Open Password - Freitag, den 17. März 2017

#174

LexisNexis – PR – Transparency International – Korruption – Risikomanagement – Compliance – Risikomonitoring – Postfaktisch – Communication Professionals – Miki Vayloyan – Fake News – Soziale Medien – Media Intelligence – Reputationsmanagement Bundesanzeiger – Legal Entity Identifier – ProQuest – Jan Witt – Gridlogic – PatSeer – Dow Jones – Factiva – Salesforce App Exchange – TIB – Non-Textual Information – FIZ Karlsruhe – RADAR – Forschungsdaten – Data Cite


LexisNexis

Monitoring und Früherkennung
von Risiken


Strategien zur Erhöhung

der eigenen Glaubwürdigkeit

LexisNexis hat abermals branchenrelevante Beiträge ins Netz gestellt:

3 Tipps für PR-Erfolge in einer postfaktischen Welt: Fake News dominieren die Schlagzeilen. Ein faktenbasierter Ansatz kann die Reputation des eigenen Unternehmens schützen. Siehe auch der folgende Auszug. https://www.lexisnexis.de/blog/medienbeobachtung/pr-erfolge-in-postfaktischer-welt

Transparency International Korruptionswahrnehmungsindex 2016: Die aktuellen Ergebnisse. https://www.lexisnexis.de/blog/compliance/korruption-groesstes-problem

LexisNexis erweitert Risiko-Management-Portfolio mit neuer Lösung zur Risikoüberwachung: LexisNexis Entity Insight, das Tool zur proaktiven Risikoüberwachung der PESTEL-Kategorien ist auf dem Markt. https://www.lexisnexis.de/blog/compliance/entity-insight-risikoueberwachung

5 Lektionen aus Verhaftung von Samsung-Chef, die bei der Vorbeugung von Compliance-Vorfällen helfen. https://www.lexisnexis.de/blog/compliance/verhaftung-samsung-chef

Risikobeobachtung in der Wertschöpfungskette. Angesichts immer komplexerer Wertschöpfungsketten hilft ein proaktiver Risk-Monitoring-Ansatz bei der Früherkennung von Risiken. https://www.lexisnexis.de/blog/compliance/risikobeobachtung-in-wertschoepfungskette

 

 Media Intelligence

3 Schritte für Communication Professionals zum Schutz der Unternehmensreputation
in einer postfaktisch gewordenen Welt

Von Miki Vayloyan

Wir haben mit Branchenexperten über die aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätze gesprochen und drei wichtige Schritte herausgearbeitet.

1. Aufmerksam bleiben und genau hinhörenMedia Intelligence

Die postfaktische Welt verlangt von PR-Verantwortlichen dauerhafte Aufmerksamkeit. Von Fake News bis zu verärgerten Kunden - die Medien müssen ständig überwacht und ausgewertet werden, damit Sie nichts übersehen. Denken Sie daran: Es ist nicht Ihr Profil, welches Sie beobachten, sondern Ihre Reputation. Bringen Sie alle Informationen an einer Stelle zusammen, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen nichts verpasst. Die Automatisierung dieses Prozesses macht es einfach, lizenzierte Quellen, Abonnements und geteilte Inhalte zu verwalten. Gesprächen in sozialen Medien zuzuhören kann helfen, genau zu identifizieren, was über Ihr Unternehmen, Ihre Marke und Ihre Mitbewerber gesagt wird.

2. Wissen, wann Sie reagieren und wann Sie sich zurückhalten

Die traditionelle PR-Entscheidung, ob Sie eingreifen oder sich zurückhalten und einer Geschichte ihren Lauf lassen, ist wichtiger als je zuvor. In den sozialen Medien geht es nicht nur darum wann, sondern auch wie Sie intervenieren.

Eine humorvolle Art kann helfen, eine PR-Katastrophe zu verhindern, aber der Tonfall ist entscheidend – stoßen Sie an die Grenzen, aber brechen Sie sie nicht. Diese Vorgehensweise kann äußerst erfolgreich sein und führt oft zu tausenden Views und Shares in den sozialen Medien. Aber es ist ein gefährliches Spiel zwischen hohem Risiko und hoher Entlohnung. 

3. Emotionen authentisch nutzbar machen

Während der Trend postfaktischer Wahrheiten einige Schwierigkeiten mit sich bringt, birgt er auch Chancen. Geschickte Brand Manager können die Unternehmensreputation steigern, indem sie sich die Emotionen ihres Publikums zunutze machen - aber nur, wenn die Kommunikation dabei authentisch bleibt.

Durch die Nutzung eines Media-Intelligence-Tools wird es einfach, die richtigen Signale, Trends und Möglichkeiten zu erkennen. Relevante Einblicke ermöglichen Ihnen eine authentische Kommunikation durch die richtigen Nachrichten an die richtige Zielgruppe, genau zum richtigen Zeitpunkt. Analysen Ihres Netzwerks können bestimmte Bereiche Ihres Publikums sichtbar machen. So identifizieren Sie relevante Influencer für Ihre Branche, die sich in der sich ständig verändernden Umgebung schnell als hilfreiche Markenbotschafter bezahlt machen.

Die nächsten Schritte

Communication Professionals, die durch einen faktenbasierten Ansatz Emotionen nutzbar machen, bauen in einer postfaktischen Welt eine stärkere Markenreputation auf. Mit den LexisNexis Media Intelligence Solutions können Sie Ihre Konversationen überwachen, um genau zu identifizieren, was über Ihr Unternehmen und Ihre Marke gesagt wird.

Unsere innovative Technologie kombiniert mit weltweiten validen Inhalten aus traditionellen und sozialen Medien bündelt alle Informationen in einer einfach zu bedienenden Plattform, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen keine wichtigen Fakten verpasst. Wandeln Sie Informationen in Erkenntnisse um, um Ihren guten Ruf in einer postfaktischen Welt zu erhalten.

Siehe auch der Leitfaden „Operating in a post-truth world: what you need to know" - http://bisinfo.lexisnexis.co.uk/post-truth?utm_source=lexisnexis-dach&utm_medium=article&utm_term=post-truth-world&utm_camp

 

Bundesanzeiger

Akkreditierungsstelle für
Legal Entity Identifier

Der Bundesanzeiger Verlag (Köln) wurde nach Abschluss eines anspruchsvollen Verfahrens als internationale Vergabestelle für den Legal Entity Identifier (LEI) akkreditiert.

Der LEI ist eine weltweit gültige Identifikationsnummer für eigenständige Rechtsträger auf dem Finanzmarkt. Nach der Finanzkrise 2008, die teilweise der mangelnden Transparenz auf den Finanzmärkten geschuldet war, wurde auf Initiative der G20 ein weltweit anerkanntes Identifikationssystem – das Globale LEI-System – geschaffen.

Pressemitteilungen

ProQuest (1)

New ProQuest Dialog/PatSeer Partnership
to Benefit Patent Searchers

ProQuest has joined forces with Gridlogics to provide intellectual property searchers with the industry’s most comprehensive set of search, workflow, analytics and visualization tools.

Using a single interface, ProQuest Dialog users can search the world’s largest collection of prior art along with 33 full-text patent authorities, 69 bibliographic authorities, and three patent families.

And this new partnership offers ProQuest customers access to PatSeer, Gridlogics’ web-based platform, where they can search 42 full-text patent authorities and manipulate results with powerful analytics and visualization tools.

PatSeer is a comprehensive patent database of more than 102 million records covering more than 104 countries – using a simple, professional search interface. Searchers can sort results by dates, relevance and most-cited records, or view them in different formats designed to enable quick review and scanning of large result sets.

Three editions of PatSeer are available: PatSeer Pro, PatSeer Projects and PatSeer Premier – each offering unique capabilities for different types of patent searchers.  …

 If you’re interested in learning more about PatSeer, or this new partnership, please contact ProQuest Dialog at customer@dialog.com.

Kommentar dazu von Open-Password-Kommentator Jan Witt (ProQuest): This will also allow to use non patent literature for your patentability, freedom to operate or state of the art searches together with insightful analytics. More to come.


Dow Jones (2)

Factiva App on
the Salesforce AppExchange

Dow Jones today announced it has launched the Factiva app on the Salesforce AppExchange, empowering businesses to connect with their customers, partners and employees in entirely new ways. The Factiva app offers customers access to content from 33,000 premium news sources and over 20 million public and private company profiles.

Factiva’s unique set of sources is now fully integrated into the Salesforce platform, allowing customers to add company, people and financial news and data directly into their workflows.

Built on the Salesforce Platform, the Factiva app for Salesforce is currently available on the AppExchange at https://appexchange.salesforce.com/listingDetail?listingId=a0N30000000qESuEAM.

The Factiva app enables sales teams to:

• Add Factiva company news and data to Salesforce account pages to understand the issues impacting customers and prospects.

• Identify when the volume of media coverage about a key account changes, revealing sales opportunities and risk factors.

• Monitor critical trends, competitors and industries, and receive customized alerts on companies and topics of interest.

• Share content across their organization via Chatter, Salesforce’s proprietary chat platform.

• Look-up any company on Factiva’s Companies & Executives platform, which provides company information, stock price, peer groups, latest financials and company news alerts.

New users of the Factiva app will benefit from subscriber access to WSJ.com and Barrons.com, as well as Factiva’s Companies & Executives and iPhone app.

The Factiva app is available in ten languages and can display content in 28 languages

 

TIB (3)

Software and Services for Science

Die TIB organisiert am 10. und 11. Mai 2017 die 2nd Conference on Non-Textual Information unter dem Titel „Software and Services for Science (S3)“ in Hannover.
 
Die Schwerpunkte liegen auf Nachhaltigkeit und Referenzierung von wissenschaftlicher Software, Trends in der Programmierpraxis und dem Austausch von Software sowie rechtlichen Aspekten. Die englischsprachige Konferenz bietet ein Forum für den Austausch zwischen Infrastruktureinrichtungen und den Anforderungen, Erwartungen und Bedürfnissen an wissenschaftliche Software in der Praxis.
 
Die TIB richtet die 2nd Conference on Non-Textual Information gemeinsam mit ihren Partnern ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften und ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft aus. Das Forschungszentrum L3S unterstützt die Konferenz im Bereich Programmplanung.
 
Anmeldungen sind noch bis zum 31. März 2017 zum ermäßigten Early-Bird-Tarif möglich.


FIZ Karlsruhe (4)

RADAR für die Archivierung
und Publikation von Forschungsdaten

Forschungsdaten aus abgeschlossenen Projekten nachhaltig verfügbar zu machen, ist an vielen Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein noch ungelöstes Problem. Hier setzt das neue Produkt von FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur an und bietet passgenaue Lösungen. 

Dem Bedarf der Wissenschaft, Forschungsdaten zuverlässig digital archivieren und publizieren zu können, sie auffindbar und zitierfähig zu machen, entspricht das Forschungsdaten-Repositorium RADAR (Research Data Repository), das heute seinen Betrieb aufnimmt. Es bietet ein disziplinübergreifendes und kosteneffektives Angebot zur langfristigen Sicherung und Verfügbarkeit. Zur Wahl steht entweder die reine Archivierung mit wählbaren Haltefristen oder die Datenpublikation, bei der FIZ Karlsruhe den Zugriff auf die Daten für mindestens 25 Jahre garantiert. Das hochgeladene Datenpaket wird in diesem Fall mit einem Digital Object Identifier (DOI) versehen und ist dadurch auf Dauer auffindbar und zitierfähig.   

Das Angebot richtet sich im ersten Schritt vorrangig an öffentlich geförderte Einrichtungen in Deutschland, wie z. B. Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, und ist ab sofort unter https://www.radar-service.eu zu erreichen. RADAR erlaubt aber auch die Einbindung des Dienstes über eine Programmierschnittstelle (API) in eigene Angebote der Institutionen.

Die Entwicklung von RADAR erfolgte im Rahmen eines DFG-Projektes zusammen mit den Projektpartnern Technische Informationsbibliothek (TIB), Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie und dem Steinbuch Centre for Computing (SCC) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Als Anbieter und Vertragspartner agiert nun FIZ Karlsruhe. Die Speicherung der Daten erfolgt in drei Kopien an verschiedenen Standorten in den Rechenzentren des Steinbuch Centre for Computing (SCC) und im Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) der TU Dresden. Somit unterliegt die Datenspeicherung den rechtlichen Bestimmungen der Bundesrepublik Deutschland. Auch über das Projektende hinaus bleibt die TIB ein wichtiger Partner, der gemeinsam mit FIZ Karlsruhe Beratung und Marketing von RADAR wahrnimmt und als DOI-Registrierungsstelle und deutsches DataCite-Mitglied die Vergabe der DOIs verantwortet.

Unter www.radar-service.eu sind umfassende Informationen zu Preisen und Vertragskonditionen sowie Tutorials zu finden. Das RADAR-Team steht für Fragen gerne zur Verfügung: info@radar-service.eu

 

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