Open Password: Montag, den 26. September 2016

Pushdienst 2016#108

TIB – ZB MED – FIZ CHEMIE – Wolfram Koch – Uwe Rosemann – Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg – Dow Jones – Bernd Jörs – Ragna Seidler-de Alwis – eGovernment – D 21

Briefe

Der ZB MED möge das Schicksal
von FIZ Chemie erspart bleiben!

Lieber Herr Bredemeier,

ich habe mich gefreut, Sie gestern in Hannover nach einiger Zeit wieder einmal getroffen zu haben.

Heute erhielt ich über die TIB Ihren entsprechenden Beitrag aus dem Password-Pushdienst, zu dem ich eine kleine Korrektur habe: In meinem, von Ihnen zitierten Kommentar zu ZB MED und FIZ Chemie wollte ich zum Ausdruck bringen, dass der ZB MED das Schicksal des FIZ Chemie erspart bleiben möge; andere Einrichtungen hatte ich nicht im Sinn. Es waren auch die Vorgänge, die ich in unmittelbarer Nähe zum FIZ Chemie (als Gesellschaftervertreter und Mitglied des AR) erlebt habe, die ich als "nicht vergnügungssteuerpflichtig" bezeichnet habe. Bei der Auflösung des FIZ Chemie haben viele Mitarbeiter ihren Job verloren und die Bund und Land Berlin haben sich als Mehrheitsgesellschafter dabei nicht mit Ruhm bekleckert.

Ansonsten habe ich den Beitrag mit Vergnügen gelesen!

Beste Grüße Ihr Wolfram Koch

Prof. Dr. Wolfram Koch, Geschäftsführer / Executive Director,
Gesellschaft Deutscher Chemiker / German Chemical Society

Errata: Die TIB ist im Titel natürlich eine „Technische Informationsbibliothek“ und nicht eine „Technische Universitätsbibliothek“, wie am Freitag irrtümlich geschrieben. An der Verabschiedung von Uwe Rosemann nahmen nach TIB-Angaben 60 externe und zwanzig interne Weggefährten teil.

 

Bereits zum vierten Mal ist die Veranstaltung Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg – organisiert und durchgeführt von der Frankfurter Buchmesse und dem Arbeitskreis Informationsvermittlung – die Leitveranstaltung für Information Professionals, Informationsvermittler, Großnutzer und Informationsanbieter im Rahmen der Frankfurter Buchmesse.

Jetzt anmelden: http://www.buchmesse.de/infopro16
#infopro16 #fbm16 

Strategien für den Unternehmenserfolg:

Information Strategies and Solutions
in Challenging Times

Teilnehmerzahl vor Verdoppelung?

Hochschule Darmstadt und TU Köln:
Ermutigungen für praxisorientierte
Forschung und Lehre

Jetzt mit praktisch allen relevanten
Anbietern von Online-Wirtschaftsdaten
als Sponsoren

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 9-14 Uhr, Strategien für den Unternehmenserfolg: Information Strategies and Solutions in Challenging Times, Halle 4.2, Raum Dimension – Eine Veranstaltung der Frankfurter Buchmesse und des „Arbeitskreises Informationsvermittlung“ für Information Professionals, Informationsvermittler, Großnutzer und Informationsanbieter.

Die „Leitveranstaltung für Information Professionals im deutschsprachigen Raum“ verspricht in diesem Jahr wesentlich größer als in den Vorjahren zu werden. Am Stichtag 19. September hatten sich 141,7 Prozent mehr vollzahlende Information Professionals als im Vorjahr als Teilnehmer angemeldet (Teilnehmer seinerzeit insgesamt etwa 140).

Als neuer Sponsor der Veranstaltung ist Dow Jones (New York) hinzugekommen, Dow Jones, mit dem Dow Jones Index der unverzichtbare Maßstab für das Börsen- und Geschäftsklima in den USA und mit dem Wall Street Journal im Besitz einer der führenden Wirtschaftszeitungen in der Welt, ist zugleich einer der weltweit größten Anbieter für Online-Wirtschaftsinformationen und insbesondere mit seinem Produkt Factiva bestens auf den deutschspachigen Märkten eingeführt. Mit Dow Jones/Factiva befinden sich praktisch alle Online-Anbieter von Wirtschafts- und wirtschaftsrelevanten Informationen, die auf den deutschsprachigen Märkten wichtig sind, unter den Sponsoren der Steilvorlagen-Veranstaltung (weitere Sponsoren: Bureau van Dijk – Creditreform/FirmenWissen - GBI-Genios Wirtschaftsinformationen – juris – LexisNexis – Minesoft - WTI Frankfurt).

Die Buchmesse hat einen Promotion Code für Studierende zum Aktionspreis von 29 Euro freigeschaltet. Der Promotion-Code lautet: SteilVorlagen16Student (allgemeine Anmeldung: www.buchmesse.de/infopro16).

Mit Prof. Dr. Bernd Jörs von der Hochschule Darmstadt und Prof. Dr. Ragna Seidler-de Alwis haben die Veranstalter Sondervereinbarungen getroffen. Jörs und Seidler-de Alwis werden mit jeweils zwanzig Studierenden die Steilvorlagen-Veranstaltung besuchen. Für die Initiatoren verbindet sich damit eine besondere Anerkennung für Verdienste der beiden Hochschullehrer im Bereich einer „praxisorientierten informationswissenschaftlichen Forschung und Lehre“. Jörs hat die diesjährige Keynote der Veranstaltung übernommen – zu dem Thema: „Praxisrelevanz und Alleinstellungsmerkmale – Den Information Professional für morgen qualifizieren“.  Seine Zusammenarbeit mit dem „Arbeitskreis Informationsvermittlung“ im Vorfeld der Veranstaltung inspirierte ihn, ein Thesenpapier über die notwendige Neuausrichtung der Ausbildung zu einem Information Professional an den Hochschulen zu formulieren und die Frage differenziert zu beantworten: „Was sollte ein Information Professional können, was kein anderer kann?“. Das Papier wurde in mehreren Folgen in Open Password veröffentlicht.

Mit der vierten Steilvorlagen-Veranstaltung in Serie wird abermals eine Plattform für die Informationsspezialisten in Industrie und privatem Dienstleistungsbereich für den Austausch von Erfahrungen, den Transfer von Best-Practice-Lösungen und die Binnen- und Außenkommunikation bereitgestellt. Die „Success Stories“ führender Informationszentren im deutschsprachigen Raum umfassen diesmal die Bereiche Private Equity (Tim Brouwer, Arix Business Intelligence) und Competitive Intelligence (Rainer Michaeli, DCIF). Einen interessanten „Blick über den Zaun“ verspricht der Leiter der wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages, Ministerialdirigent Dr. Guido Heinen, wenn er die Frage beantwortet: „Wie schaffen es die Information Professionals, dass der politische Prozess funktioniert?“

Das Konzept der Veranstaltung „Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg“ wurde aber auch behutsam weiterentwickelt: Mit der Diskussionsrunde „Anwender und Anbieter im Gespräch – Versorgung der Wirtschaft mit Technik- und Patentinformationen“ wurde ein neues Format eingerichtet. Mit Aneta Januszko-Szakiel von der Krakowski Akademie (Krakau) als Teilnehmerin an der Podiumsdiskussion greift die Veranstaltung erstmalig über den deutschsprachigen Raum hinaus.


eGovernment Monitor

45 Prozent der deutschen Onliner
nutzen E-Government-Angebote


Nutzung der Deutschen klettert
auf schweizerisches

und österreichisches Niveau

D21 und ipima haben den neuen eGovernment MONITOR, das aktuelle umfassende Lagebild zur Nutzung und Akzeptanz digitaler Verwaltungsangebote in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgestellt.

Ernüchternde Ergebnisse, die großen Infrastrukturprojekte bleiben unbekannt und ungenutzt. Nur 45 Prozent der deutsche Onliner nutzen E-Government-Angebote. Die großen Infrastrukturprojekte wie Online-Ausweisfunktion und De-Mail bleiben unbekannt und ungenutzt. 45 Prozent besitzen kein De-Mail Konto und möchten es auch zukünftig nicht beantragen, 35 Prozent der Befragten kennen das Angebot nicht. Kaum jemand entscheidet sich in Deutschland für die Aktivierung der Online-Ausweisfunktion und zur Anschaffung des zur Nutzung notwendigen Lesegerätes. Nur vier Prozent der Internetnutzenden in Deutschland können den Personalausweis (nPA) vollumfänglich nutzen. 16 Prozent der Befragten wurde von der Freischaltung durch Mitarbeitende der Behörden abgeraten.

Gute Vorzeichen für Steigerung der E-Government-Nutzung in Deutschland. In allen drei Ländern haben die Bedenken der Befragten zu Datensicherheit und Datenschutz enorm nachgelassen und erreichen den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen. In Deutschland sinken sie im Vergleich zu 2014 sogar um etwa die Hälfte (Deutschland: - 32 Prozentpunkte, Österreich: - 27 Prozentpunkte, Schweiz: - 16 Prozentpunkte). Die befragten Onliner zeigen ein hohes Interesse an E-Government-Angeboten, sei es an Bürgerinformationsdiensten oder an Open-Government-Angeboten. Zudem sind E-Government-Nutzende zufriedener als in den Jahren zuvor. Auch hier erreicht der Wert in Deutschland mit 62 Prozent den Höchststand seit Beginn der Erhebungen. Deutsche Befragte, die E-Government bislang weit weniger nutzen als die Befragten der Vergleichsländer, kommen nunmehr auf einen überraschend hohen Nutzungsgrad: Wenn deutsche Bürger den digitalen Weg zur Verwaltung wählen, dann nutzen sie E-Government ebenso häufig wie Schweizer und Österreicher – im Schnitt 3,1 Mal im Jahr.

Nach wie vor mangelt es jedoch an effizienten, medienbruchfreien und nutzernahen Angeboten. Als Folge steigt die E-Government-Nutzung in Deutschland nur minimal (+ 6 Prozentpunkte, von 39 auf 45 Prozent) und stagniert im Langfristtrend.

E-Government-Nutzung: Eine Frage der Bildung. Während sich nach Alter und Geschlecht kaum Unterschiede ergaben, nutzen 72 Prozent der Befragten mit hoher Bildung, 60 Prozent der Befragten mit mittlerer Bildung und 41 Prozent der Befragten mit niedriger Bildung E-Government-Angebote.     

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