Open Password - Dienstag, den 17. Januar 2017

#147

 FIZ Karlsruhe – Scipat – Patentübersetzungen - AutoDoc – Outsell – Library Essentials – Information Industry Outlook – wiso – GBI-Genios – EBSCO – WEKA -webculture – Online-Akademie - SWIB

 

FIZ Karlsruhe

Übersetzungen asiatischer Patentdokumente
in Kooperation mit Scipat

Experten übersetzen für FIZ-Karlsruhes AutoDoc-Kunden in Kooperation mit Scipat Patenttexte aus dem Arabischen, Chinesischen, Japanischen, Koreanischen, Russischen, Thailändischen und Vietnamesischen ins Englische

Alle Übersetzungen werden nicht von Maschinen, sondern von Menschen verantwortet. Eine hohe Qualität wird durch den Einsatz von ausgebildeten muttersprachlichen Übersetzern mit Universitätsabschluss gewährleistet. Im Einzelnen werden arabische, chinesische, japanische, koreanische, russische, thailändische und vietnamesische Patentdokumente ins Englische übertragen, Übersetzungen aus weiteren Sprachen sind auf Anfrage möglich. Die Lieferzeit beträgt durchschnittlich drei Tage nach Auftragserteilung. Die Preise sind Festpreise pro Seite. Die Abrechnung erfolgt über die FIZ AutoDoc-Monatsrechnung.

 

Outsell

Die zehn wichtigsten Trends
für die Informationsbranche 

„Daten, nichts als Daten“

Aber auch Mangel an Talenten,
Plattformstrategien der Infoanbieter
und Virtuelle Realitäten

befreien vom Bildschirm

Was sind die zehn wichtigsten Trends für die Informationsbranche? Dazu hat Outsell (London) 9.000 Unternehmen, darunter Aggregatoren, Bibliotheken, Informationsanbieter, Nachrichtenproduzenten und Verlage befragt – mit dem im Titel wiedergegebenem Ergebnis: „Daten, nichts als Daten“ („All Data, Nothing But Data“!). Wir lehnen uns bei unserer Darstellung an die Berichterstattung unseres Medienpartners Library Essentials an, übernehmen sie in einzelnen Zitaten und verknüpfen sie mit eigenen Bewertungen.

Die Studie „Information Industry Outlook 2017“ kann kostenfrei unter www.outsellinc.com/store heruntergeladen werden. Die Trends, die in der Bundesrepublik gleichfalls diskutiert werden, aber teilweise unter anderen Begriffen laufen, im Einzelnen:

 1.      Geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheit. Hier werden vor allem mögliche Folgen des Brexit erörtert statt auf Donald Trump,die Euro-Finanzkrise und die Wirtschaftskrisen in verschiedenen Schwellenländern Bezug genommen. Die größte Gefahr bestünde darin, „Entscheidungen zu spät zu treffen, was vergebenen Geschäftschancen“ gleichkomme.

2.      Millenials. Da sie einer sinnvollen Arbeit nachgehen möchten, komme es zu häufigen Arbeitsplatzwechseln, Dies ist eine Diskussion, die in der Bundesrepublik unter „Fachkräftemangel“ läuft.

3.     Datengesteuerte Unternehmen. Immer mehr Daten werden generiert und genutzt. „Für Informationsdienstleister bedeutet dies, eine Plattform für die Unternehmensarchitektur zu entwickeln, und nicht wie bisher für einzelne IT Produkte“.

4..      Internetnutzung, künstliche Intelligenz, Internet der Dinge und Robotik. Unter diesem Punkt wird auch die Entwicklung von Tools für das Management bislang unstrukturierter und fehlender Daten erörtert. Diese Aufgaben würden allem von Startups übernommen wird – dies besonders in den Branchen Landwirtschaft und Nahrungsmittel sowie Bauwirtschaft, Immobilien und Versicherungen.

5.      Plattformstrategie der Informationsanbieter. Führende Informationsanbieter wie Bloomberg, Thomson Reuters, SF.com und Pearson verfolgten seit geraumer Zeit eine Plattformstrategie. „Auf diesen Plattformen sammeln, aggregieren, kuratieren und verbreiten sie Inhalte und softbasierte Lösungen, mit denen die Integration von internen und externen Daten und Inhalten ermöglicht werden. Auf diesen Plattformen können Kunden ihre Geschäfte führen, wobei Programmierschnittstellen (APIs) diese unterstützen.“

6..      Daten werden aus ihren Silos geholt, zugänglich und durchsuchbar gemacht sowie miteinander verknüpft. „Für Content-Anbieter bedeutet dies, sich einem mehr dienstleistungorientiertem Leitbild zu verschreiben.“

7..      Mobile Zahlungen und die Zukunft des Geldes. „Die Nutzung und Anwendung von Mobiltechnologie durch die Verbraucher nimmt geradezu explosionsartig zu.“ Es bedarf mobiler Lösungen, die „auf nahtlose und einfache Weise Transaktionen und Zahlungen ermöglichen“. Mobile Zahlungsweise seien „die Zukunft des Geldes“ und „die Blockchain die Zukunft der Transaktionen“.

8. Werbung muss intelligenter werden. Eine übermäßig aufdringliche Werbung habe zu einer Entfremdung zwischen Anbietern und Nutzern geführt. Es sei allerhöchste Zeit, „das Vertrauen auf Seiten der Nutzer wiederzugewinnen“. Dafür sollten auch die Möglichkeiten des Internets der Dinge, der Augmented Reality und der Nachrichten-Bots genutzt werden.

 9..      Einsatz virtueller Realitäten, um das Markenerlebnis für Nutzer intensiver zu gestalten. Unter Verweis auf den Erfolg von Pokemon Go wird von fast grenzenlosen Möglichkeiten gesprochen. Grundsätzlich bedeute die „Nutzung von VR und AR /= Augmented Reality) in Kombination mit künstlicher Intelligenz, Internet der Dinge und Stimmenerkennung, dass Menschen in Zukunft immer öfter von Bildschirmen befreit werden durch voraussagende, hörende und unterstützende Technologien.“

10.      Cybersicherheit. Unternehmen benötigten persönliche Daten, um Mehrwerte für ihre Kunden zu generieren und müssten dafür langfristig ihr Vertrauen gewinnen.

Kooperationen

wiso von GBI-Genios
über EBSCO Discovery Service
indexiert und auffindbar

Die Hochschuldatenbank „wiso“ von GBI-Genios wird ab sofort im EBSCO Discovery Service indexiert und ist dort recherchierbar.

Nach Angaben von GBI-Genios nutzen mehr als 85% der Bildungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, die einen wirtschafts- oder sozialwissenschaftlichen Studiengang anbieten, dieses Informationsangebot


Übernahmen

WEKA jetzt mit Online-Akademie
für digitales Marketing und Social Media

Die WEKA Firmengruppe hat 80% der Anteile der webculture GmbH in Mannheim erworben.

webculture wurde 2010 von Andreas Leonhard gegründet und ist spezialisiert aufVideo-gestütztes Online-Learning. Unter der Marke „SMA Social Media Akademie“ bietet webculture eine Onlineakademie für digitales Marketing und Social Media. Zielgruppen sind Marketing-Fachkräfte in Unternehmen, Agenturen, Freiberufler sowie Arbeitssuchende. Bisher haben über 3.000 Absolventen die Kurse der Social Media Akademie erfolgreich durchlaufen und einen zertifizierten Abschluss erworben.


Semantic Web in Libraries

Mit Konferenzfolien und -videos

Die achte internationale Konferenz „Semantic Web in Libararies“ kam zu 172 Teilnehmern aus 172 Ländern.

Zu den Folien: http://swib.org/swib16/programme.html – Zum Youtube-Channel: https://www.youtube.com/channel/UCfLnEmKaWqtR_4V1CNeK6rQ/videos?flow=grid&sort=dd&view=0

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