares Ausbildungsprogramm an Universitäten gibt. In einem weiteren Abschnitt weist Wolff auf die ISI-Tagungen, den Hochschulverband Informationswissenschaft und zunehmende internationale Engagements deutschsprachiger Wissenschaftler hin.

Allerdings wird die Informationswissenschaft von der Politik kaum wahrgenommen und es fehlt der Wille, diese zu stärken. Wenn Politiker über die Digitale Gesellschaft sprechen, denken sie sicherlich nicht an die Informationswissenschaft, eher an Informatik oder Künstliche Intelligenz.

Seinerzeit bewog der Sputnik-Schock die westlichen Gesellschaften, eine Informationsinfrastruktur zu stärken. Dies führte unter anderem zur Einführung der Informationswissenschaft als akademische Disziplin. „We do not have a comparable opportunity right now.“ In einer Fußnote überlegt Wolff, ob es doch eine solche Möglichkeit gebe und führt den Trend zur „Professoralisierung“ wissenschaftlicher Bibliotheken und Fachinformationseinrichtungen an. Dieser sei für die Informationswissenschaft eine große Chance.

Womser-Hacker: Die Informationswissenschaft liefert die wissenschaftliche Basis für die Informationsgesellschaft, sie hätte zu vielen aktuellen Entwicklungen etwas zu sagen, und sie sollte eine entsprechende Bedeutung bekommen. Als Mitglieder einer kleinen Disziplin, die sich nicht mit der Informatik messen kann, sollten wir nicht innerhalb disziplinärer Grenzen verweilen, sondern Bündnisse mit anderen Disziplinen eingehen.

View from the Outside: Die von vornherein riesige Lücke zwischen beanspruchter Wahrnehmung (wie von Rauch definiert) und tatsächlicher Wahrnehmung dürfte in den letzten drei Jahrzehnten weit größer geworden sein. Denn die Branche der Fachinformation, für die die Informationswissenschaft noch am ehesten einen Alleinvertretungsanspruch geltend machen könnte (siehe auch die Überreste an politischen Einflussmöglichkeiten bei Einrichtungen der deutschen Forschungsinfrastruktur), ist von einem Pionierstadium in eine wenig etablierte, wenn nicht prekäre Existenz eingetreten und mit ihren wie immer definierten Anteilen an der Digitalen Gesellschaft kontinuierlich geschrumpft. Da hilft es auch wenig, die Entwickler von Google, die man nie sieht und auf die man sich kaum beziehen kann, in die eigene Disziplin einbeziehen zu wollen. Soweit sich die Informationswissenschaft auf weitere Themenfelder begab, geriet sie in die Gefahren, sich mit Wettbewerbern in anderen Disziplinen messen zu müssen und an innerer Kohäsion und internen Gemeinsamkeiten einzubüßen. Eine weitere Ausweitung der obigen Lücke ließe sich am ehesten verhindern, wenn man Rauchs All-Anspruch aufgäbe und sich auf Forschungsfelder zurückzöge „(which could) be primarily attributed to information science“. Demnach benötigten die Mitglieder der Informationswissenschaft eine (Re-)Definierung ihrer Grenzen und eine Stärkung ihres Willens, sich in den eigenen Arbeiten aufeinander zu beziehen.

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Haben sich die Forschungsfragestellungen verändert? Verfügt die Informationswissenschaft über Unique Selling Propositions?
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Rauch: Die überaus hohe Bedeutung der Informationswissenschaft wird angesichts der enormen Wirkungen der Informations- und Kommunikationstechnik bekräftigt. Die Informationswissenschaft wird als „driving force“ hinter der IKT gesehen, wobei sie sich nach wie vor auf Information Retrieval, Data Mining, Mensch-Computer-Interface und Künstliche Intelligenz fokussiert. Allerdings ist der Treiber dieser Entwicklung der private Sektor.

Im öffentlichen Bereich stehen Cyber-Crime, Cyber-Krieg sowie der Schutz kritischer Infrastrukturen im Mittelpunkt des Interesses. Treiber sind hier die Geheimdienste und Sicherheitsbehörden, private Sicherheitsdienste befinden sich im Aufwind. Wiederum haben die Universitäten eine nur geringe Bedeutung.

Wolff: Weitere Beispiele der Übernahme informationswissenschaftlicher Themen durch die Informatik sind Mensch-Computer-Interaktion (HCI) und Information Retrieval, traditionell eines der Kernthemen der Informationswissenschaft. Dabei ist einzuräumen, dass die Informatik immer schon die technische Dimension von Information Retrieval weitgehend abdeckte.  Mit dem Aufstieg von HCI sind Nutzer- und weitere empirische Studien in der Informatik üblicher geworden.

Gleichwohl dürften Arbeiten mit einer methodologischen Basis in den Sozialwissenschaften – von der Szientometrie und Bibliometrie bis zum Informationsverhalten und der Kommunikation im Alltagsleben – nicht vollständig von der Informatik übernommen werden (können) und eine besondere Stärke der Informationswissenschaft bleiben. Diese sollten als zentrale Bestandteile einer genuin informationswissenschaftlichen Identität verstanden werden. Wolff warnt: „While this argument is driven by methodological and subject-related arguments, it does not guarantee a future strengthening of information science.“

Womser-Hacker: Die Informationswissenschaft verfügt über kein bindendes und verpflichtendes Curriculum für Forschung und Lehre. Dies ist einerseits positiv zu werten, weil sich damit Chancen einer „dynamic adaptation and openness for changes within technology, society and human behavior“ eröffnen. Andererseits werden die diversen Ansätze für Forschung und Lehre sehr individuell und isoliert von anderen Forschern verfolgt. Die Informationswissenschaft kann eine bedeutende Rolle spielen, indem sie als „Interface“ zwischen der Informatik und den Geisteswissenschaften fungiert.

Die Informationswissenschaft verfügt über relevante und aktuelle Themen und ist flexibel genug, um in neue Richtungen aufzubrechen. Allerdings gibt es  keine Themen, die sie ausschließlich für sich in Anspruch nehmen kann. Folglich muss sie den Nutzen, den sie für Bereiche wie Information Retrieval stiften kann, nachweisen.

View from the Outside: Sind die von den Informationswissenschaftlern verfolgten Forschungsstrategien so individualistisch geworden, dass sich deren Veränderungen kaum in Trends zusammenfassen lassen (von der Einbeziehung von „Sicherheitsfragen“ abgesehen)? Ich habe nie verstanden, warum die Informationswissenschaft den ihr ausschließlich vorbehaltenen Bereich, den der Fachinformation oder ganz konkret, den der drängenden Fragen der Informationsanbieter und der Informationszentren, nicht annähernd ausgeschöpft hat. Dabei fände sie in dieser Praxis einen Partner, der sie mit Fragestellungen, Ideen, Aufträgen, Einfluss auf die eigenen Entscheidungen, Stellen für ihre Studierenden und Absolventen sowie einer besseren Wahrnehmung zumindest in Fachkreisen versorgte und sogar zu einem besseren Zusammenhalt der Informationswissenschaft beitrüge. Warum nicht von der Entwicklung einer Betriebswirtschaftslehre für Information Professionals sprechen oder, wenn wir zusätzlich den Endnutzer ins Visier nähmen, die Errichtung eines TÜVs zur Qualitätssicherung von Informationsprodukten und -diensten? Auch wenn eine Beschränkung der Forschungsfragestellungen auf die Probleme der Fachinformation zu eng ausfällt und zusätzlich benachbarte Forschungsbereiche (beispielsweise der „Suchmaschinen“ und der „Sozialen Medien“) zu definieren sind, dieses „Standbein“ wäre dringend zu revitalisieren.

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Wie kann die Informationswissenschaft eine größere Bedeutung erlangen?
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Rauch: Das ist es, was wir vermissen und im Zentrum der Informationswissenschaft in Europa und vor allem in den deutschsprachigen Ländern stehen sollte, die Belange der Zivilgesellschaft. Das mag im Einzelnen an Fragestellungen bringen:

• der Schutz der Privatsphäre,

• Informationsethik,

• Intellectual Property,

• Bürger versus Unternehmen und Regierungen,

• die langfristigen ungewollten und indirekten Wirkungen der Informationsgesellschaft (Information Assessment),

• die Demokratie ist in Gefahr,

• „Big Brother“ und der „gläserne Bürger“, dies Entwicklungen, die bereits Realitäten sind.

Diese Fragen stehen nicht im Fokus der Unternehmen und sind im öffentlichen Sicherheitsbereich allenfalls von marginaler Bedeutung. Aber an europäischen Universitäten werden diese Fragen seit langem gestellt. Europa ist sich dieser Fragen stärker bewusst als die USA und die asiatischen Länder. Wir sollten uns auf diese Nische konzentrieren, die jedoch für die Entwicklung künftiger Informationsgesellschaften eine zentrale Bedeutung erlangen kann.

Wolff: Der Informationswissenschaftler bedauert, dass so wenige deutschsprachige Informationswissenschaftler auf internationalen Tagungen und in internationalen Zeitschriften sichtbar werden. Das hat auch damit zu tun, dass ASIST bis 2013 die Gesellschaft der US-Informationswissenschaftler war, allerdings auch damit, dass „the general trend towards internationalization has arrived quite late for information science“. Aber jetzt hat internationales Networking an Bedeutung gewonnen und ist sichtbarer geworden.

Einige Informationswissenschaftler haben sich in benachbarten Feldern der Informatik betätigt, insbesondere in der Medieninformatik, was ihren Karrieren in mehreren Fällen genützt hat. Umgekehrt gibt es die Tendenz, Einrichtungen der Forschungsinfrastruktur nicht mit Informationswissenschaftlern zu besetzen. Für eine größere Gemeinschaft mag ein solcher Austausch in beiden Richtungen fruchtbar und inspirierend sein. In einer so kleinen Gemeinschaft wie die Informationswissenschaft werden Importe aus anderen Disziplinen sogleich bemerkt und als bedrohlich empfunden.

Die Frage stellt sich, ob sich die Informationswissenschaft mehr auf ihre Alleinstellungsmerkmale konzentrieren sollte. Als da wären:

• Informationsverhalten,

• Forschungsdatenmanagement,

• Informationskompetenz,

• Bibliometrie,

• Information Retrieval und

• alles, was mit der Forschungsinfrastruktur verbunden ist.

An späterer Stelle fügt Wolff noch unter Bezugnahme auf „Library and Information Science“ die Themen

• „Umgang mit dem Postfaktischen“ und

• „Orientierungsmöglichkeiten in der Digitalen Gesellschaft“

hinzu. Das sind alles „exciting research challenges for information science, which can be used for sharpening the scientifc profile of a unique discipline“.

Im Folgenden bedauert Wolff, dass die Bibliothekswissenschaft in einem noch geringeren Maße im Vergleich zur Informationswissenschaft als akademische Disziplin etabliert ist, obgleich Bibliotheken sehr sichtbar sind und eine besondere Bedeutung für die Gesellschaft haben. Auch kann die Bibliothekswissenschaft sicherlich nicht durch die Informatik ersetzt werden. Ausgehend von einer britischen Studie fragt er: Kann es sein, dass wir weit mehr als 100.000 Information Professionals im deutschsprachigen Raum (die Bibliothekare mit dazu gerechnet) haben?

Womser-Hacker: Lernt Euch besser kennen und arbeitet daran, die Heterogenität innerhalb Eurer Disziplin zu verringern. Womser-Hackers Perspektive ist es, europäische Partner zu finden. Sie hat in letzter Zeit sehr intensive und ausgezeichnete Kooperationen mit Kollegen aus den skandinavischen Ländern sowie aus Südeuropa und Südosteuropa erfahren.

View from the Outside: Damit haben wir eine erste Liste informationswissenschaftlicher Themen, die weitere Erörterungen fördern sollte, was die Kernbereiche der Informationswissenschaften sein müssten, was Fragen gegebenenfalls für ihr „Spielbein“ sind und wo die Grenzen dieser Disziplin verlaufen. Wir lassen diese Vorschläge erst mal so stehen und rufen zu Ergänzungen auf, zwei Punkte ausgenommen: Internationalisierung ist gut, es sollte aber die Frage beantwortet werden, zu welchen Inhalten man die internationale Zusammenarbeit finden will. Wenn Rauch die Informationswissenschaft zu einer „kritischen Gesellschaftssoziologie“ ausbauen möchte, sollte sie nicht dann bei der ihr angestammten „Forschungsinfrastruktur“ beginnen, statt sich dort von Ministerialbeamten und den Interessen einzelner Einrichtungen leiten zu lassen? An der Einreichung weiterer Listen und der Gewichtung möglicher Forschungsfragestellungen sollten ausländische Informationswissenschaftler, Vertreter benachbarter Disziplinen sowie die Praxis beteiligt werden.

 

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