Open Password - Donnerstag, den 28. Januar 2016

Open Password – Arnoud de Kemp – APE – Visualisierung – Anna Knoll – Awards – Informationswissenschaft Düsseldorf –  Dirk Lewandowski  – Isabella Peters – Jasmin Schmitz – Violeta Trkulja – Katrin Weller  
Open Password (1)

Passwords neuer Auftritt
mit wunderbarem Partner

Die nächste APE
am 17. und 18. Januar 2017

Lieber Willi,

.ich weiß nicht, ob das alles schon lange angedacht bzw. in der Planung war,  aber über den neuen Auftritt von Password freue ich mich sehr und Du hast natürlich einen wunderbaren Partner gefunden….

Glückwunsch!

Viele Grüße aus Berlin Arnoud (de Kemp, Berlin)

Gestärkt durch ein großes Votum, weiter zu machen: APE 2017 findet am 17.-18. Januar 2017 statt. Wieder in Berlin, wieder in der Berlin-Brandenburgischen  Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt.

Open Password (2)

Visuell Anteil nehmen
am aktuellen Geschehen der Branche

Open Password entwickelt sich von Tag zu Tag weiter. In der Pipeline für die nächsten Tage befindet sich das Konzept von Open Password für Förderer, Sponsoren und weiteren Kooperationspartner. www.password-online.de

Kontinuierlich nimmt auch die Zahl der Registrierungen für diesen Pushdienst zu. Für die neue Seite kommt von mehreren Seiten Anerkennung für das professionelle Design. Die vielleicht wichtigste Neuerung: Das aktuelle Geschehen in der Branche wird in Bildern dargestellt.

Nehmen Sie visuellen Anteil an die Berliner Konferenz „Academic Publishing in Europe“ und an der Fakultätssitzung, auf der die Abwicklung der Düsseldorfer Informationswissenschaften mit einem Stimmenverhältnis von 10:3:2 beschlossen wurde.

Awards

Informationswissenschaftlicher Preis
an Password-Autorin
und Steilvorlagen-Referentin

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Am 25.01.2016 hat die Vergabekommission des Vereins zur Förderung der Informationswissenschaft (VFI) entschieden, in diesem Jahr einen mit 300 Euro dotierten Anerkennungspreis für folgende Arbeit zu vergeben:

Anna Knoll (Anna Lamparter): Kompetenzprofil von Information Professionals in Unternehmen. Masterarbeit, Hochschule Hannover, 2015.

Diese Arbeit beinhaltet eine fundierte Untersuchung mit einem interessanten Methoden-Mix, die für Ausbildungsfragen relevant und hilfreich ist.

Der Preis wurde damit zum zehnten und letzten Mal vergeben.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. Otto Oberhauser (Schriftführer). Verein zur Förderung der Informationswissenschaft (VFI), http://www.vfi-online.org

Informationswissenschaft Düsseldorf

Dank für die vereinigte Unterstützung
der Informationswissenschaften

Der Fakultätsrat hatte sich wohl vorher
für die Abwicklung entschieden

Wendet sich die Rektorin
gegen Beschluss der Fakultät?

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten uns nochmals herzlich für Ihre Unterstützung für den Erhalt der Düsseldorfer Informationswissenschaft bedanken.

Leider war das Ergebnis der gestrigen Fakultätsratssitzung, dass die Abteilung Informationswissenschaft geschlossen werden soll. Das Abstimmungsergebnis war 10 für die Schließung, 2 dagegen, 3 Enthaltungen. Zwar gab es eine mehr als zweistündige, teils hitzige Diskussion (nachzuverfolgen bei Twitter: https://twitter.com/hashtag/saveiws), allerdings dürfte am Ende ausschlaggebend gewesen sein, dass der Dekan mehrfach betont hatte, dass Einsparungen notwendig seien, und diese eben andere Abteilungen treffen würden, würde man die Informationswissenschaft erhalten.

Das Ganze ist natürlich extrem schade und enttäuschend. Es sieht so aus, dass sowohl der Dekan als auch der Fakultätsrat schon vor der Sitzung entschieden waren, die Informationswissenschaft aufzulösen. Daher haben auch weder die Argumente aus den mehr als 60 Protestbriefen noch die von der Fachschaft initiierte Petition (unter https://www.change.org/p/petition-zur-erhaltung-des-studienfaches-informationswissenschaft-an-der-heinrich-heine-universität-düsseldorf-saveiws) mit mehr als 1.500 Unterstützern, noch die Anwesenheit von mehr als 80 Studierenden oder die von Professor Stock vorgebrachten Argumente geholfen.

Allerdings besteht noch eine Chance, die Düsseldorfer Informationswissenschaft zu retten. Letztlich muss die Entscheidung vom Rektorat getroffen werden, und wir hoffen, dass die Rektorin sich gegen die gestrige Entscheidung wendet und eine andere Lösung findet. Wir gehen davon aus, dass sie den vorgebrachten Argumenten und den Protestbriefen offener gegenüberstehen wird.

Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden und melden uns wieder, sobald wir weitere Informationen haben.

Nochmals vielen Dank für Ihre Unterstützung durch die vielen persönlichen Briefe! Und natürlich auch dafür, dass Sie die Nachricht über alle möglichen Kanäle verbreitet haben, dass Sie die Petition unterzeichnet haben, und vieles mehr. Mit so einer überwältigenden Resonanz auf unseren Aufruf hatten wir nicht gerechnet, und wir sehen es als ein sehr positives Zeichen an, dass die informationswissenschaftliche Community in schweren Zeiten zusammenhält.

Viele Grüße
Prof. Dr. Dirk Lewandowski (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg)
Prof. Dr. Isabella Peters (ZBW Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft & Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)
Dr. Jasmin Schmitz (ZB MED –  Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften)
Dr. Violeta Trkulja (Humboldt-Universität zu Berlin)
Dr. Katrin Weller (GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften)
Herausgeber:
Password Redaktionsbüro
Dr. Willi Bredemeier
Erzbergerstraße 9-11
45527 Hattingen

Tel: (02324) 67009
E-Mail: w.bredemeier@password-online.de
Web: www.password-online.de

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Breaking News - Open Password, 26. Januar 2016 (II)

Informationswissenschaften Düsseldorf
Das Ergebnis:

10:2:3 für Schließung

Wurde nur nach
dem St. Florians-Prinzip abgestimmt?

hochschulradio 97.1 ‏@hochschulradio: Das Ergebnis ist da: 10 sind für die Schließung, 2 dagegen, 3 Enthaltung. Das könnte das Ende für Info-Wiss @HHU_de gewesen sein. #saveiws

hochschulradio 97.1 ‏@hochschulradio: Der Rat beendet die Studiengänge noch nicht gänzlich, sondern gibt mit dem Votum eine Empfehlung ans Rektorat #saveiws

Silke ‏@SilkeKramer: Dekan Rosar ist verstockt. Jetzt kommt es auf die Einsicht der Fakratmitg. an. Jeder hat Angst, dass woanders gespart wird. #saveIWS

sabelle ‏@bezwitschernd: Wir sollten jedoch bedenken, am Ende entscheidet immer noch die Rektorin #weiteremedienaktivieren #SaveIWS

Der Verlauf der Sitzung:

Der Dekan spricht –
hatte er Argumente?

hochschulradio 97.1 ‏@hochschulradio: Rosar: Verlässliche Daten zu besorgen ist zu langwierig/zu teuer. Evaluation von Studiengängen soll langfristig verbessert werden #saveiws

Kaffeekautz ‏@Kaffeekautz: „Leider kann ich nicht nur an die Studierenden denken“ Prof Ulrich Rosar #saveIWS

hochschulradio 97.1 ‏@hochschulradio: Rosar: Was die Lehre angeht, ist es das kleine Problem, einen Studiengang zu schließen, der strukturell problematisch ist. #saveiws

michaelklems ‏@michaelklems: Kann er nicht gehen? RT @hochschulradio: Rosar: Ich muss zwei W3 Profs einsparen #saveiws

hochschulradio 97.1 ‏@hochschulradio: 1/2Rosar: Struktuelle Beweggründe spielen auch eine Rolle. Fak. soll zukunftsfest gemacht werden. Kooperation mit anderen Fakultäten #saveiws

Der Verlauf der Sitzung:
Wolf Stock spricht

hochschulradio 97.1 ‏@hochschulradio: Prof Stock: Die Rektorin möchte Leuchttürme an der @HHU_de haben und wir sind ein Leuchtturm in Sachen Forschungsprojekten! #saveiws

Erster Kurzkommentar
von Password

Entscheidung wie zu erwarten

Aber auch leidenschaftliche Mitwirkung
betroffener Studenten
und Sozialer Medien

Jedes dritte Fakultätsmitglied
nicht für Abschaffung
der Informationswissenschaften

Das war zu erwarten, dass der Dekan der Philosophischen Fakultät sein Ding durchziehen würde. Denn hätte er nicht zuvor den Antrag auf 14 Tage Vertagung gleichfalls abschmettern lassen, so hätte ihn das angesichts des gegenwärtigen Standes der Mobilisierung in eine noch größere Bedrängnis gebracht. Dennoch kann man zu Recht mit Karen Maluszak erbost sein, die twitterte:

Karen Maluszak ‏@KMaluszak: @hochschulradio Noch bedauerlicher ist es eine Sitzung abzuhalten, deren Entschluss bereits vorab abgeschlossen zu sein schien. #saveiws

Was mich persönlich erbost, ist, dass wie seinerzeit bei der Cause Poetzsch in Potsdam seitens des Dekans und seiner Anhänger nur so getan wurde, als ob diskutiert wurde. Nehmen wir einmal hin, dass die Philosophische Fakultät die Stellen von zwei W3-Professuren einstellen muss, hätte da nicht zuvörderst begründet werden müssen, warum diese Stellen und nicht die anderen? Dazu – soweit die Tweets den Verlauf der Sitzung korrekt wiedergeben – kein Wort, allenfalls Leerformeln wie „strukturelle Beweggründe“. Müsste das Argument nicht die Kernkompetenz der Hochschullehrer sein und sie sich selbst zu schade, auf den Level von Als-Ob-Argumentationen zu sinken?

Es gibt aber auch positive Ergebnisse. Die durch die Sozialen und weiteren Medien erreichte Mobilisierung war so hoch, dass sich scheinbar die gesamte Informationswissenschaft und beachtliche Teile der Informationsbranche zu Wort meldeten. Der Verlauf der Düsseldorfer Sitzung konnte per hochschulradio 97.1 und per Twitter von der gesamten Informationsszene in Echtzeit mitverfolgt werden. Dies trug dazu bei, dass viele der betroffenen informationswissenschaftlichen Studierenden während der Sitzung leidenschaftlich mitdiskutierten. Den Hochschulen mit ihren intransparenten und abgeschotteten Strukturen können mehr Demokratie und auch ein wenig Populismus nur gut tun.

Und wer weiß, vielleicht veränderte der Einfluss der Medien sogar das Abstimmungsverhalten. Auch wenn jetzt der Fachbereich Informationswissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität abgeschafft werden soll und alle verbleibenden Hoffnungen auf die Entscheidung der Rektorin liegen, immerhin jedes dritte Mitglied der Fakultät beugte sich mit seiner Stimme nicht dem Willen des Dekans.

Wili Bredemeier

Der Protest

Die Informationsanbieter
stimmen mit ein

Change.org jetzt mit 1.537 Unterschriften. Auch die Informationsanbieter stimmen in den Protest mit ein:

FirmenWissen ‏@FirmenWissen: Hoffentlich ist es noch nicht zu spät! Retten Sie die Informationswissenschaft an der HHU in Düsseldorf: https://www.change.org/p/petition-zur-erhaltung-des-studienfaches-informationswissenschaft-an-der-heinrich-heine-universit%C3%A4t-d%C3%BCsseldorf-saveiws/c … #saveIWS

WTI Frankfurt ‏@WTI_FfM:  Das Team von WTI-Frankfurt drückt die Daumen. #saveIWS
Herausgeber:
Password Redaktionsbüro
Dr. Willi Bredemeier
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#saveIWS - die Fakultätsratssitzung in Tweets und Bildern

Spannender hätte es kaum sein können. Der für die Fakultätsratssitzung angesetzte Termin in der Heinrich Heine Universität zu Düsseldorf hatten einen Brennpunkt auf der Agenda. Die geplante Schließung der Informationswissenschaft. Die Kampagne #saveIWS hatte es geschaft jede Menge Studierende zu mobilisieren. Wir beleuchten diese wichtigen Minuten des Fachbereichs über die Tweets die versendet wurden.

Das absolut Wichtigtse, nämlich das Ergebnis zu diesem Termin geben wir in einem Tweet des Hochschulradios wieder.

Noch mehr Tweets zu Thema

Unter #saveIWS und #iwhhu ist viel vor, während und auch danach getwittert worden. Aber es gab auch offene Briefe und Beiträge in den Medien. Eine recht umfangreiche Zusammenstellung finden Sie im Storyboard von infobroker.de.

Ihre Meinung ist gefragt?

Was meinen Sie? Wie stehen Sie zum Sachverhalt und letztendlich zum Ergebnis? Welche Folgen sehen Sie für die Informationswissenschaft? Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion hier im Beitrag.


Academic Publishing in Europe -Übergang der Wissenschaft zu Open Access

Neue Möglichkeiten, Reputation
zu messen und zu erwerben –
allerdings auch durch Betrug

Prekäre Existenz
der Nachwuchswissenschaftler

 

Von Elisabeth Simon

 Digital Agenda: the Road ahead for Scholarly Communication. Diesen Titel trug die APE- Konferenz in der schönen Leibniz-Halle der Akademie der Wissenschaften in Berlin. Mit der  Richtungsanweisung The Road Ahead wurden all die Unsicherheiten über den Weg angesprochen, den wir zu gehen haben. Welche Brüche, Stolpersteine, Risse gibt es und wo stellt die Straße einen glatten Fahrweg dar? Es spricht für den Mut der Veranstalter, dass diese Unsicherheit in größerem Maße als auf vergangenen Veranstaltungen üblich diskutiert wurden.

Arnoud de Kemp auf der APE 2016

Arnou de Kemp, Inititator, Organisator und Integrator der APE: Weiter die erfolgreichste internationale Veranstaltung unserer Branche

 

In der Keynote Science als Social Machines wurde die These vertreten: Data loss is real and significant while data growth is staggering. Dem wurde nicht widersprochen, dafür die verschiedenen Lösungen in ihrem Kontext diskutiert. Die European Open Science Cloud (EOSC) wurde gleich von vier Speakern erörtert. Es ging um Cross Reference, um the Enclosure of Scholarly Infrastructure und immer wieder um die Archivierung und Sicherung von Daten. What does the scholarly communication want the publishers to do for the infrastructure – to ”secure storage”.

Ulrich Korwitz auf der APE 16

Ulrich Korwitz, Direktor von ZBMED – Leibniz-Informationszentrum-Lebenswissenschaften: Hilfen bei Open Access und Electronic Publishing

 

Grundlegende Entscheidungen in der Wissenschaftspolitik haben das internationale Handeln nicht erleichtert. Die seit der Berliner Erklärung geführte Diskussion über Open Access (2004) schlägt auf die Wissenschaftspolitik durch und wird die Wissenschaftslandschaft grundlegend verändern. Die sogenannten Umbrella-Institutionen leiden an einer immer größer werdenden Knappheit an Ressourcen. In Open Access Policies in Europe: An Overview of Science Europe Members wurden die mangelnden Aktivitäten für die Gestaltung einer notwendigen internationalen Infrastruktur kritisiert, dies trotz allen geleisteten koordinativen Anstrengungen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat mit der Aufgabe der Förderung der Sondersammelgebiete und Einrichtung von Fachinformationsdiensten dem deutschen föderativen Ansatz einer flächendeckenden Literaturversorgung gerade auf dem Gebiet der Forschungsliteratur aufgegeben. Die Wissenschaft selber soll ihre Bedürfnisse artikulieren und folgerichtig wird den Bibliotheken eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Forschungsverbünden nahe gelegt. Da aber die Mittel für solche Fachinformationszentren jeweils beantragt werden müssen, sind einer internationalen Kooperation sehr enge Grenzen gesetzt. Eine Begründung für die Aufgabe der Sondersammelgebiete, man habe sie geschlossen, um die internationale Zusammenarbeit zu fördern, ist demnach nicht stichhaltig. Ralf Schimmer von der Digital Library der Max-Planck-Gesellschaft beschrieb in Open Access Transformation of Scientific Journal Publishing – Perspectives after Berlin 12 den völligen Bruch mit dem Subskriptionsmodell und den Übergang zur Open-Access-Zeitschrift. Diese stellt einen epochalen Wandel für die Wissensgesellschaft und die ihnen dienenden Bibliotheken dar.

 

Natürlich will man damit auch Mittel einsparen. Wie diverse Zeitschriften berichteten, verschlechtern sich die Karrierechancen der Wissenschaftler, dies mit Blick auf die Gehälter, die Arbeitsmöglichkeiten in Projekten und Zwang zu kurzfristig angelegten Arbeiten, die die Erarbeitung relevanter Forschungsergebnisse erschwerten. Währenddessen sei im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen eine Diskussion um professionelle Ethik aufgekommen. Auch in den USA wurden in den letzten Jahren die Mittel für den akademischen Nachwuchs nicht aufgestockt. David Nicholas wies dezidiert auf die Währung in der Wissenschaft hin: Reputation. The main currency for the scholar is not power, as it is for the politician, or wealth, as it is for the businessman, but reputation. Reputation wurde über den Impact Factor, der die Menge der Zitationen in anerkannten Zeitschriften zusammenfasst, erworben. Open Access öffne neue Wege, um Reputation zu erwerben und zu messen.

 

Breitet sich in der Wissenschaft die Bereitschaft aus, Reputation zu erwerben und dabei zu betrügen? Fraud or Beautification?, also die Verfälschung und Schönung von Ergebnissen, wurden als wachsende Gefahr gesehen. Als Gründe, sich in Versuchung führen zu lassen, wurden angeführt: Zeitmangel, fehlerhafte Ausbildung, ausbleibende Entdeckungen, der Zwang, positive Resultate zu präsentieren, und fehlende Konsequenzen bei der Aufdeckung geschönter Ergebnisse. Häufig bleibe Misconduct im Dunkeln. Freilich habe es Plagiate und Schönfärbung wissenschaftlicher Ergebnisse immer gegeben. So wies Walther Umstätter auf diverse Studien im Auftrage der Zigarettenindustrie hin, die bewirkten, dass sich das Wissen um die Gefahren des Rauchens erst sehr spät in der Wissenschaft und in der Öffentlichkeit durchsetzten. Die Frage, ob Pre- oder Postreviewing die bestehenden Gefahr eindämmen können, wurde letztlich nicht beantwortet. Es wurde aber deutlich, dass die Prüfung und Beurteilung wissenschaftlicher Ergebnisse eines institutionalisierten Systems aus Checks and Balances bedarf, damit keine einflussreichen Geldgeber oder Wissenschaftler-Netzwerke erfolgreich darauf hinwirken, dass unliebsame Resultate verfälscht oder verhindert werden. Es muss sich – auch bei Projekten, die von der öffentlichen Hand finanziert werden – die Überzeugung durchsetzen, dass auch ein negatives Resultat wissenschaftliche Erkenntnis und wissenschaftlichen Fortschritt bedeuten kann.

ape-2016-900-400

Beim „Elektronisches Publizieren“ gibt es auch einiges zu lachen: Das APE-Plenum in Form (mit der Geschäftsführerin von FIZ-Karlsruhe, Sabine Brünger-Weilandt in der vordersten Reihe/Mitte)

 

Weitere Probleme, die die Scholarly Community belasten und in Berlin erörtert wurden, sind die technologische Entwicklung und die Herausforderung, mit den neuen technischen Möglichkeiten Schritt zu halten, sowie die Befürchtungen der Verleger, die um den Verlust einer großen  Einnahmequelle wissen, wenn Subskriptionen durch Open Access ersetzt werden. Veranstaltungen wie die APE sind geeignet, den Diskurs darüber zu führen und Lösungen zu finden.

Über die Autorin
Elisabeth Simon, früher Leiterin des Bereiches „Internationale Beziehungen“ im Deutschen Bibliotheksinstitut, danach Inhaberin des „Simon Verlag für Bibliothekswissen“. Veröffentlichungen zu zentralen Themen rund um das Bibliothekswesen, aber auch Schriftenreihen zu „Zeitzeugen“ und zur „Neuen Musik“. Veröffentlichungen von Arbeiten der Password-Autoren Willi Bredemeier und Walther Umstätter.

Bildmaterial: Vera Münch


Open Password - Montag, den 25. Januar 2016

Open Password – Montag, den 25. Januar 2016

Open Password – Michael Klems – Willi Bredemeier – Informationswissenschaften Düsseldorf – change.org – Deutscher Erfinderverband – Arbeitskreis Informationsvermittlung
Open Password

Der Start

Das neue Password, „Open Password“, ist am Wochenende früher als angekündigt und mehr als pünktlich gestartet. Alles elektronisch. Alles kostenfrei zum Ansehen, zum Downloaden, zur Nachnutzung, was auch immer. Mit Reservierungsbutton, damit jeder, der will, die neu angehenden Nachrichten per E-Mail zugesandt bekommt. Seitdem gehen fortlaufend Anmeldungen ein.

Das geschieht alles im Geiste von „Open Access“. Unsere Branche braucht eine Plattform, wo sie sich zusammenfindet – wie beim gegenwärtig laufenden Düsseldorfer Protest. Schauen Sie rein: www.password-online.de

Wir finden, das sieht schon mal sehr gut aus. Sie meinen, das sieht aus wie eine Baustelle? Ja, das auch, aber jeden Tag gibt es ein paar Türmchen und Söller und Erker und vieles andere mehr.

Einen ganz großen Dank an Michael Klems, der zuletzt am Wochenende wie ein Verrückter gearbeitet hat, um das neue Password technisch fertigzustellen.

Nicht zu vergessen die Inhalte. Auch Sie sind gefordert. Konfrontieren Sie uns mit Ihren Erwartungen. Erlauben Sie uns, dass auch wir Erwartungen an Sie richten. Wir brauchen Sie – mit Ihren Kommentaren, Beiträgen, Hinweisen und Informationen. Machen Sie mit und melden Sie sich.

Willi Bredemeier
Der Protest

Fast universaler Protest
der deutschsprachigen Infowissenschaftler

Alle ständigen Autoren von Password
haben zur beabsichtigten Schließung
der Düsseldorfer Informationswissenschaften
Stellung genommen

change.org mit 1.049 Unterschriften,
Protestbriefe von Klems und Bredemeier
mit 2.489 und 2.269 Abrufen

Der Protest gegen die beabsichtigte Schließung der Düsseldorfer Informationswissenschaften hält an. Rainer Kuhlen hat in Inetbib die Ansicht von Password bestätigt, dass nahezu alle Multiplikatoren der Informationswissenschaften auf die Barrikaden gegangen sind. Mittlerweile haben sich alle ständigen Autoren von Password zu Wort gemeldet und gegen die beabsichtigte Schließung Stellung genommen. Die Unterschriften unter die Petition gegen die Schließung der Düsseldorfer Informationswissenschaften auf change.org hat sich über das Wochenende mehr als verdoppelt und umfasst nunmehr 1.049 Unterschriften. Immer mehr meldet sich auch die Informationspraxis zu Wort. Der Arbeitskreis Informationsvermittlung, der in enger Partnerschaft mit der Frankfurter Buchmesse die Veranstaltung „Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg“ ausrichtet,  hat ein Protestschreiben an die Düsseldorfer Entscheider gerichtet, desgleichen der Deutsche Erfinderverband:

InfoSzene Newsroom ‏@infoszene: Offenes Schreiben des Deutscher Erfinderverband e.V. an die #hhu_de Rektorin #saveIWS http://ht.ly/XswTf

Die Protestbriefe von Michael Klems und Willi Bredemeier wurden allein von infobroker.de 2.489.mal und 2.269-mal abgerufen.

Das ist alles noch nicht vorbei, da die entscheidende Sitzung der Philosophischen Fakultät an der Heinrich-Heine-Universität erst am Dienstag stattfindet:

Katrin Weller ‏@kwelle: Katrin Weller hat Stefanie Haustein retweetet – It’s still time to help us save the information science department at University of Düsseldorf (@HHU_de) #saveiws

Selbst wenn eine Vertagung der Entscheidung nicht erreicht werden sollte, die letzte Entscheidung liegt bei der Rektorin. Hier, so wird überlegt, gibt es immer noch Chancen, zumal die Rektorin, da in Fragen des gewerblichen Rechtsschutzes zu Hause, nicht ganz branchenfremd ist.

Die aktuelle Stimmung im Fachschaftsrat wird in einem Podcast von Michael Klems beschrieben:

michaelklems ‏@michaelklems : Angespannte Stimmung in der Informationswissenschaft – aktueller #podcast mit dem Fachschaftsrat #saveIWS http://ht.ly/XpPDS

Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg

Auch Arbeitskreis Informationsvermittlung
protestiert gegen mögliche Schließung
der Düsseldorfer Informationswissenschaften

Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Steinbeck,
sehr geehrter Herr Prof. Dr. Rosar,

wir vom „Arbeitskreis Informationsvermittlung“ führen in enger Partnerschaft mit der Frankfurter Buchmesse die jährliche Veranstaltung „Steilvorlagen für den Unternehmenserfolg“ für die Information Professionals in der Industrie und in privaten Dienstleistungsbereichen mit Success Stories und Best-Practice-Beispielen durch. Diese mittlerweile zum dritten Mal durchgeführte Veranstaltung hat sich vom Start weg als eine der erfolgreichsten Branchenveranstaltungen durchgesetzt. Sie ist universal in der Branche bekannt und sehr weitgehend anerkannt. Über sie wird ausführlich in der gesamten Fachpresse berichtet.

Die Nachricht, dass die Düsseldorfer Informationswissenschaften vielleicht vor der Schließung stehen, erfüllt uns mit großer Sorge. Dies gilt umso mehr, als zwischen den Düsseldorfer Informationswissenschaften und unserem Arbeitskreis und seinen Mitgliedern enge Bindungen bestehen. Unter den Teilnehmern der Branche befanden sich immer zahlreiche Studierende aus den Düsseldorfer Informationswissenschaften, um „Praxisluft“ zu schnuppern und Kontakte zu den führenden Informationszentren im deutschen Sprachraum zu knüpfen. Prof. Stock und mehrere seiner ehemaligen Mitarbeiter hatten und haben bedeutende Teile der Berichterstattung in „Password“, der Zeitschrift für die deutsche Informationsbranche, übernommen und so die Branchenöffentlichkeit über neue technologische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Trends in Kenntnis gesetzt. (Der Chefredakteur und Inhaber von Password, Dr. Willi Bredemeier, ist Mitglied unseres Arbeitskreises und einer der Initiatoren der „Steilvorlagen“-Veranstaltung.)

Wir bitten Sie, die folgenden Tatbestände und Zusammenhänge bei Ihrer Entscheidung mit zu bedenken:

•    Es besteht eine bedeutende Nachfrage in den Informationszentren der Industrie und des privaten Dienstleistungsleistungssektors nach Absolventen mit einer qualitativ hochwertigen systematischen und gleichwohl praxisorientierten Ausbildung, die zudem mit neuen Fähigkeiten und Fertigkeiten ausgestattet sind, die in den Informationszentren dringend benötigt werden.
•    Die Qualität der informationswissenschaftlichen Ausbildung in Düsseldorf zeigt sich auch daran, dass eine ganze Reihe von Absolventen an zentralen Positionen in Wissenschaft, Praxis und den Schnittstellen von Wissenschaft und Praxis (beispielsweise in den wissenschaftlichen Bibliotheken) untergekommen ist. Mehrere von ihnen sind in ihren Spezialisierungsbereichen zu führenden, wenn nicht zu den führenden Experten in Deutschland geworden. Das trifft beispielsweise für die Bereiche „Suchmaschinen“ zu (nachweisbar an internationalen Veröffentlichungen und Positionen) und  „Social Web“ (nachweisbar an der inhaltlich mit erfolgreichsten Tagung zu Sozialen Medien im deutschsprachigen Raum in Düsseldorf).
•    Prof. Dr. Dirk Lewandowski, Absolvent von Düsseldorf und Professor an der HAW Hamburg, hat die Abteilung für Informationswissenschaft als „eines der forschungsstärksten informationswissenschaftlichen Institute in Europa“ bezeichnet, „was sich unter anderem durch 20-30 referierte wissenschaftliche Publikationen pro Jahr zeigt“.
•    Die Meinung, die wir hier vertreten, ist nicht eine unter vielen anderen. Vielmehr herrscht dazu in der deutschsprachigen Informationswissenschaft und in der Informationsbranche Konsens. Davon zeugen die vielen Stellungnahmen, die per Schneckenpost oder E-Mail versendet wurden oder auf Twitter, Facebook und Xing veröffentlicht worden und zum Teil auch bei Ihnen eingegangen sind. Diese lesen sich unter anderem wie ein Who´s Who der deutschsprachigen Informationswissenschaften. Nicht zu vergessen die internationalen Stellungnahmen, nicht zuletzt von führenden Wissenschaftlern der angelsächsischen Information Science. Dazu kommen viele Stellungnahmen aus der Informationspraxis.
•    Arbeitsplätze und Wachstum werden in Mitteleuropa vor allem in der Informationswirtschaft geschaffen. Auch wird unsere zur Informations- und Wissensgesellschaft gewordene Gesellschaft fortlaufend und radikal durch diese neuen Technologien verändert. Um hier mithalten und die laufenden Entwicklungen verstehen zu können, bedarf es der Forschung und Lehre. Die Informationswissenschaften haben hier mit ihrem eher an Inhalten orientierten Ansatz eine zentrale Position neben der mehr technologieorientierten Informations- und Kommunikationstechnik inne.
•    Bundesregierung, Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Wissenschaftsministerium NW und Hochschulen der Region sind sich der besonderen Bedeutung der digitalisierten Wirtschaft und Gesellschaft und der notwendigen Qualifizierung für sie und ihrer geistigen Durchdringung bewusst. Das sollte aus unserer Sicht auch in Ihrer Entscheidung über die Informationswissenschaften in Düsseldorf deutlich werden.

Mit freundlichen Grüßen
Arbeitskreis Informationsvermittlung

Für den Arbeitskreis

Susanne Funk
Eveline Pipp
Dr. Willi Bredemeier
Michael Klems
Stephan Holländer

Herausgeber:
Password Redaktionsbüro
Dr. Willi Bredemeier
Erzbergerstraße 9-11
45527 Hattingen

Tel: (02324) 67009
E-Mail: w.bredemeier@password-online.de
Web: www.password-online.de

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Open Password - Mission Statement

Dies ist "Open Password" mit Berichten und Nachrichten aus der Informationsbranche. "Open Password" will einen unverzichtbaren Beitrag zur Informationsversorgung der Informationsbranche leisten und die Kommunikationsplattform der Informationsbranche sein.

Damit verbunden will sie

  • die führende Publikation in der Informationsbranche im deutschen Sprachraum sein;
  • sich zu der Publikation entwickeln, um die man in der Informationsbranche sowohl informationsmäßig als auch in Auseinandersetzungen und Debatten nicht herumkommt;
  • die Branche wieder zusammenführen und über die Kerngruppen der Branche hinaus Zielgruppen gewinnen, die der Branche verloren gegangen beziehungsweise noch nicht erschlossen sind.

 

"Open Password" fühlt sich dem ethischen Impetus der Open-Access-Bewegung verpflichtet. Alle Beiträge können kostenfrei herunter geladen oder per E-Mail bezogen werden.

Nachfolger von Password

"Open Password" schließt bruchlos an Password Print (Januar 1986 - Januar 2016) und 4die werktäglich erscheinenden elektronischen "Password-Nachrichten" (ab 2003) an. Die Publikation greift auf ein eingespieltes Team und Netzwerk aus Autoren, Kommentatoren, Branchenmultiplikatoren, Informanten, Förderern und weiteren Kooperationspartnern zurück, Diese Partnerschaften werden Schritt für Schritt ausgebaut.

Leserschaft

Beispiele für wichtige Lesergruppen, die "Open Password "ereicht und in den sie ihre Reichweite fortlaufend ausbaut, sind:

  • Information Professionals Industrie (zum Beispiel Chemische Industrie, Pharmazeutische Industrie, Automobilindustrie, Informations- und Internet-Wirtschaft, Maschinenbau, forschungsintensive kleine und mittlere Unternehmen)
  • Information Professionals Dienstleistungen (zum Beispiel Banken, weitere Finanzdienstleister, Versicherungen, Unternehmensberatungen, Marktforschung, Anwaltskanzleien)
  • Information Professionals öffentlicher Bereich (zum Beispiel Forschungsinstitute, wissenschaftliche Bibliotheken, Universitäten, Fachhochschulen, Behörden, Gerichte)
  • Information Broker (zum Beispiel Dienstleister Patente, Dienstleister Wirtschaft & Wettbewerb)
  • Anbieter und Aufbereiter elektronischen und B2B-Contents einschließlich der Vermittlung von Lösungen - Medien (zum Beispiel Wirtschaftsinformationen, Wissenschaftsinformationen, statistische Informationen, Technikinformationen, Patentinformationen, Rechtsinformationen)
  • "Lieferanten" aus benachbarten Branchen (zum Beispiel IT, Software, Web Design, Outsourcing-Partner, Plattformen, weitere Lösungen)
  • Informationswissenschaftler und Wissenschaftler aus weiteren Disziplinen (zum Beispiel Medienwirtschaft, Informationsgesellschaft)
  • Publizisten und Blogger zur Internet- und Informationswirtschaft sowie zur Informationspolitik und Informationsgesellschaft
  • "Informationspolitiker" (zum Beispiel Verbände, Arbeitskreise, Träger und Organisationen von Veranstaltungen, Förderpolitik und Regierungsstellen auf Bundes-, Länder und EU-Ebene, weitere Behörden, semi-öffentliche Einrichtungen wie Industrie- und Handelskammern).

Höhere Reichweiten werden durch die Qualität der Inhalte, den Ausbau von Partnerschaften und dadurch erzielt, dass alle Inhalte kostenfrei gestellt werden. Neue Zielgruppen werden durch besondere Informationskampagnen gewonnen.


Password-Nachrichten - Samstag, den 23. Januar 2016

Informationswissenschaften Düsseldorf – Willi Bredemeier – Michael Klems – Informationswissenschaften im deutschsprachigen Raum – Information Science – change.org – #saveiws – Password

Der Protest

Weitgehende Mobilisierung
der deutschsprachigen Informationswissenschaft
gegen Düsseldorfer Schließungspläne

Proteste auch aus der
angelsächsischen Information Science

Petition bei Change.org
von 514 Unterstützern unterschrieben

Der Protest gegen die Schließung der Düsseldorfer Informationswissenschaften hat sich am Freitag ausgeweitet, teilweise abgerundet und institutionalisiert. Dazu haben auch Willi Bredemeier und Michael Klems, als Partner bei „Steilvorlagen“ und für das neue „Open Password“ miteinander verbunden, beigetragen. InfoSzene Newsroom ?@infoszene sah das gestern so:

„Bereits mehr 1.000 Abrufe der offenen Briefe von Bredemeier und Klems an Uni Rektorin #saveIWS #iwhhu http://ht.ly/Xn9JC“.

Mittlerweile lässt ich von einer weitgehenden Mobilisierung der deutschsprachigen Informationswissenschaften sprechen und liest sich die Liste der Protestierenden wie ein „Who´s Who“ dieser Disziplin. Hinzu kommen sehr viele Proteste direkt und indirekt betroffener Studenten sowie viele Proteste namhafter Wissenschaftler aus dem nicht-deutschsprachigen Ausland, insbesondere auch aus der angelsächsischen Information Science. Lucas Tuczykont hat bei „Change.org“ eine Möglichkeit eingerichtet, eine Petition zur „Erhaltung des Studienfaches Informationswissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf“ zu unterschreiben:

https://www.change.org/p/erhaltung-des-studienfaches-informationswissenschaft-an-der-heinrich-heine-universit%C3%A4t-d%C3%BCsseldorf-saveiws

In diesem Augenblick, da ich dies schreibe, beträgt die Zahl der Unterstützer 514.

Der Hashtag für Kommentare auf Twitter lautet:

#saveiws

Beispiele aus den letzten Stunden lauten:

Silke Bromann ?@Silke_Bromann: „Informationswissenschaften in Düsseldorf vor dem Aus?“ #infobroker #iwhhu #saveiws http://www.infobroker.de/blog/informationswissenschaften-in-duesseldorf-vor-dem-aus/ …

Marie B. ?@mariebki: Suddenly im Zeitalter der Digitalisierung. „Hey! Lasst uns Informationswissenschaft abschaffen!“ Seems legit. #iwhhu #HHU #saveIWS

Ulrike Küsters ?@Ulli42: @ Düsseldorfer Informationswissenschaft: Wir bei Fraunhofer brauchen gut ausgebildete Informationswissenschaftler #SaveIWS

Mithin lässt sich einer weitgehenden Mobilisierung der relevanten Infomationswissenschaft auf allen Ebenen sprechen. Eine vergleichbare Bereitschaft zur Mobilisierung gab es allenfalls, als seinerzeit der Lehrstuhl Wersig in Berlin abgewickelt werden sollte. Aber damals war E-Mail noch nicht das selbstverständliche Kommunikationsmedium von heute und existierten die Sozialen Medien nicht.

Am Montag, rechtzeitig vor der entscheidenden Sitzung der Philosophischen Fakultät der Universität Düsseldorf am Dienstag, werden die Initiatoren des Protestes, die Düsseldorfer Absolventen und Password-Autoren Dirk Lewandowski, Isabella Peters, Jasmin Schmitz, Violeta Trkulja und Katrin Weller die Proteste, soweit sie ihnen zugänglich sind, bündeln und sowohl der Philosophischen Fakultät als auch dem Rektorat noch einmal verfügbar machen – dies auch für den Fall, dass die inneruniversitäre Verteilung von Briefen aus der Schneckenpost zeitlich verzögert funktioniert. Über die Beteiligung der Praxis an dem Protest gegen die Schließung der Düsseldorfer Informationswissenschaften berichten wir in Kürze.

 

Brief von Password

Blick eine Kooperationspartners
auf eine relevante
und praxisoffene Informationswissenschaft

Nordrhein-Westfalen täte gut daran,
seine viel versprechenden Potenziale
zu pflegen

Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Steinbeck,
sehr geehrter Herr Professor Dr. Rosar,

seit dreißig Jahren gebe ich die Fachzeitschrift „Password“ für kommerzielle und freie Internet-Dienste für den deutschen Sprachraum heraus und erreiche damit die Information Professionals in der Industrie, im Dienstleistungssektor und in öffentlichen Einrichtungen, die Informationsanbieter und die Informationswissenschaften.

In diesen dreißig Jahren hat sich eine besonders enge Zusammenarbeit mit den Informationswissenschaften in Düsseldorf ergeben. Seit einer Reihe von Jahren sind die Autoren meiner Zeitschrift, die dort regelmäßig veröffentlichen, mehrheitlich im informationswissenschaftlichen Studiengang der Heinrich-Heine-Universität ausgebildet worden. Heute sind sie führende, wenn nicht die führenden Experten beispielsweise in den Bereichen Suchmaschinen, Social Web, Wissenschaftliches Publizieren und Linked Data. Der gegenwärtige Lehrstuhlinhaber in Düsseldorf, Prof. Stock, betreute über ein Jahrzehnt eine bedeutende Rubrik in Password, in der er die wichtigsten elektronischen Produkte für die Informationsversorgung von Wirtschaft und Wissenschaft auf dem deutschen Markt auf Qualität der Inhalte, Funktionalität und Preis-Leistungs-Verhältnis testete. Sein Vorgänger, Prof. Henrichs, gilt als einer der großen Pioniere der deutschsprachigen Informationswissenschaft, der die Anfänge dieser Disziplin mitgeprägt hat.

Ich habe die Düsseldorfer Informationswissenschaften immer als besonders relevant, offen für neue Entwicklungen, offen für die Probleme der Praxis und kooperationsfähig kennen gelernt. (Es gibt auch eine Reihe grundlagenorientierter Schriften, um die ich mich mit Password weniger gekümmert habe.) Die Düsseldorfer Informationswissenschaften haben sich aus meiner Sicht um die Entwicklung ihres Faches besonders verdient gemacht. Dies gilt auch für die Beziehungen zur Praxis (für die zum Beispiel Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Informationsanbietern und den wissenschaftlichen Bibliotheken entwickelt wurden). Nach allen mir vorliegenden Indizien besteht eine bedeutende Nachfrage nach Absolventen der Düsseldorfer Informationswissenschaften, die zu einem guten Teil an zentralen Positionen unserer Informations- und Wissensgesellschaft unterkommen.

Aus meiner Sicht stellen die Informationswissenschaften, so wie sie in Düsseldorf betrieben werden, mit ihrer Begleitung des Digitalisierungsprozesses unter besonderer Berücksichtigung von Inhalten und gemeinsamer Schnittstellen zu den Medien einen positiven Standortfaktor dar. Nordrhein-Westfalen, das in den letzten Jahrzehnten wirtschaftlich hinter dem Süden der Republik zurückgefallen ist, ist in den Bereichen Informationswirtschaft sowie Informations- und Wissensgesellschaft nicht besonders stark aufgestellt, obgleich gerade in diesen Bereichen Arbeitsplätze geschaffen und unsere Zukunft gestaltet wird. Das Land täte gut daran, die viel verprechenden Potenziale, über die sie in diesen Bereichen bereits verfügt, zu pflegen.

Ich appelliere an Sie, meine Argumente für Ihre Entscheidung über die Zukunft der Düsseldorfer Informationswissenschaften mit zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Willi Bredemeier
Chefredakteur und Verleger von Password

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Password-Nachrichten - Mittwoch, den 20. Januar 2016

APE – Open Access – Relevanz der Wissenschaften – Common Sense – DLD – Whatsapp – Netflix – YouTube – Airbnb – EU – Instagramm – Recht auf Vergessen – Iconic Turn – SUMA – Suchmaschinen – FAIL! – Davos – UK – Trustbarometer

Academic Publishing
in Europe

Nur 13% aller wissenschaftlichen
Publikationen sind Open Access

Dabei hätten wir genügend Geld

A too commodified view
of the societal relevance of science?

Alexander Grossmann ?@SciPubLab: Only 13% of scientific publications are #openaccess (representing 4% of budget w/o hybrid) says R. Schimmer #APE2016

ScienceOpen ?@Science_Open: If we spend about €8-10 billion each year on partial access via subscriptions, there’s definitely money to use for #openaccess #APE2016

Kontra_psiyon ?@twig2noise: The discussion at #ape2016 focusses on efficiency, #ROI, and numbers. This is a very commodified view of the societal relevance of science.

semantico @semantico: There are no rules which take priority over common sense, says Jan-Peter Wissink – I agree! #APE2016

Eine ausführliche Berichterstattung zur APR 2016 folgt.

Digital, Life, Design

Netflix: „Tage des linearen TV
sind gezählt“

„Iconic Turn“: Bilder werden
unsere neue Sprache
und sind kulturübergreifend

Innovationskonferenz DLD (Digital, Life, Design) mit 1.500 internationale Gästen und 150 Referenten im Münchner HVB-Forum. DLD sei im zwölften Jahr zu einem Ökosystem rund um den digitalen Wandel gewachsen, erklärte DLD-Gründerin und -Geschäftsführerin Steffi Czerny.

Whatsapp will seinen Dienst rund um die Welt wieder kostenlos anbieten. Das erklärte Gründer Jan Koum. Vor zwei Jahren schloss Whatsapp den Milliarden-Deal mit Facebook. Dieser Verkauf habe Whatsapp Wachstum ermöglicht, die Nutzerzahl habe sich verdoppelt. Dennoch arbeite man noch immer unabhängig „wie ein Start-Up“.

Netflix-Gründer Reed Hastings sagte, die Tage des linearen Fernsehens seien gezählt. „Menschen möchten heute auf jeglichem Screen schauen können, personalisiert.
Und sie möchten eine Applikation, die sich konstant weiterentwickelt und verbessert.“ Mit seinen neuen Shows habe der Streaming-Anbieter internationale Anerkennung gefunden.
Ziel sei die weitere globale Expansion – „mit Geduld“ auch in Länder wie China. Robert Kyncl, Chief Business Officer bei Youtube, gab bekannt, dass jede Minute 400 Stunden Video-Material auf der Plattform hochgeladen werden. Zwanzig Millionen Youtube-Kanäle
monetarisierten ihre Bewegtbild-Inhalte über Verträge mit YouTube

Airbnb-Gründer Nathan Blecharczyck hob die Bedeutung des europäischen Marktes hervor. Mehr als die Hälfte der Umsätze würden hier gemacht. Besonders wichtig sei Deutschland.

Die EU-Kommissarin für Wettbewerb Margrethe Vestager sprach sich für einheitliche Regeln aller Unternehmen in Europa aus und plädierte für das „Recht auf Vergessen“: „Für Menschen ist es wichtig, dass sie die Möglichkeit haben, auch in der digitalen Welt ihre Spuren verwischen zu können, oder sie freizugeben, je nachdem was ihnen wichtig ist.“

Marne Levine, Chief Operating Officer von Instagram, sprach über den „Iconic Turn“. Bilder würden unsere neuen Worte, sogar unsere neue Sprache werden. Denn „Bilder lösen die
gleichen Emotionen aus, kulturübergreifend.“ Die mobile Nutzung würde dies noch befeuern.

Brief von SUMA

Ein Etappensieg, nicht mehr.

Muss der SUMA-EV
bald für nicht Beabsichtigtes haften?

„Einen Etappensieg konnte der SUMA-EV beim Landgericht Hannover erzielen. Das Gericht hat die Eilbedürftigkeit des Anliegens abgewiesen und die Klägerin zur Übernahme der Kosten verpflichtet. Die klagende Anwältin fordert, das Recht auf Vergessen auch auf Assoziationen zu beanstandeten Begriffen, beispielsweise Namen, auszuweiten …

Damit würde der Betrieb von Suchmaschinen unkalkulierbaren Risiken ausgesetzt. Schließlich sind die Zahl der Tippfehler oder Abweichungen von Originalbegriffen unübersehbar.

SUMA-EV ist Betreiber der Suchmaschine MetaGer… Das Gericht lehnt die Klage nur aufgrund mangelnder Eilbedürftigkeit ab; eine Entscheidung in der Sache liegt nicht vor. Wenn die Klägerin in die Berufung oder ins Hauptverfahren geht, dann kann das Verfahren auch ganz anders ausgehen. Eine Entscheidung gegen MetaGer würde den Betrieb aller
Suchmaschinen in Deutschland gefährden. Das Internet in Deutschland wäre
kaum mehr nutzbar, die Digitale Agenda wäre Makulatur.“

SUMA e.V. Hannover

Die wichtigsten Tweets und Links
bis heute abend

Workshop: Was in
der Social-Media-Forschung
nicht funktionierte

Was von Davos zu erwarten ist

UK-Berufungsgericht urteilt:
Journalismus ist kein Terrorismus

Mehr Vertrauen in Online,
weniger Vertrauen in Print

Katrin Weller ?@kwelle: #fail2016: our 3. workshop „FAIL! Things that didn’t work out in social media research“ has been accepted at #icwsm https://failworkshops.wordpress.com/fail-at-icwsm-16/ …

FT Video ?@ftvideo: What to expect at Davos 2016 #WEF16 #Davos

Edward Snowden ?@Snowden: Edward Snowden hat David Miranda retweetet – Huge: Appeals Court rejects UK’s effort to criminalize an act of journalism as „terrorism.“ https://pbs.twimg.com/media/CZFBZmSVIAA4yDa.png …

MEEDIA ?@MEEDIA: Trustbarometer: mehr Misstrauen gegenüber klassischen Medien, mehr Vertrauen in Online-Medien http://meedia.de/2016/01/19/trustbarometer-mehr-misstrauen-gegenueber-klassischen-medien-mehr-vertrauen-in-online-medien/ …

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Passsword-Nachrichten - Dienstag, den 19. Januar 2016

Passsword-Nachrichten – Dienstag, den 19. Januar 2016

Walther Umstätter – Impact Factor – Claudia Juech – Zukunft der Arbeit –
APE 2016 – Silke N. Hartmann – Stephanie Dawson – Peer Reviews –
Open Access – Weltwirtschaftsforum

Briefe

Deutsche Wissenschaft
nicht durch Jagd
auf hohe Impact Factors schwächen

Sehr geehrter Herr Dr. Bredemeier,

zusätzlich zur Argumentation von Elisabeth Simon in PASSWORD online vom 14. Januar, der ich natürlich vollinhaltlich zustimme, würde ich gern drei Argumente verdeutlichen.

1. Große Firmen, die in der Wissenschaft an vorderster Front kämpfen, arbeiten bekanntermaßen so lange betriebsintern, bis sie genügend Vorsprung vor ihren Wettbewerbern haben und es sich leisten können, die neusten Ergebnisse bekannt zu machen und zur allgemeinen Diskussion freizugeben. Da wir aus Untersuchungen in der Wissenschaftsforschung von M. Bonitz (Matthäuseffekt der Länder www.wissenschaftsforschung.de/JB98_231-238.pdf) wissen, dass immer mehr Länder in der Wissenschaft im internationalen Wettbewerb stehen, so wie die großen Firmen, wird es für sie immer interessanter, wichtige Ergebnisse auf ihren Spezialgebieten in der eigenen Muttersprache zu erarbeiten, bevor diese in englischer Sprache als Lingua Franca weltweit zur Disposition gestellt werden.

2. Damit können insbesondere Erkenntnisse entstehen, die sich aus der Logik der deutschen Sprache ergeben und im Englischen beispielsweise nur schwer transparent zu machen sind. So kennen wir in Deutschland nur eine Wissenschaft mit Geistes-, Natur- und Sozialwissenschaft, während im Englischen Arts and Humanities neben den „Two Cultures“, Science und Social Science, in Konkurrenz stehen.

3. Es ist der US-amerikanischen Forschungspolitik durch den Aufbau der Digitalen Bibliothek, mit Biosis, Chemabs, Medlars und insbesondere Scisearch (Impact Factor) sowie durch Google gelungen den Eindruck zu untermauern, dass die USA die unangefochten führende Nation in Wissenschaft und Forschung ist. Auch wenn das in vielen Bereichen durchaus richtig ist, es ist kein Grund, die deutsche Wissenschaft durch die Jagd nach hohen Impact Factors zu schwächen.

MfG Walther Umstätter

Claudia Juech
zur Zukunft der Arbeit

Reshaper Software and Robotics

Freelancer in an uncertain mix
of insecurity and freedom

Wokrer in lower-income countries
in the face of disruptive change

Claudia Juech, langjährige Kooperationspartnerin von Password, frühere Leiterin von DB Research und mittlerweile in die USA ausgewandert, hat in Yahoo Finance die Studie „Zukunft der Arbeit“ besprochen. http://finance.yahoo.com/news/futures-report-illuminates-global-opportunities-163500486.html. Unter anderem schreibt sie:

„Workers everywhere will be affected by accelerating disruptions to the world of work—yet people in different economic positions will be impacted in very different ways, according to The Futures of Work, a groundbreaking new report from Foresight Alliance, a Washington DC-based foresight consultancy. …

Four broad themes emerged from dozens of expert interviews and the review of hundreds of forecasts on the future of work:

• Software and robotics will reshape work in nearly every industry and region—eliminating some jobs, complementing human workers in other jobs, and creating entirely new jobs. Whether machines ultimately take work from people or work alongside them, considerable turmoil is highly likely.
• Flexible and freelance work structures could speed the destruction of conventional jobs, producing an uncertain mix of insecurity and freedom for workers at every level.
• Workers in lower-income countries will need new paths to secure livelihoods in the face of these disruptive changes, as prior development models centered around rural work and manufacturing are losing their relevance.
• New structures, from income guarantees to new kinds of asset ownership, are being proposed to help ensure a positive future for workers. The Futures of Work evaluates many of the most prominent ideas.“

Die wichtigsten Tweets und Links
bis heute abend

APE 2016: Experience as a burden,
flexibility as an asset

APE 2016: 1,9 Milliarden Dollar
für Peer Reviews, aber
nichts kommt bei den Revierwern an

Die schwierige Institutionalisierung
von Open Access

Weltwirtschaftsforum: Jobschwund
durch Roboterisierung und Digitalisierung

Silke N. Hartmann @sinahar: Nothing is permanent except change. Change is accelerating. Experience can be a burden when things change. Flexibility is an asset. #APE2016

Jon Tennant ?@Protohedgehogn – Jon Tennant hat Stephanie Dawson retweetet: Astoundingly inefficient, especially when you remember that about 0% of that goes to the actual referees. #APE2016
Stephanie Dawson @SDawsonBerlin: #ape2016 Catherine Cotton: estimate from STM report: cost of #peerreview 1.9 billion USD

OKF Open Science AG ?@OKScienceDE: Open Access-Beauftragte an deutschen Wissenschaftsinstitutionen – Eine Übersicht http://ift.tt/1RDHAlL

heise online ?@heiseonline: Weltwirtschaftsforum: Roboter und Automatisierung führen zu millionenfachem Jobschwund http://www.heise.de/newsticker/meldung/Weltwirtschaftsforum-Roboter-und-Automatisierung-fuehren-zu-millionenfachem-Jobschwund-3074138.html … #Digitalisierung #Wirtschaft

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OPEN PASSWORD entsteht

Ein langer Tag der Umstellung und der Anpassung liegt hinter uns. Aus Password wird Open Password und dies mit Inhalten aus der Informationsbranche kostenlos. Ebenfalls ab sofort kostenlos: Der Password Pushdienst

Doch fangen wir ganz von Vorne an und schauen wir ein wenig auf die Ereignisse und Entwicklungen hier auf Open Password. Für die kommenden Wochen ist jede Menge Programm vor und hinter den Kulissen von Open Password geplant.

Mit der Ausgabe 01-16 ist die Print Version von Password das letzte Mal erschienen. Eigentlich, so hatte der Herausgeber Willi Bredemeier geplant in die Ruhestand zu gehen. Es wäre ihm gegönnt gewesen. Doch es kam vollkommen anders.

Die Leserschaft und sehr viele Reaktionen bestärkten ihn eine digitale Nachfolge für das 30 Jahre alte Branchenorgan zu initiieren. Auf diese Weise kam es zur Idee von Open Password. In diesem Zusammenhang kann „Open“ als offen und kostenfrei unter dem Blickwinkel von Open Access gesehen werden. (siehe hierzu Mission Beitrag).

 

WordPress als Content System

Die vorherige Password Seite setzte auf Contenido auf. Für die eingeplanten Funktionen und zur einfachen Bedienbarkeit bietet sich WordPress als Blog und funktionierendes Content System bestens an.

 

Open Password Roadmap

Der Aufbau von Open Password ist in mehreren Versionen geplant. Hier haben wir eine ganz deutliche Priorität auf den Content gelegt. Design und Layout soll folgen. Gerade aktuelle Ereignisse wie #saveIWS haben gezeigt, wie wichtig gute Inhalte für die Informationsbranche sind.

 

Open Password 1.0
Diese Version sehen sie gerade. Hier geht es um den Aufbau des Grundgerüsts, wichtiger Funktionen (Formulare, Push-Dienst) und Inhalte. Im Hintergrund lernen die Redakteure das Einbinden eigener Beiträge aus Word und anderen Textverarbeitungen.

Open Password 2.0
Das Layout wird noch weiter aufgepimpt und Video-Elemente werden mit einfließen. Der Sponsoren-Bereich wird aufgebaut. Hier können Sponsoren eigene Inhalte einbinden.

Open Password 3.0
Aufbau und Anlage spezieller LandingPages mit Hilfe des Contents der in der Zwischenzeit entstanden ist. Eine Dokumentation für Autoren ist komplett. Diese können Beiträge einreichen und über die Redaktion freischalten lassen.

Open Password 4.0
Wir sind da, wo wir hin wollten. Open Password ist einer der zentralen Informationsstellen für die deutschsprachige Informationsbranche. Bis dahin gibt es jede Menge neue Entwicklungen, die wir jetzt noch nicht kennen oder entdeckt haben.

 

Wie schnell wird das alles gehen? Wissen wir nicht, denn absolute Priorität liegt auf der Erstellung guten Artikeln und der Auffindung von Themen.

Keep It Simple & Mobile

Ein wichtiger Faktor bei der Auswahl des Layouts (Theme) war die Responsive Darstellung, um den einfachen und vor allem Lesefreundlichen Abruf auf SmartPhone und Tablet zu garantieren.

Rufen Sie einmal Open Password mit ihrem mobilen Endgerät auf. Sie werden begeistert sein. Eine einfache Navigation und gute Lesbarkeit der Beiträge zeichnet das Layout aus.

Sie können auf diese Weise bequem von unterwegs Open Password lesen und aktuelle Informationen aus der Branche empfangen. Zusätzlich sorgt der kostenfreie Pushdienst dafür, daß sie über aktuelle Ereignisse sofort informiert sind.

Look & Feel von Password jetzt Digital

Wir haben beim Design selbstverständlich das „Grün“ als tragende Farbe von Password in Open Password beibehalten. In vielen neuen Schritten wird Open Password neue Wege gehen. Wir freuen uns, wenn Sie uns hierzu begleiten werden.

Selbstverständlich freuen wir uns über ihr Feedback, Hinweise und Kritik. Nur auf diese Weise können wir alles anpassen und verbessern.

Beste Grüße sendet Ihnen das Redaktions-Team